Sidney Sheldon - Der Regenmörder
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Ralph Andrews war Mechaniker. Yamada fand ihn bei der Arbeit in der Werkstatt in der Mount Street. Er war groß und breitschultrig und hatte muskelbepackte Arme. „Mr. Andrews?" „Ja?"
Yamada wies sich aus. „Ich möchte mit Ihnen über den Mord an Miß Templeton reden."
„Sie hat den Tod verdient", sagte Andrews. „Zuerst hat sie versprochen, mich zu heiraten, und mich dann sitzengelassen." „Haben Sie sie deshalb umgebracht?" „Wieso ich?"
„Waren Sie es denn nicht?"
„Natürlich nicht. Es war ein anderer. Vermutlich noch einer, den sie sitzenließ."
„Hatte sie denn andere Freunde?"
„Kann man sich denken! Aber Sie sind der Kriminaler, finden Sie es doch heraus!"
Sekio Yamada gefiel die Art nicht, wie der Mann sich benahm. Seinem Gefühl nach war er durchaus eines Mordes fähig. „Mr. Andrews, wo waren Sie vor fünf Tagen in der Nacht, als Miß Templeton ermordet wurde?"
„Ich habe Karten gespielt", sagte Andrews. „Eigentlich war ich mit ihr verabredet, aber sie kam nicht, und da habe ich dann mit meinen Freunden Karten gespielt." „Zu wie vielen wart ihr denn?" „Sechs, mit mir."
„Wenn Sie mir ihre Namen nennen möchten." „Warum nicht!"
Sekio Yamada schrieb sich alles auf, aber er hatte das Gefühl, daß es pure Zeitverschwendung war. Nie im Leben konnte Andrews gleich fünf Zeugen dazu bringen, für ihn zu lügen. Also mußte eigentlich stimmen, was er aussagte. Er hatte recht damit. Alle fünf erklärten übereinstimmend, daß sie an jenem Abend mit Andrews zusammengewesen waren. Er konnte nichts mit dem Mord zu tun haben. Sekio war wieder ganz am Anfang. Er überprüfte, ob die verschiedenen Opfer einander vielleicht gekannt hatten, aber das war nicht der Fall. Er überprüfte außerdem, ob es etwa sonstige Verbindungen zwischen ihnen gab, wie etwa: derselbe Friseur oder derselbe Arzt. Aber auch das ergab nichts. Er konnte keinerlei Gemeinsamkeiten oder Verbindungen zwischen den Mordopfern entdecken.
Als er ins Büro zurückkam, warteten Reporter auf ihn. „Wir haben gehört, Sie sind mit dem Fall beauftragt worden", sagte einer von ihnen, ein gewisser Billy Cash, der für seine Lästigkeit bekannt war. „Was unternehmen Sie, um den Würger zu fassen?"
„Es arbeiten eine ganze Anzahl Kollegen an diesem Fall", sagte Yamada, „und wir tun das Menschenmögliche." „Sind Sie nicht sehr jung für einen so großen Fall?"
„Was hat das Alter damit zu tun?" sagte er ungehalten.
Er redete nicht gern mit Reportern. Dieser Fall hatte ohnehin schon viel zuviel öffentliche Aufmerksamkeit erregt. Er ging in sein Büro und schickte nach Detective Blake.
„Ab sofort", sagte er zu Blake, als der da war, „übernehmen Sie den Umgang mit der Presse. Ich will mit denen nicht reden."
„Ist gut. Die Burschen können ziemlich aufdringlich sein, das stimmt."
„Das interessiert mich nicht, ich will nur, daß die Frauen in der Stadt nicht noch mehr beunruhigt werden. Es ist schon schlimm genug." Er schlug mit der Faust auf den Schreibtisch. „Ich will diesen Wahnsinnigen fangen." „Für einen Wahnsinnigen ist er allerdings ziemlich intelligent", sagte Detective Blake. „Wir wissen schließlich noch immer nichts von ihm. Nicht, wer er ist, und nicht, warum er mordet." „Wir werden bereits ein Menge über ihn wissen", sagte Yamada, „wenn wir erst herausgefunden haben, warum er nur mordet, wenn es regnet."
Es war für Sekio Yamada schon schwer verständlich, warum irgend jemand überhaupt Menschen tötete, und erst recht, aus welchem Grund jemand völlig unschuldige Frauen umbrachte. Er selbst stammte aus einer glücklichen Familie. Er hatte drei Schwestern und liebevolle Eltern. Sie waren zuerst nach Amerika gegangen, wo Sekio sehr gerne gelebt hatte, bevor sie nach England zogen.
Er hatte damals alles über England gelesen, was er nur finden konnte, um über das neue Land, in das sie kamen, informiert zu sein. Engländer und Amerikaner waren recht verschieden. Bis in das 18. Jahrhundert hatte Amerika England gehört, das damals fast die ganze Welt beherrschte; Australien, Indien und Amerika waren alles englische Kolonien.
Aber in Amerika hatten sich Menschen angesiedelt, die ihre eigene Heimat verlassen hatten, um dort Freiheit zu finden. Die Amerikaner waren sehr selbstbewußt.
König George, der damals in England herrschte, hatte jedoch dafür wenig Verständnis. Er war in Geldnot und beschloß dem abzuhelfen, indem er eine Teesteuer einführte. Wenn die Amerikaner nun Tee aus England bekamen, sollten sie dafür diese Teesteuer bezahlen.
Als sie davon erfuhren, waren sie empört. Als dann ein Schiff mit Tee im Hafen von Boston eintraf, warfen sie die Teeballen, statt dafür die neue Steuer zu bezahlen, wütend ins Meer. Das nannte man später die Bostoner Tea-Party, und es war der Anfang der amerikanischen Revolution, der Unabhängigkeitsbewegung.
König George war außer sich. Er schickte sofort seine Truppen nach Amerika, um diese Aufrührer Mores zu lehren. Aber es kam ganz anders. Die Amerikaner besiegten trotz ihrer ungenügenden Waffen die britischen Rotröcke und erklärten ihre Unabhängigkeit von England. Damit hatte England eine seiner reichsten Kolonien verloren. Und alles wegen einer Teesteuer!
Sekio Yamada hatte diese Geschichte von jeher faszinierend gefunden. Er bemerkte immer stärker, welche großen Unterschiede zwischen Engländern und Amerikanern es gab. Die Amerikaner erschienen ihm offener und freundlicher. Dagegen kamen einem die Engländer mufflig und zurückhaltend vor - bevor man sie genauer kannte. Selbst die Sprache war anders, stellte er fest. Was in Amerika einelevator war, ein Aufzug, hieß in Englandlift. Die Motorhaube wurde in Englandbonnet genannt, in Amerika aberhood. Wenn in Amerika ein Theaterstückbombte, war das ein Durchfall mit Pauken und Trompeten, in England aber ein Riesenerfolg. Die Amerikaner aßenpotato chips, Kartoffelchips, aber in England sagten sie dazucrisps. In England war ein Lieferwagen einvan, aber in Amerika eintruck, und ein amerikanischer Apotheker oder Drogist -druggist - hieß in Englandchemist. Und so gab es noch eine Menge Verschiedenheiten.
Aber so sehr Sekio Amerika gemocht hatte, England mochte er genauso gern. In England gefiel ihm lediglich das Wetter nicht. In Amerika hatten sie schöne warme Sommer erlebt, wo die Sonne den ganzen Juni, Juli und August schien. Aber in England war es die meiste Zeit im Sommer kühl und regnerisch.
Das Wort regnerisch erinnerte ihn wieder an den Würger.Hatte dieser Mann je in seinem Leben Liebe erlebt? War er vielleicht als Kind geschlagen worden? Haßte er seine Mutter? Es muß Frauen gegeben haben, dachte Sekio,die ihm Schreckliches antaten, und deshalb rächt er sich jetzt dafür. Er setzte sich in seinem Stuhl zurück und dachte über den Mörder nach. Niemand hatte sein Gesicht gesehen, es gab keinerlei Beschreibung von ihm. Er hatte seine Opfer einfach angefallen, getötet und war wieder verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt. Nicht die kleinste Spur hinterließ er, nichts.Kein Wunder, daß die Zeitungen Zeter und Mordio schreien, dachte er. Bisher war dieser Mann wirklich sehr raffiniert gewesen.
An der Wand hinter ihm in dem Büro, das ihm zugeteilt worden war, befand sich ein Stadtplan. Mit Stecknadeln waren die Tatorte angezeigt.
„Sehen Sie sich das mal an", sagte er zu Detective Blake. „Fällt Ihnen da etwas auf?"
Blake sah genau hin. „Die Stecknadeln bilden einen Kreis in Whitechapel"
Whitechapel war eine eher verrufene Londoner Gegend mit heruntergekommenen Häusern und schäbigen Wohnungen.
Vielleicht wohnt der Täter in dieser Gegend, und vielleicht kannte er seine Opfer, dachte Sekio Yamada und beschloß einen Ortstermin als Augenschein. Vielleicht ergab sich dort ein Hinweis oder eine Spur.
Er fuhr in einem neutralen Dienstwagen in den Straßen von Whitechapel herum und versuchte, sich mit der Gegend vertraut zu machen. War dies wirklich das Viertel, wo der Würger lebte, oder kam er nur her, um sich hier wahllos seine Opfer zu suchen?
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