Birte Pröttel - Isidor, der Menschenflüsterer
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Humorvoll und um die Unwissenheit der Menschen bewusst, schildert Isidor, ein Schäferhund der Rasse «Berger Picard», wie Hund und Mensch miteinander glücklich werden.
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Instinktiv wusste ich, wie wichtig die erste Nacht im neuen Haus ist. Jetzt werden die Weichen gestellt, ob der sanfte oder der harte Kurs eingeschlagen wird. Das Hundchen, das liebevoll in der Küche (wg. eventueller Undichtheit) in einem weich ausgeschlagenen Körbchen gelegt und dann alleingelassen wird, sollte umgehend anfangen, herzzerreißend zu weinen. Aber nicht zu frech, sondern wirklich mitleiderregend. Und wichtig ist es, dass hund nicht nachlässt. Auf keinen Fall darf er schlafen. Hund muss weinen, wimmern, schluchzen. Wenn das richtig gemacht wird, läuft die ganze gefühlsduselige Menschennummer: -
„Kannst du schlafen?“
„Nee“
„Soll ich mal gucken?“
„Nee“
„Ach, der Arme“
„Hm“
„Der hat Heimweh“ usw. usf. ab.
Und man kann Rattengift darauf nehmen, irgendwann stehen sie in der eiskalten, ungemütlichen Küche, nehmen Klein-Fiffi auf den Arm und trösten das arme Kerlchen. Und wenn der herzzerreißend weiter fiept und Herrchen und Frauchen außerdem müde und windelweich sind, wird das Körbchen ins Schlafzimmer gestellt... Den Rest kennt man ja. Jedenfalls
hat das bei mir prima hingehauen. Mein Schlafplatz ist dort, wo Herrchen schnarcht und Frauchen grunzt.
Meine Leute sind Leseratten und da sie alle Tierzeitungen, die es gibt, abonniert haben, erfahre ich hin und wieder Dinge, die eigentlich nicht für mich bestimmt sind.
Münchener Tiermediziner haben eine Studie gemacht und festgestellt, dass etwa 40 % der Hundebesitzer ihr Bett mit ihrem vierbeinigen Liebling teilen. Weitere 20 % täten das gerne, aber sie haben Angst, von irgendwelchen ekligen Hundekrankheiten angesteckt zu werden. Die Sorge ist völlig unbegründet! Veterinäre des Instituts für Infektionsmedizin der Uni München haben erforscht, dass diese Angst vor Ansteckung weit übertrieben ist. „Wenn die hygienischen Grundanforderungen erfüllt und die notwendigen Impfungen durchgeführt sind, existiert eine Übertragungsgefahr von Hundekrankheiten praktisch nicht.Es ist sogar so, dass sich eher Hund und Katze am Menschen anstecken als umgekehrt.
Sag ich doch!
Also, lasst unbesorgt eure geliebten Hunde die Betten. Schließlich haben nicht nur die Menschen ein Bedürfnis nach einem gemeinsamen Lagerplatz. Auch wir Hunde brauchen diesen Platz als zentralen Orientierungspunkt, um uns wohlzufühlen. Na und wenn ihr uns nicht gerade direkt neben euch auf dem Kopfkissen haben wollt, dann lässt uns wenigstens in eurer Nähe unser Nickerchen halten, als Fußwärmer oder Bettvorleger. Außerdem können wir Euch dann besser beschützen.
Auch Sofa und Sessel solltet ihr mit uns teilen. So nach dem Motto: Wer zuerst drauf ist, darf bleiben . Die Leute von Paula, meiner Jack-Russel Freundin, haben sich sogar ein neues Sofa gekauft, damit Paula ungestört auf der Familiencouch rumflacken kann.
Übrigens: Das Scherengitter war, seit ich es zum ersten Mal erblickte, niemals geschlossen! Und wenn ich Lust habe, gehe ich auch Herrchen in seiner kleinen Mansarde besuchen. Ich tröste ihn dann, denn er hat den Zimmertausch immer noch nicht recht verkraftet. Er meint das ganze Unternehmen sei ziemlich sinnlos gewesen. Das wiederum meint Frauchen nicht: „Ein Gutes hatte die Aktion doch: wir haben vor dem Tausch mal richtig ausgemistet!“ Na, wenn das nichts ist.
AUF’ S WORT FOLGEN...
Die Hundeerziehung ist wie die Erziehung der Menschenkinder reine Auslegungssache. Die Menschen studieren oft ein Leben lang, um hinter den Sinn und die richtige Befolgung ihrer Zehn Gebote zu kommen. Das versuchen sie dann mehr oder weniger konsequent ihrem Nachwuchs zu vermitteln. Je weniger – das ist meine Beobachtung – sie mit ihren Kindern zurechtkommen, um so strenger sind sie mit ihrem treuen, braven Hund. Wir Hunde sollen ohne nachzufragen sofort und schnell folgen, wie ein Rekrut in der Grundausbildung oder ein Lehrling im Supermarkt.
Ich finde nämlich, dass „aufs Wort folgen“ ja nicht bedeutet, dass das auch sofort passieren muss. Ab und zu folgt hund gleich, damit Herrchen und Frauchen wissen, ihr Hund ist kein Idiot oder eine Katze, die nichts versteht. Aber hund sollte Herrchen und Frauchen nicht zu sehr verwöhnen.
Ich bin dafür, dass hund das Befolgen von Befehlen, deren tieferen Sinn hund nicht sofort erkennt, erst überdenkt. Warum zum Beispiel soll ich mich an der Gehsteigkante hinsetzen, wenn kein Auto kommt? Oder warum soll ich Herrn Meier die Pfote geben? Wer erklärt mir, was schlecht daran ist, mit einem Radfahrer ein flottes Wettrennen zu veranstalten? Ja, also ich mach mir immer erst mal meine eigenen Gedanken, bevor ich Befehle befolge oder auch nicht.
Solche Nachdenklichkeit hätte in der Menschheitsgeschichte sehr oft die Geschicke vieler Leute anders gelenkt und viel Schmerz und Tränen verhindert. Auch heute würde es aus meiner Sicht nicht schaden, wenn die Leute denken, bevor sie zum Beispiel den Befehlen eines Computerspieles, den Richtlinien einer Partei oder den Schnapsideen von Hundezuchtverbänden folgen.
Es kann aber auch sehr viel Freude machen, zu folgen und ein „braver“ Hund zu sein. Zumindest immer dann, wenn die Folgsamkeit mit eine m Leckerli belohnt wird.
Um auf die Kindererziehung zurückzukommen, vielleicht könnte ein Leckerli als Belohnung für braves Verhalten auch nichts schaden. Muss ja nicht immer Schokolade sein, Kinder mögen wie Hunde, wenn man sie streichelt, in den Arm nimmt oder ausgiebig lobt. Meist jedoch halten meine Leute es für selbstverständlich, dass ich ihnen folge.
Aber warum soll ausgerechnet ich folgen, wenn Herrchen auch nicht folgt, wenn Frauchen darum bittet, (wohlgemerkt darum bittet und nicht schreit, wie ich manchmal angeschrien werden), dass er die leeren Flaschen und meine leeren Futterbüchsen zum Container bringen möge? Wird er doch täglich mit den leckersten Delikatessen belohnt, darf die besagten Flaschen auch noch selber leerschlürfen. Dann kocht sie noch extra für ihn, das muss man sich mal vorstellen. Mir machen sie meist nur Büchsen auf.
Ich mach mir die Sache mit dem Folgen wirklich nicht leicht, man ist ja schließlich ein mitdenkender Hund. Aber trotzdem gibt es für mich nichts Schöneres, als die Freudentränen, die Frauchen vergießt, wenn ich mich nach ihrer siebten Aufforderung „Sitz“ endlich im Zeitlupentempo setze. Und dann lobt sie mich auch noch und nennt mich ein „Gaaanz braaaves Hundi“ und sagt lächelnd wie der Mann in der Bierreklame zu ihrem Herrchen: „Nicht immer, aber immer öfter.“
„
DER GANZ NORMALE ERZIEHUNGSWAHNSINN
Jeder noch so doofe - auch das gibt’s (leider) - Hund lernt in den ersten Monaten bei seinen Menschen den Befehl „Sitz“ zu befolgen, denn damit ist meist eine kleine Belohnung verbunden. Warum man sich aber noch weiter erniedrigen und flach wie eine Flunder zu Boden kriechen soll, wenn der Befehl „Platz“ kommt, entzieht sich meiner und der meiner Artgenossen Einsicht in den allermeisten Fällen. Hund macht halt Platz - oder auch nicht - wenn der Seelenfrieden der Leitwölfe davon abhängt. Aber dann muss Schluss sein mit der Dressur, finde ich.
Vor einiger Zeit kamen die Müllers mit ihrem unterwürfigen Schleimer Astor zu uns. Sie protzten damit, dass die „Sitz“, „Platz“ und andere abstoßende Demutsbezeugung wie ein dressiertes Zirkusäffchen auf Kommando abliefern kann. Könnte ich auch, wollte ich aber nicht und grad extra sprang ich aufs weiße Sofa, setzte mich auf den kantigen Schoß von Frau Müller und benahm mich ziemlich natürlich. Herrchen schämte sich und Frauchen war’s so peinlich, als hätte sie sich selber daneben benommen.
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