Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Eines Tages mochte es durchaus soweit kommen. Denn ihre geheime Liebe war verboten. Er war der Erbe des Feldglöck-Clans, und sie die Erbin der Shrecks. Zwei Familien, die seit Generationen verfeindet waren. Die Hochzeit, die für diesen Nachmittag zwischen einem unbedeutenden Vetter Finlays und einer unbedeutenden Base Evangelines arrangiert worden war, hatte bereits ein gutes Dutzend blutiger Auseinandersetzungen heraufbeschworen. Und daß die beiden Erben der Clans heiraten würden – undenkbar! Eines der beiden Häuser würde unausweichlich vom anderen verschlungen werden, aber nicht, ohne daß vorher ein massives Blutbad auf beiden Seiten seine Opfer gefordert hätte. Er war ein Feldglöck, und sie war eine Shreck. Sie hatten einfach Todfeinde zu sein, bis an ihr Ende und noch darüber hinaus.

Nur, daß die Sache nicht so einfach war. Sie hatten sich auf einem Maskenball kennengelernt; keiner hatte gewußt, wer der andere war, bis es viel zu spät gewesen war, und sie hatten sich heftig ineinander verliebt. Es geschah so schnell, doch es änderte ihrer beider Leben für immer. Und jetzt lebten sie nur noch für die kurzen ungestörten Augenblicke, die sie sich davonstehlen konnten, immer in dem Bewußtsein, daß eine Entdeckung Schande und wahrscheinlich sogar den Tod über sie bringen würde. Manche Skandale waren so unmöglich, daß sie einfach nicht toleriert werden durften.

Finlay hielt Evangeline in seinen Armen und vergrub das Gesicht in ihrem Haar. Sie roch so unglaublich gut. Sie schien ihm so klein und verletzlich, so sehr der Gnade gewaltiger, zermahlender Kräfte ausgeliefert, die sich nicht im mindesten um sie scherten. Wenn er gekonnt hätte, er wäre lieber davongerannt und hätte sein Leben irgendwie voller Schmerz und Trauer zu Ende gelebt, als sie in Gefahr zu bringen, aber das konnte er genausowenig wie sie. Nicht mehr. Sie war alles, wovon er je zu träumen gewagt hatte, und sie zu verlieren hätte bedeutet, sein Herz herauszureißen und wegzuwerfen.

Sie kuschelte sich erneut an ihn wie ein kleines Kind oder ein verängstigtes Tier, und nach und nach verlangsamte sich ihrer beider Atem.

»Das Risiko hierherzukommen ist einfach zu groß für dich«, murmelte er in ihr Ohr. »Man könnte dir folgen.«

»Niemand ist mir gefolgt«, sie blickte nicht zu ihm hoch.

»Ich habe einen Esper benutzt, um sicherzugehen. Und wer würde mich in dieser Verkleidung schon erkennen? Hier gibt es so viele Barmherzige Schwestern , die sich um die Verletzten und die Sterbenden kümmern. Niemand erinnert sich je an das Gesicht einer Nonne. Ich mußte einfach kommen, Finlay.

Ich hörte von der Kreatur, die sie auf dich gehetzt haben. Ich mußte sicher sein, daß dir nichts zugestoßen ist.«

»Wie ich dir immer wieder sage: Es gibt nichts, weswegen du dir Sorgen machen müßtest. Ich bin der Beste, mein Liebling. Ich war noch nicht einmal ernsthaft in Gefahr heute.«

»Ja, das sagst du immer wieder, aber jeder kann einmal einen schlechten Tag erwischen oder eine falsche Bewegung machen. Ich wünschte…«

»Ich weiß. Aber ich kann nicht damit aufhören. Ich brauche es genausosehr, wie ich dich brauche. Es ist ein Teil dessen, was mich ausmacht. Ich könnte nicht einfach damit aufhören und noch immer der Mann sein, den du liebst. Evangeline…«

»Ich weiß es selbst, Liebster. Es ist nur, daß ich mich so um dich ängstige. Ich hätte nie geglaubt, daß einmal jemand wie du in mein Leben treten könnte, jemand, der mir so viel bedeutet. Ich hasse alles, was zwischen uns kommen könnte.«

»Hör auf. Es ist unnötig.« Finlay schob sie sanft von sich und blickte in ihr Gesicht. Evangelines dunkle Augen umklammerten ihn wie eine eiserne Faust. »Du bist immer in meinen Gedanken, meine Liebe. Du bist immer bei mir. Ich habe sogar mein Schwert auf deinen zweiten Vornamen getauft.«

»Ich kann gar nicht sagen, wie dankbar ich dir dafür bin«, entgegnete Evangeline trocken. »Andere Liebende schenken sich Blumen oder Schmuck, und nach mir wird ein Schwert benannt.«

»Es ist ein gutes Schwert.«

»Das macht natürlich einen Unterschied.« Ihr Gesicht umwölkte sich düster, und sie zog sich aus seinen Armen zurück.

»Wie geht es deiner Frau, Finlay?«

Er blinzelte unsicher. »Gut, so weit ich weiß. Wir sehen uns nicht häufiger als unbedingt notwendig. Sie lebt ihr Leben, und ich lebe meines. Solange wir uns nicht gegenseitig über den Weg laufen, geht alles glatt. Warum fragst du, meine Liebste? Du weißt, daß ich sie nie geliebt habe, genausowenig wie sie mich. Es war eine arrangierte Ehe, die einen Handel bekräftigen sollte. Ich würde mich augenblicklich von ihr scheiden lassen, wenn es einen Weg für uns beide gäbe, zusammen zu sein. Warum kommst du ausgerechnet jetzt mit diesem Thema?«

»Weil du und ich auf dieser Hochzeit heute nachmittag sein werden. Unsere Anwesenheit ist erforderlich. Aber was ist mit ihr? Was ist mit Adrienne? Wird sie ebenfalls anwesend sein?«

»Ich schätze ja. Aber wie ich die liebe Adrienne kenne, wird sie ihre Nase sofort nach ihrem Eintreffen in die Bowleschalen stecken. Mit ziemlicher Sicherheit ist sie schon lange vor Beginn der eigentlichen Zeremonie stockbetrunken. Mach dir keine Sorgen, meine Liebe. Wir werden eine Gelegenheit finden, zusammenzusein; wir müssen nur vorsichtig sein. Sehr vorsichtig. Niemand darf je von unserer Liebe erfahren, Evangeline. Ich weiß, du hoffst, daß sich die Dinge zwischen den Clans eines Tages ändern, aber das werden sie nicht.

Wenn sie etwas von uns erfahren, bricht ein Krieg aus.«

»Und was noch schlimmer ist«, sagte Evangeline, »wir werden uns nie wieder sehen.«

Finlay nahm seine Geliebte in die Arme und verschloß ihren Mund mit einem langen Kuß. Lange Zeit standen beide einfach nur da, und klammerten sich aneinander wie Ertrinkende, so fest, daß keine Kraft der Welt je imstande gewesen wäre, sie zu trennen.

Die politisch sensibelste Hochzeit des Jahres mit den am wenigsten zusammenpassenden Brautleuten fand in einem Ballsaal des Wolf-Clans statt. Unter Berücksichtigung des komplizierten Geflechts aus Intrigen, Falschheit und Blutrache, das den Clan der Feldglöcks mit dem der Shrecks verband, war das Gebiet des Wolf-Clans das neutralste Territorium, das sich nur irgendwie finden ließ. Beide Familien lagen seit langem im Streit mit den Wolfs, aber im Augenblick fanden wenigstens keine offenen Kampfhandlungen statt. Sie waren sicher alles andere als Verbündete, und sie würden höchst wahrscheinlich auch nie Freunde sein, aber es war immer noch besser, sich mit seinen Feinden einzulassen und wachsam zu sein, als mit Freunden, die sich unvermittelt und unerwartet gegen einen wenden konnten. Also hatte man sich auf den Wolf-Clan als Gastgeber geeinigt, einen horrenden Preis gezahlt und das Versprechen abgeben müssen, sich anständig zu benehmen. Trotzdem hatten die Wolfs noch eine ganze Kompanie zusätzlicher Wachen aufgestellt.

Die beiden Familien brachten jede für sich eine kleine Armee von Sicherheitsleuten, Leibwächtern und sonstigen Beschützern mit, zusammen mit einer weiteren, nicht ganz so kleinen Armee von nahen und fernen Verwandten, Schranzen und Kriechern. In den oberen Gesellschaftskreisen war das persönliche Gefolge in der Öffentlichkeit von vitaler Bedeutung. Es zeigte die Macht einer Familie. Es ging nicht an, daß ein Feind auf die Idee kam, ein Familienoberhaupt könnte keine Loyalität unter seinen Verwandten und Verbündeten einfordern. Es wäre nicht… gesund. Außerdem liebten die Familien eine gute Schau.

Der Ballsaal selbst war groß und sehr prunkvoll eingerichtet. Wände, Boden und Decke waren dekoriert bis an die Grenze des Erträglichen, aber das war keineswegs unüblich.

Silberne und goldene Säulen und Pfeiler, verziert mit Efeuranken, die aus Jade geschnitzt worden waren, stützten die Decke. Der Boden war ein einziges großes Marmormosaik aus den Porträts bedeutender Wolf-Vorfahren und Bildern wichtiger Siege. Jedes einzelne Plättchen maß nur wenige Zentimeter im Quadrat und war mit Sicherheit bereits mehr, als sich eine gewöhnliche Familie hätte leisten können. Die Wände zeigten sich ständig verändernde holographische Szenerien, die von den Hauslektronen willkürlich aus jedem ihnen passend oder modisch erscheinenden Exterieur ausgesucht wurden. Die Decke zeigte ein Hologramm des Nachthimmels und große, wie Diamanten glänzende Sterne auf samtschwarzem Untergrund. Aber nur wenige Gäste hatten Interesse an dem zur Schau gestellten Reichtum. Sie waren mehr damit beschäftigt, sich gegenseitig zu beobachten.

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