Stephen Baxter - Zeitschiffe

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Eine neue Reise durch die Zeit führt den Helden aus H. G. Wells’ »Die Zeitmaschine« in Vergangenheiten und Zukünfte, die sich als alternative Zeitströme entpuppen, die er womöglich sehr erzeugt. Der Versuch, das temporale Durcheinander zu ordnen, führt ihn zum Urknall zurück und enthüllt ihm die Geheimnisse des Multiversums… Die »offizielle Fortsetzung« des SF-Klassiker ist eine sehr lange, recht zähe und wenig originelle Hetzjagd durch die Äonen, die erst in ihrem Finale einen »sense of wonder« gewinnt und ein wenig für die aufgewendete Lesezeit entschädigt.

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»Nein«, erwiderte er, »weil eine solche Messung, in beiden Historien, erst nach der Teilung erfolgen könnte. Es wäre nicht möglich, die Folgen der Teilung selbst zu messen.«

»Wäre es dann möglich, die Existenz solcher parallelen Historien nachzuweisen? — oder dorthin zu gelangen und das andere Ich zu treffen, das ich dir zufolge haben soll?«

»Nein«, erwiderte Nebogipfel. »Ganz unmöglich. Solange…«

»Ja?«

»Solange sich nicht einige der Prämissen der Quantenmechanik als falsch erweisen.«

»Du erkennst unschwer, warum diese Theorien uns bei der Erklärung der Paradoxa, die wir herausgearbeitet haben, unterstützen können. Wenn es nämlich wirklich mehr als nur eine Geschichte geben kann…«

»Dann lassen sich Verwerfungen der Kausalität leicht erklären«, folgerte Nebogipfel. »Schau: Angenommen, du wärst mit einem Gewehr durch die Zeit zurückgereist und hättest Moses erschossen.« Bei diesen Worten wurde Moses leicht blaß. »In diesem Fall hätten wir also ein denkbar simples Kausalitäten-Paradoxon vorliegen. Wenn Moses tot ist, wird er die Zeitmaschine nicht bauen und du werden — und folglich kann er auch nicht in der Zeit zurückreisen und zum Mörder werden. Doch wenn dieser Mord nicht stattfindet, wird der lebende Moses die Maschine entwickeln, zurückreisen — und sein jüngeres Ich töten. Und dann kann er die Maschine nicht bauen, der Mord kann nicht begangen werden, und…«

»Genug«, sagte ich. »Ich glaube, daß wir es verstanden haben.«

»Es ist ein pathologisches Versagen der Kausalität«, meinte Nebogipfel, »eine Endlosschleife.

Doch falls das Multiple-Welten-Theorem korrekt sein sollte, gäbe es kein Paradoxon. Die Historie teilt sich: in einer Version lebt Moses; in der anderen stirbt er. Du, als Zeitreisender, bist einfach von einer Historie in die andere übergewechselt.«

»Ich verstehe«, sagte ich überwältigt. »Und sicherlich ist es genau dieses Multiple-Welten-Phänomen, das wir beobachtet haben, Nebogipfel und ich — wir haben bereits die Entwicklung von mehr als einer Ausgabe der Geschichte miterlebt…« Das alles wirkte enorm beruhigend auf mich — denn zum erstenmal erkannte ich, daß ein Hauch von Logik über diesem Chaos widersprüchlicher Historien lag, in dem ich mich seit meiner zweiten Reise in die Zeit befunden hatte! Eine theoretische Struktur zu finden, anhand derer sich die Dinge erklären ließen, war für mich genauso wichtig, wie ein Ertrinkender darauf angewiesen war, festen Boden unter die Füße zu bekommen; ich konnte mir indessen noch immer nicht vorstellen, welchen praktischen Nutzen das alles für uns haben sollte.

Da wurde plötzlich die Tür des Raucherzimmers aufgerissen, und Filby kam hereingestürzt. Es war noch keine neun Uhr; Filby war ungewaschen und unrasiert, und ein abgetragener Morgenrock umhüllte seine Gestalt. »Ihr habt einen Besucher«, teilte er mir mit. »Dieser avisierte Kamerad vom Luftfahrtministerium…«

Ich schob den Stuhl zurück und stand auf. Nebogipfel widmete sich wieder seinen Studien, und Moses schaute mit seinem noch immer wirren Schopf zu mir hoch. Ich betrachtete ihn mit einer gewissen Besorgnis; ich erkannte allmählich, daß ihm diese Versetzung in eine andere Zeit schwer zu schaffen machte. »Schau«, wandte ich mich an ihn, »es scheint, daß ich jetzt gehen muß. Warum kommst du nicht mit mir? Ich könnte dich als Berater gebrauchen.«

Er lächelte freudlos. »Was ich weiß, weißt du auch«, meinte er. »Du brauchst mich nicht.«

»Aber ich hätte gerne deine Gesellschaft… Dies ist deine Welt, oder zumindest annähernd; du könntest sogar lange genug leben, um sie zu sehen. Meinst du nicht auch, daß du dich besser fühlen würdest, wenn du dir einen Ruck gäbst?«

Moses' Augen lagen tief in ihren Höhlen, und ich glaubte in ihnen eine Sehnsucht nach seiner eigenen Zeit zu erkennen, die auch in mir brannte. »Heute nicht. Ein andermal… vielleicht morgen.« Er nickte mir zu. »Paß auf dich auf.«

Ich wußte nicht, was ich darauf hätte sagen können.

Ich ließ mich von Filby in die Halle führen. Der an der offenen Haustür auf uns wartende Mann war groß und schlaksig, mit wirrem, ergrauenden Haar. Ein Soldat stand hinter ihm auf der Straße.

Als der große Mann mich erblickte, trat er mit einer jungenhaften Tolpatschigkeit vor, die gar nicht zu einer solchen Statur paßte. Er begrüßte mich mit meinem Namen und schüttelte mir heftig die Hand; er hatte kräftige, ziemlich verwitterte Hände, und ich erkannte, daß er ein Praktiker war — vielleicht ein Mann nach meinem Herzen! »Ich bin erfreut, Ihre Bekanntschaft zu machen — hocherfreut«, versicherte er mir. »Ich bin ein Mitarbeiter des DZvK — Direktorat für Zeitverschiebungs-Kriegsführung — des Luftfahrtministeriums.« Er hatte eine gerade Nase, ein schmales Gesicht und einen offenen Blick hinter einer Brille mit Drahtgestell. Er war offensichtlich ein Zivilist, denn unter den unvermeidlichen Epauletten und dem Behälter mit der Gasmaske trug er einen schlichten, ziemlich abgetragenen Anzug, mit einer gestreiften Krawatte über einem gelblichen Hemd. Am Revers hatte er eine Marke mit einer Nummer. Er war etwa fünfzig Jahre alt.

»Sehr erfreut«, meinte ich. »Obwohl Ihr Gesicht mir leider nicht bekannt vorkommt…«

»Wie könnte es auch? Ich war gerade acht Jahre alt, als Ihr ZVF-Prototyp in die Zukunft aufbrach… verzeihen Sie! — ich wollte sagen, das ›Zeitverschiebungs-Fahrzeug‹. Vielleicht gelingt es Ihnen irgendwann, sich alle diese Akronyme zu merken — oder auch nicht! Ich habe es jedenfalls nicht geschafft; und es heißt, daß selbst Lord Beaverbrook nur mit Mühe alle Direktorate zusammenbekommt, die seinem Ministerium unterstehen.

Ich bin kein Prominenter — nicht halb so bekannt wie Sie! Bis vor kurzem habe ich in der glorreichen Position eines Stellvertretenden Chefkonstrukteurs bei der Vickers-Armstrong Company gearbeitet, im Weybridge-Bunker. Als man meine Überlegungen zur Temporalen Kriegsführung höherenorts zur Kenntnis nahm, wurde ich zum Hauptquartier des DZvK hier im Imperial abgestellt. Sehen Sie«, meinte er aufrichtig, »ich freue mich wirklich, daß Sie hier sind — es ist ein echter Glücksfall, der Sie hierher geführt hat. Ich glaube nämlich, daß wir — Sie und ich — eine Partnerschaft schließen könnten, welche die Geschichte verändert — die diesen verdammten Krieg ein für allemal beendet!«

Ich konnte mich eines Schauders nicht erwehren, denn ich war der Ansicht, die Geschichte bereits genug manipuliert zu haben. Und dieses ganze Gerede von Temporaler Kriegsführung — der Gedanke, daß meine Zeitmaschine, die schon soviel Unheil angerichtet hatte, wissentlich für destruktive Aufgaben eingesetzt wurde! — diese Vorstellung verursachte mir größtes Unbehagen, und ich wußte nicht, was ich tun sollte.

»Nun — wo wollen wir uns unterhalten?« fragte er. »Möchten Sie mich zu meinem Zimmer im Imperial begleiten? Ich habe einige Unterlagen, die…«

»Später«, meinte ich. »Sehen Sie — es mag Ihnen vielleicht seltsam erscheinen — aber ich bin gerade erst hier angekommen, und ich würde es begrüßen, etwas mehr von Ihrer Welt zu sehen. Wäre das möglich?«

»Natürlich!« bejahte er mit strahlendem Gesichtsausdruck. »Wir können uns unterwegs unterhalten.« Er blickte über die Schulter zu dem Soldaten, der mit einem Kopfnicken sein Einverständnis bekundete.

»Danke«, sagte ich, »Mr…«

»Eigentlich heiße ich Dr. Wallis«, korrigierte er mich. »Barnes Wallis.«

Hyde Park

Es stellte sich heraus, daß sich das Imperial College in South Kensington befand — ein paar Gehminuten von Queen's Gate Terrace. Die Gründung dieses Colleges war etwas nach meiner Zeit, im Jahre 1907, durch die Zusammenlegung von drei zuvor eigenständigen, führenden Colleges erfolgt, die ich kannte: dem Royal College of Chemistry, der Royal School of Mines und dem City and Guilds College. Wie es sich begab, hatte ich als jüngerer Mann gelegentlich Vorlesungen an der Normal School of Science gehalten, die ebenfalls in das Imperial integriert worden war. Und nun, wo wir nach South Kensington kamen, wurde mir bewußt, daß ich den größten Teil meiner Zeit in London verbracht und mich den Genüssen solcher Etablissements wie dem Empire am Leicester Square hingegeben hatte. Auf jeden Fall hatte ich die Gegend gründlich kennengelernt — aber wie hatte sie sich verändert!

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