Terry Goodkind - Die Seele des Feuers

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Die Seele des Feuers: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Magie schwindet im Land D’Hara. Richard Rahl, vom verachteten Bastard zum Herrscher des Landes aufgestiegen, erhält von seinem Lehrmeisteister Zeddicus Z’ul den Rat, die Burg der Zauberer aufzusuchen - nur dort kann er ein Gegenmittel gegen dieses Verebben finden. Doch die entfesselten Mächte der Unterwelt stellen sich ihm in den Weg. Und die Macht des Schwertes der Wahrheit könnte nicht ausreichen, den tückischen Kaiser Jagang zurückzuhalten. Es droht die Vernichtung nicht nur Richards und seiner geliebten Kahlan, sondern D’Haras und der gesamten Welt ...

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Kahlan deutete nach Süden. »Eine Stunde zu Fuß, vielleicht ein wenig mehr.« Sie packte etwas Tavabrot, eine Bürste, ein Stück duftende Kräuterseife und ein paar andere kleine Gegenstände in einen Lederbeutel. »Aber wenn Zedd uns sehen will, wie du sagst, wird er nicht verärgert sein, wenn wir losziehen, ohne ihm Bescheid zu sagen, was meinst du?«

Richard entfuhr ein bissiges Lachen. »Wenn du wirklich ein Bad nehmen möchtest, solltest du dich erst hinterher dafür entschuldigen, daß du ihm nicht Bescheid gesagt hast. So weit ist es auch nicht. Wir sind bestimmt zurück, bevor er uns wirklich vermißt.«

Kahlan packte ihn am Arm. Sie wurde ernst. »Ich weiß, du kannst es kaum erwarten, Zedd wiederzusehen. Wenn du so ungeduldig bist, ihm zu begegnen, können wir auch später baden. Es würde mir wirklich nichts ausmachen. Eigentlich wollte ich nur ein wenig länger mit dir allein sein.«

Er legte ihr den Arm um die Schultern. »Wir werden ihn in ein, zwei Stunden aufsuchen, wenn wir zurückkommen. Er kann warten. Ich wäre auch lieber mit dir allein.«

Als er die Tür aufstieß, sah Kahlan ihn noch einmal gedankenverloren nach dem nicht vorhandenen Schwert greifen. Sein Gewand gleißte golden, als das Sonnenlicht darauf fiel. Kahlan mußte die Augen zusammenkneifen, als sie hinter ihm ins kalte Morgenlicht trat. Die herzhaften Gerüche der auf den Kochfeuern des Dorfes zubereiteten Speisen stiegen ihnen in die Nase.

Richard beugte sich über die niedrige Mauer und warf einen Blick zurück.

Sein Raubvogelblick wanderte kurz suchend über den Himmel. Seine Untersuchung der schmalen Durchgänge im Gewirr der düsteren, rechtwinkligen Gebäude ringsum fiel dagegen sehr viel sorgfältiger aus.

Die Gebäude auf dieser Seite des Dorfes, das Seelenhaus zum Beispiel, wurden für verschiedene gemeinschaftliche Zwecke genutzt. Einige dienten als sogenannte heilige Stätten ausschließlich den Stammesältesten, andere wurden vor langen Jagdausflügen von den Jägern für rituelle Handlungen benutzt. Über die Schwelle der Frauenhäuser setzte kein Mann je einen Fuß.

Dort präparierte man auch die Toten für ihre Begräbniszeremonie; Schlammenschen begruben ihre Toten.

Die Verwendung von Holz für die Scheiterhaufen bei Begräbnissen war wenig sinnvoll; Holz in größeren Mengen war weit entfernt und daher kostbar. Das Holz für die Kochfeuer wurde durch getrockneten Dung ersetzt, häufiger jedoch durch Scheite aus fest zusammengebundenem Gras. Freudenfeuer, so wie die vom Abend zuvor anläßlich ihrer Hochzeitsfeier, waren ein seltenes und außergewöhnliches Vergnügen.

Da in den umliegenden Gebäuden niemand wohnte, verströmte dieser Teil des Dorfes ein Gefühl der Leere und des Jenseitigen. Der übernatürliche Klang der Trommeln und Boldas tat ein übriges, die Stimmung hier zwischen den tiefen Schatten noch zu unterstreichen. Die herüberwehenden Stimmen gaben einem das Gefühl, als spuke es in den menschenleeren Straßen. Scharf umrissene Balken schräg einfallenden Sonnenlichts ließen die dahinterliegenden Schatten nahezu undurchdringlich erscheinen.

Den prüfenden Blick noch immer auf diese Schatten gerichtet, gab Richard ein Zeichen nach hinten. Kahlan warf einen Blick über die Mauer.

Inmitten von verstreuten, in der kühlen Brise umherwirbelnden Federn lag der blutverschmierte Kadaver eines Huhns.

2

Kahlan hatte sich geirrt. Es waren keine Kinder gewesen, die die Hühner unruhig gemacht hatten.

»Ein Habicht?« fragte sie.

Richard blickte abermals prüfend in den Himmel. »Möglich, vielleicht aber auch ein Wiesel oder ein Fuchs. Was immer es war, es wurde aufgeschreckt, bevor es seine Mahlzeit hinunterschlingen konnte.«

»Nun, das sollte dein Gewissen beruhigen. Es war nur irgendein Tier, das es auf ein Huhn abgesehen hatte.«

Cara in ihrem hautengen roten Lederanzug hatte sie sogleich erblickt und kam ihnen bereits mit schnellen Schritten entgegen. Ihr Strafer, nach außen hin nicht mehr als ein schmaler, blutroter Lederstab von höchstens einem Fuß Länge, baumelte an einer dünnen Kette von ihrem Handgelenk herab. Die grauenhafte Waffe war nie weiter als ein Zucken des Handgelenks von Caras Zugriff entfernt.

Kahlan sah die Erleichterung in Caras blauen Augen, als diese gewahrte, daß ihre Schützlinge nicht von unsichtbaren Kräften hinter der Tür des Seelenhauses entführt worden waren.

Kahlan wußte, Cara wäre lieber näher bei ihren Schützlingen geblieben. Sie war jedoch taktvoll genug gewesen, ihnen die Privatheit von ein wenig mehr Distanz zu gewähren. Dieser Takt erstreckte sich auch darauf, andere fernzuhalten. Kahlan wußte, wie todernst Cara ihre Pflicht nahm, sie zu beschützen, daher wußte sie die wahre Bedeutung des Geschenks dieser Distanz durchaus zu würdigen.

Distanz.

Kahlan sah zu Richard hoch. Genau das hatte auch ihn argwöhnisch gemacht; insgeheim hatte er gewußt, daß es keine Kinder waren, die die Hühner unruhig gemacht hatten. Cara hätte keine Kinder so nahe an das Seelenhaus, an eine nicht verschließbare Tür herangelassen.

Bevor Cara etwas sagen konnte, fragte Richard sie: »Habt Ihr gesehen, was die Hühner getötet hat?«

Cara warf ihren langen blonden Zopf über die Schulter nach hinten. »Nein. Bestimmt habe ich das Raubtier verscheucht, als ich zur Mauer an der Tür hinüberlief.«

Die Mord-Sith trugen alle einen einzelnen Zopf. Er war Teil ihrer Uniform, damit keiner darüber im Zweifel war, wen er vor sich hatte. Wenn überhaupt, unterlief nur wenigen dieser folgenschwere Fehler.

»Ist Zedd noch einmal zurückgekommen, um mit uns zu sprechen?« erkundigte sich Richard.

»Nein.« Cara schob sich eine verirrte blonde Strähne aus dem Gesicht. »Nachdem er Euch das Essen gebracht hatte, sagte er, er wolle mit Euch sprechen, sobald Ihr fertig seid.«

Richard nickte, den Blick noch immer auf die Schatten gerichtet. »Wir sind noch nicht fertig, denn wir werden erst noch eine in der Nähe gelegene heiße Quelle aufsuchen und ein Bad nehmen.«

Ein schelmisches, verstohlenes Feixen stahl sich auf Caras Gesicht. »Wie reizend. Ich werde Euch den Rücken waschen.«

Richard beugte sich ein wenig vor und schob sein Gesicht ganz nah an ihres heran. »Nein, Ihr werdet mir nicht den Rücken waschen. Ihr werdet ihn im Auge behalten.«

Caras schelmisches Grinsen wurde breiter. »Hmm. Klingt, als würde es ebenfalls Spaß machen.«

Richards Gesicht wurde so rot wie Caras Lederanzug.

Kahlan, die selbst ein Schmunzeln unterdrücken mußte, wandte den Blick ab. Sie wußte, wie sehr Cara es genoß, Richard in Verlegenheit zu bringen. Kahlan hatte noch keine Leibwächter gesehen, die sich so offenkundig respektlos verhielten wie Cara und ihre Mord-Sith-Schwestern. Oder die besser gewesen wären.

Allen Mord-Sith, einer uralten Sekte aus Beschützerinnen des Lord Rahl von D’Hara, war dieselbe skrupellose Dreistigkeit gemein. Ihre Ausbildung war von Kindesbeinen an mehr als brutal, sie war erbarmungslos; durch sie wurden sie zu unbarmherzigen Killern verbogen.

Kahlan war aufgewachsen, ohne viel über das geheimnisvolle Land D’Hara im Osten zu wissen. Richard war – weit von D’Hara entfernt – in Westland geboren und hatte noch weniger darüber gewußt als sie. Als D’Hara die Midlands überfiel, wurde Richard in die Auseinandersetzung hineingezogen, in deren Verlauf er schließlich Darken Rahl, den tyrannischen Herrscher D’Haras, tötete.

Richard hatte nicht gewußt, daß Darken Rahl seine Mutter vergewaltigt und ihn gezeugt hatte. Er war in dem Bewußtsein aufgewachsen, sein Vater sei George Cypher, jener liebenswerte Mann, der ihn großgezogen hatte. Zedd hatte dieses Geheimnis gehütet, um erst seine Tochter und später dann seinen Enkelsohn zu schützen. Die Wahrheit erfuhr Richard erst, nachdem er Darken Rahl getötet hatte.

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