Jörg Röske - Sprung

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Roy Beach ist Künstler und wird regelmäßig von der Kunstakademie abgelehnt. Da trifft er eine Werbemanagerin, die sein Talent erkennt und dieses für die Werbebranche einsetzt. Roy wird reich. Doch eines Tages bemerkt er, dass Zeit gestohlen worden ist.

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„Sie werden Millionen verdienen!“, hörte ich es durch meine Wohnungstür.

Ich wollte ins Bett, aber ich hielt inne. Ich öffnete wieder meine Wohnungstür.

„Sind Sie sicher?“, fragte ich.

„Absolut! Ich habe bei niemand weiterem ein so gutes Farbempfinden festgestellt als bei Ihnen!“

„Und wieso hat mich dann die Kunstakademie abgelehnt?“

„Weil plakative Kunst heutzutage nicht gefragt ist!“

„Dann habe ich wohl Pech gehabt!“

„Nein!

„Sie wollen mich kaufen!“, bemerkte ich.

„Man kann sich von Kunst nicht ernähren!“

„Das ist richtig! Und ich soll mich jetzt von angewandter Kunst ernähren?“

„Sie wären eine Bombe, eine Rakete!“

Ich dachte kurz nach.

„Wann soll ich anfangen?“

„Morgen um 9 Uhr! Und seien Sie pünktlich!“, sagte die Werbemanagerin und wandte sich zum Gehen.

„Und wohin soll ich kommen?“, rief ich hinterher.

„Steht auf der Karte!“

Ich erinnerte mich und schloss die Tür. Dann wühlte ich in meinem Papierkorb und fand die Visitenkarte. Ich legte mich wieder hin und schlief bis zum Mittag. In der folgenden Nacht hatte ich keinen Fahrdienst, also stand ich am nächsten Morgen um 9 Uhr pünktlich vor dem Büro der Werbemanagerin.

4

So war es gekommen, dass ich einen neuen Job bekam, der sich wirklich als lukrativ zeigte. Frau Schwarz gab mir sogar einen Vorschuss, so dass ich den Fahrerjob sofort kündigen konnte. Ich bekam ein eigenes Büro und alles Notwendige für meine Arbeit. Sie stellte mir einige Produkte hin, für die ich Werbung machen sollte. Ich war jemand, der schnell arbeitete, und am Ende des ersten Tages war mein erster Entwurf fertig. Ich zeigte ihn der Chefin. Die guckte nur, dabei stand ihr der Mund offen.

„Ist es recht so?“, fragte ich.

„Was? Ach, äh, ganz gut, ganz gut! Gehen Sie nach Hause, Herr Beach! Wir sehen uns morgen!“, sagte Frau Schwarz.

Das Produkt, für das ich meinen ersten Werbeentwurf erstellt hatte, war ein Shampoo, es war einfach nur ein Shampoo. Es war auch kein schlechtes Shampoo, die Produkte, die wir bewarben, waren qualitativ gut. Das war keine Frage. Aber es war nur ein Shampoo, und dieses Haarwaschmittel wurde ein Renner.

In derselben Nacht noch hatte meine Chefin mit der Shampoo-Firma verhandelt, und die hatte den Entwurf für eine hohe Summe gekauft. Das hatte ich aber erst später erfahren und zwar am Monatsanfang, als ich mein erstes Gehalt empfing.

Am Tag nach dem Shampoo-Entwurf kam ich pünktlich in mein Büro und wollte mit meiner Arbeit beginnen. Das nächste Objekt, das ich mir ausgesucht hatte, waren Nassrasierer. Kaum saß ich am Zeichenbord und wollte beginnen, da platzte, ohne anzuklopfen, Frau Schwarz herein.

„Ah, schon bei der Arbeit? Wie fleißig! Um was geht es heute?“

„Nassrasierer, Frau Schwarz!“

„Wie romantisch! Lassen Sie den Bleistift und kommen Sie mit!“

„Aber, ich...“

„Hier haben Sie eine digitale Spiegelreflexkamera!“, sagte meine Chefin und drückte mir eine Kamera in die Hand.

Mit der folgte ich ihr, wohl oder übel. Nach kurzer Fahrt in ihrem Sportwagen erreichten wir ein Autohaus.

„Können Sie fotografieren, Herr Beach?“

Ich guckte sie nur entgeistert an.

„Kommen Sie einfach mit und fotografieren Sie!“, sagte Frau Schwarz und stieg aus.

Ich folgte ihr. Während sie sich mit dem Chef des Autohauses unterhielt, fotografierte ich. Ich lichtete alle Autos ab, die ich fand. Und das aus allen möglichen und unmöglichen Sichtwinkeln. Mit unterschiedlicher Belichtungszeit und unterschiedlicher Blendengrösse. Nach einer halben Stunde war ich fertig, ich hatte alle Autos im Kasten und der Speicher war voll. Es war zehn Uhr. Anika Schwarz sah, wie ich dumm in der Gegend stand. Sie löste sich vom Chef des Autohauses und kam zu mir.

„Herr Beach, Sie sollen fotografieren!“, sagte sie entrüstet.

„Verzeihung, ich bin fertig! Außerdem ist der Speicher voll!“

„Fertig? Speicher voll? Ich dachte, Sie brauchen den ganzen Vormittag!“

„Sorry!“, meinte ich nur.

Anika Schwarz gab ein Lachen von sich, das ziemlich nach Unsicherheit klang. Dann gab sie mir die Schlüssel ihres Sportwagens.

„Okay, fahren Sie zurück ins Büro, und suchen Sie sich drei Autos aus, die Ihnen am besten gefallen, und beginnen Sie mit der Arbeit!“

„Okay!“, sagte ich und verließ Anika und den großen und gutaussehenden Autohauschef

5

Am nächsten Tag ließ sich meine Chefin im Büro nicht blicken. Das war klar. Ich arbeitete an meinem ersten Entwurf, und am Abend war er fertig. Am darauffolgenden Tag war sie wieder da. Ich zeigte ihr den ersten Entwurf.

„Wo haben Sie das drucken lassen?“, fragte sie.

„Das ist kein Druck!“, meinte ich.

„Was soll das denn sonst sein?“

„Es ist eine Zeichnung!“

Anika Schwarz schaute mich an.

„Sie wollen mich verarschen!“

„Mitnichten, Chefin, mitnichten!“

„Und wenn das eine Zeichnung sein soll, was ich nicht glaube, dann haben Sie die an einem Tag geschafft?“

„Äh, ja! Ist das jetzt ein Problem für Sie?“

„Sie kriegen doppeltes Gehalt!“, sagte Anika, meine Chefin, und verließ mein Büro.

Den Rest des Tages verbrachte ich damit, den Entwurf für das nächste Auto zu gestalten. Als ich nach verrichteter Arbeit das Büro verlassen wollte, klingelte das Telefon. Ich nahm den Hörer ab.

„Ja, hier Fred Cox von Cox Enterprises! Spreche ich mit Roy Beach?“

„Am Apparat!“

„Fein! Mr. Beach, wir haben ihren Entwurf für unser Shampoo vorliegen, und wir drehen demnächst einen Werbespot! Wir möchten Sie gerne als künstlerischen Berater dabei haben! Was sagen Sie?“

„Da muss ich erst mit meiner Chefin reden, Mr. Cox!“

„Was ist? Sie müssen doch nicht erst Mama um Erlaubnis fragen, Herr Beach?“

„Ich arbeite für sie!“

„Sie arbeiten für sich und für sonst niemanden, Herr Beach!“

„Hm, klingt einleuchtend!“

„Also, was ist?“

„Ist in Ordnung, Mr. Cox!“

„Fein!“

Dann gab er mir noch die Daten für den Termin. Frau Schwarz erzählte ich nichts von dem Deal. Denn in diesem Geschäft ging es nur darum, wer am meisten verdient. Und in diese Falle bin ich herein getappt und spielte dieses Spiel. Den Werbespot sah ich für mich als lukrativen Nebenjob.

Ich war erfolgreich in jeder Hinsicht, der Werbespot wurde ein Renner. Die Verkaufszahlen der von mir beworbenen Autos stiegen und Cox Enterprises kam mit der Produktion des Shampoos nicht nach. Alles, was ich anfasste, wurde zu Gold. Bis etwas geschah, und zwar an dem Tag, an dem ich mal wieder um 7 Uhr morgens aufstehen musste.

6

Ich rasierte also den Schrecken in meinem Spiegel. Schwarzer Kaffee, zwei Zigaretten, Honigmelone, ein Kornbrötchen mit Butter und geräuchertem Schinken bedeuteten für mich das Frühstück. Die U-Bahn bedeutete für mich der Weg zur Arbeit und mein Schlüssel der Zugang zu meinem kreativen Büro. Für diesen Tag wollte ich eine Zahnbürste bewerben, denn eine andere Firma war auf mich aufmerksam geworden. Da kam Anika in mein Büro, ohne anzuklopfen, sie klopfte nie an.

„Kommen Sie mal in mein Büro!“, sagte sie und verschwand wieder.

Ich dachte, sie hatte das mit dem Werbespot heraus bekommen und würde sich nun beschweren, dass ich sie nicht am Gewinn hatte teilhaben lassen. Ich betrat ihr Büro.

„Setz' dich!“, sagte sie.

„Sind wir jetzt beim Du ?“, fragte ich.

„Ich möchte mir dir essen gehen, Roy!“, sagte Anika.

„Ach, ist ja interessant!“, meinte ich.

„Findest du?“

„Die Interessantheit liegt in dem Unwissen begründet!“, sagte ich.

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