Abbi Doris - Bis dein Herz zerbricht
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Amanda musste wieder lächeln und nahm einen weiteren Schluck Kaffee. Sie musste daran denken, wie sich seit damals alles entwickelt hatte. Denn es war eine recht seltsame Geschichte, die sie bis hierher führte. Zwei Männer kreuzten damals ihren Weg. Aber in ihrem Herzen war nur Platz für einen. Alles begann mit einem Job, der sie von Berlin nach Brüssel in die höchsten Finanzkreise führte......
Ein wichtiger Termin
Mit einem unguten Gefühl hatte sich Amanda in ihren Audi A3 gesetzt. Noch nie in ihrem Leben war sie so nervös gewesen. Schließlich hing von der heutigen Verhandlung ihre Existenz ab. Nachdenklich bahnte sie sich den Weg durch den Berliner Innenstadtverkehr. Sie hatte einen festen Termin und wollte auf keinen Fall zu spät kommen. Die Zentrale der Immobiliengesellschaft war in der Friedrichstraße, gleich in der Nähe des Bahnhofs. Von ihrem Coffeeshop in der Münzstraße waren es zwar nur wenige Kilometer, aber ihr kam es wie eine Ewigkeit vor. Jeder schien ihr heute den Weg versperren zu wollen. Sie sah auf die Uhr am Armaturenbrett.
„ Du hast noch genügend Zeit“, sagte sie leise zu sich selbst. Erleichtert ließ sie sich in den Sitz sinken und atmete tief durch. Wie würden sich die Herren ihr gegenüber wohl verhalten? Hatte sie überhaupt eine Chance, sich mit ihren Vorstellungen durchzusetzen? Sicherlich würde sie einer ganzen Horde schlitzohriger Anwälte gegenüber sitzen, die sie und ihren Pachtvertrag in der Luft zerreißen würden. Ihre beste Freundin Lena hatte ihr geraten, zu dem Termin doch ihren Anwalt Dr. Glowna mitzunehmen.
„Es könnte nicht schaden, professionelle Hilfe an der Seite zu haben“, meinte Lena. Doch Amanda war selbst ein Profi. Schließlich hatte sie einen Master in Betriebswirtschaft und für ihre Diplomarbeit, “Gesellschaftsverträge im Europäischem Raum“ großes Lob geerntet. Doch was ihr jetzt bevorstand, hatte mit ihrem Kenntnisstand nur wenig zu tun. Es ging um einen Pachtvertrag. Nur ein simpler einfacher Pachtvertrag für einen Laden in Berlin Mitte. Doch an diesem Vertrag hing ihre Existenz und die ihrer Freundin Lena. Vor knapp einem Jahr hatten sie diesen Laden in einem ziemlich heruntergekommenen Haus in der Berliner Münzstraße gepachtet. Das Haus im Biedermeierstil hatte ein ganz besonders Flair und lag zudem äußerst günstig in der Nähe des Alexanderplatzes. Als Amanda damals ihren Job verlor, weil ihre Firma Semifinanz wegen der Finanzkrise Insolvenz anmelden musste, hatte Lena die zündende Idee, sich mit einem Coffeeshop selbstständig zu machen. Zunächst hielt Amanda dies für keine gute Idee. Schließlich war die Finanzkrise gerade auf dem Höhepunkt und keine Bank würde zu diesem Zeitpunkt Geld verleihen.
Keiner wusste genau, wie es weiter gehen würde. Eine Weltwirtschaftskrise war ja auch nicht auszuschließen. Aber nach 2 Flaschen Prosecco hatte Lena sie überzeugt.
„Wenn alle so denken, wird es wirklich zu einer Weltwirtschaftskrise kommen“, war Lena überzeugt. „Jemand muss schließlich den Anfang machen, und den Mut haben, neu anzufangen“, lachte Lena. „Und wenn die anderen sehen, dass zwei Mädchen den Mut haben, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, werden die es uns gleichtun wollen.“
Irgendwie hatte Lena damit recht. Lena war es auch, die den Laden zufällig entdeckt hatte.
„Du bist verrückt Lena“, hatte sie damals gesagt. „Das können wir uns nicht leisten. Ein Laden am Alex kostet zu viel Miete.“ Doch Lena überzeugte Amanda erneut. Sie hatte herausgefunden, dass das Haus seit vielen Jahren unter Zwangsverwaltung stand, und der Laden wegen des teilweise enormen Unterhaltungsrückstandes zu einer Pacht angeboten wurde, die für diese Gegend einfach lächerlich niedrig war. Als Amanda das erste Mal den Laden betrat, stellten sich ihre Nackenhaare auf. Kaputte Fenster und Türen, keine Heizung und vor allem - es roch fürchterlich. 20 Jahre war hier ein Laden für Tierfutter und genauso roch es. Amanda war mehrmals kurz davor, sich zu übergeben. Nur mit einem Taschentuch vor Mund und Nase, welches sie vorher mit Parfüm getränkt hatte, war eine Besichtigung der Räume überhaupt möglich. Selbst der Verwalter verließ mehrfach fluchtartig den Laden, um nach Luft zu schnappen. Aus diesem Grund hatten wohl alle bisherigen Interessenten die Nase gerümpft und dankend abgelehnt. Lena schien das nicht abzuschrecken. Sie strahlte über das ganze Gesicht und hatte dem Zwangsverwalter schon im Vorfeld zugesagt. Wenn es nicht so fürchterlich gerochen hätte, würde sie auch voll auf Lenas Seite stehen. Doch es hatte den Anschein, als würden überall in den Räumen dutzende Leichen vergraben sein, die nachts aus ihren Gräbern hervor krochen und ihr Unwesen trieben. Amanda schauderte bei dem Gedanken und eine Gänsehaut lief ihr über den Rücken. Jede Sekunde rechnete sie damit, dass eine Hand zwischen den Dielen hervor schoss, und sie am Bein in die Tiefe gezogen werden würde. Wäre sie jetzt allein gewesen, hätte sie wahrscheinlich schreiend die Flucht ergriffen, und wäre erst am Stadtrand stehen geblieben. Aber so blieb sie immer in der Nähe des Verwalters, der seiner Gesichtsfarbe nach, im Falle eines Falles auch keine große Hilfe gewesen wäre. Wahrscheinlich wäre er sogar noch vor Amanda aus dem Laden geflüchtet. Nur Lena schien glücklich zu sein. Sie kramte im Gerümpel herum als wenn es gar nichts wäre. Der Laden war übrigens recht geräumig und bestand aus drei Räumen, zwei Toiletten und dem Verkaufsraum mit großem Schaufenster. Allein der Verkaufsraum war für einen Coffeeshop groß genug und bot sogar Platz für mehrere Tische. Die Decken waren wie in Berliner Altbauten üblich sehr hoch und mit Stuckbändern verziert. Doch war alles recht vergilbt und unsauber. Vor diesem Hintergrund waren die Vertragsbedingungen – wenn man vom Zustand des Ladens absah - äußerst günstig. Also machten sie den Pachtvertrag. Sichtlich erleichtert ging der Verwalter auf alle Bedingungen und Extraklauseln ein, die Amanda ihm diktierte. Schon zwei Tage später kam eine Baukolonne und brachte den Laden in einen Vertragsmäßigen Zustand. Auf Kosten der Verwaltung wurden nun Fenster und Türen repariert, neue Heizkörper installiert und die Wasser und Abwasseranschlüsse erneuert. Alles andere, der gesamte Innenausbau war laut Vertrag Sache der Pächter. Dafür wurde der Pachtvertrag auch für die Laufzeit von 10 Jahren abgeschlossen. Zudem gab es noch eine Option auf weitere 5 Jahre. Gerade auf dieser Klausel hatte Amanda bestanden. Sie wollte sichergehen, dass sie, nachdem sie Geld und Arbeit in den Laden gesteckt hatten, nicht plötzlich die Kündigung erhalten würden. Wie wichtig gerade diese Klausel war, sollte sich bald zeigen. Ein Tag nachdem die Bauleute verschwunden waren, standen beide mit Atemschutzmasken, Eimern und Reinigungsmitteln bewaffnet, im Laden und putzten schrubbten sich die Seele aus dem Leib. Nach drei Tagen hatten sie geschafft, woran Amanda nie geglaubt hatte. Der Laden roch wie eine frische Meeresbrise mit einem Hauch Vanille. Doch wie sollte es mit dem Umbau weitergehen. Der Laden war zwar Sauber, aber einladend sah er nicht gerade aus. Neue Toiletten mussten her, eine Küche mit Backofen sollte eingebaut werden. Amanda schlug verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammen, während Lena immer mit einem Lächeln umherlief. Zum Glück hatte Amanda einen guten Freund aus ihrer Studienzeit, der sich gerade mit solchen Bauarbeiten bestens auskannte. Peer Stein, seines Zeichens Bauingenieur, sagte natürlich zu und hatte bald alle Fäden in der Hand. Die Kosten jedoch überstiegen jede Vorstellung. Amanda hatte von Semifinanz zwar eine satte Abfindung erhalten. Aber schon die Umbau,-und Malerarbeiten kosteten ein kleines Vermögen. Von der Einrichtung zum Coffeeshop ganz zu schweigen. Als Amanda die Kostenvoranschläge der Einrichtungsfirmen studierte, sah sie sich schon Obdachlos unter einer Brücke liegen. So schamlos und übertrieben teuer waren die Angebote. Allein der Kaffeeautomat sollte mehrere tausend Euro kosten. Nach einigen Recherchen im Internet, fand sie schließlich ein Unternehmen in Waren an der Müritz, welches gebrauchte aber überholte Ladeneinrichtungen zu einem Bruchteil der Preise anbot, die sie von den anderen Firmen angeboten bekommen hatte. Zusammen mit Lena und Peer machte sie sich auf den Weg. Und tatsächlich. Sie fanden eine so gut wie neuwertige Ladeneinrichtung, die mit gelben und Nuancen von rötlichen Pastelltönen wie extra angefertigt in ihre Räumlichkeiten passte. Der Chef der Firma war sehr nett und hilfsbereit und sagte sogar zu, die Einrichtung zu liefern und gegen einen lächerlich kleinen extra Obolus einzubauen. Sie machten den Deal, und hatten zwei Wochen später ihren fertig eingerichteten Coffeeshop. Sie waren zwar pleite aber glücklich. Über dem Laden prangte in dunkelbraunen, von hinten indirekt beleuchteten Buchstaben: MOKKA-BAR . Diesen Namen hatte Lena ins Spiel gebracht, nachdem ihr dieser Schriftzug im Traum erschienen war. Als der Laden fertig war, standen sie alle draußen und hatten Tränen in den Augen, als Peer die Beleuchtung einschaltete. Überall standen Leute und klatschten Beifall, weil der Laden sehr schön geworden war. Sie hatten dafür auch wochenlang von früh bis spät hart gearbeitet. An manchen Tagen kamen sie erst nach 22.00 Uhr ins Bett. Aber die Arbeit hatte sich gelohnt. Sie hatten in relativ kurzer Zeit viel erreicht. Die Eröffnung eine Woche später war jedoch anfangs ein Fiasko. Die Leute stürmten förmlich den Laden. Mit diesem Run auf ihre Bar hatten sie nicht gerechnet. Innerhalb weniger Stunden waren sie so gut wie ausverkauft. Wenn Anna - Peer´s Frau - nicht gewesen wäre, und für Nachschub gesorgt hätte....
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