Ulrike Puderbach - Blinder Hass

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In Hannover stellt eine mysteriöse Mordserie die Kommissare des K9 vor ein Rätsel. Der Täter mordet wahllos und äußerst brutal. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren und zieht einen namhaften Profiler zu Rate, doch erst ein Hinweis auf die Vergangenheit des Täters bringt die Kripo auf die richtige Spur, die sie zunächst nach Frankfurt führt. Dabei spannt der Täter sein Netz in Hannover um ein ganz bestimmtes Opfer ....

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Montag, 10:35 Uhr

„Der Polizeichef hat eine Sonderkommission einberufen und unseren Profiler Jürgen Holsten eingeschaltet. Er wird gegen 11:30 Uhr hier eintreffen. Bis dahin sollten Sie alle relevanten Informationen – soweit schon vorhanden – zusammengetragen haben. Können Sie schon etwas zum zweiten Opfer sagen?“ „Unsere Tote ist Christa Weber, 41 Jahre alt, Hausfrau aus Kirchrode. Sie ist Mutter zweier Söhne, die in Hamburg studieren. Mehr konnten wir noch nicht in Erfahrung bringen. Der Mann steht unter Schock und konnte uns entsprechend auch nichts mehr sagen.“ Marina hatte sich in der Zwischenzeit das Flipchart herangezogen und fing an, alle Angaben zu den beiden Opfern zu sammeln, die sie hatten. Name, Wohnort, Alter, Größe, Aussehen, Angehörige, Beruf. Sie schrieb alles sorgsam auf, trat dann einen Schritt zurück und betrachtete ihr Werk. „Viel ist es ja noch nicht“, gab sie zu bedenken. „Und vor allem gibt es keine einzige Gemeinsamkeit zwischen unseren beiden Opfern.“ „Ich bin mal gespannt, was Holsten dazu zu sagen hat.“ Robert war hinter Marina getreten und legte den Kopf schief, was er häufig tat, wenn er das Gefühl hatte, dass da irgendetwas war, was er aber noch nicht zu greifen vermochte. Sie wandte den Kopf zu ihm um und schaute ihn abwartend an. „Was ist es? Dir geht doch etwas durch den Kopf.“ Robert zog die linke Augenbraue in die Höhe. „Ich weiß es nicht. Es ist wie Nebel. Immer wenn ich glaube, ich könnte es fassen, dann gleitet es mir wieder durch die Finger.“ Er fuhr sich mit allen zehn Fingern durch die Haare, die ihm danach in alle Richtungen zu Berge standen. Marina strich ihm über den Kopf. „So kannst du unserem Profiler und den Kollegen, die die Soko bilden, nicht entgegen treten. Dankbar lächelte er ihr zu. „Wenn ich dich nicht hätte …“

Die Tür zum Büro öffnete sich und zwei Männer traten ein. Schulze reagierte sofort. „Darf ich die beiden Herren vorstellen? Das sind Dirk Graubner und Jochen Lange – ihres Zeichens Kollegen vom K11, die zu unserer Unterstützung bis zur Klärung dieser Mordserie bei uns ermitteln werden.“ Marina und Robert reichten den beiden Kollegen die Hand. Beide mochten Ende Dreißig, vielleicht auch Anfang Vierzig sein. Graubner war mittelgroß, hatte blonde von einigen grauen Fäden durchzogene Haare und wache blaue Augen. Sein leichter Bauchansatz verriet, dass er gutes Essen sehr wohl zu schätzen wusste. Sein Kollege Lange war mindestens 1,90 m groß, fast schon schlaksig und sein schulterlanges Haar war pechschwarz. Seine Augen waren fast genauso schwarz wie sein Haar. Die beiden bildeten allein wegen dieses extremen Gegensatzes das perfekte Paar. Die beiden Kommissare fanden sie auf den ersten Blick sympathisch. Graubner lächelte und fragte: „Sollen wir dann einmal direkt in medias res gehen? Bevor der Profiler kommt, sollten wir wenigstens schon ein bisschen im Bilde sein.“ Marina nickte und zeigte auf ihre Aufzeichnungen auf dem Flipchart. „Dort haben wir alles zusammen getragen, was wir über die beiden Opfer vom Wochenende wissen. Wie Sie sehen, gibt es bei den beiden Frauen keine Typübereinstimmungen, sie kamen aus verschiedenen Stadtteilen, unterschiedlichen sozialen Schichten und sind auch nicht annähernd gleichalt. Das einzige, was wir also bis jetzt mit Sicherheit sagen können, ist, dass es kein Muster gibt, an dem wir uns orientieren können. Sie sehen, wir können jede Form der Unterstützung gut gebrauchen.“ Graubner und Lange traten an die Aufzeichnungen auf dem Flipchart heran um sie genauer in Augenschein zu nehmen. Offensichtlich kamen sie zum gleichen Ergebnis, denn Lange drehte sich um und fragte: „ Sind Sie denn überhaupt sicher, dass es sich bei den beiden Morden um ein und denselben Täter handelt? Die Opfer sind zwei völlig verschiedene Typen und auch die Art und Weise des Verbrechens ähnelt sich absolut nicht.“ Robert bedeutete den Kollegen an dem kleinen Besprechungstisch Platz zu nehmen, der unter dem Fenster stand, Marina und er setzten sich dazu. „Sicher sind wir uns bei diesen beiden Morden bei gar nichts. Genau das ist ja unser Problem. Es gibt keinen Anhaltspunkt und wir haben nicht den leisesten Schimmer, wann und ob der Irre oder die Irren, sofern es nicht ein und dieselbe Person ist, wieder zuschlagen.“ Graubner drehte nachdenklich einen Bleistift zwischen seinen feingliedrigen Fingern. „Hoffentlich kann uns Holsten weiterhelfen. Haben Sie schon einmal mit ihm zusammen gearbeitet?“ Marina ergriff das Wort. „Richtige Zusammenarbeit kann man das noch nicht nennen. Er hat vor Jahren einmal einige Gutachten zu einer Mordserie geschrieben. Da konnte er uns mit seinen Ideen auf die richtige Fährte bringen. Er gilt als absolut genial, aber man muss ihn wohl zu nehmen wissen. Ich bin mal gespannt, was uns so erwartet.“ Robert nickte zustimmend. „Ich hoffe nur, dass ihm irgendwas auffällt und dass er uns ein Profil erstellen kann, mit dem wir einen Ansatz finden, bevor noch mehr Leichen seinen Weg pflastern.“

Montag, 11:30 Uhr

Jürgen Holsten betrat das Büro pünktlich auf die Minute. Er war Mitte Dreißig, schlank und sehr gepflegt. Seine braunen kurz geschnittenen Haare passten perfekt zu den braunen Augen und dem leicht gebräunten Teint. Er hatte ebenmäßige Gesichtszüge, wirkte jedoch abweisend, um nicht zu sagen arrogant. Jürgen Holsten war das Wunderkind der Polizeischule gewesen, jede Prüfung hatte er mit Auszeichnung gemeistert und neben der Ausbildung hatte er Psychologie studiert, um sich dann auf den Bereich des Profiling spezialisieren zu können. Er begrüßte die vier Kommissare und Schulze und begab sich dann umgehend zum Flipchart, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Jürgen Holsten betrachtete die von Marina zusammengetragenen Informationen mit schräggelegtem Kopf und hochgezogenen Augenbrauen. Auf eine ganz unbestimmte Art erinnerte er sie dabei an Robert, wie er kurz zuvor vor diesem Flipchart gestanden hatte. ‚Er hätte bestimmt auch das Zeug zu einem guten Profiler gehabt‘, ging es ihr durch den Kopf. Doch sie war froh, dass er sich anders entschieden hatte und sie ihn als Kollegen haben durfte. „Viel ist das hier wirklich noch nicht“, gab Holsten zu bedenken. „Ich möchte mir auf jeden Fall noch in der Gerichtsmedizin ein Bild der beiden Taten machen, bevor ich Ihnen ein ausführliches Täterprofil erstellen kann. Was bei den beiden Morden direkt ins Auge fällt, ist die unglaubliche Brutalität, mit der unser Täter vorgeht. Das lässt mit ziemlicher Sicherheit darauf schließen, dass es sich um einen Mann handelt. Frauen morden auf eine andere Weise - wesentlich subtiler und sie verabscheuen häufig Blut, vor allem in den Mengen, wie wir es hier finden. Sollte es sich um ein und dieselbe Person handeln, die die Taten verübt hat, wovon wir hier hypothetisch einmal ausgehen, dann ist er zwar ein Serienkiller, aber noch kein erfahrener. Es wirkt ein wenig, als würde er sich selbst ausprobieren. Was die plötzliche Bereitschaft zu morden ausgelöst hat, ist schwer zu sagen, es muss sich auf jeden Fall um ein Schlüsselerlebnis handeln, das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der frühen Kindheit des Täters verborgen liegt. Er hat es über Jahre, eventuell Jahrzehnte verdrängt und jetzt hat es ein Erlebnis in seinem Alltag gegeben, das all diese Erinnerungen wieder an die Oberfläche kommen lässt. Das kann alles Mögliche sein – eine beendete Beziehung, Probleme im Beruf bis hin zum Jobverlust, Zurückweisung von einer ihm wichtigen Person. Unser Mann ist wahrscheinlich zwischen Mitte Dreißig und Anfang Fünfzig, er ist eine absolut unauffällige Persönlichkeit – man könnte auch sagen durchschnittlich – mit einem ganz normalen Leben. Nicht besonders attraktiv, aber auch nicht hässlich. Er geht einer geregelten Arbeit nach, lebt in einem Reihenhaus oder einer Wohnung in einer guten Gegend und verfügt über eine gehobene Ausbildung, möglicherweise Abitur mit anschließendem Studium. Von den Nachbarn und dem sozialen Umfeld wird er geachtet und respektiert, über enge Freunde verfügt er allerdings eher nicht, weil er ein Einzelgänger ist. Genau deswegen wird er sehr schwer werden, ihn zu finden, er hebt sich in der Masse absolut nicht ab, in der Menge wird er unsichtbar und das ist sein Vorteil.“ Er wandte sich mit einem entschuldigenden Schulterzucken zu den vier Kollegen um. „Ich weiß, das ist noch nicht wirklich viel, aber ich hoffe, ich kann Ihnen spätestens morgen mehr sagen, wenn die ersten Ergebnisse aus der Gerichtsmedizin vorliegen.“ ‚Der ist doch gar nicht so eigenbrötlerisch wie alle immer sagen‘, dachte Marina bei sich. Sie trat einen Schritt auf Holsten zu. „Vielen Dank, das ist doch schon einmal eine ganze Menge mehr als wir bis jetzt wussten. Möchten Sie einen Kaffee?“ „Ja danke, das wäre sehr nett.“ Sie nahmen alle fünf an dem kleinen Tisch Platz, Robert brachte Holsten und die beiden anderen Kollegen auf den neuesten Stand und berichtete, was sie dieses Wochenende vorgefunden hatten. Alle drei hörten aufmerksam zu und Holsten machte sich an der einen oder anderen Stelle eine Notiz in seine Kladde. Nachdem er geendet hatte, erhoben sich alle fünf, Robert und Marina fuhren mit Holsten zu Hofmann in die Gerichtsmedizin, Graubner und Lange setzten sich an den Computer, um zunächst in Hannover und bei Bedarf auch deutschlandweit nach älteren Fällen zu suchen, die irgendwelche Ähnlichkeiten aufwiesen.

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