Neil Gaiman - Sternwanderer

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Sternwanderer: краткое содержание, описание и аннотация

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Im England der Königin Victoria liegt das Dörfchen Wall, hinter dem eine geheimnisvolle hohe Mauer verläuft, die Grenze zum Feenreich. Nur alle neun Jahre einmal, wenn Markttag ist, öffnet sich die streng bewachte Pforte. Dann mischen sich seltsame Fabelwesen unter die Dorfbewohner, und man kann die wunderlichsten Dinge kaufen. An so einem Tag wurde der träumerische Tristran gezeugt. Er wächst auf und verliebt sich in die schöne, aber kühle und abweisende Victoria. Sie will Tristran nur erhören, wenn er ihr einen Stern bringt, der vom Himmel gefallen ist. Ohne Zögern macht sich Tristran auf den abenteuerlichen Weg durchs Feenreich. Aber er ist nicht der einzige Sternsucher – und die zahlreichen Konkurrenten haben magische Kräfte!
Die Originalausgabe erschien unter dem Titel
bei Spike Books, New York.
Copyright © 1999 by Neil Gaiman

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»Aber die Mauer…« sagte er und beäugte den Gastwirt und den Pfarrer ein wenig nervös.

»Oh, als Wystan und Mister Brown gestern nacht mit ihrer Schicht fertig waren, haben sie sich in die Schankstube der Siebenten Elster zurückgezogen, und dort hat Wystan dann beiläufig erwähnt, daß sie einem völlig zerlumpten Kerl begegnet wären, der behauptete, er wäre du, und wie sie dem Kerl den Durchgang verweigert hätten – wie sie dir den Durchgang versperrt hätten. Als die Neuigkeit unserem Vater zu Ohren kam, ist er gleich in die Elster spaziert und hat den beiden eine solche Standpauke gehalten, daß ich ihn kaum wiedererkannt habe.«

»Einige waren dafür, Euch gleich heute früh zurückkommen zu lassen«, fügte der Pfarrer hinzu, »andere wollten bis Mittag warten.«

»Aber keiner von denen, die Euch warten lassen wollten, hat heute morgen Wachdienst«, ergänzte Mr. Bromios, »was natürlich ein gewisses Maß an Organisation erforderte – und das ausgerechnet an einem Tag, an dem ich mich um den Erfrischungsstand kümmern müßte, möchte ich betonen. Aber es ist schön, Euch wiederzusehen. Kommt, geht hindurch.« Er streckte die Hand aus, und Tristran schüttelte sie herzlich. Dann kam der Pfarrer an die Reihe.

»Tristran«, meinte letzterer, »Ihr habt sicher viele sonderbare Dinge gesehen auf Eurer Reise.«

Einen Moment lang schwieg Tristran nachdenklich. »Ich glaube schon«, antwortete er dann.

»Dann müßt Ihr nächste Woche unbedingt ins Pfarrhaus kommen«, fuhr der Pfarrer fort. »Wir werden Tee trinken, und Ihr müßt uns alles ausführlich erzählen. Wenn Ihr Euch wieder ein wenig eingelebt habt. Ja?« Und Tristran, der immer ziemlichen Respekt vor dem Pfarrer gehabt hatte, konnte nur nicken.

Louisa seufzte ein bißchen theatralisch und marschierte in zügigem Tempo los, in Richtung Zur Siebenten Elster. Tristran rannte ein Stück über das Kopfsteinpflaster, um sie einzuholen, dann ging er neben ihr her.

»Es tut mir im Herzen wohl, dich wiederzusehen, Schwester«, sagte er.

»Wir sind alle ganz krank gewesen vor Sorge um dich«, entgegnete sie ärgerlich, »wegen deiner ganzen Sperenzchen. Du hast mich nicht mal geweckt, um dich von mir zu verabschieden. Vater war zu nichts zu gebrauchen vor lauter Kummer, und an Weihnachten hat er, nachdem wir mit der Gans und dem Plumpudding fertig waren, den Portwein rausgeholt und auf abwesende Freunde getrunken, und Mutter hat herzzerreißend geschluchzt, also habe ich natürlich auch geweint, und dann hat Vater sich die Nase mit seinem besten Taschentuch geputzt, und Großvater und Großmutter Hempstock haben darauf bestanden, sich endlich den Knallbonbons zu widmen und die lustigen Sprüche vorzulesen, aber irgendwie hat das alles nur schlimmer gemacht, und ehrlich gesagt hast du uns Weihnachten gründlich verdorben, Tristran.«

»Das tut mir wirklich leid«, sagte Tristran. »Was machen wir jetzt? Wohin gehen wir?«

»Wir gehen zur Elster«, antwortete Louisa. »Ich dachte, das wäre klar. Mister Bromios hat gesagt, du könntest sein Wohnzimmer benutzen. Da wartet nämlich jemand auf dich und will dich sprechen.« Mehr wollte sie nicht verraten. In der Kneipe erkannte Tristran eine ganze Reihe von Gesichtern, manche Gäste nickten ihm zu oder lächelten, manche nicht, als er neben Louisa durch die Menge schritt und dann die schmale Treppe hinter der Bar in den ersten Stock hinaufstieg. Die Holzdielen knarrten unter ihren Schritten.

Louisa bedachte Tristran weiterhin mit wütenden Blicken. Doch dann begann plötzlich ihre Unterlippe zu zittern. Zu seiner großen Überraschung fiel sie Tristran um den Hals und drückte ihn so fest an sich, daß er kaum noch Luft bekam. Ohne ein weiteres Wort floh sie dann die Treppe hinunter.

Tristran klopfte an die Tür zum Wohnzimmer und trat ein. Das Zimmer war mit einer Reihe ungewöhnlicher Objekte dekoriert, mit kleinen antiken Statuen und Tontöpfen. An der Wand hing ein Stock, der mit Efeu umwunden war – beziehungsweise mit einem dunklen Metall, das kunstvoll als Efeu geformt worden war. Abgesehen davon hätte es das Wohnzimmer eines x-beliebigen Junggesellen sein können, der viel zu tun hatte und selten Zeit fand zum Ausruhen. Es gab eine kleine Chaiselongue, einen niedrigen Tisch, auf dem ein abgenutztes, in Leder gebundenes Exemplar von Laurence Sternes Predigten lag, ein Klavier und mehrere Ledersessel. In einem davon saß Victoria Forester.

Langsam und mit festen Schritten ging Tristran zu ihr und ließ sich vor ihr auf ein Knie nieder, wie er es einst im Schlamm des Feldwegs getan hatte.

»Oh, tu das bitte nicht«, sagte Victoria Forester unbehaglich. »Bitte steh auf. Setz dich doch. In den Stuhl da drüben, ja? So ist’s besser.« Die Morgensonne fiel durch die hohen Spitzengardinen und von hinten auf Victorias kastanienbraunes Haar, so daß ihr Gesicht wie von einem goldenen Kranz umrahmt war. »Sieh nur«, meinte sie, »du bist ja ein richtiger Mann geworden«, staunte sie. »Und deine Hand! Was hast du mit deiner Hand angestellt?«

»Ich habe sie mir verbrannt«, antwortete Tristran. »In einem Feuer.«

Zuerst sagte sie nichts dazu, sondern starrte ihn nur an. Dann lehnte sie sich in ihrem Sessel zurück und sah auf den Stock an der Wand oder vielleicht auch zu einer von Mr. Bromios kleinen Statuen, und sagte: »Ich habe dir einiges zu sagen, Tristran, und es fällt mir nicht leicht. Ich wäre dir dankbar, wenn du mich nicht unterbrichst, bis ich fertig bin. Also. Das erste und vielleicht wichtigste: Ich möchte mich bei dir entschuldigen. Meine Dummheit, meine Unbedachtheit hat dich in dieses Abenteuer getrieben. Ich dachte, du machtest Witze… nein, keine Witze. Ich dachte, du wärst zu feige, viel zu kindisch, um deinen großen Worten Taten folgen zu lassen. Erst als du weg warst, als die Tage vergingen und du nicht zurückkamst, da wurde mir klar, daß du es ernst gemeint hast, aber da war es natürlich zu spät.

Jeden Tag habe ich mit der Angst gelebt, du würdest nicht zurückkommen und ich… ich hätte dich in den Tod geschickt.«

Während sie sprach, starrte sie geradeaus, und Tristran hatte das Gefühl – und war sich bald sogar ganz sicher –, daß sie diese Rede während seiner Abwesenheit in Gedanken hundertmal geprobt hatte. Deshalb durfte er sie auch nicht unterbrechen. Für Victoria Forester war es schwer genug, diese Erklärung abzugeben, und sie würde es nicht schaffen, wenn irgend etwas sie von ihrem vorgefaßten Skript abbrachte.

»Und ich war nicht fair zu dir, mein armer Ladenjunge… aber jetzt bist du ja gar keiner mehr, nicht wahr?… Da ich dein Versprechen als reine Albernheit ansah…« Sie hielt inne, und ihre Hände umklammerten die hölzernen Armlehnen ihres Sessels so fest, daß ihre Knöchel erst rot und dann weiß wurden. »Frag mich, warum ich dich in jener Nacht nicht küssen wollte, Tristran Thorn.«

»Es war dein gutes Recht, mich nicht zu küssen«, entgegnete Tristran. »Ich bin nicht hergekommen, um dich traurig zu machen, Vicky. Ich hab’ den Stern für dich gefunden, ich möchte nicht, daß du Kummer hast.«

Sie legte den Kopf schief. »Du hast also tatsächlich den Stern gefunden, den wir gesehen haben?«

»O ja«, antwortete Tristran. »Der Stern ist noch auf der Wiese draußen. Aber ich habe getan, was du dir von mir gewünscht hast.«

»Dann tu jetzt noch etwas für mich, bitte. Frag mich, warum ich dich in jener Nacht nicht geküßt habe. Schließlich hatte ich dich ja früher schon geküßt, als wir jünger waren.«

»Na schön, Vicky. Warum wolltest du mich nicht küssen in jener Nacht?«

»Weil«, begann sie, und ihrer Stimme war eine enorme Erleichterung anzuhören, »weil Robert mich am Tag vor der Sternschnuppe gefragt hat, ob ich seine Frau werden will. Als ich dich an jenem Abend gesehen habe, war ich im Laden, weil ich gehofft hatte, ihn dort anzutreffen und mit ihm reden zu können. Ich wollte ihm sagen, daß ich seinen Antrag annehmen würde und er bei meinem Vater um meine Hand anhalten sollte.«

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