Jara Thomas - WOLF CALL

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Wie verhält sich eine gestandene Frau von 31 Jahren, wenn ein fremder Mann mit einem riesigen unerzogenen Hund behauptet, sie sei für ihn bestimmt? Charlotta auf jeden Fall wird wütend und will Rob nicht wiedersehen.
Ab dem Augenblick dieser Entscheidung hat sie das Gefühl, ihr Leben rausche an ihr vorbei, alles um sie herum «passiere» einfach. Dazu kommt die Drohung eines psychopathischen Kollegen, der verkündet zu wissen, dass Rob ein Wolfsmensch sei und er ihn zu jagen beabsichtige. Doch während Charlottta noch glaubt, Rob und die Wolfsmenschen seien in Gefahr, muss sie plötzlich um ihr eigenes Leben fürchten.
Und dann tauchen unvermutet noch weitere, fremde und verwilderte riesige Wölfe auf …
Spannende Liebesgeschichte, mit dem richtigen Schuss Erotik und einer fantastischen Story!

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Auch wenn sie es sich nicht eingestehen mochte, nagte doch die Neugierde ein bisschen an ihr.

Vom Krankenhaus aus musste sie ungefähr vier Kilometer bis zum vereinbarten Treffpunkt fahren. Henry’s, ein irischer Pub, auf dessen Schild eigentlich »O’Leary’s« stand. Da der Inhaber aber Henry hieß, ging der ursprüngliche Name im Alltag bei seinen Stammgästen verloren. Überhaupt – woher wusste dieser komische Typ als Ortsfremder, wo er hin musste?

Um die Gefahr, auf Ralph oder seine Freunde zu treffen, zu minimieren, ging sie in den vergangenen Monaten noch viel häufiger zu Henry als früher. Sie wollte kein Gerede, wäre aber auch nicht so weit gegangen, sich nicht in der Öffentlichkeit mit dem fremden Mann zu treffen.

Überraschend fix fand sie einen Parkplatz, praktischerweise fast genau vor der Tür. Charlotta begann ihre Idee mit dem neuen Fahrrad schon wieder zu verwerfen. Sie schaute auf die Uhr. Es war fast zehn. Sie würde jetzt nicht draußen auf ihn warten, sondern schon hineingehen. Je nachdem, wie gut er zu Fuß war, dürfte es auch nicht so furchtbar lange dauern, bis er kam.

Sie stieg aus dem Auto, beugte sich aber noch einmal hinein, um ihre Tasche vom Beifahrersitz zu zerren. Als sie sich wieder umdrehte, lehnte der Fremde grinsend an der Hauswand. Er war noch nicht einmal außer Atem, und sein Blick schien auf den Punkt gerichtet zu sein, an dem sie ihm soeben noch ihren Hintern entgegengestreckt hatte. Charlotta räusperte sich, zog sich so würdevoll wie möglich ihre Jacke zurecht, dachte gerade noch daran, ihr Auto abzuschließen und trat auf ihn zu. »Gehen wir«, sagte sie kurz ab.

Lächelnd wies er mit der Hand Richtung Eingangstür und ließ sie vor sich herlaufen. Dort angekommen griff er an ihr vorbei, zog die Tür auf und ließ ihr den Vortritt.

Das irritierte Charlotta doch ziemlich. Sie mochte gutes Benehmen und Höflichkeit durchaus und wusste auch, dass diese Werte nicht von jedem hochgehalten wurden. Aber das schien ihr doch fast ein bisschen viel. Sie fand es auffällig, weil sich sonst niemand von ihren Freunden so verhielt, wobei das bei ihm ungewohnt selbstverständlich wirkte.

Im Pub empfing sie Musik, das Gewirr vieler Stimmen und der Geruch von Bier und Essen. Sie sah, wie die Nasenflügel des Fremden neben ihr bebten, und er verzog einen Augenblick das Gesicht. Doch das war so schnell wieder weg, dass sie glaubte, sich geirrt zu haben.

Fragend sah sie Henry an, der hinter seiner Theke stand. Der große dicke Mann hatte immer alles im Blick. Er zwinkerte ihr zu und wies mit dem Daumen schräg hinter sich. Charlotta warf ihm eine Kusshand zu und lachte. Sekunden später schien der Wirt zusammenzuzucken, hielt sich spielerisch die Wange und lachte ebenfalls.

Sie steuerte in die Richtung, in die Henry gezeigt hatte, und fand tatsächlich einen freien Tisch. Sie wählte einen Platz, von dem sie in den Pub hineinschauen konnte. Der Mann setzte sich ihr gegenüber. Er wirkte so, als interessiere es ihn weniger, wie es im Pub aussah, wichtiger schien ihm, sie genau anschauen zu können. Etwas, das Charlotta ziemlich unangenehm war, als es ihr bewusst wurde. Doch noch bevor sie näher darüber nachdenken konnte, stand er auch schon wieder. »Was möchten Sie trinken?«

Charlotta zögerte nur einen Augenblick. »Einen Kaffee, bitte!«

Er deutete eine Verbeugung an und ging dann zu Henry. Charlotta sah ihm gedankenverloren hinterher und konnte feststellen, dass er die anderen Pub-Besucher fast ausschließlich überragte. Einer der Billard-Spieler dürfte vielleicht ähnlich groß sein.

Nicht nur ihre Augen folgten ihm. Den Blicken der anderen glaubte sie entnehmen zu können, dass sie ihn auch nicht kannten. Beiläufig erwiderte sie den Gruß einer entfernt Bekannten. Im gleichen Augenblick wurde ihr klar, dass es keinen ganzen Tag dauern würde, bis man sie auf den fremden Mann in ihrer Begleitung ansprechen würde – die unvermeidbaren Nachteile einer Kleinstadt.

Es dauerte einige Minuten, dann stand eine Tasse Milchkaffee vor ihr. Der Schaum war nicht ganz so fest wie in dem Café am Morgen, aber auch nicht schlecht. Er selbst stellte ein Glas Wasser vor sich auf den Tisch.

»So spät noch Kaffee?«, begann ihr Gegenüber die Konversation und beendete damit das etwas ungemütliche Schweigen zwischen ihnen.

Charlotta verzog den Mund zu einem Grinsen. »Ich bin Krankenschwester. Ich ernähre mich geradezu von Kaffee. Mir macht das auch abends nichts aus. Schlafen kann ich normalerweise trotzdem gut.«

»Ich war mir nicht sicher … aber weil Sie heute Morgen auch Milch kaffee getrunken haben und ich vergessen habe, Sie noch mal zu fragen, dachte ich, das kann nicht so ganz falsch sein.«

»Nein, nein. Alles ist gut.«

Wieder schwiegen sie. Dann beschloss Charlotta, den Stier bei den Hörnern zu packen. »Also! Sie wollten mir erklären, weshalb Sie wussten, wo mein Auto steht und weshalb Sie es überhaupt gesucht haben«, forderte sie.

Der Fremde holte tief Luft, nahm den Blick allerdings zunächst nicht von seinem Wasserglas. Dann hob er abrupt den Kopf, als habe er nach intensivem Ringen mit sich selbst eine Entscheidung getroffen. »Ja, ich denke, ich bin Ihnen eine Erklärung schuldig.« Er grinste verlegen. »Ich überlege nur gerade, wie ich es Ihnen sage, ohne Sie zu sehr zu verwirren.«

Charlottas Blick zeigte anscheinend gerade mehr als deutlich, dass sie jetzt schon verwirrt war, denn ihr Gegenüber lachte leise. »Bitte, hören Sie mir erst einmal nur zu, was ich zu sagen habe. Sie werden sicherlich Fragen haben, und ich werde auch versuchen, sie zu beantworten – aber gerne erst hinterher.« Als sie unsicher nickte, fuhr er fort: »Genau genommen suche ich seit etwa fünf Jahren nach Ihnen.« Charlotta riss die Augen auf, was er sehr wohl registrierte, denn sein Blick war fest auf ihr Gesicht gerichtet. Es schien ihr, als habe ein Mundwinkel gezuckt. Verflixt! Der soll mich nicht so eindringlich angucken.

»Ich habe ein Bild von Ihnen bekommen. Nicht so, wie ein Foto, aber ich wusste ziemlich genau, nach wem ich suchen musste. Dann habe ich Sie gefunden, konnte Sie aber nicht ansprechen, weil Sie gerade in einer festen Beziehung gelebt haben. Deshalb habe ich mich wieder zurückgezogen und bin davon ausgegangen, dass das Bild mich getäuscht hätte. Aber mir wurde versichert, dass das nicht so sei. Also habe ich versucht, Sie immer so ein bisschen im Blick zu behalten.«

Wieso ›im Blick behalten‹ ? Charlotta bemühte sich um einen versteinerten Gesichtsausdruck.

»Vor einem halben Jahr sind Sie umgezogen. Seitdem bin ich viel in Ihrer Nähe gewesen, auch wenn Sie mich vermutlich nie wahrgenommen haben. Neulich auf dem Supermarktparkplatz habe ich mich erstmals getraut, Sie anzusprechen. Ich wusste nicht, wie offen Sie nach der Trennung von Ihrem Partner für neue Bekanntschaften sind.«

Charlotta zog unwillkürlich die Stirn kraus, was er mit einem diesmal durchaus deutlichen Zucken der Mundwinkel quittierte.

»Ich wusste längst, dass Sie im Krankenhaus arbeiten. Und dass sie Spätschicht haben, haben Sie mir heute Morgen in dem Café verraten.«

Was habe ich denn heute Morgen noch alles über mich verraten? Ich trinke Milchkaffee, ich kann nicht lügen, ich habe Spätdienst … Du meine Güte!

Wieder zuckte ein Mundwinkel und seine Augen verzogen sich amüsiert. Charlotta vermutete daher, dass er ihre Betroffenheit sehr wohl gespürt hatte – so viel zum Thema ›versteinerter Gesichtsausdruck‹. »Da ich dort in dem Café so plötzlich weg musste", sprach er weiter, »habe ich gehofft, ich könnte Sie nach Ihrer Arbeit an Ihrem Auto abfangen, um mit Ihnen zu reden. Das hat zwar insoweit geklappt, dass wir tatsächlich jetzt hier sitzen, aber Sie sind böse auf mich. Deshalb wird das auch nicht so ein gemütlicher Plausch, wie erhofft.«

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