Walter Scott - Der Talisman

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"Der Talisman" von Walter Scott erzählt von den mittelalterlichen Kreuzzügen des englischen Christentums in den Nahen Osten. Im Mittelpunkt des historischen Romans «Der Talisman» steht die Auseinandersetzung zwischen Richard I. und Sultan Saladin. Walter Scott setzte sich intensiv mit den historischen Fakten auseinander und formte sie zu einer spannenden Romanhandlung.
Aus «Der Talisman»:
"Noch hatte Syriens sengende Sonne nicht ihren höchsten Punkt am Horizont erreicht, als ein Ritter des roten Kreuzes, der seine ferne Heimat im Norden verlassen und sich dem Kreuzfahrerheer in Palästina angeschlossen hatte, langsam über die Sandsteppen hin ritt, die in der Nachbarschaft des Toten Meeres oder, wie es auch heißt, des Asphaltsees liegen, worein sich die Gewässer des Jordans ergießen, ohne wieder Abfluß zu finden. Der kriegerische Pilgersmann hatte sich während der Frühstunden des Tages zwischen Schroffen und Schluchten mühsam seinen Weg gebahnt, und als er diese gefahrvollen Felsenpässe endlich hinter sich gebracht hatte, war er hinausgetreten auf jene große, weite Ebene, wo in alter Zeit die verfluchten Städte die unmittelbare und schreckliche Rache des Allmächtigen herausgefordert hatten."

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»Ei, Beau-Séant?« erwiderte der König. »Nun, gegen den läßt sich nichts sagen! Er versteht sich auf die Anordnung der Schlacht und kämpft, wenn sie beginnt, in den vordersten Reihen. Aber wäre es recht, dem heidnischen Saladin, der so ausgezeichnet an Tugenden ist, wie es nur ein Heide sein kann, das heilige Land zu entreißen, um es dem Giles Amaury zu geben, dem ärgsten aller christlichen Heiden, einem Götzendiener, Teufelsanbeter, Geisterbeschwörer?« – »Des Hospitaliter-Großmeisters Ruf ist frei von Tadel,« sagte Thomas von Vaux.

»Ist er aber nicht ein schmutziger Geizhals?« rief Richard heftig. »Hat man ihn nicht in Verdacht, daß er den Ungläubigen Vorteile verschachert, die sie durch eigene Kraft nie errungen hätten? Still, Freund! Besser, das Heer venetianischen Schiffern und lombardischen Krämern zu überantworten als solchem Großmeister!« – »Wohlan, noch einen anderen Vorschlag,« entgegnete Thomas von Vaux. »Was sagt Ew. Majestät zu dem tapfern Marquis von Montserrat? dem weisen, stolzen, wackeren Kriegsmann?«

»Weise? listig? meinst Du,« erwiderte Richard; »stolz? im Boudoir der Damen, ja! Konrad von Montserrat! wer kennt nicht diesen Papagei? er ändert ja seine Vorsätze, wie die Fransen an seinem Wams! Der ein Krieger? Eine schöne Figur, wenn er zu Pferde sitzt, ja! Auf dem Turnierplatz und vor den Schranken, auf stumpfe Schwerter und Pappschilder, steht er seinen Mann! aber um Jerusalem zu erobern?...« – »Nun, ich sehe schon, wie die Sachen stehen. Wir werden eben erst hoffen dürfen, am heiligen Grabe zu beten, wenn der Himmel König Richard wieder genesen läßt.«

Richard brach in Lachen aus, zum erstenmal seit langer Zeit. »Es ist doch wunderlich bestellt mit dem Gewissen,« sagte er, »wenn selbst ein so schwerfälliger Patron, wie Du, seinem Fürsten das Geständnis seiner Torheit ablocken kann! Wahrlich, läge es nicht in ihrer Absicht, meinen Feldherrnstab zu führen, so früge ich nicht viel danach, den Puppen, die Du mir der Reihe nach zeigtest, ihre seidenen Zierate abzureißen. Was kümmert mich der Flitterstaat, worin sie einherstolzieren, falls sie nicht als Nebenbuhler in dem ruhmvollen Unternehmen auftreten, dem ich mich gewidmet habe! Ja, Thomas, ich gestehe meine Schwäche und meinen eigensinnigen Ehrgeiz. Ohne Zweifel enthält das christliche Lager manchen besseren Ritter als Richard von England; und klug und geziemend wäre es, dem besten unter ihnen die Führung des Heeres zu vertrauen; aber,« fuhr er fort, sich im Bette aufrichtend, und die Decke hastig von sich werfend, während sein Auge, wie am Vorabend einer Schlacht, funkelte, »wenn solch ein Ritter das Kreuz-Panier auf den Zinnen von Jerusalem aufpflanzen sollte, und ich könnte zu dem edlen Werke das meinige nicht beitragen, so forderte ich ihn, sobald ich wieder die Lanze führen könnte, auf Leben und Tod! Doch, horch! was ertönen dort in der Ferne für Trompeten?« – »Vermutlich König Philipps Trompeten,« entgegnete der tapfere Engländer. – »Du hörst schwer, Thomas,« rief der König, indem er versuchte, sich aufzurichten. »Hörst Du nicht das Klirren und Klingeln? Bei Gott, die Türken sind im Lager. Ich höre ihr Kriegsgeschrei!« Er versuchte von neuem, sich aufzurichten, und Thomas von Vaux mußte alle Kraft aufbieten, um ihn zurückzuhalten. – »Du bist ein treuloser Verräter, Thomas von Vaux,« rief der Monarch entrüstet, als er erschöpft auf sein Lager sank. »O, wenn ich doch nur Kräfte genug hätte, Dir mit meiner Streitaxt das Gehirn zu zerschmettern!« – »Ich wünschte, Ihr besäßet sie, edler Lehnherr,« entgegnete Thomas von Vaux, »denn für die Christenheit war es ein großer Vorteil, wenn Thomas Multon tot und Richard Löwenherz gesund wäre.« – »Mein wackerer Diener,« versetzte Richard, die Hand ausstreckend, die der Baron ehrerbietig küßte. »Vergib Deinem Herrn die Ungeduld und Heftigkeit! Es ist das brennende Fieber, das Dich schilt, und nicht Dein Dir wohlgesinnter Herr, Richard von England. Aber geh, bitte! und bringe mir Nachricht, was für Fremde im Lager sind; denn dieses Getöse rührt nicht von Christen her.«

Thomas von Vaux verließ das Zelt, befahl aber den Pagen und Dienern des Kämmerers, während seiner Abwesenheit ein doppelt wachsames Auge auf ihren Gebieter zu haben.

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