Philip Dick - Der dunkle Schirm

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Der dunkle Schirm: краткое содержание, описание и аннотация

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Am Ende des 20. Jahrhunderts: Amerika ist ein Land der Huren, Junkies und Dealer geworden. Bob Arctor ist ein Geheimagent der Drogenüberwachung, doch mehr und mehr wird auch er ein Opfer des Rauschgifts.
„Es brach mir das Herz, den Roman zu schreiben, es brach mir das Herz, ihn zu lesen … Ich glaube, es ist ein Meisterwerk geworden. Ich glaube, daß es das einzige Meisterwerk ist, das ich jemals schreiben werde …
Die komischen Stellen sind die komischsten, die ich je geschrieben habe, und die traurigen sind die traurigsten, und sie sind beide in ein und demselben Buch!“
Philip K. Dick
„Einer der eigenständigsten amerikanischen Autoren … . der das meiste der europäischen Avantgarde wie Nabelschau in einer Sackgasse erscheinen läßt“
Sunday Times
© Copyright 1977 by Philip K. Dick
Originaltiel: A Scanner Darkly

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»Das ganze Leben«, sagte Barris wie im Selbstgespräch, »ist nur eine einzige große Schaffe und sonst gar nichts; es gibt nur diesen einen Trip, und der schafft dich wirklich. Eine Schaffe, die am Ende jeden und alles ins Grab bringt.«

»Sag mal, hab’ ich wirklich gehört, daß du das Haus verkaufen willst?« fragte Donna Arctor. »Oder hab’ ich … hab’ ich das alles bloß geträumt? Ich könnte es nicht mit Bestimmtheit sagen; was ich gehört hab’, klang alles so weggetreten und verrückt.«

»Wir sind alle am Träumen«, sagte Arctor. Wenn ein Süchtiger der einzige in seiner Umgebung ist, der nicht weiß, daß er süchtig ist, dann wird vielleicht gerade der, der nicht weiß, ob ein Mann meint, was er sagt, dieser Mann selbst sein, überlegte er. Er fragte sich, wie viel von dem Geschwafel, das Donna mitbekommen hatte, er ernst gemeint hatte. Und er fragte sich, wieviel von dem heute zutage getretenen Wahnsinn – seinem heute zutage getretenen Wahnsinn – echt und wieviel sozusagen induziert gewesen war – eine Art Kontakt-Irresein, das sich aus der Situation heraus ergeben hatte. Donna war stets für ihn ein Dreh- und Angelpunkt der Wirklichkeit; für sie war die Frage, die sie ihm gestellt hatte, grundsätzlich und naheliegend. Und er sehnte sich von ganzem Herzen danach, ihr eine Antwort darauf geben zu können.

Aber er konnte es nicht.

VII

Am nächsten Tag erschien Fred in seinem Jedermann-Anzug, um sich über die Verwanzungsinstallation zu informieren.

»Die Aufnahmen der sechs Holo-Kameras, die nun innerhalb des Anwesens arbeiten – wir meinen, daß sechs vorerst genügen dürfen –, werden in ein Kontroll-Zentrum abgestrahlt, das sich in einem Apartment im gleichen Häuserkomplex befindet wie Arctors Haus, nur ein kleines Stück die Straße hinunter«, erläuterte Hank und breitete einen Grundriß von Bob Arctors Haus auf einem Metalltisch aus, der zwischen ihnen stand? Als Fred den Grundriß sah, begann er zu frösteln, aber nicht sehr stark. Er nahm den Plan an sich und studierte die Stellen, an denen die Kameras in den verschiedenen Räumen installiert worden waren, gleichmäßig da und dort verteilt, so daß jeder Winkel permanent optisch und akustisch überwacht werden konnte. »Also sehe ich die Bänder in dem Apartment durch, von dem Sie sprachen«, sagte Fred.

»Wir benutzten dieses Apartment als Kontroll-Zen­trum für ungefähr acht – oder, besser gesagt, jetzt neun – Häuser oder Apartments, die wir in diesem speziellen Komplex unter Überwachung halten.

Sie werden also öfters anderen Agenten begegnen, die an den Monitoren ihre eigenen Bänder abspielen. Tragen Sie also immer Ihren Anzug. «

»Es wird sich nicht vermeiden lassen, daß man mich sieht, wenn ich in das Apartment gehe. Es liegt zu nahe bei Arctors Haus.«

»Kann schon sein, aber der Komplex ist riesig – Hunderte von Wohneinheiten. Und außerdem war das das einzige Apartment, das die richtigen Voraussetzungen für die notwendigen elektronischen Installationen bot. Wir werden uns damit behelfen müssen, wenigstens so lange, bis wir mit Hilfe eines Räumungsbefehls ein anderes Apartment in einem weiter entfernten Komplex bekommen können. Wir haben uns schon dahintergeklemmt … zwei Blocks weiter weg, wo Sie weniger Verdacht erregen werden. Ich schätze, in einer Woche oder so ist die Sache über die Bühne. Wenn sich bloß holografische Bilder mit hinreichend guter Auflösung durch Mikro-Relais-Kabel oder durch die Kabelfernsehleitungen älteren Typs schicken ließen, dann –«

»Ich werde einfach einen Vorwand erfinden, falls Arctor oder Luckman oder ein anderer dieser Freaks mich dabei beobachten, wie ich das Haus betrete. Zum Beispiel könnte ich ihnen erzählen, daß da so eine Nutte wohnt, die ich manchmal durchbumse.« In Wirklichkeit komplizierte die Lage des Apartments die Dinge gar nicht so sehr; tatsächlich ersparte sie ihm ja sogar lange Anfahrzeiten, für die er nicht bezahlt wurde – ein wichtiger Faktor.

Er konnte leicht mal eben zwischendurch ins Kontroll-Zentrum rüberschlendern, sich die Bänder durchsehen, entscheiden, was für seine Berichte wichtig war und was abgelegt werden konnte, und dann rasch zurückgehen –

Zu meinem eigenen Haus, dachte er. Arctors Haus. In dem Haus oben an der Straße bin ich Bob Arctor, der verdächtige Rauschgiftsüchtige, der ohne sein Wissen ununterbrochen überwacht wird; und dann, alle paar Tage, finde ich einen Vorwand, um mich die Straße hinunter und ins Kontroll-Zentrum zu schleichen, wo ich Fred bin, der Kilometer um Kilometer Bänder abspielen läßt, um zu sehen, was ich getan habe. Diese ganze Angelegenheit, dachte er, ist irgendwie bedrückend. Aber zugleich werde ich dadurch wertvolle persönliche Informationen erhalten – und ich werde mich besser schützen können.

Vielleicht werde ich dank der Holo-Kameras schon innerhalb der ersten Woche erfahren, wer mich eigentlich jagt.

Bei diesem Gedanken ließ seine Anspannung sofort nach.

»Fein«, sagte er zu Hank.

»Aus dem Plan können Sie genau ersehen, wo die Holos installiert sind. Falls sie gewartet werden müssen, können Sie das möglicherweise selbst machen, während Sie sich in Arctors Haus aufhalten und gerade niemand in der Nähe ist. Sie haben doch normalerweise Zutritt zu seinem Haus, oder nicht?

So eine Scheiße! dachte Fred. Wenn ich das tue, dann ist ganz klar, daß ich auch mit auf den Bildern bin. Leite ich die Holos dann an Hank weiter, so weiß er mit absoluter Sicherheit, daß ich eine der Personen sein muß, die darauf zu sehen sind, und das schränkt die Zahl der Möglichkeiten deutlich ein.

Bisher hatte er es geschickt verstanden, Hank darüber im unklaren zu lassen, wie er das in Erfahrung brachte, was es über die Verdächtigen auf seiner Liste in Erfahrung zu bringen gab; nur er selbst, Fred, war der Schirm, auf dem die Informationen erschienen. Aber von jetzt an gab es dafür noch andere Apparate: Holo-Kameras und Mikrophone, die im Gegensatz zu seinen mündlichen Berichten nicht automatisch all die Hinweise ausfilterten, die zur Aufdeckung seiner Identität führen mochten. Ganz deutlich würde da Robert Arctor zu erkennen sein, der an den Holos herumbastelte, wenn sie nicht richtig funktionierten; sein Gesicht würde den Bildschirm vollständig ausfüllen. Aber andererseits würde ja er der erste sein, der die Speicherbänder abspielte; er konnte immer noch selektiv Informationen ausfiltern – zum Beispiel, indem er Teile der holografischen Aufzeichnungen einfach löschte. Nur würde das Zeit und Sorgfalt beanspruchen.

Aber was sollte er eigentlich löschen? Arctor vielleicht – und das vollständig? Aber Arctor war doch gerade der Verdächtige. Und war es nicht eine glänzende Bestätigung dieses Verdachtes, wenn Arctor an den Holos herumbastelte?

»Ich werde mich selbst elektronisch von den Bildern löschen«, sagte er. »Damit Sie mich nicht sehen. Eine reine Routinemaßnahme zu meinem eigenen Schutz. «

»Natürlich. Haben Sie vorher noch nie mit solchen Überwachungssystemen gearbeitet?« Hank griff nach ein paar Bildern und zeigte sie ihm. »Zum elektronischen Edieren holografischer Aufzeichnungen benützen Sie einen solchen Totalauslöscher – damit können Sie jeden Abschnitt der Bänder löschen, auf dem Sie in Ihrer Identität erscheinen. Das betrifft in erster Linie die Holos; für die Tonaufzeichnungen gibt es keine feststehenden Richtlinien. Sie werden allerdings wohl kaum besondere Schwierigkeiten haben. Wir nehmen es als gesicherte Tatsache an, daß Sie eine der Personen aus Arctors Freundeskreis sind, die sein Haus regelmäßig besuchen – Sie sind entweder Jim Barris oder Ernie Luckman oder Charles Freck oder Donna Hawthorne –«

»Donna?« Er lachte. Oder besser gesagt: Eigentlich lachte der Anzug. Auf seine eigene, ganz spezielle Art.

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