Manfred Kluge - 18 Geisterstories

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18 Geisterstories: краткое содержание, описание и аннотация

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Schaurige Geschichten von klassischen und modernen Gespenstern. 
Ausgewählt und herausgegeben von Manfred Kluge.
Inhalt: Laertes Karl Hans Strobl Vier Geister in ›Hamlet‹ Fritz Leiber Das arme alte Gespenst Heinrich Seidel Die Klausenburg Ludwig Tieck Der Geisterberg Gustav Adolf Becquer Gäste zur Nacht Alexander Puschkin Der schwarze Schleier Charles Dickens Das weiße Tier Ein Nachtstück Georg von der Gabelentz Das geheimnisvolle Telegramm Anonymus Der geraubte Arm Vilhelm Bergsöe Die Nacht von Pentonville Jean Ray Das Gespenst Knut Hamsun Der Geist Frederic Boutet Die Kleinodien des Tormento Paul Busson Altersstarrsinn Robert Bloch Der Spuk von Rammin Hanns Heinz Ewers Reitet, Colonel! Mary-Carter Roberts Die Stimme aus dem Jenseits Werner Gronwald

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Freddy würde mich für verrückt erklären, wenn ich ihn jetzt mitten in der Nacht fragen würde, wie seine Schwester Myrna voriges Jahr ums Leben gekommen ist. Darüber hat er noch nie mit mir gesprochen. So weiß ich nur auf Umwegen, daß Myrna vor vierzehn Monaten tödlich verunglückt ist.

Als vor den Fenstern meines Apartments neblig trüb der Morgen dämmert, ist mein Entschluß gefaßt. In wenigen Stunden startet Freddys Maschine nach New York. Mir bleibt nur noch diese kurze Zeitspanne.

Eine Stunde später habe ich telefonisch von einer schläfrigen Stimme in der Friedhofsverwaltung erfahren, daß Myrna Thompson am 12. Oktober 1970 gestorben ist. Gleich darauf bin ich auf dem Wege zum Zeitungsarchiv. Aber ich muß warten, bis ich endlich in nervöser Hast die Zeitungen vom 13. bis 17. Oktober 1970 durchblättern kann.

Wenige Minuten später habe ich drei Zeitungsnotizen gelesen, und jetzt ist mir alles klar! Ich rase zur nächsten Telefonzelle und rufe Freddy an. Gottlob! Er ist noch da!

»Freddy, war dein Stiefbruder Malcolm etwa heute morgen noch bei dir?« frage ich sofort.

»Ja, der war da«, antwortet er ungeduldig. »Aber Pamela, ich habe jetzt wirklich keine Zeit mehr. Das Taxi wartet schon. In einer Stunde geht mein Flugzeug. Bis nächste Woche –«

»Freddy!« rufe ich verzweifelt. »Dein Gepäck! Du mußt sofort nachsehen –«

Aber er hat schon abgehängt. Mein Gott! Was soll ich nur tun? Die Polizei alarmieren? Die würden mich doch nur auslachen!

Ich bin mitten in der City, und Freddy wohnt nur zehn Autominuten vom Flughafen entfernt. Dreimal sause ich noch bei Rot über die Kreuzung und übertrete mit meinem Mini-Morris sämtliche Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Aber ich muß es schaffen! Ich muß! Dreihundert Menschen fliegen mit dieser Jumbo-Jet nach New York!

Als ich durch die Halle renne, werden die Passagiere für Flug Nummer B 609 um 11 Uhr 03 nach New York gerade per Lautsprecher aufgerufen. Ich haste durch die Paßkontrolle und höre Beamte hinter mir wütend rufen.

»Freddy!«

Ich erwische ihn, als er mit seinem Bordkoffer gerade zum Ausgang schlendert. Er starrt mich ganz verblüfft an.

»Hat dir Malcolm etwas mitgegeben?« rufe ich atemlos.

Er nickt erstaunt. »Ja, für seine Freundin eine Schachtel Weinbrandpralinen. Die sind drüben verboten, und ich habe sie hier –«

Da zerre ich schon den Reißverschluß der Außentasche seines Bordkoffers auf und ziehe die Schachtel im bunten Geschenkpapier hervor.

»… die Uhr … buntes Papier … nicht mitnehmen«, höre ich die Geisterstimme der Frau aus dem Meer wieder raunen.

Und als ich die Schachtel jetzt ans Ohr halte, höre ich auch ganz deutlich ein dumpfes Ticken!

Polizeibeamte umringen uns inzwischen schon. Ich halte ihnen die Schachtel im bunten Geschenkpapier hin und gebe eine hastige Erklärung.

Zehn Minuten später haben wir die schreckliche Gewißheit. Die ›Pralinenschachtel‹ enthält eine Zeitzünder-Uhr und eine hochexplosive Sprengladung, die die Jumbo-Jet in zwei Stunden mit über dreihundert Menschen an Bord hoch über dem Atlantik zerrissen hätte.

Seither ist mir die Frau aus dem Meer nie mehr erschienen. Vielleicht weil der Mord an ihr jetzt seine Sühne findet. Man hat Freddys Stiefbruder Malcolm verhaftet. Er steht unter Mordanklage, nachdem festgestellt wurde, daß er auf Freddys Leben für den Flug nach New York eine Unfallversicherung in Höhe von zwanzigtausend Pfund abgeschlossen hatte.

Genauso hoch hatte Malcolm seinerzeit die Insassenversicherung abgeschlossen, bevor er die bedauernswerte Myrna am 12. Oktober 1970 mit der versteckten Zeitzünderbombe an Bord seines Motorbootes in ihren sicheren Tod schickte.

Seither macht Freddy keine spöttischen Bemerkungen mehr, wenn von Geistern und Stimmen aus dem Jenseits gesprochen wird. Ich habe auch keine spiritistische Sitzung mehr mitgemacht. Ich habe Angst – vor meinen eigenen übersinnlichen Fähigkeiten.

Примечания

1

Das Ouija-board, eine sehr umstrittene parapsychologische Versuchsmethode, wird in spiritistischen Sitzungen zur Anrufung und Befragung der Geister verwendet: Ein Glas, von der Hand der Sitzungsteilnehmer leicht berührt, rutscht auf einem Brett, das mit den Buchstaben des Alphabets versehen ist, hin und her und bildet durch die Abfolge der Buchstaben Worte, die man als Botschaften aus dem Jenseits lesen kann. (Anm. d. Übers.)

2

Die Regenz ist ein altertümliches Gebäude unweit der Kopenhagener Universität, in welchem eine Anzahl ärmerer Studenten freie Wohnung erhält.

Anm. des Übersetzers.

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