Hal Clement - Expedition zur Sonne

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„Das halte ich nicht für eine gute Analogie. Ich will doch nur wissen, was ich zu erwarten habe…“

„Du kannst nicht wissen, was du zu erwarten hast. Das kann niemand. Du mußt dich mit den Unsicherheiten abfinden. Aber du hast den Vorteil, daß du wenigstens annähernd weißt, was dich erwartet. Und jetzt bitte ich dich, mir zu sagen, ob du willst, daß Bert und ich den Heilprozeß deines Gesichts kontrollieren, oder ob du es sich selbst überlassen willst.“

„Aber wenn man Pflanzen züchten kann, die Sandwiches statt Kürbisse hervorbringen, warum…“

Mancini machte eine ungeduldige Handbewegung. Er konnte den Jungen gut leiden und hoffte immer noch, ihn für seine Arbeit zu begeistern, aber es gab gewisse Grenzen.

„Hör endlich mit dem Gerede auf und gib mir eine klare Antwort auf eine klare Frage. Ich kann dir versprechen, daß dein Gesicht keine Narben behalten wird. Und die Chancen, daß du keine Narben behältst, wenn du dein Gesicht auf normale Art heilen läßt, stehen fünfzig zu fünfzig. Wenn du uns den Job tun läßt, wird nicht einmal deine Mutter merken, daß an dir eine Regeneration vorgenommen wurde. Du hast das Recht, selbst die Entscheidungen zu treffen, was deine Gesundheit betrifft. Wozu entschließt du dich also?“

Rick antwortete erst nach zwei Minuten. Still lag er da, und er vermied es, Mancini anzusehen.

„Also gut, tun Sie Ihr Bestes“, sagte er dann. „Wie lange, sagten Sie, wird es dauern?“

„Ich kann mich nicht erinnern, daß ich das gesagt habe. Aber wahrscheinlich wird es zwei Wochen dauern.“

„Wann werden Sie beginnen?“

„Nachdem ich geschlafen habe. Dein Blut ist wieder normal.

Nichts kann uns noch aufhalten. Welche Bücher möchtest du?“

„Eh?“

„Dein Kopf muß noch eine Zeitlang festgeklemmt bleiben.

Du kannst nur in eine Richtung blicken, gerade nach oben. Mit der linken Hand kannst du einen Schalter bedienen, und ein Projektor kann die Buchseiten an die Decke werfen. Ich weiß nicht, womit du dich sonst beschäftigen sollst. Willst du leichte Unterhaltungsliteratur oder interessierst du dich für die Grundlagen der Biochemie?“

Eine Regenerationsmaschine wirkt plump, obwohl sie in ihrer Struktur sehr kompliziert ist. Ihre Sensoren sind kleiner im Durchmesser als menschliche rote Blutkörperchen, und es gibt Millionen davon. Die Injektoren und Prüfer sind nur so groß, daß Zellen in ihre Röhren passen, und auch sie sind zu zahlreich, als daß das Gerät auf mechanischem Weg hätte konstruiert werden können. Der Steuercomputer mit seinen mehr als zwei Kubikmetern „Maschinen“ von Molekülgröße basiert denn auch auf einem synthetischen Zeolit-Rahmen. Es dauert etwa einen Tag, bis die Gendaten, die für einen speziellen Fall erforderlich sind, in den Computer selbst gelangen. Und es hätte ein ganzes Leben gedauert, wenn man das manuell gemacht hätte.

Die Grenze zwischen zwei anscheinend so verschiedenen Gebieten wie Medizin und Technik war bei der Regenerationsmaschine verwischt. Marco Mancini und Bert Jellinge betrachteten sich als Mechaniker. Es ist schwer zu sagen, als was sie ein paar Dekaden früher bezeichnet worden wären. Sogar zu der Zeit, als sie geboren worden waren, hätten kaum zehn Ärzte auf der ganzen Welt all das gewußt, was zu ihrer Grundausbildung gehörte.

Als sie die Vorbereitungen ihrer Arbeit an Rick getroffen hatten, bildeten etwa fünf Millionen Sensorenfühler einen Bart auf dem Gesicht des Jungen. Die meisten drangen am Rand der verletzten Teile in die Haut. Fünfhundert der Fühler bildeten mit größeren Röhren eine Einheit. Die Fühler informierten den Computer über die genetischen Muster, die im Verlauf des Heilprozesses aktiv waren — oder wenigstens über eine statistisch signifikante Anzahl von genetischen Mustern. Wann immer diese Aktivitäten nicht das erreichten, was sie nach Meinung des Computers erreichen sollten, nahm eine der größeren Röhren eine Zelle aus dem betreffenden Gebiet und transferierte sie in einen großen Brutapparat — „groß“ in dem Sinn, daß er ohne Mikroskop gesehen werden konnte — direkt auf der Oberfläche von Ricks Haut. Hier wurde die Zelle analysiert und so verändert, daß der Heilprozeß ohne Zwischenfälle weitergehen konnte.

Wenn irgend etwas nicht plangemäß verlief, wurden Zellen modifiziert, aktive Teile des genetischen Materials verändert, inaktive Teile aktiviert. Die reparierten Zellen wurden geteilt und wieder an ihren Originalplatz transferiert.

Fast alles geschah automatisch. Zu viele Operationen gingen gleichzeitig vor sich, als daß man sie manuell hätte kontrollieren können. Trotzdem waren Mancini und Jellinge beschäftigt.

Kein Leben, weder das wirkliche noch das künstliche, ist unfehlbar, und auch Computer können irren.

Auch Zellen, die nicht das besondere Interesse des Compu ters erregt hatten, die aus Gebieten stammten, wo alles in Ordnung zu sein schien, wanderten durch die Röhren. Sie gingen weiter als bis zum Brutapparat. Sie kamen an eine Stelle, wo ein menschlicher Beobachter sie mittels Mikroskop betrachten konnte. Das alles geschah vierundzwanzig Stunden pro Tag, und die beiden Mechaniker wurden von vier anderen von Zeit zu Zeit am Mikroskop abgelöst.

Die Fühler und Röhren, die am weitesten von den verletzten Stellen waren, zogen sich konstant zurück, ertasteten sich den Weg zur Aktionsfront, pflanzten selbst neu ein, von chemischen Anhaltspunkten geleitet.

Während die Tage verstrichen, bildeten sich allmählich Haut, Fleisch und Muskeln, Nerven, Knochen und Venen an den richtigen Stellen an Stubbs’ Gesicht und Hand. Das Gesicht war, wie Mancini vorhergesagt hatte, zuerst fertig. Bei der abgetrennten Hand mußten die meisten Zellen neu gebildet werden.

Als Ricks Kopf nicht mehr festgeklemmt war, bat er den Mechaniker um einen Spiegel. Mancini trug ihn bereits bei sich und reichte ihn dem Jungen. Er beobachtete, wie Rick sein Gesicht hin und her drehte und es aus jedem möglichen Blickwinkel musterte. Er hätte erwartet, daß ein Mädchen sich so benahm.

Aber warum führte der Junge sich so auf?

„Nun, bist du immer noch derselbe?“ fragte Mancini schließlich.

„Wenigstens hast du deine Fingerabdrücke behalten.“

Rick senkte den Spiegel.

„Vielleicht hätte ich doch eine neue Hand nehmen sollen. Mit neuen Fingerabdrücken hätte ich vielleicht unerkannt einen Banküberfall begehen und die Wartezeit bis zu meinem wohlverdienten Ruhestand verkürzen können.“

„Glaube das ja nicht“, erwiderte Mancini grinsend. „Deine neuen Fingerabdrücke wären zusammen mit deinen Gendaten längst in Denver in deiner Spezialakte festgehalten, noch bevor du aus der Maschine gekommen wärst. Ich mußte eine schriftliche Darstellung der Operation einreichen, bevor ich damit beginnen konnte. Also vergiß deine geplanten Vorhaben.“

Stubbs zuckte mit den Schultern.

„Ich bin nicht besonders enttäuscht, weil ich die Verbrecherlaufbahn nicht ergreifen kann. Wie lange wird es dauern, bis ich mit dieser Hand einen Brief schreiben kann?“

„Etwa zehn Tage. Aber warum willst du dir die Mühe machen, einen Brief zu schreiben? Du kannst reden, mit wem du willst. Hast du nicht jeden Tag deine Eltern im Visiphon gesehen?“

„Ja. Haben Sie eigentlich herausgefunden, warum die Haifisch verunglückt ist?“

Mancini schnitt eine Grimasse.

„Allerdings. Sie wurde von demselben Zeug infiziert, das den Zeowal getötet hat. Hast du vielleicht nicht zufällig mit dem Fisch eine Strebe berührt, als du die Schlingen anbrachtest?“

Rick starrte ihn an.

„O Gott, ja! Ich drückte ihn gegen den Rumpf und an eine Strebe, weil er so glitschig war… Es tut mir leid — ich wußte ja nicht…“

„Natürlich wußtest du es nicht. Und ich auch nicht. Später dachte ich nie an diese Möglichkeit. Eine der Streben war durch das Zeug so geschwächt worden, daß sie bei voller Fahrt brach, und Newtons Gesetze erledigten den Rest.“

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