Carlo Fehn - Der falsche Tote

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Hauptkommissar Pytlik hat die Einladung einer Stockheimer Laienschauspielgruppe angenommen, in einem Theaterstück eine kurze Gastrolle zu übernehmen. Pytlik revanchiert sich damit bei einem Kollegen, der ihm einen Gefallen getan hatte. Alles läuft gut, bei den Proben kann der Kronacher Ermittler nach und nach auch verstehen, warum der Leiter der Gruppe, ein Stockheimer Unternehmer, nicht viele Freunde hat.
Und dann geschieht das Unfassbare: Die für die Schlussszene des Theaterstücks verwendete Waffe wurde von einem Unbekannten manipuliert. Durch einen glücklichen Zufall entkommt der Leiter der Schauspielgruppe diesem Anschlag, das Opfer ist der falsche Tote. Pytlik sucht im Umfeld des Ensembles nach der Nadel im Heuhaufen.

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Kurze Pause.

»Und ansonsten«, schob Pytlik fast belanglos hinterher, »muss ich sagen, die Art und Weise, wie Sie sich speziell heute hier aufgeführt haben, widerstrebt mir total. Ich habe mich gerne dazu bereit erklärt mitzuspielen. Ist auch für mich mal eine neue Erfahrung. Es hat mir bisher ganz gut Spaß gemacht und ich habe auch durchaus etwas dabei gelernt. Ich weiß nicht, ob das dazugehört oder ob Sie ein Klischee bedienen wollen, von dem Sie vielleicht selbst nicht wissen, ob es stimmt. Aber wenn Sie der Meinung sind, dass eine misslungene Generalprobe einfach dazugehört, dann haben Sie das heute ganz gut hinbekommen. Ich sehe hinter dem Ganzen aber durchaus noch etwas Anderes und das gefällt mir ganz und gar nicht.«

»Ach so! Was sehen Sie denn, Herr Hauptkommissar?«, bohrte Werner Schuster in einem fast etwas beleidigten Ton nach.

»Ihr Schwager hat mit seiner Beschreibung wohl nicht ganz unrecht, deswegen glaube ich auch nicht, dass Sie die Aufführung am Sonntag platzen lassen würden. Das würde nicht Ihrem Ego entsprechen. Die Leute würden dann ja fragen, warum und weshalb und dann hieße es am Ende vielleicht, der Werner Schuster hat es einfach nicht auf die Reihe bekommen. Ich glaube, das möchten Sie sich nicht antun, oder?«

Werner Schusters Augen wurden immer größer, sein schnappartiges Lachen hatte den Anflug von Verzweiflung. Nachdem er mit einigen kurzen Floskeln sein Entsetzen kundgetan hatte, drehte er sich zu den anderen Schauspielern und deutete nach kurzer Orientierung mit einer Hand auf Ralf Wich.

»Na super, Ralf, da muss ich mich ja noch mal ganz herzlich bedanken, dass du uns deinen Chef hier angeschleppt hast. Macht sich hier ja ganz toll als Moralapostel und Weltverbesserer. Bei der Polizei scheint das Leben ja ganz schön zu sein, aber ich kann euch sagen« – Werner Schuster wandte sich wieder an Pytlik und seine Stimme wurde klar und etwas drohend – »das Leben da draußen in der freien Wirtschaft als Unternehmer ist eben nicht so ein Zuckerschlecken, wie das in euren Uniformen vielleicht der Fall ist. Ich muss jeden Tag schauen, dass meine Mitarbeiter pünktlich am Monatsende ihr Geld bekommen und dazu gehört eben auch klare Kommunikation und ein klarer Plan. Und wenn irgendjemandem meine Art nicht passt, kann er mir das gerne sagen und wenn er will, kann er dann auch gerne gehen.«

Nach einer kurzen Pause beendete Werner Schuster den Abend vorzeitig.

»Dann bedanke ich mich für euer Kommen und hoffe, dass ihr am Sonntagabend alle gesund und munter hier seid und wir eine gute Premiere feiern können. Schönen Abend noch.«

Werner Schuster hatte es geschafft, mit seinen letzten Worten den Eindruck zu vermitteln, als wäre er das Unschuldslamm und von Pytlik zu Unrecht angegangen worden. Der Leiter der Schauspielgruppe packte seine Unterlagen zusammen und zog dieses Prozedere geduldig in die Länge. Wahrscheinlich wollte er Pytlik und den Anderen die Gelegenheit geben, vor ihm den Saal zu verlassen. Pytlik hatte kurz zu Ralf Wich hinübergeschaut, der aber nur leicht die Augenbrauen nach oben zog und mit einer lapidaren Handbewegung sagen wollte, dass sich sein Chef keine Gedanken machen müsse.

***

Es war bereits kurz vor 21 Uhr, als Pytlik sich im Gastraum an den Tresen neben Constantin Becker setzte, dem der Chef des Gasthofes gerade noch ein Bier und einen Korn dazu vor die Nase setzte.

»Darf ich?«, fragte Pytlik mehr rhetorisch, als dass er Constantin Beckers Antwort wirklich abgewartet hätte.

Der wiederum nahm Pytlik nur aus dem Augenwinkel wahr und trank zunächst den Schnaps mit einem Schluck aus. Danach schob er Anton Hofer das Glas über die Holztheke.

»Mach mir noch einen, Toni!«, bat er den Wirt mit angeschlagener Stimme. Pytlik bemerkte, dass Constantin Becker bereits viel von dem Schnaps getrunken haben musste. Er schien sehr frustriert und verärgert zu sein. Pytlik und Anton Hofer hatten Blickkontakt und es bedurfte keiner Worte, dass die Beiden sich verstanden.

»Machen Sie mir bitte auch ein Bier, Toni!«, bat Pytlik.

Constantin Beckers Kopf zuckte leicht nach rechts in Richtung des Hauptkommissars.

»Das geht auf meine Rechnung, Toni!«, wies Constantin Becker mit bereits leicht unsicherer Zunge an.

»Nein, lass mal Constantin!«, legte Pytlik eine Hand auf die Schulter seines Nebenmannes.

»Wenn ich sage, das geht auf mich, dann geht das auch auf mich! Klar, Herr Kommissar?«

Pytlik beließ es dabei. Nach und nach kamen auch die anderen Schauspieler in die Wirtschaft und setzen sich an eine lange Tafel. Der »Maxschacht« war – wie immer und vor allen Dingen am Schaschlik-Freitag – sehr gut gefüllt. Pytlik überlegte spontan, wie viel Spaß es machen würde und was es an Arbeit bedeutete, so ein Lokal zu führen. Vielleicht würde er irgendwann einmal gerne für einen oder zwei Tage mit dem Hofer Toni tauschen. Er wollte einfach mal dieses Gastwirt-Feeling erleben. Nachdem Anton Hofer dem Hauptkommissar das frisch gezapfte Bier serviert hatte, stieß dieser mit Constantin Becker an und auch der Wirt prostete den Beiden mit seinem Schoppen zu. Pytlik genoss den großen Schluck. Dann stupste er Constantin Becker noch einmal am Oberarm an. Vorher vergewisserte er sich, dass Werner Schuster nicht auch schon gekommen war.

»Sag mal«, begann Pytlik vorsichtig und umsichtig, »seit wann macht der Schuster das eigentlich schon? Ich meine, seit wann leitet er eure Schauspielgruppe?«

Constantin Becker schaute Pytlik an und fragte: »Gehen wir raus, eine rauchen?«

***

Es war ein sehr milder Septemberabend und die beiden Männer hatten sich etwas abseits auf dem Parkplatz postiert, um das Gespräch bei einer gemütlichen Zigarette fortzusetzen.

»Aber eins verstehe ich halt nicht«, wandte sich Pytlik an Becker.

»Der Mann hat eine sehr gut gehende Firma – was man so hört, aber das wirst du noch besser wissen als ich. Der ist ja auch in sämtlichen Clubs und Vereinen, soviel ich das weiß. Also, ohne dass ich euch jetzt da zu nahe treten will, aber Theater? Das passt doch irgendwie gar nicht zu dem oder täusche ich mich da?«

»Franz«, begann Constantin Becker. Pytlik und sein Gesprächspartner hatten schon sehr früh während der Proben einen guten Draht zueinander gefunden. Irgendwann hatten sie sich auf das »Du« geeinigt.

»Es ist halt einfach so: Wenn du am Ende des Monats in deine Bilanz schaust oder auf dein Konto, dann siehst du vielleicht, wie erfolgreich du bist oder warst, aber du bekommst ja erst einmal nichts dafür. Und wenn du dann im Golfclub oder bei diesem oder jenem Verein unter deinesgleichen bist, dann ist es nicht nur so, dass du nichts dafür bekommst, sondern du auch einfach nur eine Nummer bist unter vielen. Dieser Mensch, Werner Schuster – und da meine Schwester unglücklicherweise mit ihm verheiratet ist, weiß ich das ja noch umso mehr, mehr als ich es als sein Vertriebschef weiß – hat ganz viel Geld und – was auch immer das heißen mag – auch so etwas wie Macht. Aber eine Sache, die er für sein Ego einfach braucht, bekommt er jedes Jahr einmal, wenn wir unsere Aufführungen machen.«

»Applaus?«, hatte Pytlik mitgedacht.

Constantin Becker schmiss die Kippe auf den Parkplatz, pustete den Rauch aus und schaute Pytlik an.

»Applaus! Beifall! Anerkennung! Würdigung! Nenn es, wie du magst, Franz! In die Gesichter der Zuschauer zu sehen und dort die Bestätigung zu bekommen, was ich für ein toller Mensch bin, alle klatschen für das, was ich getan habe. Das ist diesem Typen einfach besonders wichtig und deshalb macht er das auch jedes Jahr.«

Nach einer kurzen Pause fuhr Constantin Becker fort.

»Aber für mich ist jetzt Schluss! So gerne ich das bisher auch gemacht habe, weil es ganz einfach auch einmal eine Herausforderung ist und dich ganz anders beansprucht, als wenn du immer nur Sport treibst. Für mich ist das Maß jetzt voll.«

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