Ed Belser - Die Erbinnen

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Der letzte Teil der «Highlands-Trilogie»: Kaum eine Zeit ohne Flüchtlingsströme von Menschen, die um ihr Überleben kämpfen und nach Sicherheit und Auskommen streben. So auch in den schottischen Highlands. Im Jahre 1746 wurde der letzte Aufstand unter der Führung des Prinzen Charles Edward Stuart von den Engländern brutal niedergeschlagen. Seine Anhänger wurden verfolgt, vertrieben oder niedergemacht. Ganze Landstriche entleerten sich, wer nicht auf der Seite der Engländer stand, dem drohten Tod oder Sklaverei in den Kolonien. Maggie und James, das junge Liebespaar, setzen ihr Leben aufs Spiel, um ihren Landsleuten zu helfen. Sie werden unterstützt von Cremor, dem ehemaligen Söldner, und von Lady Margaret, der Liebe seines Lebens. Sie hoffen, nach langen Jahren der Trennung endlich ihr Glück zu finden. Ihnen steht ein gefährlicher Gegner gegenüber: der englische Oberst Arthur Middlehurst. Er spielt eine doppelte Rolle und setzt alle erlaubten und unerlaubten Mittel ein, um die beiden Liebespaare und ihre Freunde zu vernichten.

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Die Stute setzte sich von selbst langsam in Bewegung, zurück auf den Weg. Cremor saß wie versteinert im Sattel, atmete kaum und spürte nicht einmal, dass ihm sein Herz bis zu Halse schlug. Erst als die Stute stehen blieb, zuckte er auf, fasste die Zügel und trieb das Pferd in den Galopp und in die aufkommenden Rauchschwaden.

Die Brennerei schien wie gewohnt, auf den ersten Blick unversehrt. Doch dichter Rauch verwehrte ihm die Übersicht. Eines der Lagerhäuser brannte immer noch lichterloh. Niemand versuchte zu löschen. Niemand war zu hören. Er ritt in den Hof der Brennerei und sah die Leichen der Wachleute. Sein Pferd drehte im Kreise. Sein Rufen wurde zum Schreien. „Mary! Cremor hier! Mary, wo seid ihr?“ Plötzlich stand Corry da. Cremor stieg vom Pferd. „Wo sind sie? Wo ist Mary? Ist Maggie da? Wo ist Seumas?“

Corry schaute auf den Boden. „Sie haben sich versteckt. Ich glaube irgendwo im Haus. Ich war draußen. Es waren etwa ein Dutzend Männer. Sie haben unsere Wachen sofort getötet. Sie wollten die Lagerhäuser abbrennen, aber es gelang ihnen nicht, nur bei diesem hier. Sie hatten es auf die Fässer abgesehen. Sie schlugen sie auf. Der Whisky steht knöcheltief.“

Nach und nach tauchten einige der Arbeiter auf.

Plötzlich stand Mary da. „Seumas ist weg. Sie haben ihn mitgenommen.“ Sie schwankte und Cremor konnte sie gerade noch auffangen. Sie war bewusstlos geworden. Er legte sie auf den Boden. „Hol Wasser, Corry!“ Er fühlte, wie sie schlaff geworden war und betastete mit den Fingerspitzen ihre Halsader. Er stützte ihren Kopf und merkte, dass sie leicht atmete. Er schüttelte sie sanft an den Schultern und klopfte ihr auf die Wangen. Sie öffnete die Augen. „Wo ist Seumas?“

Cremor streichelte ihr über den Kopf. „Wir werden ihn finden, Mary. Jetzt musst Du Dich zuerst ausruhen. Wo ist Maggie?“

„Sie ging zu James.“

Cremor hob sie hoch und trug sie ins Haus. „Ich komme wieder. Ich werde alles versuchen, um Seumas zu Dir zurückzubringen.“

Er ging zu Corry und trank den ganzen Wasserkrug leer. „Waren es Soldaten?“

„Soweit ich erkennen konnte – nein. Ich war ein Stück weit draußen.“

„Das war Dein Glück.“

Das Lagerhaus qualmte noch. Er überprüfte die Brennerei. Alles unversehrt. Im nächsten Lager stapfte er über den aufgeweichten Boden. Es roch intensiv und es roch gut. Er tauchte seine Hände in eine Pfütze und rieb sich den Whisky ein und schnüffelte daran. Es trieb ihm die Tränen in die Augen. Die Fässer waren zertrümmert; Dauben über Dauben, ein hölzerner Wirrwarr. Er untersuchte jedes einzelne Lager. Kein einziges Fass war unberührt geblieben.

Zusammen mit ein paar Arbeitern schleppte er die Leichen in ein Lagerhaus. Sie wuchteten sie auf ein Holzregal und deckten sie zu. „Wir werden sie später beerdigen.“

„Was geschieht jetzt?“, fragte Corry.

Cremor schaute ihn gedankenverloren an. „Ich habe keine Ahnung. Kommst Du mit nach Blair Mhor?“

„Nein, Cremor. Ich bleibe hier und mache meine Arbeit weiter. Sieh zu, dass Du Fässer findest.“ Er schaute auf den durchnässten Boden. „Und Seumas …“

Er sah, wie sich Cremor langsam niederließ. Die Feuchtigkeit schien ihn nicht zu stören. Plötzlich kippte er zur Seite. Corry sah, dass er eingeschlafen war. Er holte eine Decke und breitete sie über ihm aus. Er schaute sich nach der Stute um, entdeckte sie bei der Tränke; er ging hin und nahm ihr den Sattel ab.

Als Kommandant des Summerset Highland Regimentes hatte James Moore ein eigenes kleines und ebenerdiges Haus zu seiner Verfügung. Die anderen Offiziere verfügten über Zimmer in einer der Kasernen.

Neben einem kleinen Salon mit gemauertem Kamin gab es ein Schlafzimmer sowie zwei schmale Nebenräume, einen davon mit einem Waschtisch mit Krug und Schüssel, Seife und einigen Tüchern.

Da waren einige Utensilien für den täglichen Gebrauch, aber keinerlei Bilder an den Wänden, auch kein Geschirr oder Gläser für Gäste. Letztere gab es, außer Roderick und John Fraser, kaum.

Blair Mhor war in aller Eile gebaut worden, es gab alles, was notwendig war, aber kaum etwas, was der Bequemlichkeit oder gar der Repräsentation diente. James war sich wohl bewusst, dass ein englischer Kommandant in einer etablierten Garnison ganz anders daherkommen würde. Sicher hätte er ein Steinhaus mit mehreren Räumen und zur Verfügung, vom übrigen Luxus ganz zu schweigen. Doch James war es ihnen nicht neidisch, eigentlich betrachtete er sein Amt als zeitlich begrenzt und er ließ es für sich offen, ob er, die Umstände oder andere Personen die Dauer bestimmen würden.

Er war sich völlig bewusst, dass sein Vorgesetzter, Oberst Middlehurst, der sicheren Überzeugung war, seine Vergangenheit zu kennen. Allerdings fehlten ihm Zeugen und Dokumente um zu beweisen, dass Moore als Kommandant von Schloss Blackhill ein Doppelspiel betrieben hatte. Doch sein Wissen über die Rolle von Middlehurst bei der Enteignung von Schloss Summerset gab Moore die stärkere Position.

Oft fragte er sich, ob er wirklich die stärkere Position innehatte. Wenn er ehrlich zu sich selbst war, musste er daran zweifeln. Und das tat er auch. Es erfüllte ihn mit Sorge, wenn er an Maggie dachte und sich vorstellte, was alles auf ihn zukommen könnte. Bei Middlehurst war mit allem zu rechnen. Er kannte den Oberst gut genug. Der würde auch vor illegalen Machenschaften nicht zurückschrecken, um ihn zu erledigen. Außerdem musste er damit rechnen, dass ihm Middlehurst einen neuen Auftrag bescheren könnte, der ihn irgendwohin bringen könnte, sei es in eine englische Kolonie oder nach Frankreich.

Die Nächte waren immer noch kühl; wenn er mit Maggie im Bett lag, gab sie ihm die Wärme, doch wenn er allein war, legte er sich ein paar Scheite in den Kamin und schenkte sich Whisky ein. Cremor hatte ihm einen ganzen Krug davon bereitgestellt und James liebte es, wenn sich das Feuer im goldenen Inhalt des Glases spiegelte.

Mit dem ersten Schluck nährte er seinen Stolz darüber, wie es ihm gelungen war, zusammen mit Maggie und Roderick die Frauen von Dunlochy zu retten und nach Blair Mhor zu bringen. Und wie er in dunklen Nächten den bedrohten Bewohnern der dem Untergang geweihten Dörfer zur Flucht verholfen hatte. Ein weiterer Schluck spülte die Bitterkeit hinunter, wenn er daran dachte, wie viele andere nicht gerettet werden konnten und den marodierenden Engländern zum Opfer gefallen waren und dass ihrer Hatz noch kein Ende abzusehen war.

Er schaute auf den Boden des leeren Glases. Er widerstand der Versuchung, es nachzufüllen. Maggie konnte wie schon oft unerwartet auftauchen und sie war beim ersten Kuss schon in der Lage, die Anzahl getrunkener Gläser zu erraten – ohne jeden Vorwurf zwar, doch sie konnte ihn abstrafen, indem sie ihm den zweiten Kuss verweigerte.

Ein Glas mehr hätte vielleicht genügt, um den Druck in seiner Brust zu lösen. Er erhob sich von seinem Stuhl, trat einige Schritte auf die eine Seite, dann auf die andere, schlug sich mit der Faust in die Hand, setzte sich wieder, atmete tief ein und aus und sagte laut zu sich selbst: „Jetzt ist Schluss!“

Mit diesem Gedanken ging er schlafen.

Er schreckte auf, als jemand seinen Namen rief. Maggie stand unter der offenen Türe. James sprang aus dem Bett. „Maggie, meine Liebste! Du, mitten in der Nacht?“ Er entzündete die Öllampe und spürte sofort, wie Maggie zitterte und seine Umarmung kaum erwiderte. „Was ist los?“

„Sie haben Seumas!“ Sie würgte und hustete und fand die Worte nicht.

„Wer …, was ist geschehen?“ Er führte sie zu einem Stuhl. Sie sank in sich zusammen. Sie weinte nicht, doch sie wand sich in Stöhnen, umfasste ihren Kopf und blickte James hilflos in die Augen. Sie keuchte und versuchte zu sprechen.

„Lebt er? Haben sie ihm etwas getan? Was ist mit deiner Mutter?“ James trat hinter sie und umfasste ihre Schultern und sprach leise auf sie ein. „Wir werden ihn suchen. Aber ich muss wissen, was geschehen ist." Sorgsam streichelte er ihre Arme. "Zusammen werden wir es schaffen.“ Er bedeckte ihren Hals mit sanften Küssen.

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