Kim Robinson - 2312

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Wir schreiben das Jahr 2312: Die Menschheit hat Teile des Sonnensystems bevölkert, hat Habitate auf Asteroiden errichtet, hat auf dem Merkur eine bewegliche Stadt gebaut. Und sie hat auf all diesen neuen Welten neue Gesellschaftsformen ausprobiert, die miteinander im Konflikt stehen. Es ist das Jahr 2312, und die menschliche Zivilisation steht vor ihrer größten Herausforderung – denn soweit sich die Mensch heit auch entwickelt hat, so tief kann auch ihr Sturz sein. Ein Mord auf dem Merkur ist erst der Anfang eines planetenumspannenden Komplotts, das nur auf eines abzielt: die Zerstörung aller Welten.

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Ah ja: Ohne Alex kam der Merkur nicht länger als Versammlungsort infrage. Nicht besonders überrascht nickte Mqaret. »Also kehren Sie zum Saturn zurück.«

»Ja. Aber bevor ich aufbreche, wüsste ich gerne, ob Alex etwas für mich hinterlassen hat. Irgendwelche Informationen oder Daten, in welcher Form auch immer.«

Mqaret und Swan wechselten einen Blick. »Nein«, sagten sie gleichzeitig. Mqaret hob hilflos die Hände. »Inspektor Genette hat uns gerade das Gleiche gefragt.«

»Ah.« Der Krötenmensch sah sie aus seinen Glupschaugen an. Dann betrat einer von Mqarets Assistenten das Zimmer, er brauchte Mqarets Hilfe. Der entschuldigte sich, und mit einem Mal war Swan alleine mit dem Besucher und seinen Fragen.

Wirklich massig, dieser Krötenmensch: massige Schultern, massiger Brustkorb, massiger Bauch. Kurze Beine. Menschen waren schon seltsam. Er schüttelte den Kopf und sagte mit tiefer, rauer Stimme – eine schöne Stimme, das musste sie zugeben, zwar irgendwie froschartig, aber entspannt und volltönend wie ein Fagott oder ein Basssaxofon: »Es tut mir wirklich leid, dass ich Sie gerade jetzt belästige. Ich wünschte, wir hätten uns unter anderen Umständen kennengelernt. Ich bewundere Ihre Landschaftsinstallationen. Als ich gehört habe, dass Sie mit Alex verwandt sind, habe ich sie gefragt, ob sie uns vielleicht miteinander bekannt machen könnte. Ich wollte Ihnen sagen, wie sehr mir Ihr Werk am Rilke-Krater gefällt. Es ist wirklich außerordentlich schön.«

Swan fühlte sich überrumpelt. Sie hatte am Rilke-Krater einen Kreis aus Göbekli-T-Steinen errichtet, die sehr zeitgenössisch wirkten, obwohl ihre Form auf etwas zurückging, was vor über zehntausend Jahren erschaffen worden war. »Danke«, sagte sie. Anscheinend handelte es sich um eine kulturell bewanderte Kröte. »Sagen Sie, wie kommen Sie darauf, dass Alex Ihnen eine Nachricht hinterlassen haben könnte?«

»Wir haben gemeinsam an einer Reihe von Sachen gearbeitet«, antwortete er ausweichend. Sein glasiger Blick wanderte weiter. Man sah, dass er nicht darüber reden wollte. Und trotzdem war er hergekommen, um danach zu fragen. »Und, tja, sie hat immer in den höchsten Tönen von Ihnen gesprochen. Es war klar, dass Sie beide einander nahegestanden haben. Nun … sie hat ihre Sachen ungern in der Cloud abgelegt oder in digitale Form gebracht – eigentlich hat sie nur ungern überhaupt Aufzeichnungen über unsere Projekte aufbewahrt. Sie bevorzugte es, Informationen im Gespräch weiterzugeben.«

»Ich weiß.« Swan verspürte einen Stich. Sie konnte den Klang von Alex’ Stimme hören: Wir müssen reden! Es ist eine Welt der Gesichter! Mit ihren leuchtend blauen Augen, ihrem Lachen. Alles weg.

Der massige Mann sah, wie sich ihre Miene veränderte, und streckte eine Hand aus. »Es tut mir so leid«, sagte er einmal mehr.

»Ich weiß«, sagte Swan und fügte hinzu: »Danke.«

Sie setzte sich auf einen von Mqarets Stühlen und versuchte, an etwas anderes zu denken.

Nach einer Weile sagte der Mann sanft brummend: »Was haben Sie jetzt vor?«

Swan zuckte mit den Schultern. »Ich weiß nicht. Ich werde wohl wieder an die Oberfläche gehen. Das ist der Ort, an dem ich … mich wieder auf die Reihe kriege.«

»Zeigen Sie es mir?«

»Was?«, fragte Swan.

»Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mich nach draußen mitnehmen. Vielleicht könnten Sie mir eine Ihrer Installationen zeigen. Oder, wenn es Ihnen nichts ausmacht – mir ist aufgefallen, dass die Stadt sich dem Tintoretto-Krater nähert. Meine Fähre legt erst in ein paar Tagen ab, und ich würde wahnsinnig gerne das dortige Museum sehen. Ich habe einige Fragen, die sich auf der Erde nicht beantworten lassen.«

»Fragen über Tintoretto?«

»Ja.«

»Tja …« Swan zögerte unsicher.

»So könnten Sie die Zeit rumbringen«, gab der Mann zu bedenken.

»Ja.« Sie war ein wenig verärgert über seinen anmaßenden Ton, aber andererseits war sie tatsächlich auf der Suche nach einer Ablenkung, nach etwas, was sie nun, da alles vorbei war, tun konnte, und bislang war ihr nichts eingefallen. »Tja, das stimmt wohl.«

»Tausend Dank.«

Listen (1)

Ibsen und Imhotep; Maher, Matisse; Murasaki, Milton, Mark Twain;

Homer und Holbein, berühren sich an den Rändern;

Ovid ein Sprenkel am Rand des sehr viel größeren Puschkin;

Goya überlappt sich mit Sophokles.

Van Gogh berührt Cervantes, direkt neben Dickens. Strawinski und Vyasa. Lysipus. Equiano, ein westafrikanischer Sklave und Schriftsteller, nicht in Äquatornähe.

Chopin und Wagner direkt nebeneinander, gleich groß.

Tschechow und Michelangelo, beides Doppelkrater.

Shakespeare und Beethoven, riesige Becken.

Al-Dschahiz, Al-Achtal. Aristoxenos, Ashvagosha. Kurosawa, Lu Xun, Ma Zhiyuan, Proust und Purcell. Thoreau und Li Bai, Rumi und Shelley, Snorri und Pigalle. Valmiki, Whitman. Bruegel und Ives. Hawthorne und Melville.

Es heißt, die Mitglieder des namensgebenden Komitees der Internationalen Astronomischen Union hätten sich eines Abends bei ihrer Jahresversammlung hemmungslos betrunken, ein kurz zuvor eingetroffenes Mosaik der ersten Fotos vom Merkur herausgeholt und es als Dartscheibe missbraucht. Dabei hätten sie einander die Namen berühmter Maler, Bildhauer, Komponisten und Schriftsteller zugerufen, die Dartpfeile beschriftet und auf die Karte geworfen.

Es gibt eine Abbruchkante namens Pourquoi Pas .

Swan und Wahram

Zum verabredeten Zeitpunkt stand der Titan an der südlichen Schleuse der Stadt. Sie sah ihn schon von Weitem, er wirkte kugel- oder kastenförmig und war so groß wie Swan, die ziemlich groß war. Sein schwarzes Haar war dicht gelockt wie Schafwolle und kurz geschnitten.

Swan trat auf ihn zu. »Los geht’s«, sagte sie umstandslos.

»Ich möchte mich nochmals bedanken.«

Terminator begann, an dem Bahnsteig der Tintoretto-Tramstation vorbeizuziehen. Durch die Luftschleuse betraten sie direkt eine wartende Tram, zusammen mit etwa einem Dutzend anderer Personen.

Die Tram bewegte sich sehr viel schneller fort als Terminator. Sie sauste auf ganz gewöhnlichen Schienen westwärts und erreichte bald eine Geschwindigkeit von mehreren Hundert Stundenkilometern.

Swan erkannte eine lang gestreckte Erhebung am Horizont als die Außenwand des Hesiod-Kraters. Wahram schaute auf sein Armpad. »Wir fahren zwischen Hesiod und Sibelius hindurch«, verkündete er mit einem kleinen Lächeln. Seine Glupschaugen hatte braune Iriden mit schwarzen und kürbisgelben Streifen. Da er einen Armbandcomputer besaß, hatte er vermutlich keinen Qube im Kopf, und wenn doch, dann sicher nicht so ein Miststück, das ihm den Tag vermiesen wollte. Pauline murmelte ihr irgendwelches Zeug ins Ohr, und als Wahram aufstand, um auf der anderen Seite der Tram aus dem Fenster zu schauen, knurrte Swan: »Nerv nicht, Pauline. Unterbrich mich nicht, lenk mich nicht ab.«

»Die Exergasia ist eines der schwächsten rhetorischen Mittel«, wandte Pauline ein.

»Sei still!«

Nach einer weiteren Stunde hatten sie einen ordentlichen Vorsprung vor Terminator. Die Tram fuhr am Außenrand des Tintoretto-Kraters empor, und schließlich führten die Schienen in einen Tunnel durch die zerklüftete Mauer aus alten Auswürfen. Als sie ausstiegen, wurde durchgesagt, dass sie zwei Stunden hatten, bevor die Tram zur Stadt zurückkehren würde. Sie durchquerten die Eingangshalle des Museums und erreichten eine lange, bogenförmige Galerie. Die Innenkrümmung der Halle bestand aus einer einzigen Fensterfront, von der aus sie einen hervorragenden Blick in den Krater hatten. Es handelte sich um eine kleine, aber steile Senke, ein hübsches kleines rundes Feld unter den Sternen.

Aber ihr Saturnianer schien sich nicht für den Merkur zu interessieren. Er hielt das Gesicht zur Außenwand der Galerie gekehrt und ging langsam von einem Gemälde zum nächsten. Vor jedem Bild blieb er stehen und betrachtete es mit unbewegter Miene.

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