Jörg Röske - Sprung
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„Was für ein Unwissen?“
„Ob es sich um ein Geschäftsessen oder ein privates handelt. Letzteres würde man Date nennen!“
Während des Gespräches fiel mir etwas auf. Aber ich konnte dem Auffallenden nicht weiter Raum schenken, denn die Chef-Göttin baggerte weiter.
„Was denkst du, Roy, was es sein könnte?“
Das Wort Roy betonte Anika besonders, denn das war mein Vorname, und ich spürte unmissverständlich, die Dame hatte es auf mich abgesehen. Ihre Blicke sprachen Bände und ihr Dekolleté ebenso.
„Nichts mehr mit dem Autohändler?“
„Woher weißt du?“
Da fiel mein Blick wieder auf das Aufgefallene.
„Was ist, Roy? Du bist so unaufmerksam!“
„Entschuldige bitte, aber steht da auf deinem Kalender 3012 ?“
„Kalender? Wir reden hier gerade über unsere Beziehung, und du sprichst von meinem Kalender?“
„Ist bestimmt nur ein Druckfehler!“, versuchte ich sie zu beschwichtigen.
„Also, was ist?“
„Ja, klar, können wir machen!“
„ Können wir machen ? Ein bisschen mehr Begeisterung bitte!“
„Ich bin begeistert!“
„Das will ich hoffen! Also um 12 Uhr?“
„12 Uhr!“, sagte ich und verließ Anikas Büro.
Ich arbeitete noch drei Stunden, nahm dann meine Jacke und ging zu Anikas Büro. Ich trat ein,ohne anzuklopfen.
„Bitte vorher anklopfen!“, sagte sie.
„Du klopfst bei mir auch nicht an!“, wandte ich ein.
„Aber du bist mein Angestellter!“
„Irgendwie hab ich in Erinnerung, dass du vorhin von Beziehung sprachst!“
„Ah, endlich hat er es kapiert!“, sagte Anika.
Sie stand auf, nahm ihre Jacke, kam zu mir und küsste mich auf die Wange. Dann nahm sie mich einfach an die Hand. Ob ich wollte oder nicht. Ich ließ mir das gefallen, denn sie sah gut aus und roch gut. Ich sollte fahren, ich fuhr gerne, aber ihr Sportwagen gefiel mir nicht so besonders. Ich wollte lieber einen Porsche, Geld dafür hatte ich mittlerweile ausreichend, aber ich liebte das U-Bahn-Fahren. Wir fuhren zu einem Chinesen und aßen Peking-Ente. Ich liebte chinesisches Essen, und es kam, wie es kommen musste. Am Nachbartisch saß Sandy McCormick, meine ehemalige Freundin. Sandy war jünger als ich und frischer und nicht so verkopft wie meine Business-Begleiterin.
„Hallo Roy!“, sagte Sandy freudig, als sie mich erblickte.
„Hi Sandy!“, sagte ich ebenso freudig.
Und ich bemerkte Anikas misstrauischen Blick.
„Wer ist das?“, fragte sie.
„Eine Bekannte“, sagte ich.
„Aha!“, gab Anika von sich.
Ich spürte die Anspannung, die von meiner Chefin ausging. Und mir war klar, dass sie nichts für mich war. Eine verkopfte und verkrampfte Businessfrau. Die nur auf Geld aus war und anscheinend keinen Typen für sich fand. In diesem Moment spielte ich mit dem Gedanken, mich selbständig zu machen. Dann wollten wir bezahlen, und ich winkte die Kellnerin herbei. Als wir bezahlt hatten, stellte ich der Kellnerin noch eine Frage.
„Entschuldigen Sie bitte, aber würden Sie mir bitte sagen, welches Jahr wir haben?“
Die Chinesin schaute mich an, als habe ich nicht mehr alle Tassen im Schrank. Aber Chinesen sind höflich, deswegen antwortete sie mir.
„Wir haben das Jahr 3012!“, sagte sie und verschwand.
Anika schien die Konversation zwischen der chinesischen Kellnerin und mir nicht so recht mitbekommen zu haben.
„Was hat sie gesagt?“, fragte Anika.
„Sie ist einverstanden!“
„Womit?“
„Dass ich mit ihr heute Abend Sex machen werde!“
Anika schaute mich entgeistert an.
„War nur ein Scherz!“, bekannte ich.
„Schlechter Scherz, Roy!“
Wir gingen und beim Hinausgehen fasste mir meine Chefin an den Po. Mir wurde klar, dass ich ein Reizwort verwendet hatte. Den folgende Nachmittag und die folgende Nacht verbrachte ich in Anikas Bett. Trotz aller Verkopftheit, im Bett war sie eine Kanone.
7
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, ging mir einiges durch den Kopf. An vorderster Front meines Gedankenkrieges war das Jahr 3012. Das verstand ich nicht, alles um mich herum war unverändert, dieselben Leute, dieselben Gebäude, dieselben Autos. Aber es sollte nun das Jahr 3012 sein und nicht mehr das Jahr 2012. Es schien, dass die Zeit einen Sprung gemacht und die Entwicklung dabei völlig außer acht gelassen hatte. Das war in der Tat ein Phänomen. Und ich hatte keine Ahnung, was ich damit machen sollte, denn es schien niemanden zu kümmern.
Anika erwachte und sie berührte mich mit ihrer Hand. Das reichte aus.
Um die Mittagszeit hatte ich Hunger. Ich stand auf und machte Anika und mir etwas zu essen. Spiegelei, Käse, Salami und Brot. Anika kam in die Küche und küsste mich erst mal ausgiebig.
„Was hast du denn da leckeres gemacht, Liebster?“, fragte sie.
„Ich hatte Hunger!“, meinte ich.
„Das riecht aber gut!“, sagte Anika, setzte sich und begann zu essen.
„Hm, lecker!“
„Danke!“
Sie hatte ihren Morgenmantel an und sah darin nicht minder verführerisch aus.
„Bekommst du eine Tageszeitung?“, fragte ich.
„Ja!“
„Ich hole sie mal eben!“
„In Ordnung, der Briefkastenschlüssel hängt am Schlüsselbrett!“
Anika Schwarz, meine Chefin und mittlerweile Geliebte, bewohnte ein Reihenhaus in einer Gegend, in der auch Anwälte und Ärzte wohnten. Denn als Werbemanagerin verdiente sie viel Geld und mit mir als Trumpf noch mehr. Ich ging also ebenerdig zum Briefkasten, öffnete ihn von innen und zog die Tageszeitung heraus. Irgendwie schaute ich noch nicht auf die Titelseite, denn irgendwie hatte ich Angst. Aber dann überwand ich mich und schaute doch. Meine Befürchtung bestätigte sich. Als Jahreszahl war das Jahr 3012 angegeben. Dann ging ich einfach mal vor die Tür, um hinaus zu spüren. Es war schönes Wetter, ein leichter Wind wehte, in diesem Viertel waren nicht viel Leute unterwegs, nur ein paar Kinder, die von der Schule zurück kam. Da wollte ich wieder hinein gehen, als ich ein Auto hörte, das mit hoher Geschwindigkeit zu fahren schien. Ich merkte auf, schloss intuitiv meine Augen und konnte das rasende Auto schon fast sehen. Reifen quietschten, ich hörte den aufbrausenden Motor und da bog es mit erneut quietschenden Reifen in Anikas Straße ein. Ich öffnete meine Augen wieder und sah das Auto heran brausen. Genau vor Anikas Haus stoppte es mit einer Vollbremsung. Die Fahrertür öffnete sich und ein Mann stürzte heraus und rannte auf mich zu. Vor mir brach er zusammen. Ich bemerkte, dass er blutete. Die Zeitung warf ich auf den Boden, kniete mich in meinen Boxershorts zu dem Mann, richtete seinen Oberkörper auf und lehnte diesen an mich. Da machte er seine Augen auf und sah mich an.
„Roy Beach, Sie sind der einzige, der sie aufhalten kann!“
„Wen aufhalten?“
„Zeitendiebe!“
„Zeitendiebe?“
„Ja!“
„Also bilde ich mir das mit 3012 nicht ein?“
„Ich habe gewusst, dass Sie es glauben!“
Da schoss ein weiteres Auto mit quietschenden Reifen um die Ecke und fuhr mit Vollgas auf das Auto des Verletzten zu. Dann hörte ich Schüsse und bemerkte, wie der Verletzte in meinen Armen mehrmals zuckte. Es ging alles sehr schnell, ich sah das Blitzen der Waffe, und dann war der Zusammenstoß unvermeidbar, denn der Verletzte hatte sein Auto mitten auf der engen Straße stehen lassen. Aber was ich dann sah, verschlug mir den Atem. Das angreifende und rasende Auto drang einfach durch das stehende Auto hindurch. Dabei war alles hell, überall war buntes Licht. Auf der anderen Seite raste es ungehindert weiter und verschwand. Da bemerkte ich Anika neben mir.
8
„Was ist denn hier passiert?“, fragte sie.
Ich fühlte den Puls des Mannes in meinen Armen. Da pulsierte nichts mehr, er war tot.
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