Jara Thomas - WOLF CALL

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Wie verhält sich eine gestandene Frau von 31 Jahren, wenn ein fremder Mann mit einem riesigen unerzogenen Hund behauptet, sie sei für ihn bestimmt? Charlotta auf jeden Fall wird wütend und will Rob nicht wiedersehen.
Ab dem Augenblick dieser Entscheidung hat sie das Gefühl, ihr Leben rausche an ihr vorbei, alles um sie herum «passiere» einfach. Dazu kommt die Drohung eines psychopathischen Kollegen, der verkündet zu wissen, dass Rob ein Wolfsmensch sei und er ihn zu jagen beabsichtige. Doch während Charlottta noch glaubt, Rob und die Wolfsmenschen seien in Gefahr, muss sie plötzlich um ihr eigenes Leben fürchten.
Und dann tauchen unvermutet noch weitere, fremde und verwilderte riesige Wölfe auf …
Spannende Liebesgeschichte, mit dem richtigen Schuss Erotik und einer fantastischen Story!

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Sie saß mit Sara und Angie zusammen in Angies pinkfarbenem Wohnzimmer. Die Farbe biss so in den Augen, dass Charlotta jedes Mal wieder befürchtete, mit einer Bindehautentzündung nach Hause gehen zu müssen. Aber dieses Gefühl trog nun schon seit drei Jahren.

Sara verdrehte verzückt die Augen. »Du hättest den Typen sehen sollen, Angie.«

Charlotta verdrehte verzweifelt die Augen.

»So ein Sahneschnittchen hast du schon lange nicht mehr gesehen. Groß, schlank, muskulös. Verstrubbelte Haare, als käme er direkt aus dem Bett …«

Charlotta rollte erneut mit den Augen. »Ich habe nie gesagt, dass er hässlich ist«, mischte sie sich ärgerlich ein. »Aber ich finde ihn … merkwürdig. Der macht mir Angst. Mit dem ist irgendwas nicht in Ordnung, ehrlich Mädels. Irgendwie hat er so eine ganz komische Art, einen anzugucken. Dabei ist der so was von bestimmend und selbstsicher, das macht mich echt aggressiv!«

»Du solltest dich mal wieder etwas lockerer machen, Lotta!«, mahnte Angie. »Du musst ihn ja nicht gleich heiraten. Mach dir ein paar schöne Stunden mit ihm. So wie Sara ihn beschreibt, dürfte das für dich nicht so eine große Überwindung sein, oder?«

»Themenwechsel! Ihr seid echt blöd!«

»Apropos heiraten …«, begann Angie.

Charlotta sah gerade noch, dass Sara beschwörend den Kopf schüttelte und senkte den Kopf. »Wie wär’s, wenn wir heute Abend noch zu Henry’s gingen und da ’ne Kleinigkeit essen«, versuchte sie, das betretene Schweigen zu brechen.

Jedes Mal, wenn Charlotta zu Henry in den Pub kam, zelebrierten sie das gleiche Ritual. Er gab ihr Bescheid, wo sie einen freien Tisch finden konnte, ansonsten winkte er sie an die Theke, damit sie dort bei einem kleinen Plausch mit ihm wartete, bis an einem der Tische jemand bezahlte. Als Dank drückte sie jedes Mal einen Kuss auf ihre Handfläche und pustete ihn in seine Richtung. Als habe ihn dieser Kuss geradezu umgehauen, hielt sich Henry dann die Wange und freute sich königlich. Er mochte die junge Frau gerne, und er hatte von Anfang an gesehen, dass Ralph nicht der Richtige für sie war. Dieser Mann, mit dem sie gestern noch bei ihm war, da stimmte die Aura. Aber komischerweise schien Charlotta da anderer Meinung zu sein. Außerdem musste der Mann irgendetwas Dummes gesagt und damit die Situation verpatzt haben.

Henry hatte das Geschehen am Vorabend genau beobachtet. So sehr er auch jetzt noch der Meinung war, dass irgendetwas Ungewöhnliches zwischen den beiden bestand – der Blick des Mannes verursachte ihm eine Gänsehaut. Nicht so eine, die ihm Angst gemacht hätte. Aber irgendetwas an dem Mann schien … anders.

Umso mehr freute Henry sich, dass Charlotta auch heute wieder bei ihm auftauchte und so fröhlich wie immer wirkte, als sie ihm den Luftkuss zupustete. Bei diesen drei Frauen wusste er, was er mischen musste. Wenn sie ihm nicht beim Hereinkommen etwas anderes signalisierten, brachte er das aktuelle Lieblingsgetränk: Aperol mit viel Prosecco und wenig Soda.

Charlotta beharrte darauf, dass ›dieser blöde und aufdringliche Mann‹ heute Abend kein Thema mehr sein sollte. »Ich denke, ich habe ihm deutlich genug gesagt, dass ich ihn nicht mehr sehen will. Ihr könnt noch so sehr reden. Ich. Will. Ihn. Nicht! Und wenn er nur einen Funken Stolz im Leib hat, bleibt er, wo der Pfeffer wächst!«

»Du meine Güte, was ist der riesig!« Sie befanden sich auf dem Weg nach Hause. Angie und sie hatten Sara bereits an deren Wohnung abgesetzt und liefen jetzt zu zweit weiter. Sie hatten lange bei Henry gesessen und ziemlich viel getrunken.

Eigentlich fühlten sie sich nicht be trunken.

Na gut, als recht deutlich angeschwipst konnte man sie zugegebenermaßen tatsächlich bezeichnen.

Aber lustig war’s gewesen. Charlotta kamen Angies Worte wieder in den Sinn, und sie drehte den Kopf in dieselbe Richtung, in die ihre Freundin sah.

»Ouh scheiße!«, flüsterte sie und hielt den Atem an.

»Was für ein riesiger Hund«, staunte Angie noch einmal fasziniert.

Charlotta glaubte, ein leises Knurren zu hören. »Nicht Hund! Wolf!«, verbesserte sie. »So groß ist kein Hund. Das ist ein Wolf! Komm, schnell weg von hier!« Hastig schob sie ihre Freundin weiter.

Kurz bevor sie um die nächste Ecke bogen, drehte Charlotta sich wie unter Zwang noch einmal um. Der große Wolf saß noch immer unter der Laterne und schien ihnen nachzusehen. Bevor sie sich wieder umdrehte, um weiterzugehen, erhob der Wolf sich und verschwand in einer Seitenstraße.

»Sind Wölfe echt so groß?«, staunte Angie.

»Ich habe keine Ahnung. Im Zoo wirken sie kleiner. Aber der, den dieser Rob bei sich hatte, der war echt riesig. Überleg mal: Der stand da, und seine Nase befand sich in meiner Magenhöhe. Das ist doch nicht normal!«

»Wie hieß der Hund noch mal?«

»Wolf! Das ist ein Wolf! Und der heißt Paul.«

Angie holte tief Luft. Geistesgegenwärtig hielt Charlotta ihr mit einer Hand den Mund zu. »Wie besoffen bist du eigentlich? Du hattest nicht wirklich vor, ihn zu rufen, oder?«

»Wieso denn nicht?«, erkundigte Angie sich beleidigt. Bei der Abwehr von Charlottas Hand geriet sie ein wenig ins Schwanken. »Ich meine, dir hat er doch auch nichts getan. Ich wollte ihn mal aus nächster Nähe sehen.«

»Da war ja auch sein Herrchen dabei.« Charlotta erinnerte sich, wie energisch Rob mit dem Wolf gesprochen hatte – das offensichtliche Ergebnis einer jahrelangen guten, strengen und konsequenten Erziehung. »Wölfe sind wilde Tiere, Angie! Die kannst du nicht wie einen Hund heranpfeifen und mit Leckerlis locken. Abgesehen davon ist dies außerdem ein anderer, weil der viel dunkler ist.«

»Ich hab doch gar keine Leckerlis!«

Charlotta schloss ergeben die Augen. »Schätzelein, wir sind gleich bei dir zu Hause. Geh schön rein, bleib fein drinnen und komm nicht auf die Idee, Wölfe zu rufen.«

»Und was ist mit dir? Ich kann dich doch nicht alleine durch die Weltgeschichte laufen lassen, wenn da wilde Wölfe und aufdringliche hübsche Männer unterwegs sind!« Entsetzt riss Angie die Augen auf.

Aufgrund der Alkoholmenge, die Angie offensichtlich doch nicht so recht vertrug, sprach sie sehr laut. Charlotta drehte sich unangenehm berührt um, in der Hoffnung, dass niemand sie gehört hatte. Sie fühlte sich selbst nicht ganz nüchtern, traute sich aber trotzdem durchaus zu, die letzten Meter bis zu ihrer Wohnung allein zu laufen. Die Entfernung betrug nicht mal mehr einen Kilometer. Wichtig schien ihr nur, dass Angie sich an die Anweisung hielt, die Tür zu schließen, sie geschlossen zu halten und auf direktem Weg ins Bett zu gehen.

So wartete sie, bis Angie im Haus war, wartete, bis sie hörte, dass der Haustürschlüssel von innen herumgedreht wurde, und wartete, bis in Angies Schlafzimmer, das zur Straße hinaus lag, das Licht anging. Einen Augenblick überlegte sie, ob sie auch noch warten sollte, bis das Licht wieder gelöscht wurde. Sie kam dann aber doch zu dem Entschluss, dass Angie erwachsen war und sie selbst nicht für alle Angies auf dieser Welt die Verantwortung übernehmen konnte.

Charlotta würde sich nicht als sonderlich ängstlich bezeichnen. Doch plötzlich kam ihr die ungewohnte Ruhe in der Straße unheimlich vor. Kein Geräusch unterbrach die nächtliche Stille.

Kein Geräusch? Doch, irgendetwas schien dort zu sein. Sie nahm ihren Schlüsselbund in die Hand. Sollte ihr irgendjemand auflauern, würde sie ihm ihre Schlüssel erst durchs Gesicht ziehen und ihm dann … »Waaah!« Keine fünf Meter vor ihr, im Schein der nächsten Straßenlaterne, tauchte hinter einer Hausecke dieser riesige Wolf auf. Langsam, mit angehaltenem Atem und ohne ihn aus den Augen zu lassen, machte Charlotta einen großen Bogen um ihn herum. Das imposante Tier stand bei Charlottas Auftauchen augenblicklich regungslos da. Es verharrte ganz still und sah sie unverwandt an, drehte den Kopf in dem gleichen Tempo, wie sie um es herumlief und ließ sie die gesamte Zeit nicht aus den Augen. Sie unterdrückte den Impuls zu fliehen – zumindest sollte man das bei Hunden tunlichst unterlassen, um deren Jagdinstinkt nicht herauszufordern. Und einen anderen Weg nach Hause gab es im Grunde auch nicht. Die einzige Alternative, nicht an dem Wolf vorbeilaufen zu müssen, wäre ein Umweg von mindestens fünfhundert Metern gewesen. Und, dass der Wolf dann dort nicht auftauchen würde, schien zudem auch noch ungewiss.

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