Jara Thomas - WOLF CALL

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Wie verhält sich eine gestandene Frau von 31 Jahren, wenn ein fremder Mann mit einem riesigen unerzogenen Hund behauptet, sie sei für ihn bestimmt? Charlotta auf jeden Fall wird wütend und will Rob nicht wiedersehen.
Ab dem Augenblick dieser Entscheidung hat sie das Gefühl, ihr Leben rausche an ihr vorbei, alles um sie herum «passiere» einfach. Dazu kommt die Drohung eines psychopathischen Kollegen, der verkündet zu wissen, dass Rob ein Wolfsmensch sei und er ihn zu jagen beabsichtige. Doch während Charlottta noch glaubt, Rob und die Wolfsmenschen seien in Gefahr, muss sie plötzlich um ihr eigenes Leben fürchten.
Und dann tauchen unvermutet noch weitere, fremde und verwilderte riesige Wölfe auf …
Spannende Liebesgeschichte, mit dem richtigen Schuss Erotik und einer fantastischen Story!

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Sie wandte sich um und sah Rob aus der Richtung auf sich zukommen, in die vorher der Wolf verschwunden war. Mit gerunzelter Stirn sah sie ihn fragend an. »Irgendwann wirst du alles verstehen«, sagte er – in seiner Stimme schwang ein leicht resignierter Unterton mit. »Komm, ich bringe dich jetzt nach Hause.« Automatisch griff sie nach seiner dargebotenen Hand, ließ sich von ihm hochziehen und lief neben ihm her. In diesem Augenblick hatte sie das Gefühl, das sei so in Ordnung.

Überraschend schnell standen sie vor ihrem Haus. Rob, der Mann, den sie eigentlich überhaupt nicht leiden konnte, beugte sich zu ihr herab und drückte ihr einen sanften Kuss aufs Haar. Dabei hörte sie, wie er tief einatmete. »Schlaf jetzt«, sagte er leise. Noch bevor sie antworten konnte, spürte sie die weiche Matratze unter sich und registrierte, dass sie in ihrem Bett lag. Aber auch das war etwas, worüber sie sich erst am nächsten Morgen wundern würde.

24. Mai

Im Halbschlaf lächelnd wachte Charlotta auf. Ein Blick auf den Wecker verriet ihr, dass er erst in einigen Minuten klingeln würde. Sie erinnerte sich vage an einen Traum – abrupt setzte sie sich auf. Die Erinnerungen an den Traum schienen so real, wie sie es höchst selten bei ihren Träumen erlebte. Sie konnte sich jedoch ausnahmsweise an alle Einzelheiten erinnern. Aber sie verstand ihn nicht. Was verband Rob mit dem alten Mann und dem braunen Wolf? Sie hätte ihn direkt zum Teufel schicken sollen. Und – sie hatten sich geduzt. Warum konnte sie fliegen?

Dann schoss ihr ein weiterer Gedanke durch den Kopf. Zögernd schlug sie die Bettdecke zur Seite und setzte sich auf. Sie kam sich ein bisschen albern vor, doch ein Blick auf ihre Fußsohlen ließ sie erleichtert aufatmen, und sie sank wieder zurück in ihre Kissen. Sauber! Na also! Das konnte doch nur ein Traum gewesen sein, so real er ihr am frühen Morgen auch erschien.

28. Mai

»Und du hast ihn wirklich noch nicht wieder getroffen?« Sara und Angie mochten es nicht glauben.

Etwas entnervt rollte Charlotta mit den Augen. »Neiheiiiiinnn!« Und trotzdem ließen sie nicht locker. So froh und dankbar Charlotta für die Freundschaft mit den beiden war, so anstrengend empfand sie es auch manchmal mit ihnen.

Den Traum verschwieg sie den Freundinnen selbstverständlich. Was sie sich dann hätte anhören müssen, wollte sie gar nicht erst wissen. Dagegen waren die jetzigen Bemerkungen ein Kindergeburtstag!

Charlotta mochte es sich nicht so recht eingestehen, aber der unglaublich realistische Traum hing ihr noch immer nach. Die Tatsache, dass dieser furchtbare Rob in ihrem Traum auftauchte, irritierte sie nicht unerheblich. Und dass sie ihm vertraut haben sollte … Was aber hatten der einerseits faszinierende, aber andererseits auch etwas unheimlich wirkende alte Mann und der Wolf nachts in ihrem Unterbewusstsein zu suchen? Das wiederum konnte doch nichts mit diesem merkwürdigen Rob zu tun haben – das musste ein anderer Wolf gewesen sein!

»Aber du denkst an ihn!« Angie grinste hinterhältig. »Wenn du so lange schweigst und so komisch vor dich hin lächelst … Oder hast du ihn doch noch mal getroffen?« Angie riss die Augen auf. »Sei ehrlich, Schätzelein! Du verheimlichst uns was!«

»Boah, was seid ihr blöd! Nein, ich habe ihn nicht wiedergesehen! Ist das okay für euch?«

Solche und ähnliche Wortwechsel führte sie mit ihren Freundinnen fast täglich. Entweder in langen Telefonaten oder in persönlichen Gesprächen. Seit ein paar Wochen trafen sie sich häufiger als sonst, damit sie Sara ablenken konnten, die die Trennung von ihrem letzten Freund noch nicht so recht verkraftet hatte. Sie selbst und Angie hatten ihn von Anfang an nicht leiden können. – Aber noch mal anders, als sie Rob nicht leiden konnte, stellte Charlotta nachdenklich fest. Dieses egoistische Arschloch, dem Sara gerade nachweinte, hatte sich nicht nur von ihr verwöhnen und versorgen lassen, sondern außerdem Schulden gemacht, für die ihre vertrauensselige Freundin nun geradestehen musste. Obwohl Charlottas Gerechtigkeitssinn empfindlich gestört war, gab es offenbar kein Argument, das Sara davon überzeugen konnte, den Mann anzuzeigen.

Diese regelmäßigen Treffen hatten dann allerdings den Preis, dass die Freundinnen sich begeistert auf das Thema mit diesem geheimnisvollen Mann stürzten.

Charlotta hörte nichts mehr von Rob. Okay, sie hatte ihm gesagt, dass sie ihn nicht wiedersehen wollte. Aber – allein wegen dieses seltsamen Traumes könnte es vielleicht doch ganz interessant sein, sich noch mal mit ihm zu unterhalten. Männer hielten sich doch sonst auch nicht an das, was die Frauen ihnen sagten. Wieso also …?

Wovon sie aber hörte, das waren die Wölfe. In den Zeitungen, in den lokalen Radiosendern – überall sprach und las man davon, dass in der Nähe Breidewalds immer wieder Wölfe gesehen wurden. Auch aus Holzbach und Waldbruch, den ihnen am nächsten liegenden Orten, gab es Meldungen. Mit jedem Bericht wurden die Wölfe größer und blutrünstiger. Gerissene Tiere, erschrockene und verletzte Kinder – für alles schienen die Wölfe verantwortlich, die jetzt quasi über Nacht überall auftauchten, nachdem über die Zeit vieler Generationen niemand von ihnen erzählt hatte. Plötzlich aber konnte der eine oder andere doch mit alten Sagen und Geschichten aufwarten. In diesen berichteten sie von zahlreichen riesigen Wölfen in der Gegend um Breidewald, die angeblich früher, also vor vielen, vielen Jahren, schon einmal in der Gegend gelebt hätten. Und auch habe man in diesen Geschichten Wölfe in den Städten gesehen, wo ihnen sogar einige der Bewohner zum Opfer gefallen sein sollten.

Eine Gefahr für die Bürger! Die lokale Jägerschaft hatte Blut geleckt. Nun glaubte man endlich zu wissen, dass es keine wildernden Hunde waren, die in der letzten Zeit häufiger das Wild rissen. Wölfe! Riesige Wölfe! So riesig, dass man es kaum glauben mochte. Aber es gab ausreichend Augenzeugen, die ihre exorbitante Größe bestätigten.

Ja, das konnte Charlotta auch. Allerdings schwieg sie. Es ekelte sie an, in den Kneipen und auf den Straßen den Gesprächen zu lauschen. Wenn sie in aller Ruhe darüber nachdachte, wunderte sie sich jedoch über sich selbst: Ihr Interesse für Hunde hielt sich bislang in Grenzen. Weshalb aber zogen die Wölfe sie dann jetzt so magisch an? Und weswegen schien sie die Einzige zu sein, die Berichte über diese Tiere für übertrieben hielt?

An den Theken in den Kneipen und an den Stammtischen protzte der eine oder andere mit mutigen Begegnungen. Wer noch keinen Jagdschein hatte, ließ sich eine Sondergenehmigung erteilen und in kurzen Einweisungskursen für die Wolfsjagd fit machen. Es schien zurzeit vergleichbar mit der Waffenvernarrtheit zu sein, wie man sie aus den Vereinigten Staaten kannte.

Und selbst in der Notaufnahme ihres Krankenhauses wurden Patienten mit außergewöhnlichen Verletzungen nach Kontakten beziehungsweise Begegnungen mit Wölfen befragt. Allerdings waren tatsächlich bereits Jäger verschwunden. Und erst kürzlich berichtete ein Mann unter Schock, von einem Tier angegriffen worden zu sein. Allerdings hatte er von »so was wie Bären« gesprochen.

Wenngleich Charlottas Furcht vor den Wölfen durch den eindrucksvollen Traum etwas abgenommen hatte, war der Respekt vor ihnen doch ungebrochen groß. Allerdings hatte sie im Moment weniger Angst wegen, sondern vielmehr um die Wölfe. Der große braune Wolf war ihr in den vergangenen Tagen noch ein paarmal begegnet. Einmal stand er so dicht vor ihr, dass sie ihn hecheln hören konnte. »Geh lieber weg«, flüsterte sie ihm zu. »Sonst erschießt dich noch jemand.« Nachdem sie das gesagt hatte, kam sie sich furchtbar albern vor, weil der Wolf sie natürlich nicht verstehen konnte. Aber das Gefühl, ihn warnen zu müssen, trieb sie dazu.

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