Jara Thomas - WOLF CALL

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Wie verhält sich eine gestandene Frau von 31 Jahren, wenn ein fremder Mann mit einem riesigen unerzogenen Hund behauptet, sie sei für ihn bestimmt? Charlotta auf jeden Fall wird wütend und will Rob nicht wiedersehen.
Ab dem Augenblick dieser Entscheidung hat sie das Gefühl, ihr Leben rausche an ihr vorbei, alles um sie herum «passiere» einfach. Dazu kommt die Drohung eines psychopathischen Kollegen, der verkündet zu wissen, dass Rob ein Wolfsmensch sei und er ihn zu jagen beabsichtige. Doch während Charlottta noch glaubt, Rob und die Wolfsmenschen seien in Gefahr, muss sie plötzlich um ihr eigenes Leben fürchten.
Und dann tauchen unvermutet noch weitere, fremde und verwilderte riesige Wölfe auf …
Spannende Liebesgeschichte, mit dem richtigen Schuss Erotik und einer fantastischen Story!

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Immer wieder ertappte Charlotta sich im Laufe des Abends dabei, dass sie an den fremden Mann mit seinem ungewöhnlich großen Hund dachte. Sein lächelndes Gesicht vor Augen, bereitete sie sich ihr Abendessen zu. Auch geisterte er durch ihre Gedanken, während sie vor dem Fernseher saß und gar nicht mitbekam, welches Programm gerade lief. Vielmehr meinte sie, in ihrer Erinnerung noch einmal die angenehme Stimme zu hören und die amüsiert blitzenden Augen zu sehen.

In der Nacht träumte Charlotta von einem großen, flachsfarbenen Wolf. Ein Wolf, der immer tiefer in den Wald hineinlief, als verfolge er ein konkretes Ziel und sei auf dem direkten Weg dorthin.

Auch nach ein paar Tagen noch ging ihr der Fremde nicht aus dem Kopf. Bei der Arbeit dachte sie an ihn, in der Stadt glaubte sie, ihn manchmal in der Menschenmenge ausmachen zu können und spürte jedes Mal einen Stich der Enttäuschung, wenn sie feststellen musste, dass sie sich getäuscht hatte. Sah sie einen Hund mit flachshellem Fell, klopfte ihr Herz. So ein riesiges Tier jedoch, wie das dieses Fremden, begegnete ihr nicht noch einmal.

Einem Menschen begegnete sie jedoch immer wieder: Ralph. Ralph mit der Frau seines Lebens. Der Frau, die das Schicksal für ihn bestimmt hatte .

Charlotta schnaubte verächtlich durch die Nase ob dieses theatralischen Ausdrucks.

Sie fand außerdem, dass er den Anstand haben sollte, nicht in ihren früheren gemeinsamen Lieblingskneipen aufzutauchen. Aber diesbezüglich schien er keine Hemmungen zu haben.

Dass der weitaus größere Teil ihrer Freunde sich nicht für einen von ihnen entscheiden wollte, war für Charlotta von Anfang an in Ordnung. Sie wusste aus Erfahrungen in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis, dass sich das im Laufe der Zeit meist automatisch irgendwann ergab. Trotzdem tat es weh, ihn zu sehen, und dass ihre gemeinsamen Freunde auch seine neue Freundin herzlich aufnahmen.

Doch sie wollte nun auch nicht damit anfangen, diese Orte zu meiden, um sich nicht selbst ins Abseits zu stellen. Umso häufiger verabredete sie sich mit ihren engsten Freundinnen, bei denen sie davon ausgehen konnte, dass zumindest diese die Neue nicht mit offenen Armen aufnahmen.

22. Mai

An ihrem Job liebte Charlotta vor allem den Frühdienst. Beim ersten Hahnenschrei aufzustehen, hatte ihr noch nie Probleme bereitet, und an diesen Tagen blieb ihr noch der gesamte Nachmittag. An den Spätdiensttagen schlief sie zwar nicht bis zum Mittag, stand jedoch nicht ganz so früh auf und erledigte dadurch auch nicht mehr viel bis zum Dienstantritt. Wenn sie dann schließlich abends gegen neun Uhr wieder nach Hause kam, siegte zumeist die Müdigkeit. Sie aß nur noch eine Kleinigkeit und ließ sich von irgendwelchen fantasie- und anspruchslosen Fernsehprogrammen berieseln. Die Nachtdienste … Grundsätzlich auch nicht wirklich schlecht, weil sie nach dem Dienst schlief und wieder den Nachmittag freihatte. Allerdings waren es vor allen Dingen ihre Nachtdienste gewesen, während derer Ralph sich mit anderen Freunden getroffen und SIE kennengelernt hatte.

Da die jetzige Wohnung viel kleiner und dazu recht spärlich eingerichtet war, gab es nicht viel, das schmutzig werden konnte. Außerdem war es möglich, den Fußboden zu saugen oder zu wischen, ohne an allzu viele Hindernisse zu stoßen. Daher brauchte sie längst nicht mehr so viel Zeit für den Haushalt wie früher. Auch ein Vorteil , dachte sie in einem Anflug von Galgenhumor und blinzelte die aufsteigenden Tränen fort.

Da dieser Maimorgen verheißungsvoll sonnig begann, beschloss Charlotta, sich den Luxus zu gönnen, in einem Café zu frühstücken. Sie hatte Spätdienst und wegen der haushaltsbedingten Zeitersparnis ja nun auch mehr Zeit für sich.

Es gab nicht viel Auswahl in Breidewald, einer Stadt mit etwa siebzehntausend Einwohnern. Aber das von ihr gewählte Café hatte einen weitläufigen Balkon im ersten Stockwerk, von dem man über den großen See hinweg auf die Wälder schauen konnte. Bäume, so weit das Auge reichte.

Charlotta liebte die Gegend und nutzte die Freizeit auch häufig, um in den Wäldern spazieren zu gehen oder gelegentlich mit Freunden zu wandern. Sie genoss die unverwechselbaren Gerüche der Erde, des Harzes, der unterschiedlichen Bäume und Pflanzen.

Sie war allerdings auch klug genug, sich an die ausgeschilderten Wege zu halten. Eine große Tafel mit den Wanderwegen am Parkplatzrand riet dringlich dazu und wies außerdem in großen Lettern darauf hin, dass bereits nicht allzu weit vom Waldrand entfernt kein Handynetz mehr zu empfangen sei.

Charlotta hatte Glück, denn sie bekam einen Tisch direkt an der Balkonbrüstung. Erfreut bestellte sie sich ein kleines Frühstück mit großem Milchkaffee, lehnte sich zurück und genoss die Aussicht. Die leichte Brise blies ihr immer wieder die Haare ins Gesicht. Sie stellte ihre Tasche auf den Stuhl neben sich, wühlte eine geraume Weile darin herum und fand schließlich ein Haargummi, mit dem sie die Haare zu einem Zopf zusammenzubinden gedachte. Doch im selben Augenblick kam schon die Bedienung, und sie legte es erst mal hastig fort.

»Danke!«

Die junge Frau brachte ihr einen Korb mit einem Croissant, Butter – was Charlotta bei einem Blätterteig-Croissant ziemlich überflüssig fand – Marmelade und Honig. Dazu eine herrlich große Schale Milchkaffee mit einer dicken Schicht Milchschaum darauf. Sie liebte diesen cremigen Schaum, auch wenn sie sich anschließend meistens der großen Tassenöffnung und ihrer Gier wegen das Gesicht abwischen musste. Sie hatte auch keine Hemmungen, entgegen allen guten Sitten, den Rest aus der Tasse zu löffeln.

Genüsslich drehte Charlotta sich mit Blick in Richtung Wald, die heiße Schale vorsichtig mit beiden Händen umfasst. Zögernd versuchte sie, einen Schluck durch den festen Milchschaum zu trinken, ohne sich die Lippen zu verbrennen.

Eine Bewegung am Waldrand ließ sie innehalten.

Unwillkürlich beugte sie sich vor, als könnten diese wenigen Zentimeter sie genau so viel dichter an den Waldrand bringen, dass sie mehr erkennen konnte. Sie erspähte einen hellen Hund, der gemächlich am Waldrand hinter dem See entlanglief. Das Tier musste riesig sein, wenn sie es auf diese Entfernung von ihrem Platz aus sehen konnte. Es lief dort, wo der große See endete. Wie eine nasse, glitzernde Zunge stieß sein Wasser an das seichte Ufer, das schließlich in sanfte Naturschutzwiesen überging, die ihrerseits wiederum bis an den Rand des Ortes reichten.

Als habe er gemerkt, dass sie ihn ansah, blieb der Hund plötzlich stehen und schaute in ihre Richtung. Sie unterdrückte das verrückte Bedürfnis, sich zu ducken. Der Hund setzte sich hin und sah unverwandt über das Wasser zu ihr herüber. Charlotta schalt sich dafür, dass ihr Herz klopfte. Abrupt wandte sie sich ihrem Brotkorb zu und griff nach dem Croissant. Als sie sich auf dem großen Balkon umsah, wunderte sie sich, wie viele Menschen an diesem sonnigen Maimorgen nicht arbeiten mussten und stattdessen hier saßen, einen Kaffee tranken oder frühstückten. Soweit sie sehen konnte, schienen alle Tische besetzt zu sein.

Meist handelte es sich um Freundinnen oder Paare. …

Sie wollte nicht daran denken, wie oft sie mit Ralph hier gesessen hatte, und so wanderte ihr Blick wieder zum Waldrand. Ein kurzes Gefühl der Enttäuschung schoss durch ihren Bauch – der Hund war fort.

Du meine Güte, wie bescheuert bin ich eigentlich? Wieso erinnert mich jetzt jeder etwas größere Köter an diesen Typen von neulich? Okay, der Mann schien nett und hilfsbereit zu sein und er sah auch noch gut aus. Na schön … umwerfend. Genau genommen ziemlich umwerfend … Aber wieso bin ich dem bisher noch nie begegnet? Breidewald ist nicht so furchtbar groß. Ich hätte gedacht, dass ich die meisten hier zumindest schon mal gesehen habe. Auch wenn ich nicht von jedem den Namen weiß. Vor allem von Leuten in meinem Alter kenne ich doch sehr viele. Entweder aus meiner Schulzeit oder von Partys oder … Der kann nicht viel älter sein als ich … vielleicht ist er sogar jünger? Charlotta zuckte zusammen, weil sie sich nun doch die Oberlippe am heißen Kaffee verbrannt hatte. Der Hund. Was für ein riesiges Tier! Auch den habe ich noch nie hier gesehen. Ein Hund, der fast schon die Größe eines kleinen Ponys hat, der müsste doch auch auffallen – mit diesem wunderbaren langen Fell. Die Leute auf dem Parkplatz haben alle hinter ihm her geguckt. Und das nicht nur, weil der Typ so einen Knackarsch hatte. Auch wegen des Hundes – schätze ich. Gerade die beiden zusammen … die müssten mir doch längst aufgefallen sein. Ein Tourist? Okay, das ist möglich. Aber wieso taucht der plötzlich auf, macht den hilfsbereiten Ritter, verschwindet dann aber direkt auf Nimmerwiedersehen? Das ist schließlich inzwischen immerhin … zwei oder drei Wochen her!

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