Kim Robinson - Roter Mars

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Es ist die größte Herausforderung, der sich die Menschheit je gegenübersah: die Besiedlung unseres Nachbarplaneten Mars. Die Verwandlung einer lebensfeindlichen Wüstenwelt in einen blauen Planeten wie die Erde. Von der ersten bemannten Landung auf dem Mars über die frühen Kolonien und ihre Auseinandersetzungen, welche Form von Gesellschaft sie erbauen sollen, bis zum riskanten Versuch, das Klima einer ganzen Welt zu verändern — Kim Stanley Robinson erzählt in seiner Mars-Trilogie die Geschichte der Zukunft wie ein großes historisches Epos.

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Als sie den Erdrutsch hinter sich hatten, ging es allerdings leichter. Sie folgten der Canyon-Fernstraße nach Melas Chasma hinunter und stellten fest, dass die Straße dicht an der Südwand angelegt war. Und da Melas ein so breiter Canyon war, hatte die Flut Platz gehabt, sich auszubreiten, und war etwas nach Norden abgebogen. Außerhalb der Schleuse klang es immer noch so, als ob Luftbearbeitungsmaschinen mit höchster Kraft liefen; aber die Straße verlief gut oberhalb und südlich der Flut, die Schleier aus dampfendem Reif ausstieß und jede Sicht weiter nach Norden blockierte.

So kamen sie einige Nächte ohne Schwierigkeit voran, bis sie den Geneva-Sporn erreichten, der aus der riesigen Südwand bis fast an den Rand der Flut hinausragte. Hier war die offizielle Straße dahin abgebogen, wo jetzt die Flut verlief, und sie mussten eine höhere Passage finden. Die Gesteinstraversen, die sie um die niedrigeren Hänge des Sporns machten, waren für den Rover wirklich schwierig. Einmal blieben sie an einem vorstehenden abgerundeten Felsblock beinahe stecken, und Maya beschimpfte Michel wegen Unachtsamkeit. Sie übernahm das Fahren, während Michel, Kasei und Nadia in Schutzanzügen hinausgingen. Sie wuchteten sie von dem Stein frei und gingen dann voran, um die Route der Traverse zu erkunden.

Frank und Simon halfen Maya bei der Ausschau nach Hindernissen, während sie fuhr. Sax verbrachte weiter seine ganze Zeit am Bildschirm. Ab und zu stellte Frank den Fernseher an und suchte nach Signalen, darum bemüht, Nachrichten zusammenzubekommen aus den gelegentlichen gestörten Stimmen, die — das Gerät bei dem Durcheinander finden konnte. Ganz auf der Höhe des Geneva-Dorns, als sie den absurd dünnen Faden der Transcanyon-Fernstraße kreuzten, waren sie von der Südwand weit genug entfernt, um einige Sendungen zu empfangen, wonach es schließlich doch keinen globalen Staubsturm geben würde. Und wirklich waren die Tage manchmal nur diesig, anstatt von Staub erfüllt. Sax erklärte dies als Beweis für den relativen Erfolg der den Staub fixierenden Strategien, die seit dem Großen Sturm praktiziert wurden. Niemand antwortete darauf. Frank bemerkte dazu, der in der Luft befindliche Dunst schiene direkt zu helfen, schwache Radiosignale deutlicher zu machen. Sax nannte das stochastische Resonanz. Das Phänomen war kontraintuitiv, und Frank bat Sax kurz um eine Erklärung dafür. Als er begriff, dröhnte der Raum von seinem unbarmherzigen Gebrüll. »Vielleicht war die ganze Emigration stochastische Resonanz, die das schwache Signal der Revolution verstärkt hat.«

Sax erwiderte steif: »Ich glaube nicht, dass es hilft, zwischen der Welt der Physik und der sozialen Welt Analogien zu konstruieren.«

»Halt den Mund, Sax! Geh zurück zu deiner virtuellen Realität!«

Frank war noch immer ärgerlich. Bitterkeit ging von ihm aus wie der Reifdampf von der Flut. Er stellte Michel knappe Fragen über die verborgene Kolonie. Seine Neugier brach zwei- oder dreimal täglich hervor. Ann war froh, nicht an Hirokos Stelle zu sein, wenn Frank zuerst mit ihr zusammenträfe. Michel antwortete auf diese vorwurfsvollen Fragen ruhig. Er ignorierte den Sarkasmus und das wütende Glitzern in Franks Augen. Mayas Versuche, Frank abzukühlen, steigerten nur noch dessen Wut, aber sie ließ nicht locker. Ann war von ihrer Beharrlichkeit beeindruckt und ihrer Unempfindlichkeit gegenüber Franks brüsken Zurückweisungen. Das war eine Seite von Maya, die Ann noch nie gesehen hatte. Gewöhnlich war Maya die sprunghafteste Person in der Runde. Aber nicht jetzt, wenn die Lage wirklich kritisch war.

Schließlich hatten sie den Geneva-Sporn umrundet und kamen wieder auf die Bank unter der südlichen Böschung. Der Weg nach Osten war oft durch Erdrutsche unterbrochen, aber sie hatten immer Platz, um sie links zu umgehen. Sie kamen gut voran.

Aber dann gelangten sie an das östliche Ende von Melas. Hier verengte sich die größte Schlucht und fiel einige hundert Meter ab in die zwei parallelen Canyons von Coprates, die durch ein langes, schmales Plateau getrennt waren. Coprates Süd endete blind an einer steilen, etwa zweihundertfünfzig Kilometer entfernten Querwand. Coprates Nord hatte eine Verbindung zu den niedrigeren Canyons weiter östlich und war darum der einzige, den sie nehmen wollten. Coprates Nord war auch das längste Einzelelement des Marineris-Systems. Michel nannte ihn La Manche; und er verengte sich wie der Ärmelkanal nach Osten hin, bis er bei etwa 60° Länge in eine gigantische Schlucht mündete — vier Kilometer hohe Steilklippen mit einer Lücke von nur fünfundzwanzig Kilometern dazwischen. Michel bezeichnete sie als Dover-Tor. Offenbar waren die Felswände in dieser Lücke weißlich oder waren es gewesen.

So fuhren sie nun Coprates Nord hinunter, und die Klippen rückten einander jeden Tag näher. Die Flut füllte fast die ganze Breite des Canyonbodens und strömte so rasch, dass das Eis auf ihrer Oberfläche in kleine Schollen zerbrochen war, die sich an den Rändern stehender Wellen trennten und in die Kaskade zurückprallten. Ein wilder Weißwasserkatarakt in der Stärke von hundert Amazonas-Strömen mit Eisbergen darauf. Der Boden des Canyons wurde weggerissen aus seinem Bett und donnerte in mächtigen Wogen aus rostrotem Wasser zu Tal, so dass es aussah, als ob der Planet verblutete. Der Lärm war unglaublich, ein anhaltendes und durchdringendes Getöse, das den Geist benebelte und Reden fast unmöglich machte. Sie mussten alles aus Leibeskräften brüllen und beschränkten sich deshalb auf die dringendsten Mitteilungen.

Aber dann gab es eine dringende Notwendigkeit zum Brüllen. Denn als sie an das Dover-Tor kamen, stellten sie fest, dass der Boden des Canyons fast völlig überflutet war. Ihre Bank unter der Südwand der Schlucht war nur zwei Kilometer breit und wurde jede Minute schmaler. Es schien möglich, dass der ganze Böschungsabsatz im Nu weggerissen werden könnte. Maya schrie, dass es zu gefährlich sei weiterzufahren und drängte auf Umkehr. Sie rief, wenn sie umdrehten und zum toten Ende von Coprates Süd hinaufführen und es schafften, das Plateau darüber zu erklimmen, könnten sie an den Senken von Coprates vorbeifahren und weiter nach Aureum gelangen.

Michel rief, dass er darauf beharrte, weiter vorzustoßen und auf der Bank durch das Tor zu kommen. »Wenn wir uns beeilen, können wir es schaffen. Wir müssen es versuchen!« Und als Maya weiter protestierte, fügte er nachdrücklich hinzu: »Das Ende von Coprates Süd ist steil. Der Wagen würde nie hinaufkommen. Es ist so eine Klippe wie diese hier. Und wir haben nicht genügend Vorräte, um unsere Fahrt um so viele Tage zu verlängern! Wir können nicht zurück!«

Seine einzige Antwort war das wahnsinnige Getöse der Flut. Sie saßen in dem Wagen, durch den Lärm getrennt wie durch viele Kilometer des Raums. Ann wünschte sich, dass die Bank unter ihnen wegrutschen möge oder ein Stück der Südwand auf sie fiele und ihrer Unschlüssigkeit ein Ende machte — und auch dem schrecklichen, betäubenden Lärm.

Sie fuhren weiter. Frank, Maya, Simon und Nadia standen hinter Michel und Kasei und sahen ihnen beim Fahren zu. Sax saß an seinem Bildschirm, reckte sich wie eine Katze und schaute kurzsichtig auf das kleine Bild der Sintflut. Die Oberfläche beruhigte sich für einen Moment und gefror. Der explosionsartige Lärm sank zu einem heftigen tiefen Gemurmel ab. »Es ist wie der Grand Canyon in einem Super-Himalaya-Maßstab«, sagte Sax offenbar zu sich selbst, obwohl nur Ann ihn auch hören konnte. »Die Schlucht von Kala Gandaki ist ungefähr drei Kilometer tief, nicht wahr? Und ich denke, dass Dhaulagiri und Annapurna nur dreißig Kilometer voneinander entfernt sind. Wenn man das mit einer Flut wie dieser füllen würde …« Es gelang ihm nicht, eine vergleichbare Flut zu finden. »Ich möchte wissen, was all dieses Wasser so hoch auf dem Tharsisbuckel gemacht hat.«

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