Robert Jordan - Die Jagd beginnt
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»Nun, wir werden uns auf der Flußkönigin weiter darüber unterhalten. Falls Ihr wirklich eine Wahrträumerin seid, werde ich dafür sorgen, daß Ihr die Ausbildung erhaltet, die Moiraine eigentlich... Du da!« schrie die Aes Sedai plötzlich, und Egwene zuckte zusammen. Ein hochgewachsener Mann, der sich gerade auf ein Weinfaß gesetzt hatte, zuckte ebenfalls zusammen. Ein paar andere beschleunigten ihren Schritt. »Das soll an Bord gebracht und nicht zum Sitzen benützt werden! Wir sprechen auf dem Boot weiter, Kind. Nein, du Narr! Das kannst du nicht allein tragen! Willst du dir einen Bruch heben?« Anaiya lief den Landesteg hinunter und schimpfte die unglücklichen Dorfbewohner so heftig aus, wie Egwene es ihr nicht zugetraut hatte.
Egwene spähte in der Dunkelheit nach Süden. Er war irgendwo dort draußen. Nicht in Fal Dara, nicht in der Fäule. Da war sie sicher. Reiß dich zusammen, du wollköpfiger Narr! Wenn du dich umbringen läßt, bevor ich dich herausholen kann, ziehe ich dir die Haut bei lebendigem Leib ab. Sie kam gar nicht darauf, sich zu fragen, wie sie ihn wohl aus irgendeiner Gefahr herausholen sollte, während sie nach Tar Valon unterwegs war.
Sie zog ihren Umhang dicht um sich und machte sich daran, ein Boot zu suchen, das sie zur Flußkönigin bringen würde.
13
Von Stein zu Stein
Der Schein der aufgehenden Sonne weckte Rand, und er fragte sich, ob er immer noch träumte. Er setzte sich langsam auf und sah sich um. Alles war anders — oder beinahe alles. Sonne und Himmel boten den erwarteten Anblick, wenn auch blaß und fast wolkenlos. Loial und Hurin lagen noch zu seinen Seiten und schliefen, fest in ihre Umhänge gehüllt. Ihre Pferde standen nur ein paar Schritte entfernt mit unversehrten Fußfesseln. Aber alles andere war weg. Soldaten, Pferde, seine Freunde — jeder und alles waren verschwunden.
Auch die Mulde selbst hatte sich verändert, und sie befanden sich nun in der Mitte und nicht mehr am Rand. Nahe bei Rands Kopf erhob sich ein grauer Steinzylinder, bestimmt volle drei Spannen hoch und einen Schritt im Durchmesser. Er war bedeckt mit Hunderten, vielleicht Tausenden von tief eingemeißelten Diagrammen und Markierungen in einer Schrift, die er nicht kannte. Der Boden der Mulde war mit weißem Stein ausgelegt, so eben wie ein Fußboden in einem Haus und so glatt poliert, daß er beinahe glänzte. Breite hohe Stufen führten in konzentrischen Kreisen aus verschiedenfarbigem Stein zum Rand hinauf. Um den Rand herum standen rußgeschwärzte, verformte Bäume, über die ein Feuersturm hinweggerast zu sein schien. Alles kam ihm blasser vor, als es sein sollte, genau wie die Sonne, die so gedämpft schien, als sehe er sie durch einen Nebel hindurch. Nur daß es keinen Nebel gab. Nur sie drei und die Pferde kamen ihm wirklich greifbar vor. Doch als er den Stein unter sich berührte, fühlte er sich fest an.
Er streckte die Hand aus und rüttelte Loial und Hurin auf. »Aufwachen! Wacht auf und sagt mir, daß ich träume. Bitte wacht auf!«
»Ist es schon Morgen?« begann Loial. Er richtete sich auf, und dann blieb ihm der Mund offen stehen. Seine großen runden Augen weiteten sich.
Hurin zuckte beim Erwachen zusammen, sprang auf wie ein Floh auf einem heißen Stein und blickte sich nach allen Seiten um. »Wo sind wir? Was ist geschehen? Wo sind die anderen alle? Wo sind wir, Lord Rand?« Er sank händeringend auf die Knie, aber sein Blick huschte unruhig von einem zum anderen. »Was ist bloß passiert?«
»Ich weiß es nicht«, sagte Rand bedächtig. »Ich hoffte, es sei nur ein Traum, aber... Vielleicht ist es ein Traum.« Er hatte ja seine Erfahrungen mit Träumen, die keine waren, Erfahrungen, die er weder wiederholen noch in die Erinnerung zurückrufen wollte. Er stand vorsichtig auf. Alles blieb, wie es war.
»Ich glaube nicht«, sagte Loial. Er betrachtete die Säule und schien dabei nicht glücklicher zu werden. Seine langen Augenbrauen fielen ihm über die Wangen herunter, und seine behaarten Ohren wirkten wie verwelkt. »Ich glaube, das ist der gleiche Stein, neben dem wir uns letzte Nacht schlafen legten. Ich glaube, ich weiß jetzt, was es ist.« Ausnahmsweise klang es einmal, als sei er unglücklich darüber, etwas zu wissen.
»Das ist... « Nein. Daß dies der gleiche Stein sein sollte, war auch nicht verrückter als alles andere Verrückte, das um ihn herum geschah: Mat und Perrin und die Schienarer verschwunden und alles verändert. Ich dachte, ich sei entkommen, aber es hat schon wieder begonnen, und es gibt nichts Verrücktes mehr. Es sei denn, ich bin verrückt. Er sah Loial und Hurin an. Sie benahmen sich nicht so, als sei er verrückt. Auch sie sahen das gleiche. Etwas an den Treppen zog seinen Blick an. Es waren die unterschiedlichen Farben, sieben, von Blau bis Rot. »Eine für jede Ajah«, sagte er.
»Nein, Lord Rand«, stöhnte Hurin. »Nein. Aes Sedai täten uns das nicht an. Das täten sie nicht. Ich wandle im Licht!«
»Das tun wir alle, Hurin«, sagte Rand. »Die Aes Sedai werden dir nichts tun.« Es sei denn, du stehst ihnen im Weg. Konnte das irgendwie Moiraines Werk sein? »Loial, du weißt, was dieser Stein bedeutet? Was stellt er dar?«
»Ich sagte, ich weiß es vielleicht, Rand. Es gab da eine Stelle in einem alten Buch, nur ein paar Seiten lang, und auf einer Seite befand sich eine Zeichnung dieses Steins —dieses Steins« — er wiederholte die Worte auf ganz bestimmte Weise und mit besonderer Betonung — »oder eines sehr ähnlichen Steins. Und darunter stand: ›Von Stein zu Stein verlaufen die Linien des Möglichen zwischen den Welten, die existieren könnten.‹«
»Was soll das heißen, Loial? Das ergibt doch keinen Sinn.«
Der Ogier schüttelte traurig das mächtige Haupt. »Es waren nur ein paar Seiten. Und da stand, daß Aes Sedai im Zeitalter der Legenden, jedenfalls einige, die springen konnten, die mächtigsten unter ihnen, diese Steine zu benutzen wußten. Es stand nicht dort, wie sie das bewerkstelligten, aber ich glaube, daß diese Aes Sedai die Steine vielleicht dazu benutzten, um solche Welten zu erreichen.« Er blickte hinauf zu den versengten Bäumen und senkte den Blick schnell wieder, weil er nicht daran denken wollte, was sich jenseits des Randes befinden mochte. »Doch selbst wenn bestimmte Aes Sedai die Macht benutzen konnten oder können — wir hatten jedenfalls keine Aes Sedai dabei, die die Macht zu lenken imstande war. Also weiß ich nicht, wie dies alles geschehen konnte.«
Rands Haut juckte. Sie wurden von Aes Sedai angewendet. Im Zeitalter der Legenden, als es noch männliche Aes Sedai gab. Er erinnerte sich schwach, daß sich beim Einschlafen das Nichts um ihn geschlossen hatte, erfüllt von diesem unsteten Glühen. Und er erinnerte sich an das Zimmer in diesem Dorf und an das Licht, nach dem er gegriffen hatte, um zu entkommen. Falls das die männliche Hälfte der Wahren Quelle war... Nein, das kann nicht sein. Aber wenn es das doch war? Licht, ich habe mich gefragt, ob ich wegrennen sollte oder nicht, und hatte es die ganze Zeit über im Kopf. Vielleicht habe ich uns hierhergebracht. Er wollte nicht weiter darüber nachdenken. »Welten, die existieren könnten? Das verstehe ich nicht, Loial.«
Der Ogier hob hilflos die mächtigen Schultern. »Ich auch nicht, Rand. Das meiste klang so: ›Wenn eine Frau nach links geht oder nach rechts, teilt sich dann der Strom der Zeit? Webt das Rad dann zwei Muster? Tausend für jede ihrer Entscheidungen? So viele, wie es Sterne gibt? Ist eines wirklich, und sind dann die anderen bloße Schatten und Spiegelungen?‹ Siehst du, es war alles nicht sehr klar. Meist waren es Fragen, und die schienen sich meistens auch noch zu widersprechen. Und es stand ja auch nicht viel drin.« Er wandte sich wieder dem Studium der Säule zu, aber er hätte es ganz offensichtlich lieber gehabt, sie wäre verschwunden. »Es soll angeblich eine ganze Menge dieser Steine geben, über die gesamte Welt verteilt. Vielleicht gab es sie einst, aber ich habe noch nie gehört, daß jemand einen fand.«
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