Энди Вейр - Der Marsianer

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Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...

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Dann machte ich mich daran, das Chaos aufzuräumen. Dabei hatte ich viel Zeit, über die Ereignisse nachzudenken.

Also, was war passiert? Nun ja, ich habe eine Theorie.

Der Hauptcomputer sagt mir, der interne Druck sei während der Explosion auf 1,4 Atmosphären gestiegen, und die Temperatur habe sich in weniger als einer Sekunde auf 15 °C erhöht. Der Druck ist jedoch schnell wieder auf 1,0 Atmosphäre gesunken. Das wäre nachvollziehbar, wenn der Atmosphäreregler aktiv gewesen wäre, aber ich hatte ja eigens den Strom abgeschaltet.

Danach blieb die Temperatur eine Weile bei 15 °C, also hätten sich die Gase in der Luft aufgrund der Wärme ausdehnen müssen. Der Druck war jedoch wieder gefallen. Wohin war der überschüssige Druck verschwunden? Wenn die Temperatur stieg und die Anzahl der Atome in einem geschlossenen Raum gleich blieb, musste der Druck dauerhaft ansteigen. Das war aber nicht der Fall.

Rasch fand ich die Antwort. Der Wasserstoff (das einzige verfügbare brennbare Material) hatte sich mit Sauerstoff verbunden (daher die Verbrennung) und sich in Wasser verwandelt. Wasser ist tausendmal dichter als ein Gas. Also hatte die Hitze den Druck erhöht, aber die Verwandlung von Wasserstoff und Sauerstoff in Wasser hatte ihn gleich wieder sinken lassen.

Die Millionen-Dollar-Frage ist nun, woher, zum Teufel, der Sauerstoff gekommen ist. Ich hatte ja eigens den Sauerstoffgehalt gesenkt, um genau dies zu vermeiden. Das hatte bis zur Explosion auch eine ganze Weile sehr gut funktioniert.

Ich glaube, ich habe die Antwort gefunden, und es läuft darauf hinaus, dass ich Mist gebaut habe. Erinnern Sie sich an meinen Entschluss, keinen Raumanzug anzuziehen? Diese Entscheidung hätte mich beinahe umgebracht.

Die Druckflasche mischt reinen Sauerstoff mit der Umgebungsluft und speist damit die Maske des Trägers. Die Maske wird mit einem kleinen Gummiband im Nacken befestigt. Eine luftdichte Versiegelung ist das natürlich nicht.

Ich weiß schon, was Sie denken. Die Maske hatte ein Leck, und es ist Sauerstoff entwichen. Aber das trifft nicht zu. Ich habe den Sauerstoff eingeatmet. Bei jedem Einatmen habe ich einen Unterdruck erzeugt und einen beinahe luftdichten Verschluss hergestellt.

Das Problem war das Ausatmen. Wissen Sie, wie viel Sauerstoff Sie verbrauchen, wenn Sie die normale Luft einatmen? Ich weiß es auch nicht, aber es sind nicht 100 Prozent. Bei jedem Ausatmen habe ich Sauerstoff in das System eingebracht.

Ich bin nur nicht darauf gekommen. Es hätte mir aber einfallen müssen. Würden die Lungen den gesamten Sauerstoff verbrauchen, dann wäre keine Mund-zu-Mund-Beatmung möglich. Ich bin ein Idiot, weil ich nicht gleich daran gedacht habe. Und meine Idiotie hat mich fast das Leben gekostet.

Ich muss in Zukunft viel vorsichtiger sein.

Nur gut, dass ich vor der Explosion schon den größten Teil des Wasserstoffs verbrannt hatte, denn sonst wäre es das Ende gewesen. Glücklicherweise war die Explosion nicht stark genug gewesen, um die Wohnkuppel zu beschädigen. Allerdings hätte es beinahe ausgereicht, um mir die Trommelfelle platzen zu lassen.

Das alles hat damit begonnen, dass ich bei der Wasserproduktion auf 60 fehlende Liter gestoßen bin. Zusammen mit der geplanten Verbrennung und der ungeplanten Explosion bin ich jetzt wieder auf der richtigen Spur. Der Wasseraufbereiter hat in der letzten Nacht seine Arbeit verrichtet und 50 Liter neu erschaffenes Wasser aus der Luft herausgeholt. Es lagert in Lewis’ Raumanzug, den ich von jetzt an “Zisterne” nennen werde, weil das interessanter klingt. Die restlichen zehn Liter hat das trockene Erdreich direkt absorbiert.

Heute steht viel körperliche Arbeit auf dem Programm. Ich habe mir eine volle Mahlzeit verdient, und zur Feier der ersten Nacht, die ich wieder in der Wohnkuppel verbringe, entspanne ich mich etwas und sehe mir dank Commander Lewis zweitklassige Fernsehsendungen aus dem letzten Jahrtausend an.

Ein Duke kommt selten allein, ja? Na gut, versuchen wir’s mal.

Logbuch: Sol 42

Heute habe ich lange geschlafen. Nach vier ungemütlichen und viel zu kurzen Nächten im Rover kam mir meine Koje so vor wie das weichste, bequemste und schönste Federbett, das man sich nur vorstellen kann.

Schließlich hievte ich mich aber doch aus dem Bett hoch und beendete die Aufräumarbeiten nach der Explosion.

Außerdem kamen die Kartoffeln wieder in die Erde. Es war höchste Zeit, denn sie keimen jetzt. Sie sehen gesund und glücklich aus. Das hier ist keine Chemie, Medizin, Bakteriologie, Ernährungswissenschaft, Explosionsdynamik oder irgendein anderer Mist, mit dem ich in der letzten Zeit so oft zu tun hatte. Das hier ist Botanik. Ich bin sicher, dass ich wenigstens ein paar Pflanzen anbauen kann, ohne es zu vermasseln.

Oder etwa nicht?

Aber wissen Sie, was wirklich deprimierend ist? Ich habe nur 130 Liter Wasser hergestellt. Mir fehlen noch 470 Liter. Man könnte meinen, dass ich aufhören sollte, mit dem Hydrazin herumzuspielen, nachdem ich mich schon zweimal beinahe selbst umgebracht hätte, aber nein. In den nächsten zehn Tagen reduziere ich alle zehn Stunden etwas Hydrazin und verbrenne es in der Wohnkuppel. Von jetzt an werde ich allerdings sorgfältiger arbeiten. Statt auf eine saubere Reaktion zu bauen, führe ich regelmäßig “Wasserstoffreinigungen” mithilfe einer kleinen Flamme durch. Ich verbrenne das Gas kontinuierlich, statt tödliche Konzentrationen aufzubauen.

Ich habe viel freie Zeit. Zehn Stunden dauert es, bis ein CO2-Behälter gefüllt ist. Ich brauche jedoch nur zwanzig Minuten, um das Hydrazin zu reduzieren und den Wasserstoff zu verbrennen. Die restliche Zeit über sehe ich mir die Serien an.

Mal ehrlich … es ist doch klar, dass General Lee einem Streifenwagen entkommen kann. Warum fährt Rosco nicht einfach zur Farm der Dukes und nimmt die Jungs fest, wenn sie nicht im Auto sitzen?

6

VENKAT KAPOOR KEHRTE IN SEIN BÜRO zurück, warf die Aktenmappe auf den Boden und ließ sich auf den Ledersessel fallen. Er nahm sich einen Moment Zeit, um aus dem Fenster zu blicken. Sein Büro im Gebäude 1 bot einen prächtigen Ausblick auf den großen Park im Zentrum des Johnson Space Center. Dahinter verdeckten Dutzende kleinere Gebäude den Blick auf den Mud Lake in der Ferne.

Ein Blick auf den Computerbildschirm verriet ihm, dass 47 ungelesene E-Mails dringend seine Aufmerksamkeit verlangten. Sie konnten warten. Heute war ein trauriger Tag. Denn heute hatte die Trauerfeier für Mark Watney stattgefunden.

Der Präsident hatte eine Ansprache gehalten, Watneys Mut und sein Opfer gewürdigt und Commander Lewis gelobt, weil sie rasch gehandelt hatte und die anderen sicher nach Hause brachte. Commander Lewis und die Überlebenden der Crew steuerten von der Hermes aus dem Weltall Nachrufe auf ihren verstorbenen Kameraden bei. Erst in zehn Monaten würden sie auf der Erde eintreffen.

Der Direktor hatte ebenfalls eine Ansprache gehalten und daran erinnert, wie ungeheuer gefährlich die Flüge im Weltraum waren, doch man dürfe selbst angesichts großer Schwierigkeiten nicht verzagen.

Sie hatten Venkat gefragt, ob auch er eine Rede halten wollte. Er hatte abgelehnt. Welchen Sinn hätte das gehabt? Watney war tot. Schöne Worte vom Leiter der Marsoperationen konnten ihn nicht zurückbringen.

“Alles klar, Venk?”, fragte eine vertraute Stimme an der Tür.

Venkat drehte sich um. “Geht so”, antwortete er.

Teddy Sanders zupfte ein Fädchen von dem sonst makellosen Blazer. “Sie hätten eine Rede halten sollen.”

“Ich wollte nicht, das wissen Sie doch.”

“Ja, ich weiß. Ich wollte es auch nicht. Aber ich bin der Direktor der NASA und kann mich nicht drücken. Geht es Ihnen auch wirklich gut?”

“Ja, alles klar.”

“Schön.” Teddy rückte die Manschettenknöpfe zurecht. “Dann machen wir uns wieder an die Arbeit.”

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