Jara Thomas - WOLF CALL

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Wie verhält sich eine gestandene Frau von 31 Jahren, wenn ein fremder Mann mit einem riesigen unerzogenen Hund behauptet, sie sei für ihn bestimmt? Charlotta auf jeden Fall wird wütend und will Rob nicht wiedersehen.
Ab dem Augenblick dieser Entscheidung hat sie das Gefühl, ihr Leben rausche an ihr vorbei, alles um sie herum «passiere» einfach. Dazu kommt die Drohung eines psychopathischen Kollegen, der verkündet zu wissen, dass Rob ein Wolfsmensch sei und er ihn zu jagen beabsichtige. Doch während Charlottta noch glaubt, Rob und die Wolfsmenschen seien in Gefahr, muss sie plötzlich um ihr eigenes Leben fürchten.
Und dann tauchen unvermutet noch weitere, fremde und verwilderte riesige Wölfe auf …
Spannende Liebesgeschichte, mit dem richtigen Schuss Erotik und einer fantastischen Story!

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»Aber ihr habt euch doch unterhalten. Und zwar sehr intensiv, wie es aussah. Deshalb habe ich ja auch noch gewartet …«

»Intensiv? Ganz sicher nicht. Ich würde es nicht mal ein richtiges Gespräch nennen!«

»Na komm schon.« Sara lachte und zwinkerte ihr verschwörerisch zu. »Das sah aber nicht danach aus. Wie der sich zu dir vorgebeugt und dich angeguckt hat. Worüber habt ihr euch denn unterhalten?«

So gerne sie Sara mochte – im Moment ärgerte Charlotta sich, dass sie das Gefühl hatte, sich verteidigen zu müssen. Dann warf sie den Kopf in den Nacken. »Er hat mir ein Kompliment gemacht – ich hätte ein sehr ausdrucksstarkes Gesicht. – Okay«, schränkte sie nach einer kurzen Pause selbstkritisch ein und zog eine Grimasse, »vielleicht ist ›ausdrucksstark‹ auch nur ’ne freundliche Umschreibung für ›hässlich‹.« Saras amüsierter Gesichtsausdruck veranlasste sie, fast schon trotzig hinzuzufügen: »Aber ich glaube eher, er wollte mir was Nettes sagen.«

»Oha!« Sara zog eine Augenbraue hoch. »Und du hast ihn noch nie zuvor gesehen? Wie heißt er? Der wohnt aber nicht hier, oder?«

»Echt, Sara, ich habe keine Ahnung! Seinen Namen hat er mir nicht genannt. Ich habe ihn neulich schon mal auf dem Supermarktparkplatz gesehen, da hatte er einen riesigen Hund dabei. Aber vorher habe ich ihn auch noch nie gesehen.«

»Der wäre dir doch aber aufgefallen, wenn er dir vorher schon mal über den Weg gelaufen wäre, oder?« Erneut zog Sara bedeutungsvoll eine Augenbraue hoch. Dann lachte sie laut auf. »Lass es gut sein, Lotta! Aber ich finde, so nach einem halben Jahr dürftest du dich gerne mal wieder nach ’nem Kerl umgucken. Und bei dem lohnt es sich, würde ich sagen«, schmunzelte sie. »Na komm, guck nicht so betreten. Das Ende deiner Beziehung mit Ralph ist nicht auf ewig das Ende deines Liebeslebens …«

»Ich bin schon einunddreißig!«, warf Charlotta verdrossen ein. »Da sind die netten Typen entweder verheiratet, oder es gibt einen triftigen Grund, weshalb sie es nicht sind.« Hastig sah sie erneut auf ihre Uhr. Ihr wurde das gerade ein bisschen zu eng, und sie bemühte sich, ruhig durchzuatmen. »Bleib gerne hier sitzen, ich mache mich vom Acker. Die Pflicht ruft!«

Sie trank den letzten und längst kalten Schluck ihres Milchkaffees und blickte dabei noch einmal über die Balkonbrüstung. Jetzt erkannte sie ganz deutlich einen großen braunen Hund, der vom Ortsrand aus am See vorbei Richtung Wald lief. Offenbar jagte er eilig hinter irgendetwas her – obwohl … es hing auch etwas Undefinierbares aus seinem Fang heraus. Hoffentlich handelte es sich nicht um das Tier von diesem netten Typen. Zurzeit verfolgten die Jäger der Stadt die wildernden Hunde. Und hier sah es durchaus so aus, als habe dieser bereits etwas gejagt und sei nun auf der Flucht. Sie sah noch einmal genauer hin. Nein, der schien ihr auf jeden Fall dunkler zu sein.

Sie winkte Sara noch einmal zu und verließ das Café.

Sara, eine ihrer besten Freundinnen und sie, kannten sich schon aus der Grundschule. Sie hatten sich nur für genau die drei Jahre aus den Augen verloren, in denen Charlotta der Ausbildung wegen aus Breidewald wegziehen musste. Danach war sie, vor nunmehr zehn Jahren, zurückgekehrt, weil sie im städtischen Krankenhaus einen Arbeitsplatz gefunden hatte.

Das bedeutete aber auch, dass sie ihren Vater bei der Betreuung ihrer inzwischen schwer pflegebedürftigen Mutter entlasten musste. Ihre Mutter, eine sehr anspruchsvolle Frau, duldete keine fremden Menschen als Hilfe, und forderte immer wieder vehement die Unterstützung ein, die ihr der Mann und die Tochter schuldig waren.

Das ging immerhin so lange gut, bis Charlottas Vater wenige Monate später plötzlich unter der Dusche tot umfiel. Die Pflege lag somit ab diesem Zeitpunkt ganz allein bei ihr.

Charlotta spürte, wie sich ihr Magen zusammenzog, bei dem Gedanken, wie selbstverständlich die Mutter ihr die Verantwortung für deren Trauer und das Trösten wegen des verstorbenen Ehemannes übertragen hatte. Dabei verschwendete Undine Larsson keinen Gedanken daran, dass ihre Tochter gerade den Vater verloren und nun keine Möglichkeit hatte, ebenfalls um ihn zu trauern.

Wie sehnsüchtig hatte Charlotta sich in der Zeit Geschwister gewünscht? So musste sie in den folgenden zwei Jahren den Drahtseilakt beherrschen, ihre Zeit und Kraft zwischen Arbeitsstelle und ihrer Mutter auszubalancieren. Ihr blieb kaum Zeit für andere Dinge und eigene Bedürfnisse und nebenbei gab ihr die Mutter immer wieder das Gefühl, sich zu wenig um sie zu kümmern. Auch heute noch gab es viele Momente, in denen Charlotta die Wut auf ihren Vater in sich spürte, sie mit der Mutter allein gelassen zu haben – allerdings half ihr das auch, sich von der Trauer um ihn ablenken zu lassen.

Müde erinnerte Charlotta sich an die Zeit nach dem Tod ihres Vaters.

Sie sähe aus wie ein Zombie, musste sie sich regelmäßig von den Kollegen sagen lassen. Auch die Ärzte, denen sie unweigerlich im Klinikum begegnete, versuchten immer wieder sie zu überzeugen, ihre Mutter in ein Pflegeheim zu geben und endlich für sich selbst zu sorgen. Bei der guten Pflege, die Charlotta der Mutter aus ihrem Pflichtgefühl heraus angedeihen ließ, könne die Seniorin durchaus noch dreißig Jahre leben, mahnten sie.

Charlotta musste sich über diese schwere Zeit zwingen, sich etwas zu essen zuzubereiten, obwohl ihr die ständige Sorge und die besserwisserischen Worte der Kollegen und Ärzte mittlerweile den Appetit verdarben.

Was blieb ihr denn anderes übrig? Es gab doch außer ihr niemanden, der etwas für ihre Mutter tun konnte. Wer sollte sich denn kümmern, wenn nicht sie, als einzige Tochter?

Zu Charlottas großem Verdruss behielten die Mahner recht. Nachdem sie bei der Arbeit erschöpft zusammengebrochen war und sich in einem frisch bezogenen Krankenhausbett wiederfand, musste sie sich missmutig von ihren eigenen Kollegen versorgen lassen. Und, dass man sie so gut kannte, dass man ihre Mutter im Nachbarort Holzbach in ein Krankenhaus gebracht hatte, damit sie nicht mit dem gesamten Infusionsständer im Schlepptau direkt ans Krankenbett ihrer Mutter eilte, verstimmte sie noch viel mehr. Schlimmer noch – selbst Telefonate zwischen ihnen beiden wurden unterbunden.

Kurz vor ihrer Entlassung setzte sich der Oberarzt an ihr Bett. Sein ernstes Gesicht versprach nichts Gutes. »Schwester Lotta, wenn Sie nicht direkt wieder hier landen wollen, lassen Sie Ihre Mutter unbedingt durch einen Pflegedienst versorgen.« Der Mann kam immer gleich zum Thema.

»Aber …« Sollte er doch reden. Sie würde ihre Mutter in Holzbach abholen und …

»Ich habe mit den Kollegen in Holzbach gesprochen …«

Verräter!

»… und sie haben Ihrer Mutter ein Ultimatum gestellt: Entweder ein professioneller Pflegedienst oder eine zunächst zeitlich begrenzte Kurzzeitpflege in einem Altenheim. Wir hoffen, dass sie sich da so wohl fühlt, dass sie einsieht …«

»Und was hat meine Mutter dazu gesagt«, unterbrach Charlotta ihn unhöflich in heftigem Ton. Sie wusste nämlich, dass Einsichtigkeit nicht zu Undine Larssons ausgeprägtesten Charakterzügen gehörte.

Ein Mundwinkel des erfahrenen Arztes zuckte. »Ihre Mutter neigt offenbar sehr zur Theatralik, berichteten die Kollegen. Sie soll wörtlich gesagt haben: ›Wenn Sie mich in so eine Verwahranstalt stecken, werde ich sterben!‹«

Mit einer Mischung aus Belustigung und Bitterkeit lachte Charlotta auf. »Ja, das klingt ganz nach meiner Mutter.« Sie lehnte sich zurück. Sie spürte, dass ihr gerade die Entscheidung abgenommen wurde und versuchte, mit einer großen Portion schlechten Gewissens, das zarte und noch ungewohnte Gefühl der Erleichterung zu begrüßen.

Als sei es reiner Trotz gewesen, hatte Undine Larsson diese melodramatische Ankündigung allerdings auch drei Wochen nach ihrem Umzug in die ›Seniorenresidenz Seeblick‹ wahr gemacht.

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