Robert Silverberg - In der Gruppe
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- Название:In der Gruppe
- Автор:
- Издательство:Wilhelm Goldmann
- Жанр:
- Год:1982
- Город:München
- ISBN:3-442-23393-3
- Рейтинг книги:5 / 5. Голосов: 1
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Dann hatte Kay ihre Nacht mit Dirk. Zuerst dachte Murray, er werde einfach aussetzen. Es gab schließlich keinen Grund, weshalb er sich dergleichen zumuten sollte, wenn er damit rechnete, daß es ihm Qualen verursachte. Früher war es nie eine Qual für ihn gewesen, wenn Kay es mit anderen Männern getrieben hatte, innerhalb der Gruppe oder außerhalb, aber seit dem Auftreten seiner Eifersucht war alles anders. Theoretisch waren die Gruppen-Paare austauschbar, und ein Paar diente allen anderen jede Nacht als Stellvertreter, aber in Murrays Gehirn stimmten Theorie und Praxis immer weniger überein. Niemand würde erstaunt oder betroffen sein, wenn er heute abend nicht teilzunehmen wünschte. Den ganzen Tag über ertappte er sich jedoch dabei, daß er sich wie besessen Kay und Dirk vorstellte, mit jeder Bewegung, jedem Laut, einander gegenüberstehend, lächelnd, sich umarmend, auf ihr Bett sinkend, umschlungen, seine Hände auf ihrem glatten Körper, sein Mund auf dem ihren, sein Brustkorb ihre kleinen Brüste flachpressend, Dirk eindringend, im Rhythmus, auf dem Höhepunkt, Kay auf dem Höhepunkt, dann Kay und Dirk aufstehend, beim Schwimmen, um sich abzukühlen, zurück ins Schlafzimmer, einander gegenüber, lächelnd, alles noch einmal. Bis zum späten Nachmittag hatte in seiner Phantasie alles so oft stattgefunden, daß er kein Risiko darin sah, auch die Wirklichkeit zu erleben; wenigstens konnte er Kay haben, und sei es eine Stufe entfernt, wenn er sich an der Gruppe beteiligte. Und das mochte ihm helfen, seine Besessenheit abzuschütteln. Aber es war schlimmer, als er es sich hatte vorstellen können. Der Anblick von Dirk, schwellende Muskeln und schmale Hüften, entsetzte ihn; Dirk war bereit für die Liebe, lange bevor das Vorspiel begann, und Murray fürchtete auf einmal, daß er und nicht Kay das Ziel dieser maskulinen Aggression sein würde. Dann begann Dirk Kay zu liebkosen. Mit jeder Berührung seiner Hand schien es, als werde ein wichtiger Teil von Murrays Beziehung zu Kay ausgelöscht. Er war gezwungen, Kay durch Dirks Augen zu sehen, ihr gerötetes Gesicht, ihre bebenden Nasenflügel, ihre feuchten, vollen Lippen, und das vernichtete ihn. Als Dirk tiefer in sie eindrang, krümmte Murray sich zu einer gepeinigten Fötuskugel zusammen, eine Hand zwischen den Beinen, die andere auf die Lippen gepreßt, den Daumen im Mund. Er konnte es überhaupt nicht ertragen. Sich vorzustellen, daß jeder einzelne von ihnen Kay zur selben Zeit besaß. Nicht nur Dirk. Van, Nate, Conrad, Finn, Bruce, Klaus, der ganze männliche Teil der Gruppe. Und Kay gab sich ihnen freudig, bereitwillig, enthusiastisch hin. Er mußte entkommen, jetzt gleich, auf der Stelle, obwohl der Rückzug aus der Gruppe in diesem Augenblick alles aus dem Gleichgewicht bringen und chaotische Strömungswirbel erzeugen würde, die bei den anderen Übelkeit oder Schlimmeres erregen mußten. Es war ihm gleichgültig. Er mußte sich retten. Er schrie auf und löste den Anschluß.
Er wartete zwei Tage, dann besuchte er sie. Sie war bei ihren gymnastischen Übungen und schwebte wie eine Wolke durch ein Gewirr von Metallringen und -schlingen, die in verschiedenen Höhen von der Decke ihres Solariums herabhingen. Er stand unter ihr und verrenkte sich den Hals.
»Es hat keinen Zweck«, sagte er. »Ich möchte, daß wir beide aus der Gruppe austreten.«
»Das war vorauszusehen.«
»Es macht mich kaputt. Ich liebe dich so sehr, daß ich es nicht ertragen kann, dich mit jemandem zu teilen.«
»Mich lieben heißt also, mich besitzen?«
»Scheiden wir einfach für eine Weile aus. Ergründen wir die Verästelungen einer Zweierbeziehung. Einen Monat, zwei Monate, ein halbes Jahr, Kay. Nur, bis ich diesen Wahnsinn losgeworden bin. Dann können wir wieder eintreten.«
»Du gibst also zu, daß es ein Wahnsinn ist.«
»Das habe ich nie bestritten.« Sein Hals wurde steif. »Willst du bitte herunterkommen, während wir uns unterhalten?«
»Ich kann dich von hier aus sehr gut hören, Murray.«
»Trittst du aus der Gruppe aus und gehst eine Weile mit mir fort?«
»Nein.«
»Willst du es dir nicht wenigstens überlegen?«
»Nein.«
»Ist dir klar, daß du nach der Gruppe süchtig bist?« fragte er.
»Ich glaube nicht, daß das eine zutreffende Beurteilung der Lage ist. Aber ist dir klar, daß du in gefährlicher Weise auf mich fixiert bist?«
»Das ist mir klar.«
»Was willst du dagegen tun?«
»Das, was ich jetzt tue«, sagte er. »Ich komme zu dir und bitte dich, eine Zweierbeziehung aufzunehmen.«
»Hör auf.«
»Zweierbeziehungen waren Jahrtausende für die Menschheit gut genug.«
»Das war ein Gefängnis«, sagte sie. »Eine Falle. Wir haben uns endlich aus ihr befreit. Mich lockst du nicht wieder hinein.«
Er hätte sie am liebsten von den Ringen heruntergeholt und geschüttelt.
»Ich liebe dich, Kay!«
»Das zeigst du aber auf seltsame Weise. Du versuchst, den Bereich meiner Erfahrungen zu beschränken. Mich irgendwo in einem Gewölbe zu verstecken. Daraus wird nichts.«
»Endgültig nein?«
»Endgültig nein.«
Sie beschleunigte das Tempo und warf sich unbekümmert von Ring zu Ring. Ihre schimmernde, nackte Gestalt reizte und erregte ihn. Er zuckte die Achseln und wandte sich mit hängenden Schultern und gesenktem Kopf ab. Genau diese Reaktion hatte er von ihr erwartet. Keine Überraschungen. Nun gut. Nun gut. Er ging vom Solarium in ihr Schlafzimmer und hob ihr Gruppengerät aus seinem Behälter. Langsam und methodisch riß er es auseinander, verbog den Rahmen, bis er brach, zerfetzte die dünnen Anschlüsse, riß Kabel heraus, zerquetschte die Steuertafel. Als Kay hereinkam, war das Instrument völlig zerstört.
»Was machst du da?« schrie sie. Er zertrat die Meßregler mit dem Absatz und stieß die Überreste der Anlage in ihre Richtung. Es würde Monate dauern, bis ein Ersatzgerät richtig eingestellt und synchronisiert war.
»Ich hatte keine andere Wahl«, sagte er traurig.
Sie würden ihn bestrafen müssen. Das war unausweichlich. Aber wie? Er wartete zu Hause, und dann kamen sie, alle miteinander, Nate, Van, Dirk, Conrad, Finn, Bruce, Klaus, Kay, Serena, Maria, Jojo, Lanelle, Nikki, Mindy, Lois, aus vielen Ecken der Welt, manche in Abendkleidung, andere nackt oder fast nackt, manche unfrisiert und verschlafen, alle auf kalte, starre Art voller Zorn.
»Du mußt schrecklich krank sein, Murray«, sagte Dirk. »Du tust uns leid.«
»Wir wollen dir wirklich helfen«, sagte Lanelle.
»Wir sind hier, um dich zu behandeln«, sagte Finn.
Murray lachte.
»Behandeln! Kann ich mir denken. Wie denn?«
»Um dich von deiner Ausschließlichkeit zu befreien«, sagte Dirk. »Um den ganzen Schmutz aus deinem Gehirn zu brennen.«
»Schockbehandlung«, sagte Finn.
»Bleibt mir vom Leib!«
»Haltet ihn fest«, sagte Bruce.
Sie umringten ihn. Bruce legte einen Arm um seine Brust wie eine Eisenklammer. Conrad packte seine Hände und drehte sie ihm auf den Rücken. Finn und Dirk hielten ihn an den Seiten fest. Er war hilflos.
Kay begann sich auszuziehen. Nackt legte sie sich auf Murrays Bett und öffnete die Beine. Klaus legte sich auf sie.
»Was, zum Teufel, soll das?« fragte Murray.
Geschickt, aber ohne Leidenschaft begann Kay Klaus zu reizen, und geschickt, aber ohne Leidenschaft drang er in sie ein. Murray wand sich hilflos, während ihre Körper sich rhythmisch bewegten. Klaus unternahm keinen Versuch, Kay zum Höhepunkt zu bringen. Er erreichte den seinen in vier oder fünf Minuten, stöhnte auf und rollte sich mit rotem Gesicht und schwitzend zur Seite. Van trat an seine Stelle.
»Nein«, sagte Murray. »Bitte, nein.«
Unerbittlich war Van an der Reihe, schnell, unpersönlich. Der nächste war Nate. Murray versuchte, nicht hinzusehen, aber seine Augen wollten sich nicht schließen. Um Kays Lippen spielte ein seltsames Lächeln, als sie sich Nate hingab. Nate stand auf. Finn näherte sich dem Bett.
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