Leonie Reuter - Mit Sudoku und Beratung an die Börse

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Mit denglischen Beraterverstand entsteht auf Wunsch eines Staatssekretärs aus einer verstaubten Verwaltung ein modernes Dienstleistungsunternehmen. Auf dem Weg der Umwandlung, der an der Börse endet, gehen nicht nur einige Mitarbeiter verloren.
Das Buch «Die Anstalt» handelt von einer Verwaltung, die sich mit öffentlichen Immobilien beschäftigt und die auf Wunsch des Ministeriums in ein modernes zeitgemäßes Dienstleistungsunternehmen umgewandelt werden soll. Alles beginnt an einem ganz normalen Morgen im Berliner Finanzministerium der Nachwendezeit. Ein Staatssekretär, der keine Lust mehr darauf hat, langweilige Steuervorgänge zu bearbeiten, lässt eine Teilakte hinter seinem Schrank verschwinden.
Der dabei aufgewirbelte Staub bringt ihn nicht nur zum Husten, sondern auf eine geniale Idee. Er will die verantwortliche Hausverwaltung in einer modernes Unternehmen umwandeln und dabei unbedingt seinem Minister beweisen, wie wirtschaftlich und modern sein neues Unternehmen arbeiten kann.

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„Das müssen Sie mir erläutern“, lächelte der Minister, „ich gehe davon aus, dass Sie sich, mit dem jemand gemeint haben?“ „Nun ja“, erwiderte der Staatssekretär, „ ich will mein Licht nicht unter den Scheffel stellen und Ihnen ehrlich sagen, dass ich genau genommen, nicht nur Immobilienfachmann bin, sondern bereits ein fast fertiges Konzept in der Tasche habe. Ich kann Ihnen sofort erläutern, wie wir diesen Laden so wirtschaftlich machen können, dass noch zusätzliches Geld in die Staatskasse fließen wird.“

„Tatsächlich?“, fragte der Finanzminister und klang noch nicht sehr überzeugt. „Sehen Sie, Herr Minister. Im Moment arbeitet diese Verwaltung so unwirtschaftlich wie alle unsere Verwaltungen. Wahrscheinlich finanziert der Steuerzahler hier den Umstand, dass ein paar Beamte Monopoly mit staatlichen Liegenschaften spielen. Jedes Unternehmen kann hier nur besser wirtschaften. Das ist doch gar keine Zauberei. Und Sie, Sie werden der Finanzminister im Zeitfenster dieser Dekade sein, unter dem ein jetzt noch kaum vorstellbarer Geldsegen in die Staatskasse rauschen wird“, fügte er im Ton der festen Überzeugung hinzu. Der letzte Satz hatte seine Spuren bei dem Finanzminister hinterlassen. Das hatte der Staatssekretär sofort innerlich zufrieden registriert. Er wartete ab und ließ dem Finanzminister ein wenig Zeit zum Überlegen.

„Gut, ich muss jetzt nach Brüssel. Also probieren Sie es. Schlimmer als es jetzt ist, kann es ja wohl nicht werden“, sagte er mit einem Blick auf die Uhr und hastete aus dem Raum. Ganz kurz flammte in dem Minister der Gedanke auf, dass er bis vor einer Stunde noch nie etwas von dieser Verwaltung gehört hatte, geschweige denn wusste, wie gut oder wie schlecht es um sie stand. „Egal“, dachte er, „der Staatssekretär ist ein alter Fuchs und der wird schon wissen was er tut.“

Zufrieden mit sich und der Welt und einem Versprechen in der Tasche, das seine Arbeitswelt in der nächsten Zeit ein wenig bunter machen würde, zog der Staatssekretär sich in seinen Raum zurück. Versonnen malte er auf einem Blatt Papier eine Skizze mit einem kleinen Ablaufplan für die nächsten großen Schritte. Er betrachtete das Blatt, strich, kritzelte neu, strich einige Passagen, um letztlich zufrieden auf ein vollständig beschriebenes DinA4 Blatt zu blicken. „Nun kann es losgehen“, sagte er zu sich selbst und strich sich zufrieden die Haare zurück.

Dann rief er seine Vorzimmerdame Frau Büchner in so einem lauten Ton zu sich, dass diese ihn durch die verschlossene Tür hörte. Vor Schreck vergoss Frau Büchner ihren Mittagskaffee auf einer Akte, wischte schnell noch ein wenig von der großen Pfütze weg und eilte dann hastig in das Zimmer ihres Chefs. Sie erhielt den Auftrag einen Stab von Mitarbeitern, die der Staatssekretär ihr namentlich aufzählte, noch für diesen Nachmittag in das große Besprechungszimmer im zweiten Stockwerk ein zu berufen.

Um 16.00 Uhr waren dann auch fast alle auf der Liste des Staats-sekretärs stehenden Personen dort versammelt und blickten erwartungsvoll auf die große Tür, durch die gleich der Staatssekretär kommen sollte. Punkt 16.15 Uhr wurde diese aufgerissen und der Staatssekretär schritt in eiligen Schritten, gefolgt von seinem persönlichen Referenten Herrn Maier auf die Kopfseite des Tisches zu. Mit einem Schwung ließ er sich nieder und bedeutete seinem Referenten, dass dieser ihm zunächst einen Kaffee eingießen möge. Dann erhob er die Augen und blickte prüfend in die Runde, um zu kontrollieren, ob auch alle seine Schäfchen seinem Aufruf gefolgt waren.

„Wo ist Müller?“, rief er in die Runde noch bevor er die Anwesenden begrüßt hatte. Sein persönlicher Referent flüsterte ihm zu: “Erkrankt. Und Harder ist auf Dienstreise“. „So, so“, murmelte der Staatssekretär und es war ihm anzusehen, dass er es vollkommen unverständlich fand, dass es hier im Ministerium tatsächlich Personen gab, die nicht zu dieser wichtigen Sitzung erschienen und einfach auf Dienstreise gingen oder krank waren.

„Liebe Kollegen“, hob er an und „liebe Kollegin“, fuhr er mit Blick auf Regierungsdirektorin Frau Dr. Schleicher-Hartmann fort. Wir sind heute hier versammelt, um den Auftakt zu einem einmaligen Projekt zu begehen. Wir werden mit diesem Projekt zeigen, was in diesem Staat und in uns steckt. Langsame Verwaltung war gestern. Heute heißt es für uns: Moderner Staat – moderne Verwaltung. Da wir hier im Hause in den letzten Jahren mehr als effizient geworden sind, werden wir nun anfangen, die Außenverwaltung zu reformieren. Wir werden sie nicht nur sanieren, sondern wirtschaftlich machen.

Jawohl – wirt-schaft-lich“, endete er gedehnt und schaute auffordernd in die Runde. Ein allgemeines Gemurmel erhob sich unter den Anwesenden. Und der Staatssekretär redete weiter und weiter. Seine Begeisterung stieg sichtlich von Satz zu Satz und er redete sich regelrecht in Rage. Nur einmal unterbrach er kurz, als Frau Regierungsdirektorin Dr. Schleicher-Hartman etwas zögernd die Hand für eine Frage hob.

Diese räusperte sich als der Staatssekretär ihr wohlwollend zunickte und ihr damit Rederecht einräumte, und sagte: “Herr Staatssekretär, ich gratuliere zu Ihrer überaus glücklichen Idee und werde Ihnen selbstverständlich mit meiner Abteilung tatkräftig bei der Umsetzung zur Seite stehen“. Dann machte sie eine kleine Pause, um all ihren Mut zusammen zu nehmen und stieß dann mit kurzatmiger Stimme hervor: „Sicher haben Sie auch bereits festgelegt, aus welchen Mitteln dieses Großprojekt finanziert werden soll?“. „Liebe Frau Dr. äh…“

„Schleicher“, flüsterte Herr Maier. „Ja natürlich, Schleicher, selbstverständlich ist die Kostenfrage geklärt. Das ist vollkommen einfach“. Der Staatssekretär blickte triumphierend in die Rund, um dann langsam und bestimmt zu sagen: „Es gibt keine Kosten“. Er machte eine Pause und blickte sichtlich mit sich selbst zufrieden im Kreis herum, um die Wirkung seiner Worte zu überprüfen. „Ja, meine Herren und meine Dame. Sie haben richtig gehört. Dieses Großprojekt wird sich selber tragen, da wir Geld in ungeahnten Größen einsparen werden.“

Dann machte der Staatssekretär eine kurze Pause und sah dabei die fragend aus ihren blauen Augen auf ihn schauende Frau Dr. Schleicher-Hartmann fast mitleidig an. „Ich verstehe, dass Ihnen so ein innovatives Projekt noch nicht untergekommen ist und Sie ein wenig Zeit zum Verstehen brauchen“, fuhr er fast väterlich nachsichtig fort. Frau Dr. Schleicher-Hartmann errötete und vergrub ihr Gesicht schnell und hektisch wieder in den vor ihr liegenden Papieren.

An diesem Tag wurde es 20.00 Uhr als der Staatssekretär das Gebäude in der Wilhelmstraße verließ. Seine Mitarbeiter hatten bis 19.30 Uhr seinen Worten zu dem neuen Großprojekt gelauscht und nur Herr Dr. Brinkmann war dabei einmal kurz eingenickt. Als „Fast Pensionär“, der seine Tage heimlich am Maßband, das er jeden Morgen abschnitt, zählte, wurde ihm jedoch großzügig durch den Staatssekretär verziehen.

In der Zeit, in der die Mitarbeiter nun noch ihr durch die außerplanmäßige Sitzung versäumtes Tagesgeschäft nachholen durften, eilte der Staatssekretär zu seinem Dienstwagen und ließ sich zu einem Empfang der Handelskammer bringen, auf dem er auf leckere Häppchen hoffen durfte. Er sackte zufrieden auf den Rücksitz der Limousine und teilte dem Fahrer seufzend mit: „So, nun haben wir uns ein paar gute Häppchen und ein gutes Tröpfchen verdient. Das war ja wieder ein äußerst anstrengender Tag. Ja, ja – alles im Dienste des Staates“, fügte er noch hinzu.

Während der Fahrer durch den abendlichen Verkehr von Berlin Mitte steuerte und darüber nachdachte, was für Häppchen ihn wohl heute, nachdem er den Staatssekretär zu Hause abgeliefert haben würde, in seinem Heim um Mitternacht erwarten würden. Dabei kam er innerlich seufzend zu dem Schluss, dass sein Kühlschrank, wie immer seit dem Tag, an dem seine Frau ihn verlassen hatte, leer sein würde. Während er noch überlegte, wo die nächste Tankstelle in der Nähe der Handelskammer sein könnte, um sich dort eine kleine Mahlzeit einzukaufen, nickte der völlig erschöpfte Staatssekretär auf dem Rücksitz ein.

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