Marius Hornisch - Aufbruch

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Endlich feiern die Geschichten, die sich bei mehreren Lesungen bewiesen haben, mit einer ganz besonderen und abwechslungsreichen Auswahl ihr Debüt.
Da hätten wir Lea, die langsam eine mysteriöse Verwandlung durchlebt. Oder Kristof, der sich nach einer Reifenpanne abseits der Zivilisation durch die scheinbar einsame Nacht schlagen muss. Empfehlenswert ist die Geschichte eines jungen Mannes, der in Heidelberg an einer Haltestelle wartet, als sich die Ereignisse überschlagen und er schließlich um sein Leben kämpfen muss.
Die Geschichte einer Supportmitarbeiterin klingt absurd, beruht aber auf wahren Begebenheiten.
In der Welt der Fantasie und Wünsche erfährt Neil, der eigentlich nur seinen Zeichenauftrag fertig stellen will, in einer tropischen Nacht etwas ganz besonders. Anders sieht es bei den ungleichen Schwestern Hestia und Hecate aus, die verborgen vor der Welt die Geschicke der Menschen lenken.
Die Sage über den berühmten Jungbrunnen begleitet den Leser ins heutige London zu einer alten vergessenen Liebe und den schwerwiegenden Folgen.
Besonders darf sich der Leser auf zwei Geschichten freuen, die mit Zustimmung der European Space Agency (ESA) geschrieben wurden und den Leser nach Darmstadt ins ESOC (European Space Operation Centre) entführen.

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Erst als Neil das Gesicht modelliert hatte und ihn eine kecke junge Frau aus dem Malgrund anschaute, nahm er seine Umgebung wieder wahr. Die stickige, tropische Luft in seinem Zimmer, die vom herben Duft seines Schweißes getränkt war, und das Unwetter, das immer noch draußen wütete.

Wenn Neil nicht noch in Gedanken bei seinem Bild gewesen wäre, hätte er das blaue, kreisende Licht auf der Straße wahrgenommen, welches von der Feuerwehr kam, die versuchte, das Nachbarhaus zu stabilisieren, weil die große Kiefer aus dem Garten darauf gefallen war. Und er hätte auch das Tropfen im Schlafzimmer bemerkt, das daher rührte, dass einige Dachziegel durch den Sturm abgedeckt worden waren und nun drei Stockwerke tiefer lagen. Vielleicht hätte er wenigstens die schreienden Kinder im Stockwerk unter ihm gehört, die wegen des Gewitters nicht schlafen konnten, wenn sein Stift nicht bereits wieder den Weg zum Bild gefunden hätte und eifrig Arme und Hände zeichnete.

Erst mit einem Donnerschlag, der die Erde erzittern ließ und dem Erlöschen des Lichts erwachte Neil aus seiner Trance. Er fluchte, weil er das Bild in der Dunkelheit nicht mehr erkannte, tastete auf dem Tisch und fand schließlich sein Mobiltelefon. Bei dieser Hitze war er nur mit einer Unterhose bekleidet, die üblicherweise nur begrenzt zusätzlichen Stauraum bot.

Die Displaybeleuchtung zauberte ein Lächeln auf sein Gesicht, das ebenso schnell verschwand wie es kam. Denn sein Smartphone hatte gerade einmal fünf Prozent Akku-Kapazität und sein Stromnetz war temporär inaktiv.

Hätte er sich nur eine Powerbank gekauft.

Neil grübelte. Eine Taschenlampe hatte er nicht. Streichhölzer besaß er zwar irgendwo, aber ohne eine Kerze waren diese durch ihre kurze Brenndauer ungeeignet und er hatte keine Kerzen. Er hatte bei Katastrophenfilmen immer geschmunzelt, als von altmodischen Leuchtmitteln gesprochen wurde. Kerzen waren für seine Bilder gefährlich, aber er musste das Risiko eingehen, um das Bild zu vollenden. Wo bekam er eine Kerze her? Langsam drangen die Schreie der Kinder zu ihm durch und er hatte eine Idee. Er konnte seine Hausnachbarn fragen, aber bei den seltsamen Typen, mit denen er sich dieses Haus teilte, verflog seine Idee wie ein Papierflieger im Wind.

Nein, das war keine Option. Er musste einen anderen Weg finden, das Bild zu beleuchten. Ein weiterer Blitz drängte die Schatten zurück, bevor sie sich in einer beispiellosen Invasion, die jeden Kriegsherr mit Stolz erfüllte, über die ganze Wohnung ausbreiteten und sie in Finsternis hüllten.

Aber nein, das blaue, rotierende Licht der Feuerwehr drang durch seine Fenster auf der Nordseite im Schlafzimmer.

Besser als nichts , dachte Neil, räumte seine Utensilien zusammen und lief durchgeschwitzt ins Schlafzimmer. Unter seinen Füßen platschte es und es war feucht. Neil schaute auf den Boden und sah, dass sich dort das blaue Licht spiegelte. Mit dem zweiten Blick sah er das Rinnsal, das für das Wasser auf dem Boden verantwortlich war.

Das kann doch nicht wahr sein!

Sein geschulter Blick prüfte, ob eines seiner Bilder bereits mit dem Wasser in Kontakt gekommen war, aber zum Glück standen oder lagen sie auf irgendwelchen Möbeln und nicht auf dem Boden dieses Zimmers. Durch die Dachschräge war es nur wenigen vergönnt, einen Platz an der geraden Wand zu bekommen. Er warf die Utensilien auf das Bett, öffnete seinen Kleiderschrank, holte ein Betttuch hervor und wollte das Loch in der Decke stopften, aber es gab keines. Das Wasser hatte sich den Weg zwischen den Latten hindurch gesucht. Notdürftig stellte Neil einen Topf unter den kleinen Wasserfall, versuchte mit dem Bettlaken das Wasser aufzusaugen und wrang es in der Dusche aus. Der Notruf bei der Feuerwehr war überlastet und bestand aus einer Bandansage in Endlosschleife. Zudem hätte er bei dem Wetter wohl kaum jemanden gefunden, der auf das Dach gestiegen wäre, um es zu reparieren.

Wie sollte er das Bild nur rechtzeitig zu Ende bringen? Er musste es morgen mit der Post verschicken, damit es rechtzeitig ankam.

Ein grelles Licht blendete seine Augen und ein ohrenbetäubender Knall riss Neil aus seinen Gedanken. Seine Ohren pfiffen, es roch verschmort und eine fiebrige Hitze brannte auf seiner Haut.

Neil hielt sich immer noch die Ohren zu, taumelte und drohte, das Bewusstsein zu verlieren. Ein Blitz war in das Dach eingeschlagen. Die elektrischen Geräte am Stromnetz waren verschmort und vereinzelt stieg beißender Rauch auf. Aber Neils einzige Sorge galt seinen Werken.

Hatten sie etwas abbekommen?

In der Dunkelheit war es schwer etwas zu erkennen. Seine Füße führten ihn zurück zu dem Tisch, wo sein aktuelles Werk darauf wartete, vollendet zu werden. Er entsperrte sein Smartphone und nutzte die gewonnene Leuchtkraft, die vom Display abstrahlte, um sein Bild anschauen zu können.

Aber was war das?

Ungläubig schaute er das Bild an.

Wieso war die Hand farbig?

Vorsichtig führte er den Finger zu der Hand und berührte sie. Sein Herz stockte und er konnte einen Aufschrei nicht unterdrücken. Die Hand fühlte sich lebendig an.

Seine Sinne mussten ihm einen Streich spielen. Er hatte mindestens einen Düsenjäger, der in seinen Kopf Ping Pong spielte und ein ständiges Fiepen in den Ohren. Vielleicht traten aus den Elektrogeräten aber auch giftige Dämpfe aus, die ihn halluzinieren ließen. Wer wusste schon, was die heute alles verbauten.

Neil fasste neuen Mut, hob seinen Finger erneut zu der Hand und das Unfassbare passierte. Die Hand packte zu und umklammerte seinen Finger. Vor Schreck zog er den Finger zurück und aus dem Bild, das starr, grau schattiert und zweidimensional war, schälte sich eine junge, kecke Frau hervor. Ihr schwarzes Haar wallte über ihre Schultern und umspielte sanft das leere Blatt Papier, aus dem sie entstiegen war.

Mit elfenbeinfarbener, makelloser Haut, blassen Lippen und intensiven großen, blauen Augen suchte sie ihren Retter, der sie aus den Klauen der ewigen Verdammnis der Untätigkeit befreit hatte.

Man hätte meinen können, dass Neil tausend verschiedene Gedanken durch den Kopf gingen.

Wie war das möglich?

War das alles nur ein Traum?

Wie wunderschön sie aussah.

Aber ihn beschäftige nur ein einziger Gedanke.

Jetzt bekomme ich das Bild nicht mehr rechtzeitig fertig.

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