Carlos Rasch - Vikonda
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- Название:Vikonda
- Автор:
- Издательство:Neues Leben
- Жанр:
- Год:1986
- Город:Berlin
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„Mach dir keine falschen Hoffnungen, denn eine festgesetzte VIKONDA wird nie wieder aufgehoben.“
Grimmig grinsend deutete Jill auf seinen Kokon: „Vielleicht kann ich diese leere Hülle als meinen Stellvertreter dafür abkommandieren.“
Vitree lachte etwas nervös zu diesem Scherz. „Na ja, wenn du sogar schon Humor entwickelst, wirst du alles, was noch kommt, auch gut überstehen.“
Auf einem breiten Weg wurden sie von einer Sänfte erwartet, in der Jill den alten Krabbieren vermutete, der das Amt des Visionäre ausübte. Das krabbierische Volk hielt respektvoll Abstand zu der Sänfte. Nun, da der Gang der Ereignisse für ihn seinen größten Schrecken verloren hatte und offenbar alles in geordnete Bahnen gelenkt worden war, richtete Jill seine Aufmerksamkeit auch auf Einzelheiten. Ihm fielen Schnitzereien auf, die zu beiden Seiten des Weges standen. Sein Blick war nicht geübt genug, um zu erkennen, was sie darstellten. Aber der kunstvolle Gebrauch des Werkstoffes Holz war unverkennbar. Auch der Boden des Prozessionsweges war mit Holz ausgelegt, doch waren nicht einfach Bohlen und Würfel verlegt worden. Er erkannte Mosaiken. Eine dicke Harzschicht, hart und trocken, versiegelte den Weg glasartig gegen Feuchtigkeit und Abnutzung.
Das Ende der Prözessionsstrecke zeichnete sich schon von weitem wie ein heller Tunnelausgang ab. Dort erwarteten Jill der Strand und der gleißende Tag. Die Menge blieb im Schutz des Waldes zurück. Die Sonne schüttete ihr Licht überreichlich auf Meer und Insel. Man trug die Sänfte in die Dünen. Jill und Vitree folgten ihr, ohne daß sie den Visionär zu sehen bekamen. Er blieb in seiner Sänfte. Die Wachen postierten sich im Schatten ihrer Schilde. Dort verharrten sie, als warteten sie auf ein bestimmtes Ereignis.
Jills Blicke hingen wie gebannt am Rumpf der Fähre. Jetzt wäre mit einem Spurt die Möglichkeit zur Flucht gegeben. Er machte impulsiv ein paar Schritte in Richtung auf den Flugkörper. Sofort bildeten die Schildträger eine Sperre.
Zum erstenmal betrachtete Jill diese Wesen aus der Nähe. Sie wirkten auch jetzt noch mit ihren Körperghederungen und Chitinflächen furchterregend auf ihn. Er versuchte, ihre Waffen einzuschätzen und zu erkennen, wie sie eingesetzt wurden. Es gelang ihm nicht. Nun, ich bin nicht wehrlos, dachte er. Zur Ausrüstung eines Erkunders gehörte nicht nur ein Nadler, sondern auch ein Lähmer. Weil ihn die Krabbieren mit allem Gerät in den Kokon versponnen hatten, fehlten ihm diese Waffen nicht. Sie waren am gewohnten Platz. Doch was nutzten sie ihm? Nach alldem, was Vitree ihm über ihre Mission erzählt hatte, würde sie nicht bereit sein, auszubrechen und mitzukommen. Das war auch der Hauptgrund, weshalb er zögerte, erneut zu flüchten und zur Fähre zu laufen: Ihr sollten keine- Nachteile durch ihn erwachsen. Sie rührte ihn. Er fühlte ihre Einsamkeit fast wie einen eigenen körperlichen Schmerz. Sie war schutzbedürftiger, als sie es selbst wahrhaben wollte. Dabei ignorierte er hartnäckig, daß sie hinreichend bewiesen hatte, sich selbst schützen zu können, und zwar mit der Waffe ihrer Sensibilität, mit ihren Fähigkeiten und ihrem Wissen.
„Du bummelst doch bestimmt nicht nur den lieben langen Tag zwischen den Chitinern herum“, sagte Jill, um das Schweigen zu brechen. „Wenn du sie verstehen lernen willst, mußt du einen aktiven Platz in ihrer Gemeinschaft “ausfüllen.“
Er hörte sie mit leiser Erheiterung lachen. Das erleichterte ihn.
„Ich spiele für die Krabbieren die ›Kuhhirtin‹. Ich bin eine Art Nachtwächterin“, sagte sie. Weil er verständnislos dreinblickte und weil sie unter den Falten des gelben Umhangs am allerwenigsten nach dergleichen Tätigkeit aussah, erläuterte sie: „Ich hüte Riesenseesterne auf der felsigen Seite der Insel, wo wir gerade herkommen. Die Seesterne sammeln sich dort zwischen den Klippen zu Herden. Für Glitscher sind sie dort eine leichte Beute, besonders nachts. Aber vor den Scheinwerfern des Moduls haben die Glitscher Respekt. In der Nahrungskette der Krabbieren sind die Riesenseesterne…“
Sie brach ihre Erklärung ab und lauschte. Über dem Meer schwoll ein heulender Ton an. Dann raste ein zweiter Raumgleiter wie ein überdimensionales Geschoß über die Insel hinweg, schraubte sich in den Himmel und stieß erneut zum Tiefflug herab. Sein Erscheinen ließ Jill alle guten Vorsätze vergessen. Er riß den Lähmer aus der Tasche und hetzte los. Aber die Schildträger waren auf ein Zeichen aus der Sänfte bereits zur Seite getreten. Sic ließen ihn passieren. Er brauchte den Lähmer nicht einzusetzen. Bei einem Blick zurück sah Jill, wie sie ihm nur langsam folgten. Sie machten keine Anstalten, ihre Waffen gegen ihn zu benutzen oder Atzspeier auf seine Spur zu setzen. Vitree hatte den leeren Kokon an sich genommen und trug ihn über den Strand. Jill hielt das für eine positive Geste, was immer auch sie bedeuten mochte.
Schwer atmend erreichte er seinen Raumgleiter, sprang auf den Deltaflügel und schwang sich durch den Einstieg in den Steuersessel. Die Hände glitten über die Tasten des Terminals. Er gab das Programm für das Aufrichten der Fähre in die senkrechte Startstellung frei und hoffte abzuheben, ehe Vitree oder die Krabbieren in den Bereich der Düsen kamen. Während die Servomotoren der Hydraulik zu arbeiten begannen, stellte Jill einen Funkkontakt her.
„Gleiter eins an Gleiter zwei: Bleibt in der Luft! Ich schalte zur ABENDSTERN!“
„Hier Gleiter zwei. Verstanden. Wir hören mit.“
„Achtung ABENDSTERN! Rapport von Gleiter eins.“
Auf dem Schirm erschien das Gesicht des Kommandanten. „Hier ABENDSTERN. Verdammt, warum habe ich so lange Zeit nichts von dir und Leo gehört! Sprich!“
Jill gab seinen Bericht, die Angaben Vitrees eingeschlossen, und endete mit dem Satz: „Wie die Dinge stehen, ist es erst einmal Zeit für den Countdown, denke ich. Ich sollte mich von diesem heiklen Brutanlagen entfernen.“
„Wir beraten“, sagte Rickmar knapp. „Start frei, falls eine akute Gefahr für dich eintritt. Sonst aber haben die ortsinternen Belange Priorität, samt der Sicherheit für die Kontaktlerin.“
Jill stutzte bei dieser Entscheidung. Sein Raumgleiter hatte sich inzwischen aufgerichtet, während der zweite Gleiter in weiten Schwüngen die Insel umkreiste. Als Jill die Umgebung am Strand musterte, sah er, daß die Chitiner den zweiten Kokon mit der Leiche Leos herbeitransportierten. Er entdeckte, wie wenig ihm der Gang der Ereignisse Zeit zur Trauer gelassen hatte, und stoppte das Startprogramm. Verlegen nahm er den Helm ab. Daß er im Begriff gewesen war zu starten, ohne einen Gedanken an Leo zu verschwenden, war ihm peinlich. Wie von selbst glitten seine Hände wieder über das Terminal und erteilten die Weisung, den Raumgleiter zurück in die waagerechte Stellung zu schwenken.
Vitree legte den gelben Umhang auf den Strand, erkletterte den Einstieg und pochte gegen das Ranzelglas. Jill öffnete ihr. „Ich bin froh, daß du nicht gestartet bist“, sagte sie. „Einen Moment lang dachte ich, du hättest jede nüchterne Überlegung verloren.“
„Falls du dich entschließen würdest mitzukommen, könnte ich durchaus jede nüchterne Überlegung verlieren“, sagte er, und er war überrascht, daß er es gesagt hatte.
Ihr erging es nicht anders. Sie blinzelte. Komplimente dieser Art war sie nicht mehr gewöhnt. Dann räusperte sie sich: „Aber der Start hätte weitere Brutanlagen zerstört“, stotterte sie.
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