Sidney Sheldon - Der Regenmörder

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Und er begann, das Abendessen für sich selbst zuzubereiten.

Nancy Collins wurde von einem vom Büro nach Hause eilenden Mann gefunden. Als er sah, daß sie schon tot war, lief er sofort zum nächsten Telefon. Er war so aufgeregt, daß er kaum etwas herausbrachte.

„Ist da die Polizei? Ich möchte ... einen Mord melden. Ich glaube jedenfalls es ist einer. Sie ist tot." „Wer ist tot?"

„Diese Frau da. Diese Leiche, die da auf der Straße liegt. Beeilen Sie sich!"

„Beruhigen Sie sich erst mal, und sagen Sie mir, wo das ist."

Sergeant Sekio Yamada traf nach einer Viertelstunde mit dem Polizeiauto ein. Er veranlaßte als erstes eine Absperrung um den Tatort. Dann sah er sich sorgsam um und suchte nach Spuren. Aber er fand nicht die kleinste.

Er entdeckte die Würgermale um den Hals der Toten.

„Sie ist erwürgt worden", sagte er. „Aber der Strick, mit dem es geschah, fehlt."

Kurz darauf kam der Wagen des Leichenbeschauers und transportierte die tote Frau ab. Es schien am Tatort für Sekio Yamada nichts mehr zu tun zu geben. Er sah sich noch ein letztes Mal um. Und da entdeckte er eine Tomate, die auf der Straße lag. Er hob sie auf und untersuchte sie genau, als könne sie ihm etwas erzählen.

„Ist das etwa eine Spur?" fragte Detective Blake. Yamada war sich nicht sicher. Hatte diese Tomate vielleicht der toten Frau gehört? Oder hatte sie sonst jemand einfach auf der Straße fallen lassen oder verloren? Aber was hätte die Frau mit einer einzigen Tomate getan? Wer ging denn im stärksten Regen hinaus und kaufte eine einzige Tomate? Das ergab alles keinen Sinn.

Noch während er darüber nachdachte, hörte er Autos heranbrausen und blickte auf. Die Meute der Fernsehreporter und Fernsehteams mit Kameras und Mikrophonen kam herbei.Woher konnten sie das mit diesem Mord nur so schnell wissen? Und schon prasselten die Fragen auf ihn ein. „Ist dies wieder ein Mord des Würgers?" „Wie hieß das Opfer?" „Haben Sie schon Spuren?"

„Möchten Sie nicht endlich eingestehen, daß der Würger zu clever für Sie ist?"

Diese letzte Bemerkung schleuderte ihm wieder einmal dieser Billy Cash entgegen, der für das RevolverblattThe London Chronicle schrieb. Billy Cash war Spezialist für Berichte darüber, wie mangelhaft die Polizei arbeitete. Er war klein und häßlich und trug einen abgewetzten, grauen Anzug. Sekio Yamada beherrschte sich mühsam. „Die Öffentlichkeit kann sich darauf verlassen" erklärte er ruhig und sachlich, „daß wir alles Menschenmögliche tun, um den Täter zu fassen." „Mit anderen Worten, Sie wissen gar nichts", rief Billy Cash. Yamada sagte nichts von der Tomate. Immerhin wußte ja auch er noch nicht, ob sie wirklich ein Hinweis und eine Spur war.

Er sah eine Fernsehkamera auf sich gerichtet. „Sergeant, was genau unternimmt die Polizei, um die Frauen dieser Stadt vor weiteren Morden zu beschützen?"

Das war eine Fangfrage. Er konnte weder riskieren zu viel noch zu wenig zu sagen. Wenn er versprach, daß es keine Gefahr für die Frauen mehr gab, und es geschah doch ein weiterer Würgermord, dann fielen sie erst recht über ihn her. Und wenn er einräumte; daß keine Sicherheit für die Frauen von London existierte, dann löste er damit womöglich eine Panik aus.

„Ich bin nicht befugt, darüber zu sprechen, was wir konkret unternehmen", sagte er deshalb lieber, „weil dies natürlich unter Umständen dem Täter Hinweise geben könnte." „Wollen Sie damit andeuten, daß Sie erwarten, ihn schon bald zu fangen?" fragte Billy Cash wieder.

„Ziehen Sie Ihre eigenen Schlüsse, meine Damen und Herren!" sagte Yamada, stieg in sein Polizeiauto und fuhr zusammen mit Detective Blake davon.

Sekio Yamada war sehr unglücklich darüber, wie die ganze Angelegenheit verlief. Er bedauerte die arme Frau, die soeben ermordet worden war, und wollte nichts, als den Täter möglichst rasch zu finden und damit den Wahnsinnigen zu stoppen, der die Straßen unsicher machte und sich nach Belieben Opfer suchte und sie tötete.

Wie kommt er an seine Opfer? überlegte er. Wo findet er sie? Wie kommt er so nahe an sie heran, um sie töten zu können, ohne daß sie schreien und weglaufen? Sehr merkwürdig! Trug er vielleicht irgendeine Uniform, so daß er kein Mißtrauen erregte? Oder wohnte er hier in der Gegend und kannte seine Opfer?

Aber er hatte keine Antworten auf all die Fragen.

„Ist der Autopsiebericht fertig?" Er hatte eine Weile ungeduldig auf diesen Bericht gewartet.

„Schon da, Sergeant! Aber es steht nichts Neues darin. Er ist genau wie die anderen."

Und das stimmte.

Im Vergleich zu den Berichten über die anderen Opfer, die er schon gelesen hatte, stand nichts Neues darin. Auch diese letzten Opfer waren erdrosselt worden, eindeutig feststellbar an den von einem Strick am Hals herrührenden Strangulationsmalen. Auch hier war die gleiche Besonderheit wie bei allen anderen Opfern festgestellt worden: Etwas auf dem Rücken, wie es alle Autopsieberichte vermerkten. Eine Art Stichmal. Aber die Haut war nicht verletzt. Also mußte wohl etwas durch die Kleidung des Opfers gedrungen sein. Was es auch war, es konnte unmöglich den Tod der Opfer verursacht haben.

„Das ist sehr merkwürdig", sagte er. „Wieso haben das alle Opfer auf gleiche Weise am Rücken? Und wodurch ist es verursacht?"

Aber er wußte keine Antwort auf diese Frage. Und der andere Umstand, der ihn beschäftigte und nicht losließ, war, warum alle diese Morde im Regen geschahen.

Man hatte schon von Irren gehört, die immer nur bei Vollmond mordeten. Der Mond hatte angeblich Einfluß auf die Sinne des Menschen.

Aber was hatte es mit dem Regen auf sich ?'Was hatte ein Mann für einen Grund, seine Untaten ausschließlich nur dann zu begehen, wenn es regnete? Sergeant Yamada schlief schlecht in dieser Nacht. Als er am nächsten Morgen erwachte, schlug er als erstes die Morgenzeitung auf und sah nach dem Wetterbericht.

Und seine Laune sank, als er ihn las.

HEUTE WOLKIG, ABENDS VORAUSSICHTLICH SCHAUERTÄTIGKEIT.

War vielleicht zu erwarten, daß der Mörder auch heute wieder zuschlug?

4. KAPITEL

Akiko Kanomori ahnte nicht, daß sie das nächste Opfer des Würgers werden sollte. Sie war vierundzwanzig Jahre alt, sehr schön und Bildhauerin. Man wußte, daß sie eines Tages sehr berühmt werden würde.

Ihre Arbeit wurde von der Kritik gepriesen. Im Moment gab es bereits eine Ausstellung von ihr in einer Kunstgalerie. „Sie sind eine sehr talentierte Künstlerin", sagte der Galeriebesitzer zu ihr. „Eines Tages werden Sie eine bedeutende Bildhauerin sein."

„Oh, vielen Dank", hatte Akiko Kanomori daraufhin errötend gesagt. Ihre Arbeit bedeutete ihr alles. Sie wollte aber auch gerne heiraten und Kinder haben, nur war ihr bisher noch kein Mann begegnet, den sie genug liebte, um ihn heiraten zu wollen. Heiratsanträge hatte sie schon mehrere bekommen, aber alle abgelehnt.

„Worauf wartest du denn?" fragte ihr Vater. „Auf den Richtigen", sagte sie.

Auch ihre Mutter bedrängte sie. „Jetzt hast du schon so viele Anträge bekommen, Akiko. Einen Bankier hättest du heiraten können, einen Arzt, oder -"

„Aber ich habe keinen davon wirklich geliebt, Mutter!" „Ja, weil du nur deine Statuen liebst!"

In gewisser Weise stimmte das sogar. Akiko liebte es, schöne Skulpturen zu schaffen. Für sie war das fast wie die Erschaffung von Leben.

Aber ihr Vater beharrte darauf, daß sie lieber einen Mann aus Fleisch und Blut haben sollte.

Ihre Eltern wurden ihr in dieser Hinsicht so lästig, daß sich Akiko schließlich entschloß, zu Hause auszuziehen und allein zu leben. Sie fand eine kleine Wohnung in Whitechapel.

Für sie war es ideal, weil sie dort außer einem kleinen Wohnzimmer und einem Schlafzimmer auch einen großen zusätzlichen Raum hatte, den sie als Atelier benutzen konnte. Weil ihre Arbeiten auch bereits sehr gefragt waren, hatte sie reichlich zu tun.

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