Ed Belser - Die Erbinnen

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Der letzte Teil der «Highlands-Trilogie»: Kaum eine Zeit ohne Flüchtlingsströme von Menschen, die um ihr Überleben kämpfen und nach Sicherheit und Auskommen streben. So auch in den schottischen Highlands. Im Jahre 1746 wurde der letzte Aufstand unter der Führung des Prinzen Charles Edward Stuart von den Engländern brutal niedergeschlagen. Seine Anhänger wurden verfolgt, vertrieben oder niedergemacht. Ganze Landstriche entleerten sich, wer nicht auf der Seite der Engländer stand, dem drohten Tod oder Sklaverei in den Kolonien. Maggie und James, das junge Liebespaar, setzen ihr Leben aufs Spiel, um ihren Landsleuten zu helfen. Sie werden unterstützt von Cremor, dem ehemaligen Söldner, und von Lady Margaret, der Liebe seines Lebens. Sie hoffen, nach langen Jahren der Trennung endlich ihr Glück zu finden. Ihnen steht ein gefährlicher Gegner gegenüber: der englische Oberst Arthur Middlehurst. Er spielt eine doppelte Rolle und setzt alle erlaubten und unerlaubten Mittel ein, um die beiden Liebespaare und ihre Freunde zu vernichten.

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„Ja, ich glaube schon. Du bist so oder so die Königin. Aber die Springer und Läufer auf der Gegenseite machen mir Sorgen. Und unsere Türme sind gesprengt und unsere Bauern sind weg.“ Er zeichnete mit dem Finger ein Schachbrett in den Sand. Dann legte er einen Stein auf den Platz des gegnerischen Königs. „Die Engländer stehen sicher. Ihre Türme auf Fort Augustus sind uneinnehmbar.“

„Aber wir haben doch Schloss Summerset!“

„Ja, auf dem Papier gehört es mir. Doch Lady Charlotte hat einen großen Anteil. Ich kann sie nicht auskaufen. Sie ist unberechenbar. Sie würde alles tun, um wieder in den Besitz des Schlosses zu kommen. Wenn sie sich mit den Engländern verbündet, beginnt alles wieder von vorne. Sie werden meine Rechte niederwalzen.“

Margarets Stimme tönte unsicher. „So wichtig ist dieses Schloss doch auch nicht für uns, oder? Wir haben uns und Du hast die Brennerei. Verkauf ihr doch das Ganze.“

„Sie hat kein Geld mehr übrig.“

„Dann schenk es ihr doch!“ entfuhr es Margaret heftig.

Cremor schwieg. Sie sah, wie sein Gesicht plötzlich bleich wurde. Gedankenverloren murmelte er: „Das ist doch nicht Dein Ernst. Sie wird die Bauern opfern. Um sie müssen wir uns kümmern.“ Plötzlich rötete sich sein Gesicht, die Narbe auf seiner Stirn pulsierte. Abrupt erhob er sich.

Sie schaute ihn erschrocken an, als sie seine hastig herausgestoßenen Worte hörte. „Ich Idiot! Ich dämlicher Idiot. Schachspiele, dass ich nicht lache. Den nächsten Zug des Gegners erahnen. Warum dämmert es mir erst jetzt?“

Er zog sie hoch. „Was, wenn Middlehurst uns voraus ist? Wir müssen sofort zurück. Ich muss zur Brennerei!“ Heftig atmend zog er Margaret an sich. „Ich muss sofort zur Brennerei! Middlehurst hat an der Auktion alles verloren, aber ich habe ihm den wichtigsten Zug vorbereitet. Er hat gelernt, dass das Lager mit den Fässern wichtiger ist als die Brennerei. Ich selbst habe es ihm triumphierend unter die Nase gerieben.“ Er zog Margaret mit sich. „Er wird die Brennerei überfallen. Er will das Fasslager zerstören.“ Cremors Augen waren weit aufgerissen. „Ich muss hin, unsere Leute sind in höchster Gefahr.“

Finn saß neben der Kutsche am Boden und sprang sofort hoch, als er Margaret und Cremor herbeieilen sah. „Was ist …?“

Cremor fiel ihm ins Wort. „Wir brechen sofort auf. Ich muss zur Brennerei. Du gibst mir Dein Pferd und Deinen Säbel und die Pistole. Die Soldaten geben Dir neue Waffen. Du fährst mit Margaret in der Kutsche.“

Margaret schaute gefasst, doch sie kämpfte mit den Tränen.

In kurzer Zeit waren alle wieder reisefertig. Cremor umarmte Margaret. „Es tut mir leid. Es zerreißt mein Herz, Dich allein zu lassen.“ Sie umklammerten einander und küssten sich. Cremor riss sich los, zu Finn sagte er: „Pass gut auf sie auf!“ Er schnallte sich den Säbel um und steckte die Pistole unter seine Jacke. Dann schwang er sich auf sein Pferd, hielt die Zügel eng, schaute Margaret in die Augen und gab dem Tier plötzlich die Absätze.

Sie schaute ihm nach, Tränen füllten ihre Augen und sie murmelte leise: „Nimm noch etwas zum Essen mit …“.

Finn fasste sie am Ellbogen. „Komm, wir gehen.“

Es war schon einige Zeit her seit Cremor das letzte Mal auf einem Pferd gesessen hatte. Er ritt eine Stute und trieb sie sofort in einen raschen Trab. Es dauerte über eine Stunde, bis er sich an das Pferd gewöhnt und es seine Zügelung und seinen Schenkeldruck verstanden hatte. Beim ersten Einsatz seiner Stiefelabsätze verwarf es noch den Kopf und versuchte auszubrechen. Allmählich reagierte es auf seine Stimme und hörte den Unterschied zwischen Befehlen und seinen Selbstgesprächen.

Meistens schimpfte er über sich selbst und machte sich Vorwürfe, dass es ihm nicht früher bewusst worden war, dass höchste Eile nottat. Er konnte nicht davon ausgehen, dass sein Widerpart hinter ihm auf dem Wege war, noch konnte er sicher sein, dass Middlehurst nicht sofort nach der verlorenen Auktion aufgebrochen war. Die Nacht im Hotel war verlorene Zeit gewesen. Immer wieder schaute er weit voraus oder hielt auf einer Anhöhe an und überschaute das vor ihm liegende Land. Doch außer etlichen Schafherden und wenigen Hirten war nichts Besonderes festzustellen. Er wunderte sich noch über die Größe der Herden und es fiel ihm auf, dass deren Rasse nicht die gleiche war, wie er sie üblicherweise, und meist in kleinen Gruppen, aus den Highlands kannte. Sie erschienen ihm auch kräftiger und gut in der Wolle.

Nach seiner Berechnung müsste Middlehurst, falls er vor ihm unterwegs war, einige Stunden Vorsprung aufweisen. Er ging nicht davon aus, dass er diesen wettmachen könnte, selbst wenn er ohne Unterbrechung weiter ritt. Hinzukam, dass der Oberst mit der Kutsche unterwegs war, also jederzeit schlafen konnte und nur auf den Wechselstationen zuwarten musste, bis neue Pferde eingespannt waren. Und die zwei üblichen Kutscher würden abwechselnd auf dem Kutschbock dösen können. Er selbst würde irgendwann gezwungen sein, sich einen kurzen Schlaf zu gönnen. Aber auch das Pferd brauchte Zeit für die Erholung und zum Grasen und Saufen. So oder so würde er sicher noch zwei oder drei Tage vor sich haben, bis er zurück in der Brennerei war und es war fraglich, ob seine Stute das durchhalten würde.

Als erstes würde er die Bewachung der Brennerei überprüfen und allenfalls mit Roderick und James für Verstärkung sorgen.

Falls bis dahin nichts geschehen war.

Nach einer unruhigen Nacht mit kurzem Schlaf trieb ihn der Hunger zur nächsten Wechselstation. Er besorgte sich eine Mahlzeit und Proviant für den nächsten Tag, dann fragte er in der Kneipe und bei den Pferdeknechten nach und gab ihnen eine Beschreibung von Middlehurst. Doch niemand wollte ihn gesehen haben. Seine Unruhe wurde dadurch nicht geringer.

Die Stute schien noch in guter Verfassung zu sein und er beschloss, sie weiter einzusetzen. Es ging gegen Mittag und sein Gefühl sagte ihm, dass er in der nächsten Nacht oder gegen Morgen sein Ziel erreicht haben würde.

Die Sonne stand schon tief, als er meinte, die eine oder andere Geländemarke zu erkennen. Er verschärfte das Tempo und atmete erleichtert auf, als er in der Ferne die Hauptstraße wahrnahm, die ihn in einige Stunden nach Blair Mhor bringen würde.

Als er sie erreicht hatte, musste er sein Pferd in den Schritt fallen lassen, denn immer wieder traf er auf Schafherden, die der Straße entlang getrieben wurden. Hie und da waren auch Soldaten unterwegs. Es schien ihm, als würden sie die Schafherden bewachen, denn sie sprachen sich mit den Treibern der Herden ab. Mehr und mehr wurden die zahlreichen Herden vom Weg zur Heide abgeleitet, um sie für die Nacht vorzubereiten.

Je mehr es dunkelte, desto weniger Betrieb herrschte auf der Straße und als die Nacht plötzlich hereinfiel, war er der einzige, der noch unterwegs war. Er ritt so schnell wie es die knappe Sicht erlaubte weiter und achtete darauf, die Abzweigung zur Brennerei nicht zu verpassen.

Als er sie erreicht hatte, ließ er seine Stute von Trab in den Schritt fallen. Der Boden war weich und dämpfte den Tritt der Hufe. Nicht das leiseste Geräusch außer dem leichten Schnaufen des Pferdes war zu hören. Er zog die Zügel an und verharrte. Totenstille. Er wollte das als gutes Zeichen werten, doch ein mulmiges Gefühl kroch in ihm hoch. Die Nacht ist nie ganz geräuschlos, dachte er, da sind Tiere auf der Jagd, da huschen Vögel im Gebüsch und da riecht es nach Erde, Gras und Blumen. Nicht nach Rauch. Er packte die Zügel fester. Der Geruch wurde stärker. Plötzlich nahm er entfernte Geräusche auf. Bald waren sie als leichtes Pferdegetrampel hörbar, das zum rhythmischen Galopp einer größeren Gruppe anschwoll. Er gab dem Pferd die Absätze und wich ein ganzes Stück vom Wege ab. Dann hielt er an, wendete und schaute zurück. Er sah die Silhouetten von rund einem Dutzend Berittener. Es kam ihm vor, wie wenn sie eine Rauchfahne hinter sich herzögen. Er lauschte ihnen nach und folgerte aus den Geräuschen, dass sie bei der Hauptstraße angelangt waren, dort kurz anhielten und dann nordwärts weiterzogen. Plötzlich war es wieder still. Der Rauchgeruch wurde stärker und stärker.

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