Stefan Raile - Rückkehr nach Strapen

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Hier traten wir damals an. Ein schlanker Zivilist mit dunkler Hornbrille, der uns vom Sammelpunkt in Dresden begleitet hatte, erteilte die Befehle. Wir war-teten auf Fahrzeuge. Da sie lange nicht eintrafen, durften wir wegtreten. Ich stellte meinen Koffer auf die Bank und blickte mich um. Einige von uns hatten Anzüge an, andere Kordhosen und Lumberjacks, manche schienen in Arbeitssachen gekommen zu sein. Am auffälligsten war Peter Müller gekleidet. Er trug Knickerbocker, ein braunes, graugestreiftes Sakko und auf dem rothaarigen Kopf einen breitkrempigen Filzhut.

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Nach einiger Zeit wurde Sigi unruhig, er rangelte auf seinem Stuhl.

Ich fragte: „Möchtest wohl auch schwofen?“

„Nicht unbedingt“, erwiderte er. „Mir gefällt nur nicht, dass einige Mädchen rumsitzen. Sie müssen uns doch für totale Nieten halten.“

„Dann schmeiß dich mal ran“, riet ich. „Oder hindert dich was? Deine Regina sieht es doch nicht. Außerdem kann ein Tänzchen in Ehren dir niemand verwehren.“

„Hast recht“, stimmte er zu. „Warum soll ich Trübsal blasen?“

Er tanzte sicher. Bestimmt war er in einer Tanzschule, dachte ich. Auch ich hatte eine besucht, erinnerte mich aber ungern daran. Es lag an Lieselotte. Sie war sehr hübsch, und es schmeichelte mir, dass ich ihr ebenfalls gefiel. Als sie mich fragte, ob ich mit ihr zum Abschlussball gehen möchte, sagte ich sofort zu. Auf dem Heimweg nach der gelungenen Festveranstaltung lud sie mich fürs folgende Wochenende zu sich ein. Der Kaffee war gut, auch der von ihrer Mutter gebackene Kuchen. Weniger schmeckte mir, dass sie sich gleich mit mir verloben wollte. Ich ließ mich nicht wieder bei ihr sehen.

Sigi tanzte vorbei und lächelte mir aufmunternd zu. – Gib dir keine Mühe, Kumpel, bei mir ist‘s sinnlos.

Ich trank etliche Schlucke. Während ich das Glas absetzte, bemerkte ich, dass ein blondes Mädchen von der anderen Tafel herüberschaute. Gaff ruhig, dachte ich. Damit lockst du mich nicht. Keine schafft das.

Werner Kambert rutschte auf den Platz neben mir. „Das Bier ist große Klasse“, sagte er. „Die Tschechen verstehen sich aufs Brauen. Man müsste einige Pullen schnappen und sich in eine Ecke zurückziehen. Was hältst du davon?“

„Nichts“, erwiderte ich, obwohl ich seinen Vorschlag keineswegs übel fand. Mich störte nur, dass er von ihm kam; denn ich hatte den Streich im Bahnhofsrestaurant und das Vorkommnis auf dem Taktikgelände nicht vergessen.

„Was wäre dabei?“, fragte er.

„Wir sind gewissermaßen dienstlich hier und haben Gäste“, sagte ich. „Das erfordert Rücksichtnahme.“

„Ausgerechnet du musst so reden“, spottete er. „Bist du nicht oft genug aus der Reihe getanzt?“

„Eben deswegen“, konterte ich. „Einmal muss Schluss sein!“

„Ach“, staunte er, „und da fängst du hier an, wo du dich zum Gähnen langweilst?“

„Mir macht das Zuschauen Spaß“, behauptete ich.

„Mir nicht.“

„Dann tanz doch“, riet ich. „In der Bahnhofsgaststätte hast du auch kaum eine Tour ausgelassen.“

„Da war mir danach“, sagte er.

„Jetzt nicht?“

„Nein. Jetzt ist mir nach Trinken.“

Der Tanz endete, Sigi kam zurück. „Ihr seid vielleicht Helden“, monierte er. „Sitzt da wie Miesepeter und starrt Löcher in die Luft!“

„Hast du was dagegen?“, fragte Kambert.

„Es macht nicht gerade den besten Eindruck.“

„Wenn es so ist, räume ich das Feld. Ich muss sowieso mal raus.“ Er leerte sein Glas und stakste davon.

„Was hat er denn?“, forschte Sigi.

Ich hob die Schultern. „Keine Ahnung. Als Beichtvater würde er mich zuletzt auswählen. Aber was Ernstes wird‘s wohl kaum sein. Vielleicht hat seine Puppe einen andern.“

„Das wäre schlimm genug. Ich werde mit ihm reden.“

„Übertreib‘s nicht“, mahnte ich.

Sigi goss sich ein, trank ein paar Schlucke, behielt das Glas in der Hand und betrachtete die Blume. „Vielleicht hast du erneut Recht“, sagte er. „Warten wir erst mal ab.“ Er schüttelte das Bier, es schwappte über den Schaum und löste sich langsam auf. Augenblicke beobachtete er, wie die letzten Flocken zerfielen, dann blickte er mich an, während er fragte: „Und bei dir ist‘s immer noch die alte Geschichte?“

„Ja, immer noch.“

„Ich will mich nicht einmischen“, sagte er, „aber ich finde dein Verhalten unnormal. Wenn dich eine enttäuscht hat, musst du nicht alle verachten.“

„Tue ich‘s denn?“

„Es sieht so aus. Und es fällt auf die gesamte Truppe zurück. Die Menschen neigen zum Verallgemeinern. Für sie sind nicht die Soldaten Bylak und Kambert schnöselig, für sie ist es die halbe Ausbildungskompanie.“

„Hör auf! Bei mir brauchst du nicht den Natschalnik herauszukehren. Auf dem Ohr bin ich nämlich taub.“ Seit er FDJ-Sekretär war, kümmerte er sich um alles und fühlte sich für jeden verantwortlich. Dabei schoss er mitunter übers Ziel hinaus.

Sigi biss sich auf die Lippe. „War nicht so gemeint“, lenkte er ein. „Komm, trinken wir was.“

„Darf ich mich anschließen?“, fragte Mergelt, der plötzlich hinter uns stand.

„Natürlich, Genosse Leutnant“, sagte Sigi.

Mergelt folgte uns zur Theke. „Wie wär‘s mit Wodka? Seit der Gefangenschaft trinke ich ihn am liebsten.“

Wenige Monate vor Kriegsende hatte man ihn noch eingezogen. Er war gerade siebzehn. Zuerst schoss er wie die anderen, schoss, weil man ihm beigebracht hatte zu gehorchen. Doch bald begriff er, dass sie ihr Leben sinnlos einsetzten, die Niederlage der Wehrmacht unvermeidlich war. Er sprach mit zwei Kameraden, von denen er glaubte, dass sie dächten wie er. Tage später liefen sie an der Oder über.

Mergelt lehnte sich an die Theke und blickte uns, da keiner geantwortet hatte, fragend an.

„Nichts dagegen“, stimmte ich zu. „Wodka ist immer gut.“

„Dann nehmen wir einen Doppelten“, entschied er. „Vielleicht ermutigt er Sie zum Tanzen. Oder können Sie nicht?“

„Doch.“

„Also keine Lust?“

„So ist es, Genosse Leutnant.“

Der Wirt stellte die Gläser vor uns hin. Wir tranken aus.

„Schade“, bedauerte Mergelt. „Ein Soldat, der hier nicht tanzt, hat nur das halbe Vergnügen. Aber möglicherweise ändert es sich. Der Abend ist ja noch lang.“

„Ich glaube nicht.“

„Da bleibt er eisern, Genosse Leutnant“, meinte Sigi.

„Das bezweifle ich“, sagte Mergelt. „Eine Stelle, wo sich einhaken lässt, gibt‘s bei jedem. Man muss sie nur finden.“

Er entdeckte sie. Als ich wieder am Tisch saß, wurde eine Damenwahl ausgerufen. Ich wusste sofort, dass der Leutnant dahintersteckte. Die Blonde von der anderen Tafel kam, ich zögerte, aber nur einen Moment, dann folgte ich ihr zur Tanzfläche.

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