Hal Clement - Expedition zur Sonne
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Hoeys Finger spannten sich um einen Knopf, und er ersetzte den mikroskopisch kleinen Kristall im Aktivitätsfeld des Kommunikators durch einen anderen, dessen Zwilling sich an Bord von „Big Boy“ befand, etwas formeller Holiad genannt.
Er sprach ohne Vorrede, denn er wußte, daß ihm jemand zuhören würde.
„Wir sind in der Position, und mein Verfolger sagt mir, daß wir sie halten können. Seht zu, daß ihr den Job erledigt, solange alles so gut läuft.“
„Okay.“ Die Antwort klang knapp, aber nicht beiläufig. Der Sprecher, ein kräftig gebauter Mann mittleren Alters mit einem beinahe fanatischen Leuchten in seinen blauen Augen, beugte sich über die Kontrolltafel vor ihm und begann, in einer komplizierten Reihenfolge auf mehrere Knöpfe zu drücken. Alle zwei oder drei Sekunden hielt er inne, um das Lichtmuster zu beobachten, das vor ihm vor einem Bildschirm flackerte. Nach einer halben Minute wurde das Muster konstant, und er lehnte sich entspannt zurück.
„Programm A läuft.“
Ein jüngerer Mann, der einige Meter entfernt vor einer ähnlichen Kontrolltafel saß, nickte. Zuerst antwortete er nicht, aber dann beschloß er, zu sprechen, nachdem er ein paar Sekunden lang genau überlegt hatte, was er sagen wollte. Es konnte leicht passieren, daß man etwas Falsches zu Elvin Toner sagte.
„Glauben Sie, daß wir die volle Zeit herausschlagen können?
„wagte er schließlich zu bemerken. „Diese Piloten sind gut, aber ich wollte, wir hätten Robotschiffe für die Schlüsselstationen genommen. Ein Mann kann nicht endlos lange stillhalten.“
„Das wünsche ich mir auch.“ Toner antwortete ohne merkbare Irritation, und sein Blick blieb auf der Kontrolltafel haften.
„Und außerdem wünsche ich mir“, fuhr der Direktor fort, „daß es möglich wäre, das Kommunikationssystem zu einer automatischen Kontrolle für Dinge wie Entfernung oder Messung der Lichtverzögerung zu verwenden. Aber bis irgendein Genie Ihrer Generation ein System ausarbeitet, wie man Frequenz, Wellenlänge und Ausbreitungsgeschwindigkeit von Wellen messen kann — oder wenigstens herausfindet, was alles zu dem Wellenphänomen gehört —, müssen wir mit der elektromagnetischen Strahlung auskommen und auch mit menschlichen Wesen.
Das mag Ihnen zwar nicht gefallen, aber wenn Sie einmal mein Alter erreicht haben, werden Sie sich damit abfinden.“
„Das hoffe ich nicht“, konnte Ledermann sich nicht enthalten zu sagen.
„Eh? Warum nicht?“ Toners Augen wandten sich beinahe von den Instrumenten ab.
„Ich meine, wenn ich es lerne, mich mit Unzulänglichkeiten abzufinden, dann wird es deshalb sein, weil ich nicht fähig war, etwas zu verbessern. Und wer will das schon gern zugeben?“
Toner grinste.
„So etwas will natürlich niemand zugeben, nehme ich an.
Aber ehrliche Leute müssen es ab und zu tun. Halt! Da kommt das Ende der ersten Minute. Irgendwelche Unregelmäßigkeiten auf Ihrem Pult?“
„Bis jetzt nicht. Ich weiß allerdings nicht, was das beweist.
Wir können nur messen, was in die Generatoren hineinkommt.
Wir können nicht berühren, was herauskommt, ohne es zu verändern…“
„Natürlich.“ Der ältere Mann machte eine ungeduldige Handbewegung. „Aber es ist doch eine Erleichterung, daß alles gut abläuft. Ich weiß nicht, wie es mit Ihnen ist, Dick, aber Programm A, das sind bereits zum zweitenmal die längsten Stunden meines Lebens.“
„Ich weiß“, erwiderte Ledermann. Es geschah zum ersten mal, daß Toner so offen über seine Gefühle sprach, und es geschah ebenfalls zum erstenmal, daß der Assistent aufrichtige Sympathie für den Direktor verspürte. Da der jüngere Mann kein schneller Denker war, wußte er wieder einmal nicht, was er auf diese Bemerkung antworten sollte.
Aber wahrscheinlich gab es gar nichts Passendes, was man darauf hätte sagen können. Toner hatte wie die meisten Männer in mittleren Jahren eine ziemlich stabile persönliche Lebensphilosophie entwickelt und besaß einen Fundus von grundlegenden Glaubenssätzen. Das gegenwärtige Experiment kollidierte sehr heftig mit einem dieser Glaubenssätze — mit einem Glaubenssatz, den Ledermann nicht anerkannte.
Andererseits, dachte der Assistent, während er durch eines der großen Sichtfenster der Holiad starrte, war dies ein Ort, an dem es schwer war, von der Richtigkeit von Glaubenssätzen überzeugt oder nicht überzeugt zu sein.
Der Raum war nicht dunkel, obwohl die nebelartigen Substanzen, von denen es im Orion-Ausläufer des Milchstraßensystems nur so wimmelte, nie sehr hell waren, auch wenn sie von keiner Planetenatmosphäre getrübt wurden. Wenn man näher an eine ausgedehnte Lichtquelle herankam, so wurde es auch nicht heller, nur dichter. Von der Position der Holiad aus war der größte Teil des Himmels nebelhell. Und für einen Raumfahrer wirkt alles im Raum, was einer Wolke gleicht, irgendwie falsch am Platz. In einigen Richtungen blinken die Sterne beständig, andere Regionen sind von lichtjahrweiten Staubmassen verdunkelt. Ein Teil des Staubs selbst ist hell, denn Cinder ist nur ein halbes Parsek entfernt. Seine hellen Strahlen lassen nicht nur die Nebelgase fluoreszieren, sondern sie beleuchten auch den Staub auf weite Entfernungen. Cinder ist nur etwa fünfmal so groß wie Sol, was bedeutet, daß der Stern aus einer Entfernung von einem halben Parsek wie ein Punkt aus sieht.
Aber dieser Punkt beleuchtete die Holiad genauso stark wie der Vollmond die Erde. Verschiedene andere O- oder B-Sterne schimmerten in der Nachbarschaft. Manche sahen heller aus als die Venus von der Erde aus betrachtet, manche gaben sich nur dadurch zu erkennen, daß sie den sie umgebenden Staub beschienen, andere waren nur schwach im Nebel sichtbar. Im Ausläufer des Orion steht eine der Wiegen der Galaxis.
Unglücklicherweise sind die Bewohner dieser Wiege Findlinge.
Die allgemeinen Umstände einer Sternengeburt sind nun ziemlich klar. Schiffe, die in die wolkigeren Regionen der Galaxis vorgedrungen sind, haben Sterne in allen Stadien ihres Werdens beobachtet, von Gas- und Staubwolken, kaum dichter als der interstellare Raum, über die T Tauri-Variablen, die heiß genug sind, um sichtbare Strahlen auszusenden, bis zu der Riesenbevölkerung von Hauptsonnen, deren Wasserstoffeuer leuchten. Eine vollständige Geburt wurde noch in keinem Fall beobachtet, aber wir wissen genug, um uns die Umstände mit einiger Gewißheit vorstellen zu können.
Und wie bei Findlingskindern, so liegt der Ursprung von Sternen im Dunkel. Lange Zeit wurde angenommen, daß Veränderungen in der Dichte des interstellaren Raumes den Schlüsselfaktor darstellen, daß Zufall der Vater ist. Für Ledermann, jung und konservativ, war es kein Problem, diesen Standpunkt einzunehmen. Für ihn war es klar, daß zufällige „Winde“ im Raum zeitweise Gaskonzentrationen schufen, die so dicht waren, daß ihre Schwerkraft den spaltenden Gezeitenkräften der restlichen Galaxis standhalten konnte, sie überwinden konnte, um ein lokales Potential zu produzieren, das imstande war, die Energiepartikel einer Wolke anzusammeln.
Der beinahe zwanzig Jahre ältere Elvin Toner hatte starke Vorbehalte gegen reine Statistiken. Wie jeder Mann mit bescheidenen Grundkenntnissen der Physik erkannte er die grundlegende statistische Natur vieler Gesetze des Universums.
Er gab zu, daß ein Stern durch die Verkettung von Zufällen entstehen konnte, wie das die meisten Leute für sicher hielten.
Aber er bezweifelte ernstlich, daß die zufälligen Bewegungen von interstellaren Gasen oft genug die nötigen Bedingungen herstellen konnten, um damit die Entstehung so vieler bekannter Sterne zu erklären, auch wenn man die eindrucksvolle Lebensdauer der Sterne berücksichtigte. Er war überzeugt, — und das war für ihn ebenso ein Glaubensgrundsatz wie die bekannte wissenschaftliche Voraussetzung, daß es für alles eine natürliche Ursache geben muß —, daß irgendein besonderer Prozeß für die Entstehung der Sterne verantwortlich war.
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