Sidney Sheldon - Der Regenmörder

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Zusammen mit Detective Blake erkundete er die Straßen samt ihren Lebensmittel- und Möbelgeschäften, Blumenläden und Eisenwarenhandlungen.

„Wonach suchen wir eigentlich?" fragte Blake. Genau dies war natürlich das Problem.. „Nach nichts und allem", sagte Yamada. Vielleicht ergab sich in der näheren Umgebung der Tatorte irgendein Hinweis. Doch nirgends gab es das geringste zu entdecken, was aufschlußreich oder verdächtig gewesen wäre. Der Mörder stand auch nicht auf der Straße und rief: „Hier!"

Wie sollte man einen anonymen, gesichtslosen Mann in einer Millionenstadt finden?

Es braucht einfach ein Quentchen Glück, dachte Sergeant Yamada.Vielleicht wird er unvorsichtig und macht mal einen Fehler.

Tatsache allerdings war, daß sich der Würger bis jetzt noch jeder Fahndungsannäherung entzogen hatte.

Detective Blake sagte: „Vielleicht hat er ja schon genug vom Morden und ist fort, und es gibt keine weiteren Morde von ihm."

Aber gerade da begann es zu regnen. Und der Mörder schickte sich zu einer neuen Tat an.

3. KAPITEL

Alan Simpson spürte den weichen Regen, und Freude stieg in ihm auf. Gott gab ihm zu verstehen, daß es Zeit war, die Welt von einer weiteren bösen Frau zu befreien. Er ging durch den Regen und eilte an den Ort, wo er seine Opfer immer fand. Die Zeitungen schrieben, es gäbe keinerlei Verbindungen zwischen seinen Opfern! Wo es doch natürlich eine gab! Sie würden es nie herausfinden. Der Mayfair-Supermarkt befand sich im Herzen von Whitechapel. Genau dort suchte er sich alle seine Opfer aus. Er ging in das Geschäft hinein, schlenderte langsam durch die Gänge und beobachtete die einkaufenden Frauen. Sie waren alle Huren, alle. Taten so, als seien sie treue Ehefrauen und besorgten die Sachen, um Essen für ihre nichtsahnenden Ehemänner und Liebhaber zuzubereiten! Aber ihm konnten sie alle nichts vormachen. Er wußte, was sie waren. Und eine von ihnen mußte heute abend sterben.

Er musterte sie der Reihe nach, welche er aussuchen sollte. Da war eine ältere grauhaarige Frau, die im Gemüse herumsuchte. Und dann sah er, wonach er suchte. Sie mochte über dreißig sein, von mittlerer Größe und mit einer Brille. Sie hatte einen enganliegenden Rock an mit einer Bluse.Du bist es, dachte er.In ein paar Minuten bist du tot.

Sie hieß Nancy Collins, war Krankenschwester und arbeitete in einem Krankenhaus nur ein paar Häuserblocks von ihrer Wohnung. Meistens arbeitete sie die Nachtschichten, aber heute hatte sie frei und war mit ihrem Verlobten verabredet. Dieser war ein Reisevertreter, also meistens unterwegs, weshalb sie sich nicht so oft sehen konnten, wie sie eigentlich wollten. Um so mehr freute sich Nancy auf den heutigen Abend mit ihm.

Sie wollte ein gutes Essen zubereiten, alles, was er gemochte. Hackbraten, Kartoffelpüree, Salat, und zum Nachtisch hatte sie einen Schokoladenkuchen gekauft. Es würde bestimmt ein sehr schöner Abend werden, wenn sie dann noch zusammen auf dem Sofa saßen und Musik hörten.

Als sie ihre Einkäufe erledigt hatte, ging sie hinaus mit den Einkaufstüten im Arm, und da sah sie, daß es inzwischen regnete.So ein Mist! dachte sie.Hoffentlich weicht mir nicht alles auf. Sie hatte keinen Regenmantel mitgenommen, und bis zu ihrer Wohnung waren es vier Häuserblocks. Aber es half nichts, auch wenn sie naß wurde. Als sie hastig losging, war plötzlich ein freundlich aussehender junger Mann an ihrer Seite. Mit einem Regenschirm.

Er lächelte sie an und sagte höflich: „Guten Abend. Sie werden ja ganz naß. Darf ich Ihnen meinen Regenschirm anbieten?" Und er hielt ihn über ihren Kopf.

„Das ist aber sehr nett von Ihnen", sagte Nancy. Da sollte noch jemand sagen, es gäbe keine Kavaliere mehr.

„Haben Sie es sehr weit?"

„Vier Häuserblocks", sagte Nancy.

„Ich begleite Sie gerne nach Hause", sagte er. „Ich versäume nichts."

Sein freundliches Angebot rührte sie. Es regnete inzwischen noch stärker.

„Wirklich sehr lieb von Ihnen", sagte sie. „Wäre doch arg, wenn Ihr hübsches Kleid ruiniert würde."Ein wirklich charmanter junger Mann, dachte Nancy. „Ich bin Nancy Collins", sagte sie.

„Alan Simpson." Es machte nichts aus, ihr seinen Namen zu sagen, weil sie ohnehin nicht mehr lange genug lebte, um ihn irgend jemandem zu sagen.

Sie gingen los. Die Straßen waren wegen des starken Regens inzwischen fast leer.

„Wohnen Sie hier in der Gegend?" fragte Nancy. „Nicht weit weg", antwortete er. Sie waren an einer Ecke angekommen. „Da runter", sagte Nancy.

Sie bogen in die Straße ein, die sie gezeigt hatte, und diese war sogar völlig menschenleer. Nichts deutete allerdings darauf hin, daß hier gleich ein brutaler Mord stattfinden würde. Alan Simpson sagte: „Soll ich Ihnen nicht Ihre Tüten tragen?" „O danke, aber ich komme schon zurecht. Ich bin das gewöhnt."

„Was machen Sie denn so beruflich?" „Ich bin Krankenschwester."

„Aha. Dann arbeiten Sie wohl in dem Krankenhaus hier ganz in der Nähe, wie?"

„Ja. Und Sie, was sind Sie?"

Er lächelte. „Ich bin Leichenbestatter."

Sie sah ihn überrascht an. „Leichenbestatter?"

„Ja. Da sind wir praktisch in der gleichen Branche, nicht?

Beide haben wir es mit dem Tod zu tun."

Es war ein eigenartiger Ton darin, wie er das sagte, fand Nancy Collins. Sie spürte eine gewisse Beklemmung in sich aufsteigen. War es ein Fehler gewesen, sich von diesem Fremden begleiten zu lassen? Er sah zwar ganz harmlos aus, aber... Sie ging unwillkürlich ein wenig schneller. Er beeilte sich, Schritt zu halten, damit sie unter seinem Regenschirm blieb.

Sie hatte zunächst vorgehabt, ihn als Dank für seine Hilfe zu einer Tasse Tee einzuladen. Aber jetzt fand sie das keine so gute Idee mehr. Schließlich war ihr der Mann völlig unbekannt. Sie wußte doch nichts über ihn.

Sie waren inzwischen zwei der vier Häuserblocks weit gegangen. Sie war nicht mehr weit von ihrem Wohnhaus entfernt.

„Diese Straßen hier sind aber ziemlich dunkel", sagte der Mann, und das stimmte auch. Hier schossen die Halbwüchsigen mit Vorliebe aus Spaß die Straßenlampen kaputt. Nancy Collins hatte sich schon oft bei der Stadt darüber beschwert, aber geschehen war nichts.

Es regnete jetzt noch stärker, und der aufkommende Wind peitschte den Regen zusätzlich.

Gott sei Dank nur noch eine oder zwei Minuten, dachte sie,dann bin ich zu Hause.

Ihr Begleiter schien Schwierigkeiten mit dem Regenschirm zu haben. Er blieb stehen und war so einen Augenblick hinter ihr. Und auf einmal spürte sie einen heftigen Stich im Rücken. Der Schmerz war so stark, daß sie aufschrie und ihre Einkaufstüten fallen ließ. Der Mann hatte ihr den Stich mit der Spitze seines Regenschirms versetzt. „Was tun Sie denn da ...?"

Er hatte inzwischen einen Strick herausgezogen, den er ihr um den Hals schlang.

„Weg!" schrie sie auf, aber weit und breit war niemand, der sie hätte hören können. Der Strick um ihren Hals zog sich zu und würgte sie. Sie versuchte sich zu wehren, aber der Würger war zu stark. Sie sah ihn jetzt grinsen, wie er den Strick um ihren Hals immer weiter zuzog, während ihr die Sinne zu schwinden begannen. Er beobachtete, wie das Leben aus ihren Augen wich. Dann ließ er sie zu Boden sinken.

Er drehte sorgfältig ihr Gesicht nach oben in den Regen, damit dieser ihre Sünden fortwaschen konnte.

Er steckte den Würgestrick wieder ein und tat dann etwas sehr Merkwürdiges. Er hob die Einkaufstüten auf und packte alles, was herausgefallen war, sorgfältig wieder hinein, ehe er mit ihnen davonging.

Er hielt den Regenschirm eng über sich, damit er nicht naß wurde. Zehn Minuten später war er in seiner Wohnung und stellte die Einkaufstüten auf die Küchenanrichte. Alles war wie immer sorgfältig geplant gewesen. Nach jedem Mord nahm er die Einkaufstüten seiner Opfer mit. Auf diese Weise bekam die Polizei keine Hinweise darauf, wo seine Opfer hergekommen waren.Gar keine Frage, dachte er lächelnd,so schlau wie die Polizei war er allemal! Er begann, die Lebensmittel aus den Einkaufstüten auszupacken. Es machte ihm Spaß, festzustellen, was diese Frauen alles hatten kochen wollen. Diesmal waren es ein Hackbraten, Kartoffeln, Salat und Schokoladenkuchen. Er liebte Schokoladenkuchen.

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