Bernhard Faaß - Die Taxi-Fibel
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Sehr poetisch.
Wie glücklich könnten wir sein, ginge es so frohgemut zu, wie sie sich und wir uns das wünschten.
Leider falsch. Das Licht leuchtet, wenn das Taxi frei ist, damit man es besser und schon von weit als solches wahrnehmen kann.
Im Fachjargon wird das Taxi-Licht deshalb auch „Reklame“ genannt, weil sein Leuchten, gerade bei schlechten Sicht- und in der Nacht auch Lichtverhältnissen als verfügbar anpreist. Daher erlischt es, wenn das Fahrzeug besetzt ist. Oft ist die Schaltfunktion mit dem Taxameter, wie die Taxi-Uhr terminologisch korrekt bezeichnet wird, verbunden, so dass dies automatisch erfolgt, wenn diese eingeschalten bzw. wieder angehalten wird. Dies kann auch manuell geschehen, da man das Schild auch löschen muss, wenn man zu einem Auftrag anfährt, da man zu diesem Zeitpunkt bereits keinen anderen Fahrgast mehr auf- oder annehmen darf, also nicht mehr frei ist.
So kann es sein, dass ein Taxi auch mit leuchtendem Schild eigentlich besetzt ist oder ein anderes frei, ohne das anzuzeigen, weil der Fahrer es einfach vergessen hat. Das ist natürlich die Ausnahme.
Soll man dann jedem Taxi winken, das vorbeifährt?
Das können Sie tun, denn auch der Fahrer eines besetzten Taxis wird so ihren Bedarf erkennen und über Funk an die Kollegen weitergeben, damit diese von der Information profitieren und Sie ihr Taxi bekommen. Nur seien Sie nicht enttäuscht, wenn er einfach vorbeifährt, da er weiter nichts für Sie tun kann. Er darf sich mit Ihnen nicht aufhalten, sondern muss seinen aktuellen Auftrag ausführen. Nicht alle Kollegen machen sich die Mühe Ihre Position weiterzugeben, aber einen Versuch ist es wert. Vor allem, wenn Sie in entlegenen Gegenden oder abseits von Hauptstraßen warten.
Es kommt vor, dass ein Taxi mit leuchtender Reklame an Ihnen vorbeifährt, obwohl offenbar Fahrgäste im Wagen sind. Dies bedeutet, dass der Taxifahrer den Taxameter nicht eingeschaltet und dummerweise auch vergessen hat, sein Licht zu löschen. Er fährt eine Schwarztour. Das ist ungesetzlich und auch keine gute Idee. Siehe Kapitel Pauschalpreise – Schwarzfahrten. Es kann aber sein, dass nur der Abschaltautomatismus defekt ist. Kümmern Sie sich nicht darum, es hilft Ihnen nicht weiter.
Im Normalfall ist das Taxi bei gelöschtem Licht besetzt und bei leuchtendem Schild frei. Winken Sie dem mit leuchtender Reklame, es wird anhalten.
Sie können natürlich trotzdem jedem Taxi winken. Es schadet nicht. Ein besetzter Wagen wird vorbeiziehen. Trotzdem ist es nicht vergeblich. Der besetzte Fahrer erkennt ihren Bedarf und gibt gerne per Funk an die Kollegen weiter, wo sie stehen und für diese Aussicht auf Geschäft besteht. Die im näherer Umgebung befindlichen werden sie dann dort suchen. Das geht oft schneller als alles andere.
Bestellung
Wie gerade obig angesprochen, ist es in vielen Fällen das einfachste, schnellste und praktikabelste, ein Taxi an der Straßen anzuhalten, in dem man entsprechendes Zeichen gibt. Sie sind dann ein Aufhalter. Taxifahrer schätzen Aufhalter.
Einen Aufhalter bekommt er „im Flug“, also während er nach Abschluss des vorangegangenen Auftrages „leer“ zum Standplatz oder aus sonstigem Grund einfach nur herum fährt, ohne warten zu müssen.
Für Sie hat es den Vorteil, dass sie sich die Gebühr für die Bestellung sparen. Siehe Tarifordnung.
Trotzdem nehmen nicht alle Fahrer Aufhalter mit, selbst wenn sie im Grunde dazu verpflichtet sind. Das liegt daran, dass Aufhalter tendenziell wahrscheinlicher Probleme machen. Nicht zwangsläufig, aber die Erfahrung zeigt es und das hat auch sachliche Gründe. Denn neben den ganz normalen Fahrgästen steht auf der Straße, wer alkoholisiert ist, desorientiert ist, kein Geld und vielleicht daher keine Alternative mehr hat und neben mannigfaltigen Problemen, die uns nicht sorgen sollen, womöglich schon von einem anderen Kollegen rausgeschmissen wurde, weil er Ärger produziert. Manche der besonderen Helden schaffen es mit der Verärgerung mehrerer Kollegen so abschnittsweise den größten Teil bis nach Hause. Bei aller Menschenkenntnis, die man dringend braucht und sich mit der Zeit aneignet, ist man vor Irrtum nicht gefeit. Besonders wenn das Geschäft dünn ist, neigt man eher dazu jeden mitzunehmen, aber ein Missgriff kann viel Zeit und Nerven kosten, ohne sogar letztlich den Fahrpreis zu erhalten. Dabei sind Beleidigungen sehr häufig, außerdem bestellen die vorsätzlichen Betrüger, die nicht vorhaben zu bezahlen, wirklich gewalttätige „Gäste“ und Räuber, die den Fahrer zu überfallen suchen, natürlich nicht, da sie ihre Identität verbergen müssen. Diese Leute halten ein Taxi auf. Deshalb sind die Fahrer vorsichtig.
Wie machen Sie es richtig?
Stellen Sie sich ruhig an den Straßenrand und winken ein bisschen oder heben die Hand. Sie können auch auf asiatische Art den Arm mit ausgestreckter Hand langsam von oben nach unten bewegen. Wenn der Wagen näher kommt können Sie das wiederholen. Das reicht. Wenn Sie der Fahrer nicht sieht, hat es einen Grund. Sie werden daran nichts ändern. Entweder ist er doch nicht frei, will Sie nicht mitnehmen oder ist blind. Ansonsten reicht das völlig, denn wie in Kapitel zwei beschrieben, ist die Aufmerksamkeit der Fahrer absolut darauf gerichtet, potentielle Fahrgäste zu erkennen. Oft genug wissen Sie schon bevor Sie sich überhaupt bemerkbar machen, dass Sie ein Taxi brauchen. Ihre Haltung drückt das aus. Ihr suchender Blick. Mehr als einmal habe ich vor jemandem angehalten, der sich so unsicher war, dass er nicht mal Zeichen gegeben hat und, nachdem er eingestiegen war, mich fragt: „Woher wussten Sie, dass ich ein Taxi möchte?
Fuchteln Sie nicht unaufhörlich wild herum, pfeifen sie nicht, führen Sie keinen Tanz auf, winken Sie nicht noch weiter, wenn der Wagen schon auf sie zukommt und langsamer wird, weil er nur noch drei Meter entfernt ist. Der Fahrer bekommt so den Eindruck, sie hielten ihn für blöd, weshalb er dasselbe ziemlich sicher von Ihnen denken und Sie vielleicht nur deshalb stehen lassen wird. Und vor allem springen Sie um Gottes willen nicht in die Fahrbahn oder gar mitten auf die Straße, um den Fahrer zum anhalten zu zwingen. Das ist erstens unverschämt und zweitens sehr, sehr dumm, weil es drittens total gefährlich ist. Egal wie sicher die Straßenverhältnisse sind, der Fahrer nicht übermüdet, sondern voll konzentriert ist und die Bremsen des Wagens nicht versagen, man weiß nie, ob irgendetwas das rechtzeitige Anhalten verhindert und dann … und der Fahrer wird bestenfalls mit einem Schock, wenn nicht Mitschuld davon kommen. Sie sagen, das ist doch alles selbstverständlich. Ich weiß, das ist es leider nicht. Besonders in den Zeiten, in denen man nicht so leicht ein Taxi bekommt, wenn die Leute betrunken oder sonst wie berauscht sind, fallen ihnen solche Methoden ein und wenden sie häufig an. Siehe Kapitel Ausnahmesituationen. Soll Sie der Fahrer auch noch belohnen, wenn Sie sich, andere, wenn er ausweichen oder eine Vollbremsung einsetzen muss, und ihn gefährden? Er wird bremsen und weiterfahren. Bestimmt dann, wenn alle paar Meter jemand wartet, der vernünftiger reagiert.
Straßenverkehr ist kein Spaß, auch wenn mancher meint, sein ganzes Leben bestehe daraus. Während einer Wochenendnacht ist ein junger Mann, der dem Fahrer in seinem Übermut vor´s Auto gelaufen ist, in München verstorben. Den Fahrer traf nicht die geringste Schuld, er war nicht mal besonders schnell, aber er hatte keine Chance. Der Spaß war vorbei. Leider hat Alles was in dieser Fibel steht Bezug zur Realität.
Wer Sie nicht mitnehmen will, mit dem wollen Sie nicht fahren, wer Sie nicht sieht, mit dem wollen Sie nicht fahren. Bleiben Sie ruhig und winken freundlich. Das klappt sicher.
Sie haben das Gefühl, zweimal dasselbe in anderen Worten gelesen zu haben? Gratulation zum Gedächtnis. Die Vertiefung dieser Grundsätze wollte sichergestellt werden. Das Ausmaß an Verbreitung irriger Vorstellungen bzw. der Mangel an Bewusstsein über die realen Gefahren und Effekte drängt dazu. Das nächste Mal wenn Sie müde und vielleicht betrunken auf der Straße stehen, ist es besser, das richtige Verhalten taucht aus dem Urquell Ihres Erinnerungsvermögens auf, als Sie lassen sich nur aus Ungeduld zu Dummheiten hinreißen. Übung macht den Meister. Deshalb die doppelte Programmierung.
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