Kim Robinson - Roter Mars

Здесь есть возможность читать онлайн «Kim Robinson - Roter Mars» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: München, Год выпуска: 2013, ISBN: 2013, Издательство: Wilhelm Heyne, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Roter Mars: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Roter Mars»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Es ist die größte Herausforderung, der sich die Menschheit je gegenübersah: die Besiedlung unseres Nachbarplaneten Mars. Die Verwandlung einer lebensfeindlichen Wüstenwelt in einen blauen Planeten wie die Erde. Von der ersten bemannten Landung auf dem Mars über die frühen Kolonien und ihre Auseinandersetzungen, welche Form von Gesellschaft sie erbauen sollen, bis zum riskanten Versuch, das Klima einer ganzen Welt zu verändern — Kim Stanley Robinson erzählt in seiner Mars-Trilogie die Geschichte der Zukunft wie ein großes historisches Epos.

Roter Mars — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Roter Mars», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Weil«, brüllte er und machte eine Pause, um sich die Lippen zu lecken und zu Atem zu kommen — »Weil …« Seine Augen traten hervor und sein Gesicht wurde noch dunkler, als ob tausend Sätze auf einmal in seiner Kehle festgesteckt hätten. Dieser ihr sanfter Simon! Dann gab er es auf, grunzte und schüttelte sie in seinen Armen.

»Weil! Weil! Weil!«

Es schneite. Obwohl es früher Morgen war, war es trübe. Wind peitschte durch das Chaos und wirbelte die Nebelschwaden über das zerklüftete Land. Felsen groß wie Wohnblöcke lagen wirr durcheinander, und die Landschaft war aufgebrochen in eine Million kleiner Klippen, Löcher, Mesas, Grate und Piks, sowie viele ansehnliche Bergspitzen, Türme und schaukelnde Felsen, die nur durch Kami auf ihrem Platz gehalten wurden. All das steile oder vertikale Gestein in diesem chaotischen Terrain war noch schwarz, während flachere Stellen jetzt weiß von Schnee waren, so dass die Landschaft ein dichtes Muster von Schwarz und Weiß bildete. Alles wirbelte in Sicht und wieder fort, wenn Ballen und Schleier aus Schnee vorbeigetrieben wurden.

Dann hörte der Schneefall auf. Der Wind legte sich. Die schwarzen Vertikalen und weißen Horizontalen gaben der Welt ein ungewöhnliches Aussehen. Bei dem verhangenen Himmel gab es keine Schatten, und die Landschaft glühte, als ob Licht durch den Schnee auf die Unterseiten der dunklen niedrigen Wolken strömen würde. Alles war scharf und deutlich, wie in Glas gefasst.

Über dem Horizont erschienen Gestalten, die sich bewegten. Eine nach der anderen erschienen sie, bis sie in einer gebrochenen Linie ihrer sieben waren. Sie bewegten sich langsam mit hängenden Schultern und nach vorn geneigten Helmen. Sie bewegten sich, als hätten sie kein Ziel. Die vordersten beiden schauten von Zeit zu Zeit hoch, machten aber nie eine Pause, noch zeigten sie den Weg.

Die Wolken im Westen schimmerten wie Perlmutt, das einzige Anzeichen an diesem trüben Tag dafür, dass die Sonne sich senkte. Die Gestalten gingen einen langen Kamm hinauf, der aus der zerstörten Landschaft ragte. Von den oberen Abhängen des Grates konnte man weit in jede Richtung sehen.

Die Gestalten brauchten lange Zeit, um den Grat zu ersteigen. Endlich näherten sie sich einem Pik, einem Felsbuckel, hinter dem der Grat sich wieder zu senken begann. Oben auf dem Buckel war ein seltsames Ding. Ein großer Fels mit flachem Boden stand hoch in der Luft. Er balancierte auf sechs schlanken Steinsäulen.

Die sieben Gestalten näherten sich diesem Megalithen. Sie blieben stehen und betrachteten ihn einige Zeit unter den dunklen zerrissenen Wolken. Dann traten sie zwischen die Säulen unter den Felsen. Er dräute wie ein massives Dach über ihnen. Der kreisrunde Boden darunter war flach. Er bestand aus behauenem, poliertem Gestein.

Eine der Gestalten ging zu einer entfernten Säule und berührte sie mit dem Finger. Die andern sahen auf das unbewegte Schneechaos hinaus. Im Boden öffnete sich eine Falltür. Die Gestalten gingen hin und traten nacheinander in den Grat ein.

Als sie verschwunden waren, begannen die sechs schlanken Säulen in den Boden zu sinken, und der große Dolmen, den sie hochhielten, senkte sich, bis die Säulen verschwunden waren und der große Steinblock auf dem Grat ruhte, wieder in seine frühere Existenz als eindrucksvoller Gipfelstein zurückgekehrt. Hinter den Wolken war die Sonne untergegangen, und das Licht entschwand aus dem leeren Land.

Es war Maya, die sie in Bewegung hielt. Maya drängte sie nach Süden. Das Refugium unter dem Dolmen war ein ersehnter Unterschlupf, eine Folge kleiner Höhlen in dem Grat, versorgt mit Notrationen und Luftvorräten, sonst aber leer. Doch nach ein paar Tagen des Nachholens an Essen und Schlaf fing Maya an, sich zu beklagen. Sie sagte, das wäre keine Art zu leben, es sei nicht mehr als ein lebendiger Tod. Wo waren all die anderen? Wo war Hiroko? Michel und Kasei erklärten wieder, dass sich die verborgene Kolonie im Süden befände, und dass sie vor langer Zeit dorthin umgezogen seien. Okay, sagte Maya, dann werden wir auch nach Süden gehen. In der Garage des Refugiums waren weitere Steinrover. Sie würden bei Nacht fahren, sagte sie, und außerhalb der Canyons würden sie sicher sein. Das Refugium war auf jeden Fall nicht mehr sich selbst versorgend. Seine Bestände waren reichlich, aber beschränkt. Also würden sie es früher oder später sowieso verlassen müssen. Es war besser, aufzubrechen, so lange der Staubsturm noch eine gewisse Deckung für die Reise bot. Man sollte lieber losfahren.

Also trieb sie die müde kleine Gruppe wieder zur Tat an. Sie beluden zwei Wagen und brachen wieder auf, nach Süden über die großen zerknitterten Ebenen von Margaritifer Sinus. Frei von den Beschränkungen durch Marineris legten sie jede Nacht Hunderte von Kilometern zurück und schliefen bei Tag. In einer fast ohne Gespräche verlaufenen Fahrt kamen sie nach einigen Tagen zwischen Arge und Hellas durch, über die endlose Kraterlandschaft der südlichen Hochländer. Es schien allmählich, als hätten sie nie etwas anderes getan, als in ihren kleinen Wagen vorwärts zufahren, und dass die Reise ewig dauern würde.

Aber dann kamen sie eines Nachts auf das terrassierte Gelände der Polregion. Nahe der Morgendämmerung leuchtete der Horizont vor ihnen, wurde dann zu einem schwachen weißen Strich, der immer dicker wurde, während sie vorrückten. Schließlich stand er als eine weiße Klippe vor ihnen. Offenbar die südliche Polkappe. Michel und Kasei übernahmen die Fahrersitze und sprachen leise über das Interkom. Sie fuhren, bis sie die weiße Klippe erreichten und fuhren weiter gerade darauf zu, bis sie auf gefrorenem verkrusteten Sand waren, der sich unter der Masse des Eises befand. Die Klippe war ein riesiger Überhang, wie eine Woge, die einen Augenblick innehielt, bevor sie auf den Strand stürzte. Am Fuß der Klippe war ein Tunnel in das Eis gegraben; und es erschien eine Gestalt im Schutzanzug und dirigierte die beiden Rover hinein.

Der Tunnel führte sie mindestens einen Kilometer weit in das Eis. Er war weit genug für zwei oder drei Rover und hatte eine niedrige Decke. Das Eis um sie herum war reinweiß. Trockeneis, das nur leicht durch Schichtenbildung gestreift war. Sie kamen durch zwei Schleusen, die den Tunnel ausfüllten, und in der dritten hielten Michel und Kasei die Rover an, öffneten deren Schleusen und stiegen aus. Maya, Nadia, Sax, Simon und Ann folgten ihnen nach draußen. Sie kamen durch eine Schleusentür und gingen schweigend weiter durch den Tunnel. Dann öffnete sich der Tunnel, und sie blieben stehen, gebannt durch den Anblick, der sich ihnen bot.

Über ihnen war eine riesige Kuppel aus schimmerndem weißem Eis. Sie standen darunter wie unter einer gigantischen umgedrehten Schale. Die Kuppel hatte mehrere Kilometer Durchmesser und war mindestens einen Kilometer hoch, vielleicht noch mehr. Sie stieg von der Peripherie steil auf und wölbte sich dann sanft zur Mitte. Das Licht war diffus, aber recht stark, wie an einem wolkigen Tag, und es schien aus der weißen Kuppel selbst zu kommen, die leuchtete.

Der Boden unter der Kuppel war leicht welliger rötlicher Sand, in den tieferen Stellen begrünt mit Rasen, mit vielen Gruppen aus hohem Bambus und knorrigen Kiefern. Zur Rechten waren einige kleine Hügel, und darin zusammengedrängt ein kleines Dorf, ein- und zweistöckige, weiß und blau gestrichene Häuser, dazwischen große Bäume, in deren dicke Zweige Räume aus Bambus und Treppen eingelassen waren.

Michel und Kasei gingen auf dieses Dorf zu und die Frau, die ihre Wagen in den Tunnel dirigiert hatte, lief voran und rief: »Sie sind hier, sie sind hier!« Unter der anderen Seite der Kuppel befand sich ein Teich aus schwach dampfendem, offenem Wasser, dessen Oberfläche weiß schimmerte, bewegt von Wellen, die sich am nahen Ufer brachen. Auf dem jenseitigen Ufer stand die blaue Masse eines Rickover-Reaktors, der sich unscharf blau in dem weißen Wasser spiegelte. An ihren Ohren nagten Böen aus kühlem, feuchtem Wind.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Roter Mars»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Roter Mars» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Kim Robinson - Blauer Mars
Kim Robinson
Kim Robinson - Grüner Mars
Kim Robinson
Kim Robinson - Błękitny Mars
Kim Robinson
Kim Robinson - Zielony Mars
Kim Robinson
Kim Robinson - Mars la bleue
Kim Robinson
Kim Robinson - Mars la verte
Kim Robinson
Kim Robinson - Mars la rouge
Kim Robinson
Kim Robinson - Red Mars
Kim Robinson
libcat.ru: книга без обложки
Kim Robinson
Kim Robinson - Blue Mars
Kim Robinson
Kim Robinson - Green Mars
Kim Robinson
Kim Stanley Robinson - Green Mars
Kim Stanley Robinson
Отзывы о книге «Roter Mars»

Обсуждение, отзывы о книге «Roter Mars» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x