Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Immerhin hätte es zu einem ausgemachten Skandal gereicht, wenn etwas davon an die Öffentlichkeit gedrungen wäre. Der Erbe eines der mächtigsten Adelshäuser kämpft gegen jeden, der sich ihm in der Arena stellt… meinen lieben Vater hätte der Schlag getroffen.«

»Du hast mir diese Geschichte noch nie erzählt«, sagte Georg. »Sicher, das meiste davon wußte ich bereits. Ich machte es mir zur Aufgabe, alles herauszufinden. Aber du wolltest nie darüber sprechen, also fragte ich nie danach. Was bringt dich dazu, deine Meinung so plötzlich zu ändern?«

Finlay zuckte die Schultern. »Ich habe nicht die leiseste Ahnung. Vielleicht liegt es einfach nur daran, daß ich heute da draußen zum ersten Mal meine eigene Sterblichkeit geschmeckt habe.«

Georg rümpfte die Nase. »Das wurde allerdings auch Zeit.

Nur weil du bisher immer gewonnen hast, bedeutet das noch lange nicht, daß du unbesiegbar bist. Du bist in letzter Zeit ein wenig anmaßend geworden. Du kannst so gut sein, wie du nur willst – es gibt immer irgendeinen, der besser ist. Das lehrt uns die Arena jeden Tag aufs neue.«

»Und wer zum Beispiel?« fragte Finlay herausfordernd. Er warf das Handtuch achtlos in eine Ecke und griff nach seiner normalen Kleidung.

»Nun, da wäre zum Beispiel Kid Death. Er ist jetzt der neue Lord Sommer-Eiland. Geh ihm nur schön aus dem Weg. Er ist verrückt.«

»Und das soll ihn unschlagbar machen?«

»Vielleicht nicht in der Theorie, aber in der Praxis ganz sicher. Es schert ihn nicht, wenn er stirbt – solange er seinen Gegner nur mit sich nehmen kann. Hör wenigstens einmal im Leben auf das, was ich dir sage, Freund. Ich habe dich nicht zum besten Kämpfer der Arena ausgebildet, damit ich dich an einen genialen Verrückten mit einem unbewußten Todeswunsch verliere.«

»Schon gut, ich habe verstanden.« Finlay setzte sich auf eine Bank und begann, seine kniehohen Lederstiefel anzuziehen. »Ich war vielleicht in letzter Zeit ein wenig zu zwanghaft mit meinen Kämpfen. Die Arena ist so einfach, geradlinig und unkompliziert im Vergleich zu den endlosen Ränken und Intrigen am Hof und der Politik in den oberen Schichten. Jedes verdammte Wort hat mindestens ein Dutzend Bedeutungen, jede Aussage ein Dutzend Ebenen, und man kann nicht einen Schritt hin, ohne über einen Konspirateur zu stolpern, der einem Verräter die Ohren vollflüstert. Zum Glück betrachtet mich meine Familie genauso wie alle anderen auch nur als einen Stutzer und Feigling; also läßt man mich meistens in Ruhe, weil ich sowieso zu nichts nutze bin. Es liegt nicht einmal Ehre darin, jemanden wie mich in einem Duell zu besiegen, und ich bin zu dumm, als daß man mir die Geheimnisse irgendwelcher Verschwörungen anvertrauen könnte. Ich habe von Anfang an gewußt, daß diese Rolle eine hervorragende Tarnung abgeben würde. Sie verschont mich vor Intrigen, schützt mein geheimes Doppelleben und ermöglicht mir unendliches Vergnügen. Ah, das Leben ist doch etwas Schönes, Georg. Obwohl der Tod noch viel mehr Freude bereitet.«

»Hoffentlich kannst du dir deine gute Stimmung noch eine Weile bewahren«, meinte Georg. »Du wirst sie nämlich nötig haben. Nur für den Fall, daß du es vergessen hast, Finlay: Du hast mich gebeten, dich daran zu erinnern, daß du heute Nachmittag zu einer Hochzeit mußt. Gib es zu – du hast es vergessen, oder? Es scheint eine ziemlich wichtige Angelegenheit zu sein; nur direkte Angehörige der beteiligten Familien sind eingeladen. Ein niederer Adliger wie ich würde nicht einmal an den Türstehern vorbeikommen.«

»Nun sei nicht gleich beleidigt«, sagte Finlay frisch und legte eine letzte Hand an seine Kleidung. Dann betrachtete er sich kritisch in dem mannshohen Spiegel an der Wand. »Es würde dir sicher nicht gefallen. Keine Aufregung, kein Blutvergießen, nur ganz entschieden freundliche Stimmen, dick machende Schlemmereien und minderwertiger Champagner.

Sicher, wenn man an solchen Dingen Interesse hat, dann ist es wahrscheinlich eine ziemlich wichtige Angelegenheit. Ein Vetter von mir, Robert Feldglöck, heiratet eine gewisse Letitia Shreck, und das soll die beiden Familien einander näherbringen. Nur eine arrangierte Hochzeit aus rein politischen und praktischen Gesichtspunkten. Die beiden Clans hängen sich gegenseitig schon länger an der Kehle, als sich jeder Lebende erinnern kann. Aber ausgerechnet jetzt benötigen wir unsere gegenseitige Unterstützung gegen gemeinsame Feinde, also müssen all die blutigen Fehden durch eine Hochzeit begraben werden. Es wird am Ende doch nicht funktionieren, wie immer, aber im Augenblick kümmert das keinen. Und wenn die beiden sich nach der Hochzeit nie wieder sehen, dann ist das auch egal – solange sie nur Sperma und Eier in einer der Samenbänke abliefern und offiziell verheiratet bleiben. Armer Robert, arme Letitia. Soweit ich weiß, haben sie sich noch nie im Leben gesehen.«

Georg lächelte. »Du wirst es schrecklich langweilig finden nach dem aufregenden Tag in der Arena.«

»Nicht unbedingt. Manchmal können Familientreffen gefährlicher sein als alles, was dir in der Arena begegnet. Überall lauern Fallen und Hinterhalte.«

Georg zuckte die Schultern. »Ich jedenfalls werde mich schön da raushalten. Schließlich bin ich auch nur ein unbedeutender Sohn aus einem unbedeutenden Haus.«

»Wenn sie nur wüßten«, grinste Finlay. »Früher oder später wirst du es leid sein, dich zivilisiert zu verhalten, und der Ruf der Arena wird zu laut. Du kannst genausowenig dagegen ankämpfen wie ich – es steckt uns im Blut.«

»Nein«, entgegnete Georg mit Bestimmtheit. »Ich bin aus diesem Alptraum aufgewacht und habe meinen Frieden gefunden. Ich bleibe nur noch so lange hier, bis auch du soweit bist, mein Freund.«

»Dann richte dich auf eine lange Wartezeit ein«, sagte Finlay tonlos. »Ich könnte selbst dann nicht damit aufhören, wenn ich es wollte. Die Arena ist alles, was mich am Verrücktwerden hindert.«

Georg hob eine Augenbraue. »Wenn man bedenkt, wo wir sind und was du hier tust, dann ist geistige Gesundheit ein ziemlich relativer Begriff.«

Plötzlich schwang die gesicherte Tür zum Gang auf, und die beiden fuhren herum. Es hätte unmöglich sein müssen! Das Sicherheitssystem war auf dem neuesten Stand der Technik.

Finlay ergriff sein Schwert Morgana, und Georg hielt unvermittelt einen Disruptor in der Hand. Eine Nonne! Ganz in ihre schwarze Tracht gehüllt, die Hände fromm gefaltet und die Kapuze ihres Umhangs weit in die Stirn gezogen, um ihr Gesicht zu verbergen, trat sie durch die weit offene Tür. Finlay hielt unbeeindruckt sein Schwert erhoben, und auch Georgs Waffe blieb weiter auf sie gerichtet. Die Barmherzigen Schwestern waren hier unten in den Katakomben nichts Außergewöhnliches, aber es hätte trotzdem auf keinen Fall möglich sein dürfen, daß sie ohne weiteres in Finlays private Räume eindringen konnte. Die Nonne blieb in respektvoller Distanz zu den beiden stehen, und die Tür fiel hinter ihr ins Schloß. Für einen gespannten Augenblick rührte sich keiner der drei vom Fleck. Dann hob die Nonne langsam ihre schlanken, aristokratischen Hände und legte die Kapuze zurück. Georg und Finlay stießen beinahe gleichzeitig den angehaltenen Atem aus und entspannten sich. Finlay senkte sein Schwert, und Georgs Disruptor verschwand aus seiner Hand, als wäre er nie dort gewesen.

»Evangeline!« rief Finlay und machte ein paar Schritte auf sie zu. »Du hast versprochen, daß du nicht wieder herkommen würdest! Es ist zu gefährlich!«

»Ich weiß«, erwiderte Evangeline Shreck. »Aber ich konnte nicht wegbleiben. Ich mußte dich einfach sehen.«

Plötzlich lag sie in seinen Armen, und sie küßten sich mit einer Leidenschaft, die den kleinen Umkleideraum wie einen Ofen aufheizte. Georg verdrehte die Augen nach oben, schüttelte den Kopf und ging nach nebenan, um den beiden ein wenig Privatsphäre zu lassen. Als sie alleine waren, klammerten sich die Liebenden aneinander wie verlorene Kinder in einem heftigen Sturm. Finlays Herz schmerzte in der Brust, und er schien keine Luft mehr zu bekommen. Es war immer das gleiche, wenn er Evangeline in seinen Armen hielt; er konnte einfach nicht fassen, daß jemand so Besonderes wie sie ausgerechnet ihn genauso liebte wie er sie. Die Arena wärmte sein Blut, aber Evangeline brannte in seinem Herzen wie eine reine, weißglühende Flamme. Ihr vertrauter Geruch stieg ihm wie eine Droge zu Kopf, aber sie war real und wirklich in seinen Armen, und ihre Hände gruben sich in seinen Rücken, als fürchtete sie, man könne sie jeden Augenblick von ihm wegziehen. Sie war seine große Liebe, seine eine und einzige, und er hätte für sie getötet, wäre für sie gestorben, hätte wirklich alles für sie getan.

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