3 Die Wohngebäude-Versicherung greift in der Regel bei Schäden, die durch Brand, Explosion, Frost, Rohrbrüche, Sturm oder Hagel entstehen.
Zusätzlich ist für das fertige Haus auch eine Grundstücksbesitzer-Haftpflicht sinnvoll, um den Hausherrn vor hohen Forderungen zu schützen, wenn ein Fußgänger vor der Tür stürzt oder ein Ziegel vom Dach rutscht und jemanden verletzt.
Welche Steuern Hauseigentümer entrichten müssen
Jeder Hauseigentümer in Deutschland muss eine jährliche Grundsteuer direkt an Stadt oder Gemeinde zahlen. Die Höhe variiert von Ort zu Ort. Wie sich der Satz zusammensetzt, und wann Erbschaftssteuern anfallen.
Die Höhe der Grundsteuer richtet sich nach dem Wert des Grundstücks und der Art der Bebauung und variiert von Ort zu Ort, weil die Kommunen individuelle Hebesätze geltend machen.
Das Finanzamt bewertet dabei jeden Grundbesitz und setzt dafür einen individuellen Einheitswert fest. Je nach Bebauung wird er mit einer Messzahl multipliziert. Daraus ergibt sich der sogenannte Steuermessbetrag. Multipliziert mit dem jeweiligen Hebesatz der Kommune ergibt sich der Grundsteuerbetrag.
Einheitswert x Messzahl = Steuermessbetrag x Hebesatz = Grundsteuer
Wie können Hausbesitzer Immobilien vererben?
Immobilien können an Ehegatten und Kinder oder an Kinder von bereits verstorbenen Kindern steuerfrei vererbt werden. Das gilt aber nur, wenn sie das Haus oder die Wohnung selbst bewohnen und innerhalb von zehn Jahren weder verkaufen noch vermieten. Darüber hinaus darf bei Kindern die Wohnfläche pro Erbe nicht größer als 200 Quadratmeter sein.
Andernfalls fallen Erbschaftssteuern an. Dabei werden jedoch Freibeträge gewährt, die sich je nach Verwandtschaftsgrad zwischen 500.000 Euro bei Ehegatten, 400.000 Euro bei Kindern, 200.000 bei Enkeln und Eltern und 20.000 Euro bei Freunden bewegen.
Das Finanzamt nutzt bei der Berechnung des Wertes der Immobilie ein standardisiertes Verfahren, das oft dazu führt, dass der angenommene Wert viel höher ausfällt als der tatsächliche Marktwert. In solchen Fällen können Erben mithilfe eines qualifizierten Wertgutachtens den niedrigeren Verkehrswert nachweisen. Diese Gutachten werden vom Finanzamt in der Regel akzeptiert. Die Kosten für den Sachverständigen trägt zwar der Steuerpflichtige, doch das kann sich schnell rechnen. Außerdem kann dieser Aufwand bei der Erbschaftssteuer mindernd geltend gemacht werden.
Die Erbschaftssteuer variiert je nach Steuerklasse und dem Wert des steuerpflichtigen Erbes. Sie kann zwischen sieben und 50 Prozent betragen. Ein Beispiel: Bei einem steuerpflichtigen Erbe im Wert von bis zu 600.000 Euro fällt bei Steuerklasse I eine Erbschaftssteuer von 15 Prozent an.
Tabellen und weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Bundesfinanzministeriums ( www.bundesfinanzministerium.de).
Eine andere Möglichkeit ist, sich beim zuständigen Finanzamt zu erkundigen.
( http://www.finanztip.de/recht/steuerrecht/erbst-07.htm)
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