Marco Gruber - Todesfalle

Здесь есть возможность читать онлайн «Marco Gruber - Todesfalle» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Todesfalle: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Todesfalle»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Drei Menschen in einer Verschmelzung von zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.Wird es ihnen gelingen, den Wirren eines globalen Konflikts zu trotzen und ihr Schicksal selbst zu entscheiden?Oder wird die brutale Gewalt der Aggression aus dem Osten sie zerschmettern und sämtliche Träume unter rauchenden Trümmern vergraben?Mut, Liebe und unbändiger Überlebenswille treibt sie an, gemeinsam dem übermächtigen Feind zu trotzen.Stefan Bergers neuer Feind ist anders, er ist neu, er ist stark und er hat nur eines im Sinn: Alles und jeden vernichten, der sich ihm in den Weg stellen will. Und genau das hat Berger vor. Denn nur so kann er sich selbst und die Menschen, die er liebt, beschützen. Inhaltsangabe:Stefan Berger befreit mit Hilfe eines ehemaligen Navy-Seals und eines pensionierten Chiefs die entführte Marineoffizierin (und Bergers Vertraute) Nina Williams aus einem geheimen chinesischen Stützpunkt. Bei der anschließenden Flucht als blinde Passagiere auf einem chinesischen Zerstörer werden sie bei den Senkaku-Inseln durch ein unbekanntes Naturphänomen in eine Parallelwelt ins Jahr 1934 versetzt.Dort schmieden der chinesische Kaiser Zhang Akuma, sein sowjetischer Studienkollege Wanja Nikitin und der japanische Tenno ein unheilsames Bündnis. Gemeinsam wollen sie in einem brutalen Expansionskrieg die westliche Welt unterwerfen. Eine beispiellose Attentatsserie, deren Opfer die wichtigsten europäischen Staatsoberhäupter sind, erschüttert zur Sommersonnenwende den alten Kontinent.Stefan Berger, der in der Parallelwelt in den Händen der österreichischen Marine gelandet ist, und die Offizierin Anna Maria Hohenstein überleben den Anschlag eines Assassinen auf den Reichskanzler der jungen Republik Österreich dabei nur knapp.Nina Williams erlebt zur selben Zeit auf Island den brutalen Überfall der Sowjets hautnah mit. Auf der besetzten Insel kämpft sie verzweifelt um ihr Leben.

Todesfalle — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Todesfalle», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Schließlich ließ er von ihm ab, rollte den Schlauch wieder zusammen und hängte ihn auf den Haken. Er drehte sich um und betrachtete das zitternde, weinende Stück Fleisch, das seltsam schräg verkrümmt auf dem Holzstuhl kauerte. Berger beobachtete den Mann und forschte in seinen eigenen Gefühlen nach so etwas wie Mitleid und Güte, fand aber stattdessen nur Abscheu und Wut. Er wusste, dass er es mit diesem Typ schon fast zu weit getrieben hatte, und er kannte sich selbst lange genug, um zu wissen, dass er nun einen Gang zurückschalten musste.

Diesen Mann – nein, Mann war nicht der richtige Ausdruck für dieses feige Stück Scheiße – diesen Perversling einfach zu töten hätte ihm nicht das Geringste ausgemacht. Er hätte ihn ganz einfach an seinem fetten Hals packen können, um ihm die Luft ganz langsam, mit stets steigendem Druck seiner Finger, abzuschneiden. Der Todeskampf hätte lange gedauert und dann wäre es vorbei gewesen. Nichts leichter als das. Doch Berger hatte schon oft getötet. Viel zu oft. Und so sehr er das wimmernde Etwas vor sich auf dem Stuhl auch verabscheute, den Tod hatte es wohl nicht verdient. Er entschied sich dafür, diesen Stalker und Triebtäter noch ein paar Tage zu quälen und seiner Wohnung einen folgenschweren Besuch abzustatten. Vermutlich hatte dieser Typ ohnehin belastendes Material auf seinem PC gespeichert, doch falls dem nicht so war, so wusste Stefan Berger, wie dies zu ändern war. Ein paar Anrufe bei den richtigen Stellen und einer Anzeige wegen Kinderpornografie stand nichts mehr im Wege. Das würde diesen Verbrecher ausreichend beschäftigen und ihn wohl davon abhalten, erneut unschuldige Frauen zu belästigen. Vorher würde er ihn heimlich zu Hause abliefern, einen Einbruch vortäuschen und die Wohnung etwas verwüsten. Ein Raubüberfall sollte leicht darzustellen sein. Und beim Ermitteln würde dann das belastende Material auftauchen. Einfach, aber wirkungsvoll.

Der Plan erhielt eben seinen letzten Schliff in Bergers Kopf, als sein Smartphone in seiner Hosentasche vibrierte. Er zog es heraus und drehte sich um. Der Mann sah aber ohnehin nicht zu ihm hoch, sein Kopf war gegen die Brust gesunken und er stöhnte vor sich hin. Berger sah, dass seine Überwachungskamera, die er am Dachgebälk zur Observierung seines Eingangsbereichs montiert hatte, eine Kontaktmeldung abgesetzt hatte. Berger lud die Bilder, die die Kamera automatisch an sein Telefon gemailt hatte. Er erkannte einen etwas kurz geratenen Mann mit breiten Schultern und grauen, kurzen Haaren. Die Türglocke, die der Mann auf den Fotos der Kamera gerade drückte, konnte Berger hier unten nicht hören, deshalb schaltete er die Kamera auf Livestream um, wartete einige Sekunden, bis das gestochen scharfe Bild erschien, und beobachtete den Mann vor seiner Türe. Fast eine halbe Minute lang drückte der Unbekannte immer wieder auf den Knopf der Türklingel und wartete darauf, dass ihm geöffnet wurde. Schließlich ließ er ab und setzte sich auf die Bank neben der Haustüre. Es sah ganz so aus, als würde sich dieser Besucher nicht davon abhalten lassen, Berger zu erwischen.

Verdammt, dachte Stefan, ausgerechnet jetzt. Er dachte kurz nach, dann verstaute er sein Smartphone wieder in der Hosentasche. Der Stalker wimmerte immer noch auf seinem Stuhl und Berger entschied, dass er sich wohl zuerst um seinen Besucher würde kümmern müssen. Danach konnte er hier unten seine Arbeit fortsetzen. Also schaltete er das Licht im Keller aus und verschloss die schwere Holztür, ging die Wendeltreppe nach oben und verriegelte auch die dicke Stahltür. Schließlich entledigte er sich seiner Sturmhaube und der Latexhandschuhe, besah sich kurz im Spiegel, kontrollierte, ob irgendwo Blut an ihm klebte, und öffnete schließlich die Haustür.

„Sind Sie Mr. Steven Crowe?“, fragte der ältere Mann in einem amerikanischen Englisch, als Berger durch die Tür ins Freie trat. Berger überspielte gekonnt seine Überraschung, sein Gesichtsausdruck war unbewegt, als er sein Gegenüber neugierig musterte. Der andere Mann war Anfang sechzig, etwas kleiner als Berger und hatte breite Schultern und einen ordentlichen Bauchansatz. Er trug eine etwas altmodische Anzughose, dazu ein hellgelbes, durchgeschwitztes Hemd und schwarze, robuste Lederschuhe mit dicker Sohle. Aus seinem leicht geöffneten Hemdkragen quollen graue Brusthaare, das kantige, blasse Gesicht und der breite, fleischige Hals waren frisch rasiert. Ein kleines Pflaster klebte an seinem Hals, wo er sich wohl beim Rasieren geschnitten hatte. Der Gesichtsausdruck war von grimmiger Entschlossenheit, die Augen des Mannes funkelten in einem hellen Grau. Irgendetwas in Stefan Bergers Gehirn wurde beim Anblick dieses Mannes aktiviert. Er blickte in diese klaren Augen und hätte schwören können, wenn sie braun, statt grau gewesen wären, dann…

„Sind Sie Steven Crowe, Junge?“, herrschte ihn der Mann unwirsch an, als Berger ihm nicht antwortete, und riss ihn aus seinen Überlegungen. Diesen Namen führte Berger nicht mehr, genauso wie sein früheres Leben. Zumindest hatte er dies ernsthaft versucht. Dieser Mann, der nun hier vor ihm stand und ihm diesen Namen an den Kopf warf, bewies, dass die Vergangenheit wohl nicht zu ruhen gedachte.

„Wer möchte das wissen?“, fragte Berger in amerikanischem Englisch. Der Mann holte tief Luft und streckte Berger seine Hand entgegen.

„Master Chief Ian Williams“, sagte er wieder etwas ruhiger.

„Ich bin Ninas Vater“, ergänzte er. Nun war es mit Bergers Pokerface vorbei und er ergriff die ihm dargebotene Hand. Williams Händedruck war kräftig und knackig, Berger ließ sich nicht anmerken, dass seine Finger geknackt hatten, als der alte Chief zugedrückt hatte. Stattdessen trat er zur Seite und deutete auf die Haustür.

„Wir gehen wohl besser ins Haus, Master Chief“, sagte er. „Nennen Sie mich Ian, Junge“, knurrte Ninas Vater.

Master Chief Ian Williams setzte die Bierflasche ab, die er in einem Zug fast zur Hälfte geleert hatte. Er war wahnsinnig durstig gewesen und draußen war es brütend heiß. Den angebotenen Kaffee hatte er dankend abgelehnt, die gekühlte Flasche des deutschen Weißbiers war hingegen höchst willkommen. Der Geschmack erinnerte ihn an seine Zeit der gemeinsamen Manöver mit der deutschen Marine in der Nordsee und im Nordatlantik. Damals hatte es auch diese Art von Bier gegeben, wenngleich das im Norden beheimatete Pils von den meisten seiner Kameraden vorgezogen worden war, so hatte der alte Chief auch damals schon den besonderen Geschmack dieses Gerstensafts zu schätzen gelernt.

Seine Gedanken kehrten urplötzlich aus der so tröstlich wirkenden Vergangenheit in die brutale Gegenwart zurück. Während sich die Kühle des Bieres in seinem Magen ausbreitete, überlegte er, wo er anfangen sollte.

„Was ist mit Nina?“, fragte Berger angespannt. Sein Bier stand unberührt auf dem rustikalen Holztisch. Master Chief Ian Williams räusperte sich und begann schließlich, zu erzählen.

„Sie wissen, dass Nina zum Ersten Offizier auf der USS Stockdale befördert worden ist?“, fragte er und Berger nickte.

„Sie hat mir darüber geschrieben“, antwortete er leise, „in einem ihrer Mails.“

„Sehr gut“, brummte der Chief und nahm noch einen tiefen Schluck.

„Ist ein Aegis-Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse, ganz tolles Schiff mit allem möglichen technischen Schnickschnack, offensive und defensive, topmoderne Systeme…“

„Ich kenne diesen Schiffstyp“, unterbrach Berger den älteren Mann. Sein umfangreiches Wissen über die militärische Leistungsfähigkeit der Vereinigten Staaten umfasste auch deren Marine und dabei die wichtigsten Schiffstypen. So wusste er ziemlich genau, was die Stockdale konnte und was nicht.

„Hmm“, brummte der Chief und sah Berger in die Augen. Er sah Aufmerksamkeit und auch Nervosität, also fuhr er fort.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Todesfalle»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Todesfalle» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Todesfalle»

Обсуждение, отзывы о книге «Todesfalle» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x