Stephen Baxter - Zeitschiffe

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Eine neue Reise durch die Zeit führt den Helden aus H. G. Wells’ »Die Zeitmaschine« in Vergangenheiten und Zukünfte, die sich als alternative Zeitströme entpuppen, die er womöglich sehr erzeugt. Der Versuch, das temporale Durcheinander zu ordnen, führt ihn zum Urknall zurück und enthüllt ihm die Geheimnisse des Multiversums… Die »offizielle Fortsetzung« des SF-Klassiker ist eine sehr lange, recht zähe und wenig originelle Hetzjagd durch die Äonen, die erst in ihrem Finale einen »sense of wonder« gewinnt und ein wenig für die aufgewendete Lesezeit entschädigt.

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»In was?«

»Ja«, bestätigte Nebogipfel. »Und Moses hat mir seinerseits beigebracht, englische Texte zu lesen.«

»Er lernt verdammt schnell«, sagte Moses. »Er brauchte kaum mehr als das Alphabet und eine kurze Einführung in die Phonetik, und dann legte er los.«

Ich blätterte durch das Chaos auf dem Tisch. Da lagen etliche Zettel, die mit merkwürdigen, kryptischen Symbolen beschriftet waren: Nebogipfels Handschrift, wie ich vermutete. Als ich einen dieser Zettel hochhielt, sah ich, wie verkrampft er den Bleistift geführt hatte; an einigen Stellen war das Papier eingeritzt. Nun, der arme Kerl hatte vorher noch nie mit derart primitiven Utensilien wie Füllfederhaltern oder Bleistiften zu tun gehabt; ich fragte mich, wie ich denn wohl mit einer Steinschloßflinte meiner Vorfahren zurechtgekommen wäre, die nicht so weit entfernt waren wie Nebogipfel von 1938!

»Es überrascht mich, daß du den Phonographen nicht eingeschaltet hast«, sagte ich zu Moses. »Interessierst du dich denn nicht für die Details der Welt, in der wir uns befinden?«

»Aber das meiste davon ist entweder Musik oder Literatur« erwiderte Moses, » noch dazu von der moralisierenden, inspirierenden Sorte, die ich nie sonderlich gemocht habe — wie du weißt! — und ich habe jetzt genug von der Flut von Trivialitäten, die in der Verkleidung von Nachrichten daherkommt. Mich interessieren die Großen Fragen des Tages — Wo stehen wir? Wie sind wir hierhergelangt? Wohin gehen wir? — und statt dessen wird man mit einer Menge Unsinn überschüttet über Zugverspätungen, Rationierungsengpässe und mit unverständlichen Details entfernter militärischer Operationen, wobei das allgemeine Hintergrundwissen schon vorausgesetzt wird.«

Ich tätschelte seinen Arm. »Was erwartest du denn? Schau mal: wir tauchen in die Geschichte ein, wie Zeittouristen. Die Leute sehen in der Regel nun mal zuerst auf die Oberfläche der Dinge — und das zu Recht! Wie oft bist du denn in deiner eigenen Zeit in den Tageszeitungen auf tiefschürfende Analysen zum Lauf der Geschichte gestoßen? Inwieweit hatte denn deine Konversation Erklärungen zur Lebensphilosophie des Jahres 1873 zum Inhalt?«

»Ich verstehe«, sagte er. Er zeigte wenig Interesse an der Unterhaltung und schien kaum bereit, der Welt um sich herum viel Beachtung zu schenken. »Hör mal«, sagte er statt dessen, »ich muß dir erzählen, was dein Morlockfreund zu dieser neuen Theorie gesagt hat.« Seine Augen waren nun klarer, die Stimme volltönend, und ich erkannte, daß ihm dieses Thema weitaus mehr zusagte — es war eine Flucht, so vermutete ich, aus unserer komplexen Situation in die klaren Mysterien der Wissenschaft.

Ich beschloß, ihm entgegenzukommen; in den nächsten Tagen würde er noch genügend Zeit haben, sich mit seiner Lage auseinanderzusetzen. »Ich bin der Ansicht, daß sich dies in einem gewissen Maße auf unsere gegenwärtige Problematik auswirkt.«

»Ja, das ist der Fall«, bestätigte Nebogipfel. Er fuhr mit seinen knubbeligen Fingern über die Schläfen, in einer Geste offensichtlicher, und sehr menschlicher, Müdigkeit. »Die Quantenmechanik ist der Rahmen, in dem ich das Verständnis der Multiplizität der Historien suchen muß, die wir gerade erleben.«

»Das ist eine bemerkenswerte theoretische Entwicklung«, sagte Moses enthusiastisch. »Das war zu meiner Zeit völlig unvorhersehbar — ja unvorstellbar! Es ist wirklich erstaunlich, daß sich die Dinge mit einer solchen Geschwindigkeit ändern können.«

Ich legte Nebogipfels Zettel hin. »Erzähl's mir«, verlangte ich.

Die Viele-Welten-Interpretation

Nebogipfel setzte zum Sprechen an, doch Moses erhob die Hand. »Nein — laß mich; ich will sehen, ob ich es verstanden habe. Also: Ihr behauptet, daß die Welt aus Atomen aufgebaut sei, richtig? Ihr kennt jedoch nicht die Zusammensetzung dieser Bausteine, denn sie sind so winzig, daß man sie nicht sehen kann, aber das ist dann auch schon alles: eine Menge kleiner fester Partikel, die wie Billardkugeln umherflitzen.«

Ich runzelte die Stirn angesichts dieser Trivialisierung. »Du solltest nicht vergessen, mit wem du sprichst.«

»Oh, laß mich das auf meine Art machen, Mann! Hört mir jetzt gut zu: Ich muß euch nämlich sagen, daß diese Sicht der Dinge falsch ist, in jeder Hinsicht.«

Ich runzelte erneut die Stirn. »Wie das?«

»Zunächst einmal könnt ihr euer Partikel vergessen — es gibt nämlich nichts Derartiges. Man weiß heute, daß — trotz Newtons Lehrsätzen — nicht mit hinreichender Genauigkeit gleichzeitig die Position eines Partikels und seine Bewegungsrichtung bestimmt werden können.«

»Aber wenn man ein ausreichend empfindliches Mikroskop hätte, dessen Vergrößerung man frei wählen könnte…«

»Vergiß es!« riet er mir. »Die Messungen unterliegen einer fundamentalen Beschränkung — die als Unschärferelation bezeichnet wird und solchen Übungen eine untere Grenze setzt.

Wir müssen uns nämlich ein für allemal von der Vorstellung der Determiniertheit der Welt verabschieden. Wir müssen in den Kategorien der Wahrscheinlichkeit denken — die Chance, an dem und dem Ort auf ein physikalisches Objekt mit der und der Geschwindigkeit zu stoßen — etcetera. Die Dinge sind mit einer Unsicherheit behaftet, die…«

»Moment mal — angenommen, ich führe ein einfaches Experiment durch. Ich will zum Beispiel zu einer bestimmten Zeit die Position eines Teilchens ermitteln — mit einem Mikroskop, dessen Vergrößerung ich nach Belieben einstellen kann. Ich hoffe, daß du mir jetzt nicht die Plausibilität eines solchen Experiments absprichst. Also weiter: Ich habe mein Meßergebnis! Worin besteht dann die Unsicherheit?«

»Aber der Punkt ist doch der«, unterbrach mich Nebogipfel, »es besteht eine finite Wahrscheinlichkeit, daß du, wenn du das Experiment wiederholen könntest, das Partikel an einem anderen Ort finden würdest — vielleicht weit entfernt von seiner ersten Position…«

Die beiden führten diesen Disput eine ganze Weile fort.

»Genug«, meinte ich schließlich. »Na schön, ich erkenne die Problematik. Aber welche Bedeutung hat sie nun für uns?«

Der Morlock massierte wieder seine Schläfen. »Ich wünschte, mein Gedächtnis wäre besser — in dieser Ära werden noch zehn oder zwanzig Jahre vergehen, bis der Öffentlichkeit die entsprechenden Forschungsergebnisse vorliegen — ich erinnere mich an den Namen Everett…«

»Es gibt — wird sie geben — eine neue Philosophie, mit der Bezeichnung › Multiple-Welten-Interpretation der Quantenmechanik«, sagte er, und beim Klang seiner seltsamen, fließenden Stimme, die ein derart komplexes Paradigma verkündete, lief uns ein Schauer über den Rücken.

»Die Sache verhält sich folgendermaßen«, dozierte Moses. »Angenommen, wir haben ein Partikel, das sich nur an zwei Orten befinden kann — hier oder dort, sagen wir mal — wobei die Verteilung dieser Orte zufällig sein soll. Verstanden? Jetzt sieht man durch sein Mikroskop und findet es hier…«

»Gemäß dem Multiple-Welten-Ansatz«, meinte Nebogipfel, » teilt sich die Historie, wenn man ein solches Experiment durchführt. In der anderen Geschichte existiert dann ein paralleles Ich — welches das Objekt dort gefunden hat anstatt hier.«

»Eine zweite Historie?«

»Mit der ganzen Realität und Kausalität der ersten«, bestätigte Moses grinsend. »Es gibt ein zweites Ich — überhaupt existiert eine unendliche Anzahl davon —, das sich wie die Karnickel ständig vermehrt!«

»Was für eine erschreckende Vorstellung«, gestand ich. »Ich dachte, daß schon zwei mehr als genug wären. Aber schau, Nebogipfel, würden wir es denn nicht bemerken, wenn wir auf diese Art geteilt würden?«

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