Johanna Bell - Hundsgemein

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Die Leidenschaft hat sich aus dem Eheleben der Achentalers schon seit langem verflüchtigt. Dr. Josef Achentaler findet in Swingerclubs Erfüllung, während Isabella die treue Gattin lebt. Doch eines Tages bricht sie aus und lernt über eine Kontaktanzeige Rudolf kennen. Bald weiß er alles über die Familie Achentaler, deren Finanzen und Intimleben. Isabella gerät in höchste Gefahr und kann einem Komplott nicht mehr entfliehen. Aber die Täter haben nicht mit einem tauben Dackel gerechnet!

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Frau Obermüller entschied sich für den Rückzug, denn Furys Nerven lagen blank. Aber das plötzliche Auftauchen von Frau Achentaler ermunterte sie einen Moment länger zu bleiben. Frau Achentaler verließ die Villa in Begleitung einer Ärztin und Beamtin, die sie von beiden Seiten stützten. Als die Ärztin mit ihr gerade in den Notarztwagen steigen wollte, rief die Frau Doktor einem nahe stehenden Mann zu: „Nein, Frau Achentaler ist jetzt nicht vernehmungsfähig! Sie steht unter Schock und bleibt die Nacht in der Klink! Sie können morgen nachfragen, ob sie stabil ist!“ Der Herr war offensichtlich verärgert darüber, drehte ab und nahm mit dem Tierarzt vorlieb.

„Komm Fury, wir gehen jetzt! Gute Nacht Frau Hölle!“ Diese winkte kurz zurück und ratschte mit einer anderen Dame weiter. Folgsam trabte Fury an der Seite seines Frauchens nachhause. Mit ein paar Wuffs, so als wollte er sich räuspern, schien er in einem inneren Monolog die Erlebnisse nach seinem Rechtsempfinden gerade zu rücken. Frau Obermüller verstand seine Aufregung und tätschelte ihn ein paar Mal auf den flachen Schädel. „Ist jetzt alles gut, mein Hundi!“

Die Uhr zeigte bereits 0.10 Uhr als Frau Obermüller das Wohnzimmer betrat. Ihr Mann schnarchte friedlich im Sessel, während der Fernseher vor sich hin plapperte. Er bemerkte ihr Kommen nicht und sie ließ ihn dort ruhen.

Diese Nacht fand sie keinen richtigen Schlaf. Zu sehr erregte sie die Frage, wer in den beiden Rettungswagen um sein Leben gekämpft hatte. Am nächsten Tag stand nicht viel im Münchner Merkur. Nur dass in einem Privathaushalt eingebrochen wurde und dies zwei Schwerverletzte und einen toten Hund zur Folge hatte. Schnell wurde bekannt, dass Herr Dr. Achentaler eines der Opfer war.

2. Teil

1. Kapitel

14 Monate zuvor:

„Isa!“ Dr. Josef Achentaler stand hilflos vor dem offenen Kleiderschrank, in dem sich die grauen und blauen Anzüge akkurat aneinander reihten. Er suchte eine bestimmte Krawatte, und weil seine Gattin nicht reagierte, rief er gereizt: „ISAAA! Wo ist denn diese Krawatte? Jetzt hilf mir bitte!“

Währenddessen schaltete Isa die Kochplatte runter und stöhnte leise.

„Isa, wo ist denn...?“, äffte sie ihn nach. „Nie findet der Mann seinen Kram!“ Mit schnellen Schritten verließ sie die Küche und steuerte auf die Ankleide zu.

„Welche suchst du denn?“, fragte sie genervt.

„Na die mit der Ente! Du weißt schon, meine Lieblingskrawatte! Mensch, ich habe es eilig und kann mich damit nicht lange aufhalten!“

„Du meinst sicherlich die Krawatte mit dem Erpel!“

„Ja, jetzt werde nicht kleinlich!“

„Als Jäger solltest du den kleinen Unterschied kennen!“ Josef bewahrte Contenance und erwiderte nichts darauf. Isa griff in das Bündel von Krawatten, die allesamt auf einem Bügel herabhingen und zog die besagte Entenkrawatte hervor.

„Also, ich versteh das nicht, warum du nie deine Sachen im Kleiderschrank findest! Wie kann das denn sei? Wenn du im Bauch einer Frau operierst, schreist du doch auch nicht herum und fragst, Schwester Gisela, wo sind denn die Eierstöcke?“ Isa war nach Streit zu mute. Josef atmete tief durch, so wie er es immer tat, wenn er eine höchst schwierige Patientin zu behandeln hatte.

„Vielen Dank! Spar dir deine giftigen Bemerkungen, das macht nur hässlich!“

„Mpf!“, entwich es Isa. Die Bemerkung traf sie wie ein Faustschlag in den Magen. Es war mal wieder typisch. Der stets über allem erhabene Doktor ließ seine Gattin am offenen Kleiderschrank stehen und verschwand im Bad. Einst schätzte Isa ihn so sehr wegen seiner unerschütterlichen Souveränität, die aber nach elf Jahren Ehe in Verachtung umgeschlagen war.

Sie wischte sich die schweißigen Hände an der Kochschürze ab und eilte zurück in die Küche. Dort drehte sie die Kochplatte wieder hoch. Auch in ihr brodelte es.

„Immer muss ich alles liegen und stehen lassen, wenn der Herr ruft! Immer stehe ich für alle in Rufbereitschaft!“, protestierte sie im Stillen. Aber nur im Stillen, wie so oft.

Josef machte sich nicht die Mühe in die Küche zu gehen, um sich zu verabschieden. Gedämpft hörte sie ihn rufen: „Tschüß, ich fahr jetzt! Bis Montag!“, und die Haustür fiel mit einem Rums ins Schloss. Gleichzeitig klappten Isas Augen für einen Moment zu. Erleichtert und gleich darauf tief verletzt, registrierte sie die Ruhe in der extravagant ausgestatteten Villa.

Josef gab vor, eine hochkarätige Veranstaltung für Gynäkologen in Nürnberg über das Wochenende besuchen zu wollen. Ganz gewiss fand diese besondere Veranstaltung auch mit dem Austausch von Körpersäften in einem Swingerclub statt. Diese Vorstellung schmerzte sie jedes Mal, denn sie wusste von seinen Rudelbums Vorlieben. Schon seit Jahren war der Sex aus dem Schlafzimmer gezogen und hielt sich hartnäckig versteckt. Begonnen hatte dies alles nach der Geburt ihrer Zwillingstöchter. Natürlich entband damals Josef seine geliebte Isa, als junger Oberarzt der gynäkologischen Abteilung. Ihr Glück schien unantastbar, doch dann kam alles anders.

Sie machte sich viele Gedanken, wie es zu dem Verlust des Liebeslebens hatte kommen können. Aber sie wusste keinen Rat und holte sich auch keinen. Manchmal glaubte sie, dass genau ihre Entbindung ihn traumatisiert habe, und deshalb keine Lust mehr für sie empfand. So was hatte sie schon des Öfteren in Fachzeitschriften gelesen.

Eigentlich unverständlich, denn als sie sich kennen lernten, damals in der Asklepios-Stadtklinik, entflammte die Begierde bereits beim ersten Blickkontakt. Wenn sie als medizinisch technische Assistentin Nachtdienst hatte, erschien Dr. Josef Achentaler regelmäßig mit auffallend vielen Blutproben im Labor. Seine Liebesgeständnisse zwischen Urinbechern und summenden Zentrifugen, hütete sie wie einen Schatz in ihrem Gedächtnis. Es war die schönste Zeit ihres Lebens. Und nun saß sie das Wochenende mal wieder alleine zuhause. Ihre neunjährigen Töchter Eva und Nadine befanden sich auch auf einer Klassenfahrt.

Die warme Herbstsonne strahlte durch die gläserne Schiebetür direkt auf den antiken Esstisch. Isa stellte den Gemüseauflauf auf einen Topfuntersetzer und löffelte sich eine Portion auf den Teller. Das sanfte Licht und der Duft der Kräuter erhellten ein wenig ihr Gemüt. Mit einem vollmundigen Spätburgunder spülte Isa schließlich die Speisereste hinunter und griff nach der Süddeutschen Zeitung, die eigentlich Josefs Lektüre ausmachte.

Sie versuchte sich auf einen Artikel zu konzentrieren, der schilderte, warum die Deutschen immer weniger, älter und dicker werden. Aber die langen und komplizierten Sätze stahlen ihr die Freude am Weiterlesen. Desinteressiert blätterte sie den restlichen Wust an Papier durch. Das einzig nützliche schien das Fernsehprogramm zu sein, und legte es auf die Seite. Bei den Kontaktanzeigen machte sie Halt.

„Solche arme Menschen! Wie sie sich anbieten!“ Isa breitete den Bogen Papier aus und beugte sich drüber. Das wollte sie sich genauer ansehen und mit einem Schmunzeln las Isa die Werbetexte beider Geschlechter.

„Ist es Not oder Spaß, was die Leute dazu bewegt auf diese Art Kontakt zu finden?“, fragte sie sich ernsthaft. „Wahrscheinlich beides!“ Die Männer schienen besonders anspruchsvoll. Ihre Partnerin sollte neben körperlicher Vollendung auch intelligent, beruflich eigenständig, kunst- und politikinteressiert sein, sowohl den Kochlöffel als auch den Golfschläger perfekt schwingen können und stets gut gelaunt sein. Als Lohn gäbe es dann einen Akademiker, der einfach nur vielseitig interessiert ist und mit einem Zweitwohnsitz in Südeuropa lockt.

„Was wollen die eigentlich? Kein Wunder, dass sie keine Frau im wirklichen Leben finden!“ Isa schüttelte den Kopf und blieb bei einer Kontaktanzeige hängen, die sich von allen anderen abhob.

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