Johanna Bell - Hundsgemein

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Die Leidenschaft hat sich aus dem Eheleben der Achentalers schon seit langem verflüchtigt. Dr. Josef Achentaler findet in Swingerclubs Erfüllung, während Isabella die treue Gattin lebt. Doch eines Tages bricht sie aus und lernt über eine Kontaktanzeige Rudolf kennen. Bald weiß er alles über die Familie Achentaler, deren Finanzen und Intimleben. Isabella gerät in höchste Gefahr und kann einem Komplott nicht mehr entfliehen. Aber die Täter haben nicht mit einem tauben Dackel gerechnet!

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„Egal, ich muss mich ja nicht gleich entscheiden!“, versuchte sie sich zu beruhigen. Ein Blick auf die Uhr, riss sie aus dem inneren Dialog. „Die Kinder!“

Mit ihrem Mercedes M-Klasse Wagen rauschte sie durch die idyllische Auenlandschaft, wo Ex-Bundespräsident von Weizäcker und Industrielle wie Flick residieren. Die schmale Landstraße führte sie überwiegend an grasenden Kühen vorbei. Das friedliche Bild wurde umrahmt von der Benediktenwand und weit in der Ferne ragten ein paar Gipfel des Karwendels in den blauen Himmel. Die bayrischen Voralpen mit ihren top gepflegten Bauernhöfen und geranienbehangenen Balkonen registrierte sie gar nicht. Stattdessen tauchten vor Isas innerem Auge Szenen von Spielfilmen mit Betrügern auf. Egal welcher ihr auch einfiel, es endete nie mit einem Happy End. Ihr Unterbewusstsein suchte nach einer Lösung. Sie riss sich zusammen und konzentrierte sich auf das Überholmanöver eines vor sich herträumenden Radfahrers.

Als Isa in den exklusiven Reiterhof einfuhr, zogen von Norden kommend dunkle Wolken in den Isarwinkel ein. In München regnete es bestimmt. Bald würde es auch hier runter prasseln.

„Von Norden kommt halt nichts Gutes!“, dachte Isa und schlug die Autotür zu.

Einige junge Pferde tollten auf einer nahe gelegenen Weide und wieherten vor Übermut. Die nahende Schlechtwetterfront schien sie nicht zu stören. Isa schritt durch die Stallgassen. Den Geruch von Schweiß, Mist und Heu mochte sie gerne. Im Zickzack wich sie den Pferdeäpfeln aus. Es herrschte reger Betrieb. Durch die Metallstäbe der einzelnen Boxen sah sie Mädchen Pferde striegeln oder Mist aufsammeln. Mit unerschütterlichem Selbstbewusstsein und kräftiger Stimme, gab eine kleine Göre ihrem großen Pferd Anweisungen, endlich den Huf zu heben. Isa schmunzelte.

Ihre Töchter fand sie im nächsten Stall, als die beiden gerade einen verschwitzten Haflinger mit Stroh trockenrieben.

„Können wir los?“, begrüßte sie sie.

„Hallo, Mami! Du kommst zu spät. Ich bin heute das erste Mal auf dem Max gestanden und der ist ganz schnell getrabt. Und Evi ist runter gefallen!“, prahlte Nadine.

„Du Petze! Dafür durfte ich heute auf dem Quadsch mitfahren!“

„Auf dem was?“ Isa kannte Evas eigenen Wortschatz, aus dem man nicht gleich schlau wurde, aber dieser Ausdruck war ihr neu.

„Sie meint das Quad von dem Stalljungen!“, erklärte Nadine abfällig.

„Aber dich hat er nicht mitgenommen! Bäh!“ Bevor die Streiterei losging, scheuchte Isa die Kinder aus dem Stall.

„Versprochen! Das nächste Mal schau ich euch beiden beim Voltigieren und Quadfahren zu, okay?“

Dann rannten die drei über den gepflasterten Hof zum Auto. Es regnete so stark, dass in kurzer Zeit die Haare in dicken Strähnen auf Kopf und Stirn klebten. Isa startete den Motor. Sie stutze, ein süßlich beißender Geruch stieg ihr in die Nase.

„Sagt mal, was habt ihr da in den Tüten? Das ist doch nicht etwa Pferdemist?“

„Ähm, schon...! Wir brauchen es für den Biounterricht... morgen in der Schule!“ Diese Ausrede konnte auch nur von Nadine stammen, die Gerissene, dachte Isa und musterte ihre Tochter im Rückspiegel. Nadine schubste sachte ihre Schwester, was Isa nicht entging. Irgendwas heckten die beiden aus. Aber sie bohrte nicht weiter nach. Ihre Töchter sollen auch ein Geheimnis bewahren dürfen.

„So so, für den Biounterricht! Wollt ihr etwa Würmer züchten? Na ja, egal! Zuhause geht ihr gleich in die Badewanne, abgemacht?“

„Ja!“ Die Zwillinge schienen zufrieden.

Wieder verging ein nichts sagender Tag, und Isa saß wie so oft alleine zu hause. Das einzige Highlight machte tatsächlich Rudis Post aus. Isa antwortete ihm sogleich und legte die Karten offen auf den Tisch.

Ohne viel Umschweife berichtete Isa über ihre unglückliche Ehe. Sie gestand, was sie gerade tue, ihrer Familie gegenüber nicht fair sei. Aber sie wünsche auch keine Affäre oder dergleichen! Sie wolle lediglich eine nette Bekanntschaft für gemeinsame Unternehmungen und zum Reden haben. Aber das sei ja leider mit ihm nicht möglich.

Isa blickte auf und überdachte erneut die ganze Situation.

„Eigentlich ist diese Aktion zum Scheitern verurteilt!“ Während dem Schreiben hatte sich Frust aufgebaut. Isa schaute am Bildschirm vorbei auf die beiden Fotographien, gehalten in silbernen Jugendstilrahmen. Während der Heilewelt Ehe hatten Josef und Isa diese Prachtstücke auf einem Trödelmarkt in Wien entdeckt. Das eine Foto zeigte die beiden auf dem Gipfel des Ayers Rock. Das andere ihre Töchter auf einem Oberländer Kaltblut sitzend.

„Oh Gott, was tue ich da eigentlich?“, überkam es sie.

„Meine Familie! Sie ist doch das Allerwichtigste!“ Isa rieb sich die brennenden Augen. Plötzlich wollte sie diesen Brief und ihre Missetat nur noch schnell beenden.

Mit den Worten, dass dies alles keinen Sinn mache, und sie ihm viel Glück für die Zukunft wünsche, glaubte Isa einen Schlussstrich gezogen zu haben. Ihr Anstand veranlasste sie sich offiziell zu verabschieden. Als sie den Brief einwarf, fühlte sie sich erleichtert.

Erst zehn Tage später, als ihr einfiel das Postfach zu kündigen, schaute sie zuvor hinein. Wie elektrisiert entnahm sie dessen Inhalt. Da lagen tatsächlich zwei dicke Umschläge.

„Dieser Rudi scheint viel zu sagen zu haben!“ Sie hätte am besten die Post ungeöffnet wegwerfen sollen. Aber die verdammte Neugierde hinderte sie daran. Sie musste einfach wissen, was den dicken Inhalt ausmachte.

Es war ein außergewöhnlich warmer Oktobernachmittag. Isa wollte nach den Besorgungen nicht gleich nachhause fahren und parkte das Auto am Fuße des Braunecks. Der milde Wind zog sie hinaus in die Natur auf einen langen Wiesenweg. In ihrer Tasche führte sie die Post von Rudi mit. Auf der erstbesten Bank setzte sie sich nieder und öffnete das dicke Kuvert. Das Bündel Papier war erneut mit einem frischen Herrenduft parfümiert. Gespannt las sie die Zeilen.

Rudolf machte ihr klar, dass er exakt der richtige Partner für ihre Bedürfnisse wäre. Er habe viel Zeit und würde sich liebend gerne um sie kümmern. Natürlich käme eine Liebschaft nicht in Frage – das sei auch nicht seine Absicht! Ihre unglückliche Situation könne er aufgrund seiner Lebenserfahrungen bestens nachempfinden, und sie solle doch bitte die Chance nutzen und erkennen, dass er, aus der Sicht eines Mannes viele gute Ratschläge parat habe. Alles was sie tun muss ist statt reden, eben schreiben. Ob das denn so schlimm wäre? Er wolle alles über sie erfahren, und überaus wichtig sei die Beschreibung ihres Mannes. Wie er ausschaut, womit er sein Geld verdient, welche Vorlieben, Hobbys er tätigt und vor allem auf welchen Frauentyp er stehe. Ihn interessiere einfach alles, sie sei ein ganz besonderer Mensch!

Wie kann man Dich nur so vernachlässigen? Bitte, bitte, brich den Kontakt nicht ab! , waren seine letzten Worte in dem seitenlangen Brief.

Unverzüglich öffnete Isa das zweite Kuvert. Diesen hatte er ein paar Tage später geschrieben. Ihm sei noch eingefallen, dass sie ihn auch gerne mal besuchen könne. Hierfür habe er ein Antragsformular bereits ausgefüllt, das sie nur noch ergänzen und unterschreiben müsste. Am 30. November hat er Geburtstag. Dieser würde auf einen Samstag fallen. Es wäre ganz grandios, wenn Du mich an meinem Geburtstag besuchen kämst, bat er. Überleg es dir! Heute habe ich Dir ein Foto beigelegt, damit du weißt, was dich erwartet. Wie gefalle ich Dir? Bitte ganz ehrlich antworten!!! Ach ja, es wäre auch super nett von Dir, wenn du mir ein paar Briefmarken schicken könntest. Ich habe keine mehr und darf erst wieder im November welche kaufen! So, auf Deinen nächsten Brief bin ich ganz besonders gespannt! Bitte, brich den Kontakt nicht ab und lass uns gute Freunde werden! Dein Rudi.

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