Sidney Sheldon - Der Regenmörder

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Der Mörder hieß Alan Simpson. Als kleinen Jungen hatte man ihn immer allein gelassen. Sein Vater arbeitete schwer in einer Seifenfabrik außerhalb Londons und war tagsüber nicht da. Seine Mutter sollte eigentlich zu Hause sein und sich um ihn kümmern, aber immer, wenn er von der Schule nach Hause gekommen war, fand er die Wohnung leer. Seine Mutter war jung und schön gewesen, und er vergötterte sie. Nur etwas mehr Beachtung hätte er sich von ihr gewünscht. „Wirst du da sein, Mama, wenn ich aus der Schule komme?" „Aber natürlich, Schatz." Und er glaubte ihr.

Doch tatsächlich war sie nie da. „Du hast gesagt, du bist da." „Ja, ich weiß. Aber es ist etwas Wichtiges dazwischen gekommen."

Ständig kam etwas Wichtiges dazwischen.

„Aber dafür mache ich dir heute abend etwas ganz Gutes, mein Liebling."

Darauf hatte er sich dann gefreut. Nur war sie auch abends nicht da. Immer ging sie schon frühmorgens Weg und kam zu spät, um noch rechtzeitig Abendessen zu machen, so daß sein Vater und er sich ein paar Konservendosen öffnen und wärmen mußten. Als er ein wenig älter war, bereitete er dann selbst das Abendessen zu.

Er fragte sich, was denn seine Mutter den ganzen Tag über so Wichtiges zu tun hatte. Sie arbeitete ja nicht, und er, als kleiner Junge, konnte sich nicht vorstellen, wozu sie sonst die ganze Zeit weg sein konnte.

Aber als er zwölf Jahre alt war, trieb ihn die Neugierde, es herauszufinden.

Er versteckte sich eines Tages, statt zur Schule zu gehen, auf der anderen Straßenseite vor ihrem Wohnhaus und wartete. Es dauerte nicht lange, da kam seine Mutter heraus und hatte ihr hübschestes Kleid an. Sie ging die Straße entlang, als hätte sie es furchtbar eilig, und er folgte ihr in sicherem Abstand, damit sie ihn nicht entdecken konnte.

Es begann zu regnen, während seine Mutter zwei Häuserblocks weiterging, wo er sie dann in einem Haus verschwinden sah.Wo geht sie denn da hin? fragte er sich. Er konnte sich nicht denken, was sie da zu tun hatte. Er kannte alle ihre Nachbarn, aber von denen wohnte keiner in diesem Haus dort. Er blieb vor dem Haus stehen und beobachtete. Im zweiten Stock sah er an einem Fenster einen Mann, und auf einmal erschien neben ihm seine Mutter. Er starrte ungläubig, als der Mann sie in die Arme nahm und sie sich küßten. „Mama!" schrie er voller Zorn.

Also das war es, was seine Mutter die ganze Zeit tat! Statt sich um ihn zu kümmern und ihn zu versorgen, betrog sie ihren Mann mit einem anderen! Und nicht nur seinen Vater, sondern auch ihn, ihren Sohn, betrog sie damit! Sie war eine Hure! An diesem Tag war Alan Simpson zu der Ansicht gelangt, alle Frauen seien Huren, und daß sie dafür bestraft, nämlich getötet werden müßten.

Er verschwieg seiner Mutter, daß er ihr Geheimnis entdeckt hatte. Aber von diesem Tag an haßte er sie. Er wartete, bis er alt genug war, um das Elternhaus verlassen zu können, trieb sich dann herum und arbeitete alles Mögliche. Weil er die Schule nicht abgeschlossen hatte, fehlte ihm nun eine richtige Erziehung und Ausbildung, und so konnte er auch keine guten Stellungen finden. Er war Page in einem Hotel, Träger in einem Kaufhaus und Verkäufer in einem Schuhgeschäft. Weil er gut aussah und ganz ordentliche Manieren besaß, ging es ihm gar nicht so schlecht. Vor allem schöpfte niemand auch nur den geringsten Verdacht, daß so ein tödlicher Haß auf Frauen in ihm brannte.

Seine brillante Idee kam ihm, als er in einem Lebensmittelgeschäft arbeitete, bei der Beobachtung der Frauen, die dort für das Abendessen einkauften. Er dachte bei sich:Sie kochen Abendessen sowohl für ihre Ehemänner als auch für ihre Liebhaber und tun so, als seien sie gute Ehefrauen und Geliebte, aber die ganze Zeit betrügen sie nur jeden. Und deshalb sollten sie getötet werden. Nur die Angst, erwischt zu werden, hielt ihn vorerst davon ab, selbst etwas in diesem Sinne zu unternehmen.

Noch während er dies dachte, entdeckte er, als er nach draußen sah, daß es zu regnen begann. Viele dieser Frauen hasteten ohne Regenschirm nach draußen mit ihren Einkaufstaschen, und genau da kam Alan Simpson seine Eingebung. Er wußte mit einem Schlag, wie er sie töten konnte, ohne entdeckt zu werden.

2. KAPITEL

Sergeant Sekio Yamada wußte - er wußte es einfach! -, daß es indem Vorgehen des Würgers irgendein Verhaltensmuster geben mußte. Wie suchte er seine Opfer aus? Wie näherte er sich ihnen, um sie töten zu können, ohne daß sie um Hilfe riefen? Es war ihm klar, daß er systematisch vorgehen und ganz von vorne beginnen mußte.

Das erste Opfer war eine Hausfrau gewesen. Sekio ging zu ihrer Wohnung. Ihr Ehemann machte ihm auf. Er sah aus, als habe er seit Tagen nicht geschlafen. Er ließ ihn eintreten. „Was wollen Sie?"

Sekio zeigte ihm seine Polizeimarke. „Ich bin Sergeant Sekio Yamada von der Polizei. Wenn Sie ein paar Minuten Zeit hätten?"

„Es ist wegen des Mordes an meiner Frau, nicht? Also kommen Sie herein." Er führte ihn in das Wohnzimmer. „Ich wüßte niemanden, der einen Grund gehabt hätte, sie zu ermorden. Sie war eine wunderbare Frau ohne Feinde." „Einen muß sie wohl gehabt haben", stellte Sekio fest. „Das muß ein Wahnsinniger gewesen sein." „Möglich", räumte Sekio ein. „Aber wir müssen alle Aspekte genau erforschen. Hat sie mit irgend jemandem Streit gehabt in letzter Zeit?" „Nein."

„Hat sie irgendwelche ungewöhnlichen Telefonanrufe oder Briefe bekommen?"

„Nein."

„Und soviel Sie wissen, ist sie auch von niemandem ausdrücklich bedroht worden?"

„Das kann ich mir nicht denken. Sie war überall sehr beliebt." „Sind Sie und Ihre Frau mit den Nachbarn gut ausgekommen?"

Der Ehemann machten diese Fragen immer ungehaltener. Sekio merkte es und wollte ihn nicht noch weiter bedrängen. Hier bekam er keine neuen Auskünfte, das war klar. Vielleicht hatte der Mann ja auch recht, und die Frau war einfach nur zufällig einem wütenden Wahnsinnigen in die Hände gefallen.

Sekio begab sich zur Wohnung des zweiten Opfers. Das war eine Lehrerin gewesen, die bei ihren Eltern gelebt hatte. Auch diese waren keine Hilfe.

„Sie war allgemein beliebt", sagten auch sie ihm.

„Warum sollte jemand sie ermorden wollen?"

Genau das wollte Sekio herausfinden. „Sie hatte keine Feinde?"

„Nein."

Er beschloß, sich auch in der Schule, wo sie Lehrerin gewesen war, zu erkundigen, und redete mit dem Rektor. „Ich ermittle den Mord an Miß Templeton", sagte er. „Eine schreckliche Geschichte."

„Haben Sie irgendeine Vermutung, daß irgendwer ein Motiv gehabt haben könnte, sie zu ermorden?"

Der Rektor zögerte, sagte aber dann: „Nein."

Sekio blieb dieses kurze Zögern nicht verborgen. „Sie wollten offenbar noch etwas anderes sagen?"

Der Rektor war leicht verlegen. „Das sollte ich vielleicht lieber nicht."

„Alles, was Sie wissen, könnte hilfreich sein." „Nun ja, die Wahrheit ist, Miß Templeton hatte Probleme mit ihrem Freund. Sie wollte Schluß machen mit ihm, aber er ... na ja, er machte Schwierigkeiten."

„Wenn Sie sagen, Schwierigkeiten, was meinen Sie damit genau?"

„Nun, er hat sie geschlagen." „Aha. War er der gewalttätige Typ?" „Das könnte man sagen, ja. Ein unangenehmer Mensch."

„Vielen Dank für Ihre Mühe."

Sekio ging noch einmal zu Miß Templetons Eltern.

„Ich würde gerne etwas von Ihnen über den Freund Ihrer Tochter hören."

„Er hieß Ralph Andrews. Aber er war nicht mehr ihr Freund.

Sie hatte Schluß gemacht mit ihm."

„Aber anscheinend akzeptierte er das nicht?"

„Ja, das stimmt wohl."

„Dann möchte ich Ihnen eine konkrete Frage stellen; Mrs. Templeton. Halten Sie Ralph Andrews für imstande, einen Mord zu begehen?"

Nach einer langen Pause sagte Mrs. Templeton schließlich: „Ja."

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