Carlos Rasch - Vikonda
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- Название:Vikonda
- Автор:
- Издательство:Neues Leben
- Жанр:
- Год:1986
- Город:Berlin
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„Lauf zum Strand und melde dich aus dem Raumgleiter beim Kommandanten der ABENDSTERN!“ forderte er sie nochmals auf.
„Nichts zu machen. Der Strand mit den Wabenfeldern ist tabu.“
Für ihn klang diese Feststellung zu kategorisch und auch immer noch vorwurfsvoll. Das regte ihn auf. „Himmel. Es tut mir leid, wenn Leo und ich Schaden angerichtet haben. Wir konnten nicht wissen, daß es unter dem Sand Brutanlagen gibt. Dann haben die Chitiner eben mal vorübergehend Schwierigkeiten auf See. Na und? Das wird doch wohl kaum einen Weltuntergang heraufbeschwören. Und du solltest nicht vergessen, daß sie Leo umgebracht haben. Ich fühle mich nicht schuldig, und wenn ich die gesamte Brutanlage zerstört hätte!“ schrie er erbost. „Was ist mit den Nachbarinseln? Gibt es dort keine Gierschnabler, die den Verlust ausgleichen könnten?“
Vitree bedachte ihn mit einem Blick, der um so peinlicher wurde, je länger er dauerte. Durch das Geäst der Bäume fuhr ein Windstoß. „Jill, ich bitte dich! Das ist die Einstellung eines rücksichtslosen Eroberers. Bist du das? Schließlich sind doch die Krabbieren mit ihren Gierschnablern hier zu Hause. Betragen wir uns also wie Gäste! Wenn die Raumflotte auf einem dieser Archipele oder unweit auf einer Plattform im Meer einen Stützpunkt einrichten will, dann benutzen ihn die Menschen auf Jahrhunderte. Wir sind hier nicht nur vorübergehend anwesend. So oder so, wir haben keinen Grund für Rücksichtslosigkeiten.“
Jill seufzte. „Verdammt. Ich sehe es ein“, murrte er beschämt und lenkte ab, indem er erneut fragte: „Wo sind eigentlich deine Gefährten aus dem Modul? Sie hätten sich schon längst hier blicken lassen können, um mir aus den Schwierigkeiten zu helfen.“
„Wir sollen dir aus den Schwierigkeiten helfen? Ich dachte, es müßte umgekehrt sein.“ Sie-lachte. „Übrigens: Ich bin allein auf dieser Insel, ohne meine Gefährten“, sagte sie. „Die sind schon vor vielen Monaten mit Schlauchbooten und Flößen in Richtung auf den Landeplatz von Modul zwei tiefer in dieses Archipel vorgedrungen. Ich hoffe, daß sie dort gut angekommen sind und sich mit der anderen Gruppe vereinigen konnten. Mein Modul ist nämlich beschädigt.“
„Was?“ schrie er empört. „Sie haben dich einfach deinem Schicksal überlassen?“
Sie hob beschwichtigend die Hand. „Ich wollte es so. Ich bin Kontaktlerin. Auf der Erde bezeichneten uns manche Leute auch als Sensibilisten. Die Menschheit wird hier auf ARCHIPELKA einen Stützpunkt für die Raumflotte einrichten. Und dann brauchen wir eine Grundlage für das gegenseitige Verstehen zwischen Menschen und Krabbieren. Deshalb spielt es keine Rolle, wenn ich zunächst erst einmal ›verschollen‹ bin. Ich hätte sowieso mehrere Jahre allein unter den Krabbieren leben müssen, um ihre Eigenheiten kennenzulernen und ihre Fremdheit zu begreifen.“
Jill staunte über diese unbegrenzte Zuversicht. Offenbar hatte Vitree damit gerechnet, irgendwann einmal gefunden zu werden und dann gute Ergebnisse ihres Auftrages vorlegen zu können. Er versuchte sich zu erinnern, was eine Kontaktlerin eigentlich für eine sonderbare Spezialistin unter den Angehörigen der Raumflotte darstellte. Soweit er das noch wußte, umfaßte ihre Ausbildung sowohl extraterrestrische Linguistik, Anthropologie und Ethnographie als auch außerirdische Ökologie, Psychologie, Soziologie und vieles mehr. Mit anderen Worten: Sie stützt sich auf nichts als auf ihre Intuition, auf Geduld und Zähigkeit, denn was man auf den genannten Gebieten wußte, war eigentlich gleich Null. Er konnte nur hoffen, daß sie wenigstens ein doppelt so gutes Überlebenstraining absolviert hatte wie die übrigen Erkunder der Raumflotte. Daß jemand ohne Rückhalt und ohne die Übermacht einer umfassenden irdischen Ausrüstung eine solche Aufgabe übernehmen konnte, war ihm unbegreiflich. Vitree hatte wahrscheinlich nicht einmal eine Waffe.
„Und nun?“ fragte er.
„Was, und nun?“
„Hast du die Fremdheit der Chitiner schon annähernd begriffen?“
Was für ein sonderbares Gespräch er hier führte, bewacht, mitten im Pflanzendickicht einer fremden Vegetation unter den Strahlen der Wega mit einer unbekannten Frau. Er sollte besser an seine Befreiung und an Flucht denken. Es war unklug, akademische Überlegungen anzustellen, kurz bevor einem vielleicht der Kopf von einer Krebszange abgetrennt wurde.
„Nein, das ist wohl nicht der Fall, noch nicht. Erst vor wenigen Monaten habe ich ihre Sprache einigermaßen gelernt. Seitdem kann ich mich den Krabbieren nähern. Bis dahin hatte ich mich ihnen nur von fern gezeigt. Die Kapsel war meine Festung. Von dort aus habe ich sie vorsichtig von meiner Ungefährlichkeit überzeugt. Und nun stellen sich die ersten Erfolge ein, jetzt erst geht es mit meiner Aufgabe voran.“
„Wie schön für dich. Aber dafür bist du auch ziemlich verdreckt und runtergekommen. Ich sage dir in aller Freundschaft: Komm mit zum Raumgleiter! Wir flüchten! Das ist hier kein Leben. Es wird Zeit, daß du mal wieder unter Menschen gehst.“
„Nein, dann wäre alles Durchhalten vergebens gewesen. Dazu steht für die Kontakte zwischen Menschen und Krabbieren gerade jetzt, da die ABENDSTERN eingetroffen ist, zuviel auf dem Spiel.“
„Vitree Laväl, du bist verrückt! Du bist — ach ich weiß nicht, für wie töricht ich dich halten soll“, sagte er und winkte resigniert ab.
„Immerhin habe ich erreicht, daß sie mich dulden und ich ein paar Brok- ken ihrer Sprache begriffen habe.“
„Wenn die knackenden Nuschellaute vorhin Sprache waren, dann lief die Konversation schon faßt fließend“, spottete er. „Was hast du dem Chitiner mitgeteilt?“
„Dir sei nicht bekannt gewesen, daß dein heulender Himmelsfloßler im Glitzerpanzer die Dottersäfte der Gierschnabler wuppen wollte und davon wie gelähmt über den Waben hocken bleiben würde. Du hättest ihn sonst an einen anderen Himmel geritten.“
„Danke. Sehr liebenswürdig, ein gutes Wort für mich bei ihnen einzulegen. Hat man dich wenigstens verstanden?“
„Nur teilweise.“
„Was heißt das, nur teilweise?“ fuhr er auf.
„Schuldlosigkeit ist ein Begriff, der außerhalb ihres Denkens und Fühlens ltegt“
„Und so etwas nennst du Primaten mit Veranlagung zur Intelligenz?“ rief er.
„Nur keine voreiligen Schlußfolgerungen!“ warnte sie. „Intelligenz läßt sich auf vielerlei Weise definieren. Das ist nicht nur eine Frage der Fähigkeiten zur moralischen Bewertung einer Tat.“
„Was, beim roten Fleck des Jupiters, heißt eigentlich wuppen?“
„Das ist ein nicht übersetzbarer Gedankeninhalt.“
„Oho. Ich als Homo cosmonauticus bin geistig also so beschränkt, daß ich die Gedankeninhalte eines Krabbieren nicht verstehen kann?“
„Sei nicht kindisch. Du weißt genau, wie es gemeint ist. Ich sprach von meiner Unfähigkeit, es zu interpretieren.“
„Und worüber habt ihr noch geplaudert?“
„Ich fragte, ob ich dich aus dem Kokon rausnehmen darf.“
„Laß mich raten. Bestimmt lautet die Antwort: ja!“
„Sehr witzig ist das nicht. - Im Gegenteil: Es ist mir verboten worden, aber ich habe es trotzdem getan.“
Jill drehte den Kopf zur Seite. „Entschuldige“, sagte er kleinlaut und dachte, wer weiß, was sie mit ihrer Eigenmächtigkeit für mich riskiert hat. Er fühlte plötzlich eine starke Zuneigung zu ihr, weil sie sich seiner annahm und auch weil sie die Krabbieren so ernsthaft verteidigte. „Am besten, du steckst mich schleunigst wieder in den Kokon zurück, ehe die Wächter nebenan merken, daß ich mir mal die Beine vertreten habe“, schlug er vor. Sie überhörte es. Jill war darüber froh, weil es ihm die Flucht erleichterte, die er. plante.
Er wußte nur nicht, ob er Vitree einweihen sollte oder ob es besser wäre, auf eigene Faust zu handeln und mehr auf die Unterstützung der ABENDSTERN zu setzen. Dort mußte man inzwischen bemerkt haben, daß etwas nicht in Ordnung war. So wie die Kontaktlerin bisher geredet hatte, konnte er nicht sicher sein, von ihr bei der Flucht unterstützt zu werden.
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