Jara Thomas - WOLF CALL

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Wie verhält sich eine gestandene Frau von 31 Jahren, wenn ein fremder Mann mit einem riesigen unerzogenen Hund behauptet, sie sei für ihn bestimmt? Charlotta auf jeden Fall wird wütend und will Rob nicht wiedersehen.
Ab dem Augenblick dieser Entscheidung hat sie das Gefühl, ihr Leben rausche an ihr vorbei, alles um sie herum «passiere» einfach. Dazu kommt die Drohung eines psychopathischen Kollegen, der verkündet zu wissen, dass Rob ein Wolfsmensch sei und er ihn zu jagen beabsichtige. Doch während Charlottta noch glaubt, Rob und die Wolfsmenschen seien in Gefahr, muss sie plötzlich um ihr eigenes Leben fürchten.
Und dann tauchen unvermutet noch weitere, fremde und verwilderte riesige Wölfe auf …
Spannende Liebesgeschichte, mit dem richtigen Schuss Erotik und einer fantastischen Story!

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Charlotta litt anfangs unter heftigen Selbstvorwürfen, weil sie sich für den Tod der Mutter verantwortlich fühlte.

Recht bald schlug das jedoch in vorsichtige Erleichterung um – zwar zunächst weiterhin mit einem schlechten Gewissen verbunden, aber nach und nach überwog das Gefühl der Befreiung doch. Abgesehen davon, dass es außer ihr selbst wirklich niemanden gab, der ihr Vorwürfe machte.

Endlich konnte Charlotta wieder damit beginnen zu leben. Als eine der Ersten hatte sie Sara angerufen. Mit deren Hilfe gelang es ihr, in ein für eine junge Frau normales und unbeschwerteres Leben zurückzukehren. Alle alten Freunde kannten Charlotta als einen lebensfrohen Menschen, der gerne auf andere zuging. So dauerte es auch nicht lange, bis sie wieder einen festen Freundeskreis fand. Recht bald verabredete sie sich dann auch das erste Mal mit Ralph. Irgendwann empfanden sie die Beziehung als so harmonisch, dass Charlotta zu Ralph zog. Bis dahin war die Wohnung ihrer Mutter weiterhin ihr Zuhause gewesen. Aber – auch das gehörte ja nun der Vergangenheit an …

Während sie nun von dem Café aus nach Hause fuhr, um sich umzuziehen, ging Charlotta dieser merkwürdige Mann nicht aus dem Kopf. Auch auf dem Weg zur Arbeit kreisten ihre Gedanken um ihn herum. Seine lässige Art, sie zu beobachten, der intensive Blick aus diesen seltsamen hellbraunen Augen, als er eine Reaktion auf seine Frage erwartete… was wollte er noch wissen? Ach ja, ob sie andere Menschen anlügen könne. Es schien, als sei ihm die Antwort furchtbar wichtig. Der dunkle Ring, der die honigfarbene Iris seiner Augen umgab, ließ seinen Blick umso intensiver wirken. Sie hatte das Gefühl gehabt, um eine Antwort nicht herumkommen zu können. Sie musste etwas dazu sagen. Wahrheitsgemäß! Nun ja, wie bereits erwähnt – sie konnte ohnehin nicht lügen. Wenn sie mit irgendetwas ganz sicher kein Geld verdienen konnte, dann mit Pokern!

Auf ihrer Station fand sie zunächst mal keine Zeit für Gedanken an andere Dinge als die Arbeit. Neben der beginnenden Urlaubszeit war eine weitere Kollegin erkrankt, sodass man ihre Schicht mit Fug und Recht als schlecht besetzt bezeichnen konnte. Nur zwischendurch, wenn sie die brennenden Füße einen Moment hochlegte, schweiften Charlottas Gedanken schon mal wieder in die mittlerweile längst vertraute Richtung ab. Diese hellbraunen Haare, die aussahen, als sei er gerade in einen Sturm geraten. Was bei anderen Menschen unordentlich wirkte, sah bei ihm lässig aus.

Charlotta seufzte. Mit ihren Haaren sah sie auch nie ordentlich aus. Er hätte sich vermutlich kämmen können, und alles wäre in Ordnung. Sie hingegen hatte eine störrische Naturkrause, die durchs Kämmen nur noch krauser wirkte. Meist ließ sie die Haare an der Luft trocknen, dann gab’s wenigstens ein paar halbwegs definierte Locken. Aber – ordentlich sah das gar nicht aus.

Was sie mindestens genauso furchtbar fand: Die ersten grauen Haare schimmerten durch das Blond ihrer Locken – mit gerade mal einunddreißig! Obwohl sie sie ausgerissen und niemandem davon erzählt hatte, machte es ihr doch erschreckend deutlich, dass sie älter wurde.

Es schellte. Mit einem erneuten Seufzer stand Charlotta auf und schaute nach, wer von den Patienten Hilfe brauchte. Ihre Kollegin rauchte draußen auf dem kleinen Balkon, auf die konnte sie nicht warten.

»Frau Neuvogl, was kann ich für Sie tun?« Charlotta stellte die Klingel aus und sah die Patientin misstrauisch-abwartend an.

Frau Neuvogl war zweiundneunzig Jahre alt. Sie trat sehr selbstbewusst als Matriarchin einer alten Breidewalder Holzdynastie auf. Ihren Mann, Gustav Neuvogl – Gott-hab-ihn-selig – hatte sie früh verloren. Nach seinem Tod wurde das Holzwerk von seiner Witwe mit eiserner Hand weitergeführt, um es für ihre beiden Söhne zu dem zu machen, was es heute darstellte: eine florierende Firma mit knapp einhundertfünfzig Mitarbeitern. Zur Entlastung im Haushalt und für die Kindererziehung sorgte ausreichend Personal, das ihr von je her zur Seite stand.

Seit Frau Neuvogl wegen unklarer Bauchbeschwerden aufgenommen wurde, sah sie mit einer bemerkenswerten Selbstverständlichkeit die Pflegekräfte als ihre persönlichen Domestiken an und benutzte sie, wie es ihr ihrer Meinung nach zustand. Doch Charlotta glaubte fest daran, dem diesmal gewachsen zu sein und entsprechend parieren zu können. Mit dem Hinweis, der Kissenbezug des »Schlummerle« dürfe ausschließlich weiß sein, damit es zu ihrem Nachthemd passte, hatte Frau Neuvogl vor zwei Tagen bereits den Vogl … ähm Vogel … abgeschossen, fand die junge Frau und drückte den Rücken durch.

Weit gefehlt: »Mein kleines Kissen liegt schief«, ließ Frau Neuvogl anklagend verlauten und sah die Krankenschwester, die an der Tür stehengeblieben war, vorwurfsvoll an.

Der Abgleich mit all dem, was Charlotta bisher in ihrem einunddreißig Jahre währenden Leben erfahren hatte, um auf diese Bemerkung reagieren zu können, schlug fehl. Dennoch behauptete sie mit dem Brustton der Überzeugung, dass das nicht sein könne. Das war das Erste, was ihr einfiel, als sie aus ihrer Fassungslosigkeit erwachte.

»Doch!«, klang es hart aus dem jetzt komplett weiß bezogenen Bett. Der Blick der hochbetagten Regentin ließ Charlotta erneut zusammenzucken. »Wenn ich nach links gucke, kann ich einen Zipfel sehen. Wenn ich nach rechts gucke, sehe ich nichts. Was sagt Ihnen das?«

Der jungen Frau verschlug es für einen Augenblick die Sprache. »Ich würde vermuten«, schlug sie liebenswürdig vor, »das Kissen liegt schief.« Noch bevor Frau Neuvogl weiter reagieren konnte, zupfte Charlotta an der rechten Seite des kleinen Schmusekissens, das alle Patienten noch zu dem großen Kissen dazubekommen hatten und lächelte Frau Neuvogl so freundlich wie möglich an. Ohne ein weiteres Wort bemühte sie sich, die Tür von Zimmer 219 leise und beherrscht zu schließen. Noch vor der Tür stehend schloss sie die Augen und atmete tief durch. Patienten wie Frau Neuvogl brachten sie regelmäßig an die Grenzen ihrer guten Erziehung.

Nach dem Übergabegespräch mit der Nachtwache freute Charlotta sich, mit dem Kollegen noch ein bisschen plauschen zu können. Die Patienten sahen zumeist fern. Erfahrungsgemäß klingelten sie entweder in den Werbepausen, nach ›Wer wird Millionär‹ oder schließlich mit dem Ende des Krimis. Dazwischen konnte man sich noch nett unterhalten. Außerdem handelte es sich um einen besonders netten Kollegen, mit dem sie gerne noch ein bisschen plauderte. Zu Hause wartete ohnehin niemand. Da konnten sie sich auch noch ein wenig Zeit nehmen, einander die Zeit zu vertreiben.

Die Uhr im Eingangsbereich zeigte bereits halb zehn. Wegen der vielen dicken Wolken am Himmel war es ziemlich dunkel, als sie aus dem Haupteingang des Krankenhauses trat. So leer, wie sich der recht gut beleuchtete Parkplatz in diesem Moment zeigte, wünschte sie ihn sich grundsätzlich zu Beginn der Spätschicht. Dann müsste sie nämlich jetzt nicht bis zum äußersten Ende des Krankenhausgeländes laufen. Sie atmete genervt tief durch, denn sie wusste genau, sie würde zu Hause auch wieder ewig nach einem freien Parkplatz suchen. Alle, die in der Nachbarschaft wohnten, saßen bereits zuhause auf ihrem Sofa und die Autos parkten längst irgendwo in Wohnungsnähe . Dazu kamen die Autos von Besuchern, die die restlichen freien Plätze blockierten. Sie würde da vermutlich nichts mehr finden.

Charlotta überlegte ernsthaft, sich ein neues Fahrrad zu kaufen und das Apfelsinchen stehen zu lassen. Na ja, zumindest im Sommer.

Sie lief ums Auto herum, den Schlüssel bereits in der Hand, als sie mit einem leisen Schreckenslaut abrupt stehen blieb. Vor ihrer Autotür saß ein riesiger Hund mit hellem Fell. Ob das der von diesem merkwürdigen Mann war? Noch so ein großes Exemplar würde es in der Stadt nicht geben, oder? Aber sie hatte sich in den vergangenen Wochen schon häufiger getäuscht.

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