Hal Clement - Expedition zur Sonne

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„Darum kümmern sich automatisch die Original-AMessungen, wie ich dem Plan entnehme. Also beruhigen Sie sich, Boß.“

„Schon gut. Sie reden ja auch lauter als sonst. Ich wünsche mir noch immer, man würde ein Kommunikationsmedium erfinden, mit dem man direkt sehen kann. Dann könnten wir sehen, ob sich alles richtig aufbaut, statt es vom Benehmen der Generatoren abzuleiten…“

„Vielleicht können wir das einmal. Ich bin konservativ. Ich finde mich noch immer mit dem Unschärfeprinzip ab. Selbst wenn wir irgend etwas mit dem Medium machen könnten, so daß es auch auf etwas anderes als auf einen Kommunikator- Kristall reagiert, so wette ich, daß es seine Nebenwirkungen auf die Dinge ausüben würde, die wir messen wollen.“

„Aber… Dick! Was ist passiert?“

Ledermann wußte es auch nicht. Zumindest wußte er es nicht in dem Sinn, wie Toner es erwartete. Wie der Direktor, hatte er jedes Licht in seinem Kontrollsystem gesehen, bis auf das eine, das eine volle Sekunde lang in drohendem Rot die Veränderung anzeigte. Wenn die beiden Männer gerade in dieser Sekunde nicht hingesehen hätten, dann hätten sie gar nicht erfahren, daß irgend etwas nicht gestimmt hatte. Denn nach dieser Sekunde waren alle Lichter wieder wie vorher.

Der erste Gedanke, der ihnen beiden kam, war, daß irgend etwas mit den Stromkreisen der Kontrolltafeln passiert sein mußte. Der zweite, daß irgend etwas in ihren eigenen Nervensystemen vorgefallen sein mußte. Nachdem sie drei Sekunden lang auf Testschalter gedrückt hatten, schien die erste Möglichkeit ausgeschlossen zu sein. Und da sie beide dasselbe gesehen hatten, stand auch die zweite ganz unten auf der Wahrscheinlichkeitsliste.

Toner runzelte die Stirn und sprach sehr langsam.

„Wenn ich das rote Licht richtig deute, so muß in beiden Schiffen die Apparatur, die die Programmstrahlen aussendet, für eine Sekunde ausgefallen sein und dann sofort wieder fehlerfrei gearbeitet haben. Das würde bedeuten, daß wir im Wellenmuster eine Lücke von etwa dreihunderttausend Kilometern haben — an jedem Ende —, und diese Lücken werden in einer halben Stunde aufeinandertreffen. Überlegen wir einmal — welche Wirkung hätte das auf die Linsen?“

„Wenn Sie das im Kopf ausrechnen können, besonders mit nur geschätzten Zeitdaten, dann hätten Sie auf das ganze Expe riment verzichten können. Das kann man auch nicht genauer vorhersagen als die Anzahl von Köpfen bei meinen nächsten hunderttausend Münzwürfen.“

„Das stimmt.“ Für einen Mann, dessen Arbeit einen so empfindlichen Schlag erlitten hatte, wirkte Toner bemerkenswert ruhig. „Das bedeutet also, daß wir unsere Generatoren abschalten, unsere Wellenmuster in den Raum fliegen lassen und noch einmal anfangen können.“

„Wir müssen noch mehr als das tun. Das Gas in diesem Gebiet wurde wahrscheinlich von dem Wellenteil von B, der bereits hinausgegangen ist, angegriffen. Wir müssen die Schiffe in eine andere Region dirigieren und noch einmal von vorn anfangen. Aber wäre es nicht besser, das Programm ablaufen zu lassen? Wir wissen nicht wirklich, ob die Generatoren zu arbeiten aufgehört haben. Ob wir nun die Stromkreise testen oder nicht, mir fällt es leichter zu glauben, daß irgend etwas im Kontrollsystem schiefgelaufen ist, als daß eine ganze Anlage von Generatoren plötzlich und gleichzeitig ausgesetzt haben soll und ebenso plötzlich und gleichzeitig wieder zu funktionieren anfing. Wenn wir alles laufen lassen, so wird das Schlimmste sein, was uns passieren kann, daß wir ein paar Stunden verlieren — und wir müssen nicht noch einmal von vorn beginnen, wenn alles okay ist.“

„Sie haben teilweise recht. Wenn wir das Programm ablaufen lassen, wird es uns nicht allzu viel Zeit kosten. Aber wir müssen ohnehin alles neu machen. Wir könnten nicht sagen, ob der erste Programmablauf wirklich in Ordnung war, solange wir nicht die Daten auswerten können, und das können wir hier nicht tun. Wir müssen also alles zum zweitenmal machen.“

Ledermann nickte langsam.

Hoeys Reaktion war ein paar Stunden später etwas eindrucksvoller.

Er und Luisi feierten ihre Befreiung mit einem improvisierten Lied, als Toner ihnen so schonend wie möglich die Neuigkeit beibrachte, daß man mit der ganzen Sache noch einmal von vorn beginnen würde.

Er wickelte diese Information in Schmeicheleien und verlieh seiner Stimme alle Liebenswürdigkeit, deren er fähig war. Und er versüßte die unangenehme Botschaft mit einer respektablen Gehaltserhöhung. Aber keiner der Piloten war imstande, die Nachricht mit philosophischer Ruhe zu akzeptieren. Sechzig Stunden später, als die Schiffe sich erneut von der Holiad entfernten, waren sie noch immer sichtlich verärgert.

Sie beruhigten sich wieder, während die Meßlinien festgesetzt wurden. Ihre frühere Praxis mochte ihnen sehr geholfen haben, denn sie brauchten nur neunzig Minuten, um ihre kleinen Schiffe in die richtige Relation zueinender zu bringen.

„Wir sind soweit, Doc!“ Hoeys Stimme klang beinahe jubelnd.

Toner, der inzwischen ziemlich überzeugt davon war, daß beim erstenmal ohnehin alles ordnungsgemäß verlaufen war, konnte ebenso gut gelaunt antworten.

„Gute Arbeit — das ging ja sehr schnell. Ich werde jetzt die AMessungen einstellen. Wie weit seid ihr etwa von der Stelle entfernt, an der wir zum erstenmal mit dem Programm begonnen haben?“

„Ein paar Flugstunden, würde ich sagen. Wir haben es nicht genau festgestellt. Sie sagten ja nicht, daß das notwendig sei.“

„Ist es auch nicht. Entspannt euch.“

„Okay, Boß. Bringen Sie die Dinge ins Rollen.“

„Sie rollen bereits.“

Sogar in der ruhigeren Atmosphäre des zweiten Ablaufs steigerte sich die Spannung ein wenig, während Programm A abgewickelt wurde. Obwohl dieser Teil des Projekts beim erstenmal ohne erkennbaren Fehler abgelaufen war, konnte man nicht wissen, ob die mögliche unbekannte Fehlerquelle bei Programm B nicht noch immer existierte.

Natürlich konnte es so sein. Die Programme waren verschieden — und das Wort „unbekannt“ war sicherlich ein Schlüsselwort.

Niemand konnte ganz sicher sein — noch nicht.

Toner und Ledermann kannten freilich die genaue Sekunde, in der die Unterbrechung des Programms B — wenn es wirklich eine gewesen war — stattgefunden hatte. Hoey und Luisi kannten sie beinahe genauso gut von Toners Bericht her. Alle vier beobachteten die Uhren. Vielleicht lag es an der Spannung, die die Uhrzeiger in ihnen hervorriefen, vielleicht auch nicht. Danach wußte es keiner genau zu sagen. Was immer auch die Ursache war, sechs Sekunden vor dem kritischen Moment, als beide Wissenschaftler ihre Armlehnen umklammerten und auf ihr Kontrollsystem starrten, mußte Hoey niesen.

Er nieste ziemlich laut, und die Tatsache, daß Toner es klar durch den Kommunikator hörte, half auch nicht, die Effekte zu verringern. Der Kopf des Piloten hatte auf der gepolsterten Stütze geruht, die ein Teil seines Sitzes war, in der Stellung, die er während des ganzen Experiments hätte beibehalten sollen.

Die Zuckungen der Muskeln während des Niesens ließen seinen Kopf um etwa zwanzig Zentimeter herabsinken.

Die Anfforddus wog etwa eine Million mal so viel wie Hoeys Kopf, so daß ihr Mittelpunkt sich etwa nur um ein Millionstel bewegte, was etwa den fünfzigsten Teil eines Mikrons ausmachte.

Die Tatsache, daß dies innerhalb der Toleranzgrenzen des Experiments lag, dämmerte Toner nicht sofort. Unter anderen Umständen hätte er es wahrscheinlich in Sekundenschnelle erkannt, aber jetzt war seine Reaktion mehr ein Reflex als eine bewußte Handlung. Er benahm sich wie ein überzeugter Antivivisektionist, vor dessen Augen man ein mechanisches Herz in einem Hund ausprobierte. Er explodierte. Er sprang auf — und bewegte sich viel spürbarer als Hoey, obwohl es glücklicherweise keine Rolle spielte, ob die Holiad sich bewegte oder nicht. Er begann auch zu reden, wenn es auch ungewiß ist, was er sagte. Ledermann löschte diesen Teil vom Tonband. Der jüngere Mann brauchte etwa dreißig Sekunden, um seinen Vorgesetzten so weit zu beruhigen, daß er vernünftigen Argumenten zugänglich war, und weitere fünfzehn Sekunden, bis er diese Argumente begriff. Nach fünf Sekunden hatte Toner dann seine Beherrschung wiedergewonnen und begann sich bei Hoey zu entschuldigen.

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