Simon Green - Das Regenbogen-Schwert

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Das Regenbogen-Schwert: краткое содержание, описание и аннотация

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Prinz Rupert wird ausgeschickt, um in den Wäldern einen Dra­chen zu erlegen. Nicht so sehr, damit er sich bewährt, als um ihn loszuwerden, denn es kann nur einen Thronerben geben und Prinz Rupert ist nun einmal der Zweitgeborene. Doch als der Prinz und sein melancholisches, sprechendes Einhorn tatsächlich auf einen Drachen treffen, entpuppt sich dieser als alt, müde und Schmetterlingssammler. Darüber hinaus tyrannisiert den kamp­fesmüden Drachen eine schlagkräftige Prinzessin, die vor ihrem Bräutigam ausgerissen ist.
Als das Königreich von einer immer stärker werdenden Dunklen Macht bedroht wird, ist Prinz Rupert plötzlich der Einzige, der sich der drohenden Gefahr entgegenstellen kann. Gemeinsam mit seinem Einhorn, der Prinzessin und dem Drachen bricht er auf, das größte Abenteuer seines Lebens zu bestehen…

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»Was geht hier vor?«, stöhnte Julia. »Weshalb kann ich mich nicht rühren?«

»Das liegt an seinem Schwert«, stieß der König mühsam hervor. »Es ist das Curtana. Er muss es an sich genommen und versteckt haben.«

»Ganz recht«, sagte der Astrologe. »Ich musste doch sichergehen, dass ihr meinen Herrn und Meister gebührend begrüßt!«

»Willkommen«, drang eine leise, zischelnde Stimme aus den Schatten. »Willkommen, meine lieben Freunde! Ich habe euch erwartet.«

Rupert hielt mit letzter Kraft den Kopf aufrecht, während sich eine hoch gewachsene Gestalt aus den Schatten am Rande der Lichtung löste. Nach und nach nahm sie Substanz und Realität an, wie ein Albtraum, der sich in Fleisch und Blut verwandelt. Der Dämonenfürst war mindestens zweieinhalb Meter groß und so hager, dass er fast ausgezehrt wirkte. Seine totenbleich schimmernde Haut war in schwarze Lumpen und Fetzen gehüllt, und unter der breiten Krempe seines Schlapphuts glommen zwei rote Augen, die unverwandt zu ihnen herüberstarrten. Das Gesicht des Dämonenfürsten war kaum zu erkennen, wirkte jedoch irgendwie unfertig und verschwommen. Der Anblick seiner hilflosen Feinde auf dem Boden der Waldlichtung entlockte ihm ein Grinsen, das seine spitzen Zahnreihen entblößte. Dann schoss er mit der Eleganz und Schnelligkeit einer Spinne auf König Johann zu und riss ihm Felsenbrecher aus der Scheide. Das Schwert schien in seiner Skeletthand zu erschauern.

»Ein nettes Spielzeug«, sagte der Dämonenfürst. »Es gab eine Zeit, da hätte es mich durchaus besiegen können.«

Mit einer schnellen, fließenden Bewegung zerbrach er die Klinge über dem Knie und warf die Stücke achtlos beiseite.

Rupert glaubte in weiter Ferne einen gequälten Schrei zu hören, der allmählich verstummte. Der Dämonenfürst wandte sich dem Astrologen zu und streckte gebieterisch die Hand aus. Thomas Grey sprang auf, eilte zu seinem Meister und überreichte ihm das Curtana. Der Herr der Finsternis wog das Schwert in der Hand, und die glühende Klinge begann lichterloh zu brennen. Innerhalb weniger Sekunden verwandelte sich das Schwert des Zwangs in eine Pfütze aus geschmolzenem Metall, in der ein paar geschwärzte Edelsteine schwammen. Rupert stemmte sich gegen die unsichtbare Kraft, die ihn festhielt. Der Druck schien nachzulassen, aber noch war der Bann der Wilden Magie nicht gebrochen.

»Du hast deine Sache gut gemacht, Sklave«, sagte der Dämonenfürst zu Thomas Grey, der sich tief verneigte. »Alle meine Feinde sind nun an einem Ort versammelt, und von den Schwertern, die mir hätten schaden können, ist keines mehr übrig!«

Er unterbrach sich plötzlich und war mit einem Satz bei Julia, die verstohlen die Hand ausstreckte, um das Schwert, das ihr entglitten war, wieder an sich zu nehmen. Sie hatte eben den Griff ertastet, als der Fuß des Dämonenfürsten mit voller Wucht auf ihre Finger niederstampfte. Das Geräusch splitternder Knochen drang unheimlich laut durch die Stille.

Der Herr der Finsternis zerquetschte Julias gebrochene Hand unter seinem Absatz, aber sie biss die Lippen zusammen und gab keinen Laut von sich. Er lachte heiser, weidete sich einen Augenblick an ihrem schmerzverzerrten Gesicht und wandte sich dann wieder dem Astrologen zu. Selbst im schwachen Licht der Flammen konnte Rupert erkennen, dass Julias Hand nur noch ein Brei aus Blut und Knochenfragmenten war. Als sie dennoch das Schwert zu heben versuchte, klirrte es zu Boden. Der Dämonenfürst drehte sich nicht einmal nach ihr um. Er nahm elegant auf dem Thron aus morschem Holz Platz, winkte den Astrologen an seine rechte Seite und blickte kalt auf seine besiegten Feinde herab.

»Nun«, begann er mit leiser Stimme, »habt ihr mir nichts zu sagen? Schließlich musstet ihr lange genug auf diese Begegnung warten… Willst du den Anfang machen, Drache?

Schließlich sind wir beide von der gleichen Art. Du und ich, wir haben noch die Zeit erlebt, als die Erde jung war und wir zu den Mächtigen dieser Welt zählten. Seit damals, seit der Mensch auf den Plan trat, hat sich viel verändert. Du bist alt geworden, Drache, alt und schwach. Die Magie verlor nach und nach ihre Kraft, genau wie du. Aber nun steht der Blaue Mond voll am Himmel, und die Wilde Magie ist zurückgekehrt. Vergiss die Menschen, sei mir Untertan, und du wirst erleben, wie die Drachen wieder zu Ruhm und Ansehen gelangen!«

Der Drache kämpfte grimmig gegen die Zauberkräfte an, die ihn gefangen hielten, und hob mühsam den großen Kopf.

»Antworte!«, herrschte ihn der Dämonenfürst an.

»Fahr zur Hölle!«, sagte der Drache. »Julia und Rupert sind meine Freunde. Ich denke nicht daran, sie an den Herrn über ein paar verfaulte Baumstämme zu verraten.«

Ein Feuerstrahl schoss aus seinem Maul, konnte jedoch den Dämonenfürsten nicht erreichen. Die Flammen sanken kraftlos zu Boden und wurden vom Moos erstickt.

»Dummes Tier!«, fauchte der Dämonenfürst. »Schlaf weiter!«

Die Augen des Drachen fielen zu, und sein Kopf sank schwer vornüber. Der Herr der Finsternis schlenderte zu ihm hinüber und trat ihm mit voller Wucht ins Gesicht. Aus dem Maul des Kolosses floss goldenes Blut. Der Dämonenfürst versetzte ihm einen zweiten Tritt.

Rupert zog langsam ein Knie unter dem Körper an, ein kraftraubendes Unterfangen, da ihn der Bann des Dämonenfürsten immer noch gegen das Moos presste. Er sah, dass sein Schwert zwischen ihm und dem König lag. Ein einziger Sprung würde ihn in Reichweite der Waffe bringen, aber der Zwang des Curtana ließ nur allmählich nach. Rupert brachte das zweite Knie in die richtige Stellung. Geduldig und mit kaltem Zorn wartete er auf den Moment, da er sich wieder frei bewegen konnte.

»Du hast das alles von langer Hand geplant, Thomas«, sagte König Johann mit matter Stimme. Das Feuer in seinen Augen war erloschen, und sein Gesicht erinnerte an eine starre Maske, der das Entsetzen und der Schmerz jeden Ausdruck geraubt hatten. »Der vergiftete Wein, der die anderen Magier tötete – das war dein Werk.«

Der Astrologe lachte selbstzufrieden.

»Warum?«, stöhnte der König. »Warum hast du dich gegen das Waldkönigreich – gegen mich – gewandt?«

»Antworte ihm, Sklave!«, befahl der Dämonenfürst. »Seine Verzweiflung belustigt mich.«

»Du, Johann!« Thomas Grey verzog das Gesicht zu einem bösartigen Grinsen. »Du und dein verdammter Thron! Dreißig Jahre und länger bestand meine Aufgabe darin, dich zu stützen und deine Entscheidungen zu treffen, aber welchen Lohn erhielt ich dafür? All die Jahre lebte ich in deinem Schatten, erledigte die Dreckarbeit für dich, während du immer reicher und mächtiger wurdest. Ich hätte es weit bringen können, Johann! Ich hätte es bis zum Meister aller Magier bringen können! Aber ich gab meine eigenen Pläne auf, weil du mich brauchtest. Ich hätte einen weit besseren König abgegeben als du. Das sagten viele Leute. Aber nein, ich hielt dir die Treue.

Du warst mein Freund. Aber dann, viele Jahre später, musste ich erkennen, dass ich keinen Deut mehr Macht, Ansehen oder Reichtum besaß als an jenem Tag, da ich dir als Hofastrologe Gefolgschaft schwor.«

König Johann starrte ihn an und merkte nicht, dass ihm die Tränen über die eingefallenen Wangen liefen. »Thomas…

wir waren seit unserer Kinderzeit Freunde…«

»Aus Kindern werden irgendwann Erwachsene, Johann.«

»Hasst du mich wirklich so sehr?«

»Mehr, als du dir vorstellen kannst. Ich habe mich seit Jahren auf diesen Augenblick gefreut. Seit vielen, vielen Jahren.«

»Du…«, fuhr der König stockend fort. »Du warst es, der den Vorschlag machte, den Dämonenfürsten anzurufen!«

»Natürlich«, erwiderte der Astrologe ruhig. »Nur mit seiner Unterstützung konnte ich den Thron für mich gewinnen.«

Er verstummte, als ihm der Dämonenfürst eine Hand schwer auf die Schulter legte. Die langen Klauen bohrten sich in sein Fleisch, bis ihm Blut über den Arm lief, aber er zuckte nicht zusammen und gab keinen Schmerzenslaut von sich.

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