Bernhard Faaß - Die Taxi-Fibel

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Das Taxigewerbe ist von Legendenbildung, Schauerge­schichten und teilweise seltsamen Vorstellung­en umrankt. Die Taxi-Fibel bietet sachliche Informationen und praktische Hilfe zu typischen Situationen und Problemen für eine reibungslose Taxisuche und entspannte Fahrt. Damit Sie sich wohler und sicherer fühlen. Langweilig muss es deshalb nicht werden. In dieser Wiesn-Ausgabe finden Sie ein ausführliches Kapitel zur wirklich höchst speziellen Lage in diesem Zeitraum.

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Man beobachtet, fragt die Fahrer aus und in der Zeitung stand doch auch einiges. So zieht man eigene Schlüsse, ungeachtet dessen was man sich da alles zusammenreimt. Halbwahrheiten, Fehlinformationen, Ängste und Wunschvorstellungen verbinden sich zu manchmal wilden, oft abstrusen Ideen, an die man aber fest zu glauben bereit ist, vor allem wenn sie ein anderer, ebenso uninformierter Bekannter bestätigt.

Man kennt die Vorurteile über Taxifahrer.

Alle Taxifahrer sind gleich. Wirklich?

Sie sind alle Betrüger, fahren Umwege, sind unfreund­lich, missmutig, brechen Verkehrsregeln und fahren zu schnell, glauben, die Straße gehöre ihnen, sind meist­ens Alkoholiker, Spieler, riechen schlecht, verdienen nichts, haben nichts richtiges gelernt, machen krumme Geschäfte, kennen sich nicht aus, kennen sich über­haupt nicht aus, haben ständig Schwierigkeiten mit den Fahrgästen und überhaupt Kontakte zur Unterwelt.

Alle.

Mindestens eine Eigenschaft müsse aber bestimmt zu­treffen oder irgendeine Mischung.

Sicher gibt es nach statistischer Wahrscheinlichkeit für jede dieser Voreingenommenheiten Beispiele. Sie zu verallgemeinern ist wie bei jeder Gelegenheit schlicht falsch.

Information zu den Straßen: Der Bürger bezahlt sie mit seinen Steuern und die Regierung meint deshalb, es handele sich um Staatseigentum. Aber die Straßen gehören dem lieben Gott. Nur muss sie schließlich irgendwer verwalten.

Alle Taxifahrer sind gleich? Auch das wird behauptet. Wenn man wenigstens erklären würde, sie werden alle wegen der Art der Arbeit mit der Zeit auf eine Weise gleich, müsste das zwar als psychologische Spekulation gelten, aber es könnte sein.

Die Wahrheit ist, Taxifahrer bestehen zu einem großen Teil aus Individualisten. Es gibt den Taxifahrer, der sein Auto putzt und mit Stolz fährt. Einen gemütlichen Pykniker. Bassisten. Rentner. Architekten mit Ab­schluss. Juristen. Nicht mehr viele Studenten. Stolze, putzende Türken. Junge Türken. Araber. Frauen. Inder. Italiener. Vietnamesen mit fantastischer Ortskenntnis. Auffällig verschwiegene Vietnamesen. Kleine Männer. Russische Hünen. Homosexuelle. Bagwhan Sanyasins. U-Bahn-Fahrer. Ex-Prostituierte. Walküren. Herzens­brecher. Kunsthistoriker. Boxer. Schönlinge. Gärtner. Polizisten. Freigeister. Familienväter. Alleinstehende Mütter. Ungarn. Architekten ohne Abschluss. Musiker. Iraner. Afghanen. Afrikaner. Pakistani. Funker. Schau­spielerinnen. Spitzenintelligenz mit sozialen Defiziten. Gute Kerle. Behinderte. Supermarkt-Filialleiter. Bären. Waschweiber. Originale. Gastronomen. Junggebliebe­ne. Metzger. Schreiner. Fahrkartenkontrolleure. Scharfe Frauen. Gruselige Kerle. Spieler. Ehemalige Unter­nehmer. Künstler. Und wir wissen gar nicht wie viele, die einfach auf den ganzen Sch... keinen Bock mehr hatten. Wie auch immer, gleich sind sie nicht.

In diesem Büchlein wird der Einfachheit halber von „dem Taxifahrer“ geschrieben, da Fahrerinnen immer noch sehr selten sind und es letztlich keinen sachlichen Unterschied macht. Für beide Geschlechter gilt im Prinzip dasselbe. In unserem Gewerbe werden Frauen nicht diskriminiert. Ausnahmen bestätigen die Regel. Sie bekommen die gleiche Vergütung wie alle Fahrer und in der Regel dieselbe Achtung oder wegen ihres Geschlechtes besondere Anerkennung durch die männ­lichen Fahrer. Voreingenommenheit taucht vor allem seitens der männlichen Fahrgäste auf, die dem alther­gebrachten Unsinn nachhängen, Frauen könnten nicht Auto fahren. Es gibt immer Deppen, die nicht ver­stehen, das eine Frau dasselbe leistet und es im Zweifel wahrscheinlich noch etwas schwerer hat. Auch weib­liche Fahrgäste zeigen teils Verwunderung, da Sie die Arbeit des Taxifahrers als gefährlich einstufen und daher ihr angeblich schwaches Geschlecht als umso bedrohter betrachten.

Tatsächlich ist es kaum verwunderlich, dass auch das Taxigewerbe in Deutschland wie alle Dinge des Lebens und nicht zuletzt die, welche einen Öffentlichkeits­charakter haben, behördlich geregelt sind. Taxis sind Teil des öffentlichen Personennahverkehrs und unter­liegen damit dem Personenbeförderungsgesetz. Es gibt eine Taxiverordnung, Tarifverordnungen, die sich darüber hinaus von Stadt zu Stadt unterscheiden können. und auch die Betriebsordnung Kraftfahrzeuge gilt für den Taxibetrieb.

Ein guter Taxifahrer sollte diese Schriftwerke kennen. Für den Fahrgast sind sie nur bedingt interessant. Verständlicherweise stoßen juristische Einzelheiten kaum auf Neugier. Es gibt auch Fahrer, die höchstens die Tarifordnung kennen und auch diese nicht immer beachten. Es gibt auch Fahrer, denen neben den alltäg­lichen Anforderungen der Tarifverordnung der Rest wenig Interesse abnötigen konnte, die aber in natür­licher Art einen sehr guten und einwandfreien Dienst tun und deshalb nicht mit Vorschriften kollidieren. Der gesunde und freundliche Umgang ist das Ziel allen Regelwerks und so kommt man eben damit gut zurecht. Letztlich gibt es trotz deutscher Gründlichkeit noch immer einzelne ungeregelte Umstände, die durchaus vorkommen und dann eben mit der spontanen Souverä­nität des Fahrers entschieden werden dürfen.

Es gibt gestelzt formulierte Infobroschüren von Behör­den, Taxi-Blogs und vor allem viel Gerede, das zur Hälfte nicht wahr ist und zur anderen Hälfte nicht stimmt. Vergebt, wenn hier nicht jedes Detail für alle erdenklich möglichen Fälle auseinandergesetzt wird. Ich habe mich um Vollständigkeit bemüht, aber dabei soll diese Fibel auch praktikabel bleiben. Deshalb wurde versucht vor allem praxisnahe Tipps und Infos in griffiger Form zu geben.

Was Sie hier nicht finden werden: Endlose Geschichten über die belanglosen Vorkommnisse des Taxi-Alltages. Überdramatisierte Schimpftiraden über betrügerische, ja, verbrecherische Fahrer, die den betroffenen Fahrgast trotz ultimativer Geringfügigkeit Jahre bis Jahrzehnte in Atem halten. Das Gewinsel der Alkoholiker und selbstgefälligen Party-Geier, die Unsummen fürs Saufen verfügbar haben, aber dem Taxifahrer seinen rechtmäßigen und dabei kaum übertrieben hohen Lohn nicht gönnen und deshalb den Fahrpreis herunter­handeln wollen. Die unzähligen Idiotien derer, die mit allem immer ein Problem haben, nie an einen Punkt kommen, dafür sich und die Ziellosigkeit ihres pro­fanen Lebens als besonders herausragend betrachten und daher spektakulär propagieren. Kurz: Nichts über den flüchtigen Quatsch einer egozentrischen und narzisstisch gestörten Dümmlichkeit. Nichts über die Bedeutungslosigkeit der aufgeblasenen Wichtigtuer und die bedeutende Urteilskraft der selbsternannten Richter der Welt.

Dafür gibt es Taxi-Blogs und Psychotherapie.

Doch, es gibt wirklich interessante und außergewöhn­liche Geschichten, unerwartete Glücksfälle und heftige bis wilde Abenteuer, also erinnerungswürdige Ereignis­se, aber auch das soll nicht Teil dieser Ausführungen werden, da man im Taxi schnell lernt, dass es „nichts gibt, was es nicht gibt“ und das jeden Rahmen spren­gen müsste.

Hier geht es um nützliche Inhalte, pragmatische Fakten und praktische Hilfe. Langweilig muss es deshalb nicht werden.

Mit Hilfe dieser Fibel bekommen Sie einen guten Ein­blick in die wirklichen Verhältnisse, besseres Ver­ständ­nis für Zusammenhänge und Abläufe und die rich­tigen Mittel zur Bewältigung von Spannungen bzw. ef­fektive Handhabe zur Problemlösung.

Sie werden sich beim Taxifahren wohler und sicherer fühlen, sich leichter tun und entspannter sein. Sie wer­den weniger bis gar keinen Umwegen oder Fehlverhal­ten von Fahrern ausgesetzt sein. Nicht zuletzt dadurch werden Sie, neben dem Gewinn an Behaglichkeit, den Preis dieses Buches mehrfach hereinholen.

Der Vollständigkeit halber, damit nicht zu viele Quer­verweise zwischen den Kapiteln, die sich indessen nicht ganz vermeiden lassen, erscheinen und um dabei alle Bereiche möglichst umfassend auseinander zu setzen, kommt es immer wieder zu Wiederholungen von einzelnen Informationen in verschiedenen Ab­schnitten, wenn der Zusammenhang es gebietet.

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