Frank Muller - MINDERWERTIG

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Minderwertig ist ein intelligenter und zugleich hochemotionaler Action-Thriller, in dem eine an Multipler Sklerose erkrankte Ex-Kommissarin privat um Hilfe bei der Suche nach der hochschwangeren Melissa gebeten wird. Sabine Sommer organisiert ihr Leben abseits der Fürsorge mit Hilfe des Persönlichen Budgets, indem sie eigene Assistenzkräfte für ihre Pflege beschäftigt. Ihre Recherchen bringen sie auch wieder in Kontakt mit Dennis Jäger, der Liebe ihres Lebens, den sie wegen ihrer Krankheit verließ. Er ist Mitglied einer Task-Force, die sich mit dem Verschwinden zahlreicher hochschwangerer Frauen beschäftigt. Von ihm erfährt sie, dass offenbar grausame Genexperimente an ungeborenen Kindern durchgeführt werden. Was beide nicht ahnen: Sie werden von einer mächtigen Gruppe, die seit 3.500 Jahren ihren Platz in der Evolution zurückerobern will, beobachtet und abgehört.
Neben historischen Fakten, neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Genforschung und intensiven Rückblicken in eine durch eine grausame Erkrankung zerstörte Liebe, zeigt das Buch auf faszinierende Weise, wie sich Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben dank des Persönlichen Budgets bewahren können.

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Kapitel 9

»Die Aufträge sind ausgeführt.«

Der Mann mit der Narbe im Gesicht hob nicht den Kopf, um den Kleinfingerlosen anzusehen, sondern untersuchte konzentriert weiter mit der Lupe die Gesteinsproben, die vor ihm auf dem Schreibtisch lagen.

Der Kleinfingerlose wusste, dass es keinen Sinn hatte, das Wort weiter an ihn zu richten. Emotionslos betrachte er die Narbe des Mannes. Sie stammte eindeutig von einem Messerkampf. Genauso eindeutig war, dass er die Verletzung nie professionell hatte behandeln lassen. Sie war als breite Furche verheilt - ein Beleg dafür, dass sie nie genäht worden war. Der Blick des Kleinfingerlosen löste sich von der Narbe und wanderte über den Mann, der immer noch mit der Lupe das Gestein untersuchte. Die Maßanzüge und die Vorliebe für handgefertigte Schuhe zeigten dem Kleinfingerlosen, dass der Narbengesichtige auf sein Äußeres dennoch großen Wert legte. Deshalb wusste jeder von ihnen, dass diese auffällige Narbe als Schmuck getragen wurde. Jede Operation in Sachen Aufräumen hatte der Aufräumer bisher zum Erfolg geführt. Keinen Kampf hatte er je verloren. Und alle fürchteten ihn, auch der Kleinfingerlose.

Genug Leute hatte der Mann mit der Gesichtsnarbe für alle möglichen Drecksarbeiten. Dennoch ließ er es sich nicht nehmen, immer wieder selbst Hand anzulegen. Er tat es nicht aus Vergnügen, sondern einfach, weil es zu seinem Leben dazugehörte. Wie jetzt auch das Abernten bei einer ganzen Reihe von schwangeren Frauen. Das Abernten hatte aus seiner Sicht etwas ganz Besonderes. Kurz bevor er vom Kleinfingerlosen angesprochen worden war, hatte er sich während seiner Untersuchung der Gesteinsproben, die auf ihn wie immer wie eine Meditation wirkte, selbst gefragt, ob er es nicht sogar vermissen würde, wenn Peter der Durchbruch mit seiner Forschungsarbeit gelang und weitere Experimente nicht mehr notwendig waren.

Langsam ließ er die Lupe sinken und sah den Kleinfingerlosen nun doch an. »Hast du auch meine Brotkrumen für die Ex-Kommissarin schön drapiert?« Ohne eine Antwort abzuwarten, schwang er zu einem anderen Thema über. »Schön, dass Melissas Mutter kein Bestandteil der Gegenwart mehr ist. Ihr Gejammer und Geheule um ihre einzige Tochter ging mir unsäglich auf die Nerven.«

Nach zögerlichem Klopfen trat ein junger Mann durch die geöffnete Tür. Er nickte dem Kleinfingerlosen flüchtig zu und reichte mit einer kurzen Verbeugung dem Aufräumer einen Umschlag. »Das letzte Abhörprotokoll von der Kommissarin außer Dienst. Sie wollten doch immer auf dem Laufenden gehalten werden. Das hier ist das Protokoll von dem Telefonat zwischen ihr und der liquidierten Therapeutin.«

Der Narbengesichtige holte die zusammengehefteten Seiten aus dem Umschlag und begann zu lesen. Immer schneller und schneller wurde er dabei. Die sonst ständig von ihm verbissen zusammengepressten Lippen wirkten plötzlich entspannt. Fast so, als ob sie bald ein Lächeln formen wollten, aber vergessen hatten, wie es ging. Als er nach einigen Minuten das Abhörprotokoll zu Ende gelesen hatte, reichte er es dem Boten zurück. »Legen Sie es auf mein Stehpult. Genau in die Mitte. Dieses Protokoll soll mir die nächste Zeit immer wieder in die Augen fallen, wenn ich an meinem Schreibtisch sitze. Ich fange langsam an, diese Frau richtig zu mögen. `MS ist wie ein Leben in einer Diktatur, und zwar unter Folter`. Was für eine wunderbare Formulierung! Ich werde dafür sorgen, dass sie mein größter Fan wird. Gesprächsstoff haben wir ja genügend. Auch ich kenne das Leben in einer Diktatur. Nur wird die Folter nicht durch eine Krankheit, sondern durch das bloße Vorhandensein einer minderwertigen Menschenspezies verursacht. Obwohl, wenn ich es mir recht überlege, kann man das Menschenpack da draußen eigentlich auch nur als Krankheit bezeichnen. Der Tod der MS-Kommissarin soll etwas ganz Besonderes werden, etwas ganz, ganz Besonderes.« Zufrieden atmete er tief durch. Es war ein Atmen, das Erleichterung verhieß. Tatsächlich zeigte sich kurz darauf der Hauch eines Lächelns auf seinen Lippen. Dann breitete er wie in Zeitlupe, in unendlich langsamer Zeitlupe, seine Arme aus und richtete seinen Blick empor zur Decke. »Endlich«, flüsterte er, als er die endgültige Körperposition erreicht hatte. Noch einmal atmete er tief durch. Dann kam das zuletzt geflüsterte Wort als Schrei aus ihm heraus: »Endlich!« Nochmals atmete er tief, um schließlich in konzentriertem Tonfall zum Kleinfingerlosen zu sagen: »Endlich mal wieder jemand, den zu töten sich lohnt.«

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