Robert Silverberg - In der Gruppe

Здесь есть возможность читать онлайн «Robert Silverberg - In der Gruppe» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: München, Год выпуска: 1982, ISBN: 1982, Издательство: Wilhelm Goldmann, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

In der Gruppe: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «In der Gruppe»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

In der Gruppe — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «In der Gruppe», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Ich möchte in der Gruppe bleiben, wenn das geht«, sagte er, »aber es interessiert mich auch, eine Zweierbeziehung zu dir zu entwickeln.«

»Das hast du schon ganz deutlich mitgeteilt.«

»Ich liebe dich.«

»Das hast du auch schon gesagt.«

»Was willst du, Kay?«

Sie lachte, drehte sich herum, zog die Knie hoch, bis sie ihre Brüste berührten, und öffnete die Schenkel der Sonne.

»Ich möchte genießen«, sagte sie.

Eine Stunde, bevor die Sonne unterging, baute er seine Anlage auf. Da er selbst Ausführender war, mußte die Einstellung noch exakter erfolgen als sonst. Er mußte nicht nur genaue Werte an die Zentrale übermitteln, damit die anderen sich anzupassen vermochten, er brauchte auch mit Kay ein makelloses Gleichgewicht von Input und Output. Er machte sich mürrisch an die Arbeit, durchaus nicht von dem Gedanken erregt, daß Kay und er sich bald lieben würden. Seine Freude erstarb bei dem Gedanken, daß Nate, Dirk, Van, Finn, Bruce und Klaus sie auch besitzen würden. Warum mißgönnte er ihnen das so?

Er wußte es nicht. Eine solche Ausschließlichkeit, die einfach aus dem Nichts kam, entsetzte ihn und ekelte ihn an. Aber sie hatte ihn völlig in der Hand. Vielleicht brauche ich Hilfe, dachte er.

Nun kam die Gruppen-Zeit. Sanfte, süße, ionisierte Düfte schwebten durch Eros' Kammer. Kay war warm, bereit, leidenschaftlich. Ihre Augen glitzerten, als sie nach ihm griff. Sie hatten sich schon fünfhundertmal geliebt, und sie ließ kein Anzeichen von nachlassendem Interesse erkennen. Er wußte, daß er erregend auf sie wirkte. Er hoffte, daß sie auf ihn stärker ansprang als auf jeden anderen. Er liebkoste sie auf vielfache Art, und sie schnurrte und wand sich und glühte. Ihre Brustwarzen richteten sich steil auf; das war nicht vorzutäuschen. Und trotzdem stimmte etwas nicht. Nicht mit ihr, mit ihm. Er war fern, distanziert. Er schien die Abläufe von außen zu beobachten, so, als sei er heute abend nur ein Zuschauer in der Gruppe, schlecht eingestimmt, nicht einmal so beteiligt wie Klaus, Bruce, Finn, Van, Dirk. Das Bewußtsein, daß er ein Publikum hatte, beeinflußte ihn zum erstenmal. Seine Technik, die mehr auf Raffinesse und Grazie beruhte als auf Feuer und Kraft, wurde zu einer Falle und sperrte ihn in eine Reihe leidenschaftsloser Arabesken und Pirouetten. Er war abgelenkt von den winzigen Telemetriebändern an Kays Hals und an der Unterseite ihres Schenkels, obwohl ihm das noch nie vorher zugestoßen war. Er ertappte sich dabei, daß er den anderen Männern lautlose Botschaften zuschickte. Na, Nate, wie gefällt dir das? Pack zu, Dirk. Hoch mit dir, Bruce. Oh. Oh. Ah. Ah.

Kay schien nicht zu bemerken, daß nicht alles in Ordnung war. In den ersten fünfzehn Minuten hatte sie drei Höhepunkte. Er bezweifelte, daß er überhaupt einen erlangen konnte. Er machte weiter, immer weiter, wie ein Maschinenkolben. Eine Art Rache an der Gruppe, wie er begriff. Ihr wollt Kay mit mir teilen, okay, Leute, aber das ist alles, was ihr davon habt. Das. Oh. Oh. Oh. Endlich spürte er den orgasmischen Kitzel, aber nur ein Zehntel der Stärke von den sonstigen Gelegenheiten. Er bemerkte es kaum, als sein Höhepunkt da war.

Nachher fragte Kay: »Was ist nun mit der Reise? Wollen wir morgen irgendwohin fahren?«

»Verschieben wir es erst einmal«, sagte er.

Er versetzte sich allein nach Istanbul und verbrachte einen Tag im gedeckten Basar, kaufte billige, aber hübsche Geschenke für alle Frauen in der Gruppe. Als es Nacht wurde, erreichte er den McMurdo Sound, wo der fröhliche arktische Sommer auf seinem Höhepunkt war, und verbrachte sechs Stunden auf den Skihängen, bevor er mit windgebräunter Haut und schmerzenden Muskeln aufhörte. In der Berghütte lernte er danach eine schlaksige, rothaarige Portugiesin kennen und nahm sie mit ins Bett. Sie war dort sehr gut, auf eine herzlose, mechanische Weise. Zweifellos dachte sie nicht anders von ihm. Sie fragte ihn, ob er Interesse daran hätte, sich ihrer Gruppe anzuschließen, die in Lissabon und Ibiza stationiert war.

»Ich bin schon gebunden«, sagte er. Er gelangte nach dem Frühstück nach Addis Abeba, stieg im Hilton ab, schlief eineinhalb Tage lang und ging nach St. Croix zu einer Nacht Riffschaukeln. Als er am nächsten Tag wieder in Kalifornien war, rief er Kay an, um das Neueste zu erfahren.

»Wir haben über einen Paartausch in der Gruppe gesprochen«, sagte sie. »Wie wäre es mit dir und Lanelle, und mit mir und Dirk?«

»Heißt das, daß du mich abschiebst?«

»Nein, durchaus nicht, Dummchen. Aber ich glaube, wir brauchen etwas Abwechslung.«

»Die Gruppe sollte dazu dienen, uns alle Abwechslung zu verschaffen, die wir jemals brauchen würden.«

»Du weißt, was ich meine. Außerdem entwickelst du eine ungesunde Fixierung auf mich als isoliertes Liebesobjekt.«

»Warum weist du mich zurück?«

»Das stimmt gar nicht. Ich versuche dir zu helfen, Murray.«

»Ich liebe dich«, sagte er.

»Dann liebe mich auf eine gesunde Weise.«

An diesem Abend waren Maria und Van an der Reihe. Am nächsten Nikki und Finn. Danach Bruce und Mindy. Er nahm an allen drei Abenden teil und versuchte, sein Leid in dem wilden Taumel der Lust zu ertränken. Nach dem dritten Abend war er sehr müde und litt um nichts weniger. Den nächsten Abend pausierte er. Dann brachte das Programm die erste Paarung Murray-Lanelle.

Er versetzte sich nach Hawaii und baute seine Anlage in ihrem Chalais am Meer auf Molokai auf. Er war natürlich schon früher mit ihr im Bett gewesen. In den Monaten der Verträglichkeitsprüfung war jeder in der Gruppe mit jedem im Bett gewesen, aber dann hatten sich alle zu regelmäßigen Paarungen zusammengetan, und er war nicht mehr an sie herangetreten. Im vergangenen Jahr war in der Gruppe Kay die einzige Frau gewesen, mit der er geschlafen hatte. Aus eigenem Entschluß.

»Ich habe dich schon immer sehr gemocht«, sagte Lanelle. Sie war hochgewachsen, schwerbrüstig, mit breiten Schultern, warmen, braunen Augen, gelben Haaren, und Haut von der Farbe reinen Honigs. »Du bist nur ein bißchen verrückt, aber das macht mir nichts aus. Und ich schlafe gern mit Skorpionen.«

»Ich bin Steinbock.«

»Mit denen auch«, sagte sie. »Ich schlafe mit jedem Sternzeichen gern. Außer mit Jungfrauen. Jungfrauen kann ich nicht ertragen. Weißt du noch, wir sollten am Anfang auch eine Jungfrau in der Gruppe haben. Ich war dagegen.«

Sie schwammen und surften zwei Stunden, bevor die Justierung begann. Das Wasser war warm, aber von Osten her blies ein frischer Wind, wie ein Schwall schlechter Nachrichten aus Kalifornien. Lanelle umkoste ihn spielerisch und dann nicht mehr so spielerisch im Wasser. Sie war schon immer eine aggressive Frau gewesen, herausfordernd, gierig. Ihre Augen glänzten vor Ungeduld. »Komm doch«, sagte sie schließlich und zerrte an ihm. Sie liefen zum Haus, und er begann die Anlage einzustimmen. Es war noch früh. Er dachte an Kay, und seine Seele erschlaffte. Was mache ich hier? fragte er sich. Er stellte die Verbindungen zu den Gruppen-Anlagen mit nervösen Händen her und machte viele Fehler. Lanelle stand hinter ihm und rieb ihre Brüste an seinem nackten Rücken. Er mußte sie bitten, aufzuhören. Schließlich war alles bereit, und sie riß ihn mit sich auf den federnden Boden und stürzte sich auf ihn. Lanelle zog es vor, oben zu sein. Ihre Zunge erforschte seinen Mund, und ihre Hände umkrallten seine Hüften, sie preßte sich auf ihn, aber obwohl ihr Körper warm und glatt und lebendig war, spürte er keine Erregung, keine Spur davon. Sie versuchte alles, aber umsonst. Er blieb schlaff, tot, funktionsunfähig. Während alle anderen zugeschaltet waren und warteten.

»Was ist denn?« flüsterte sie. »Was soll ich tun, Liebster?« Er schloß die Augen und überließ sich in der Phantasie einer Vorstellung, wie Kay mit Dirk schlief, reiner Masochismus, und das brachte ihn halb zur Erregung. Sie ritt über ihm zur Ekstase. Das ist Dreck, dachte er. Ich gehe kaputt. Kay. Kay. Kay.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «In der Gruppe»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «In der Gruppe» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Robert Silverberg - Der Held des Universums
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der Empath
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der Seher
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der neue Frühling
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der Racheschwur
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der Hammer von Aldryne
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der neutrale Planet
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der alte Mann
Robert Silverberg
Отзывы о книге «In der Gruppe»

Обсуждение, отзывы о книге «In der Gruppe» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x